BMW Werk München: Elektro-Lkw für sauberen Transport

Sonstiges, Videos | 7.07.2015 von 22

Noch ist der Anblick ungewohnt, aber in den nächsten Jahren sollen Elektro-Lkw unsere Städte spürbar sauberer machen. Das BMW Werk München nimmt nun auch in dieser …

Noch ist der Anblick ungewohnt, aber in den nächsten Jahren sollen Elektro-Lkw unsere Städte spürbar sauberer machen. Das BMW Werk München nimmt nun auch in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle ein und hat gemeinsam mit der Scherm Gruppe einen ersten e-Lkw in Betrieb genommen.

Der 40-Tonner wird vom niederländischen Hersteller Terberg gebaut und startet heute seinen Regelbetrieb, der pro Tag acht Fahrten zwischen dem Logistikzentrum der Scherm Gruppe und dem BMW Werk München vorsieht. Der Elektro-Lkw fährt dabei genau wie ein Elektroauto völlig ohne lokale Emissionen, pro Jahr wird er so im Vergleich mit einem Diesel-Lkw rund 11,8 Tonnen CO2-Ausstoß einsparen.

BMW-Werk-Muenchen-Elektro-Lkw-Scherm-e-Lkw-2015-03

Die Reichweite des Elektro-Lkw liegt bei bis zu 100 Kilometern, der Ladevorgang dauert 3 bis 4 Stunden. Im ersten Elektro-Lkw eines europäischen Automobilherstellers werden ab sofort verschiedene Fahrzeugkomponenten vom Stoßdämpfer bis zum Lenkgetriebe transportiert – und das besonders leise und sauber.

Ilse Aigner (Wirtschaftsministerin des Freistaats Bayern): „Bayern ist führender Industrie- und Forschungsstandort. Es ist von zentraler Bedeutung, dass die bayerische Wirtschaft auch bei der Elektromobilität an der Spitze steht. BMW leistet dazu einen wichtigen Beitrag und zeigt, dass man im globalen Wettbewerb gerade mit nachhaltig erzeugten Produkten von innovativen Unternehmen Erfolg haben kann.“

Hermann Bohrer (Leiter des BMW Group Werkes München): „Mit unserem Elektro-Lkw setzen wir ein weiteres starkes Zeichen für nachhaltige, urbane Mobilität. Wir leisten einen Beitrag dazu, die Emissionen in der Stadt zu reduzieren und sind stolz darauf, als erster Automobilhersteller in Europa, einen elektrischen Lkw dieser Größe auf öffentlichen Straßen einzusetzen.“

Jürgen Maidl (Leiter Logistik der BMW Group): „Mit diesem Projekt gewinnen wir sehr wertvolle Erkenntnisse, was in punkto City-Logistik mittels Elektro-Lkws künftig möglich ist. Die BMW Group beschreitet zusammen mit unserem Partner SCHERM Gruppe erneut mutig neue Wege und leistet Pionierarbeit.“

Kurt J. F. Scherm (Geschäftsführer der SCHERM Gruppe): „Als Anbieter von Transportlösungen ist es uns besonders wichtig, auch nachhaltige Transporte anzubieten. Der Elektro-Lkw ist der erste Schritt in Richtung CO2-reduzierte Transportlogistik. Zudem ist der innovative Lkw mit 100 % Ökostrom beladen.“

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

22 responses to “BMW Werk München: Elektro-Lkw für sauberen Transport”

  1. Thomas says:

    Hat meine volle Unterstützung, ABER… das geht auch schöner.

  2. PHoel says:

    Wow, ein 40 Tonner, für den ein ganzes Kohlekraftwerk betrieben wird.

    • Dimitri Metzger says:

      Der letzte Satz im Artikel: “Zudem ist der innovative Lkw mit 100 % Ökostrom beladen.”

      • PHoel says:

        In Deutschland werden im Moment Kohlekraftwerke gebaut. Der Ökostrom könnte auch für Haushalte genutzt werden statt für einen Laster.

        • Dimitri Metzger says:

          Genauso Anlagen mit erneuerbarer Engie! Und ob Öko-Strom im Haushalt genutzt wird, hängt nur davon ab, ob die Menschen sich für Ökostrom entscheiden, und je mehr Ökostrom genutzt wird, desto schnell und mehr kommt davon auf den Markt – es nicht zu nutzen, wäre hier der falsche Weg, egal ob Haushalt oder Transport!

          • PHoel says:

            Bei Transport würde Erdgas Umwelttechnisch mehr Sinn machen immoment.

            • Dimitri Metzger says:

              Erdgas bedeutet CO2-Ausstoß. Ausserdem, wenn man nicht schon heute mit der Entwicklung von e-PKWs und e-LKWs und deren Erprobung beginnt, wann dann, denn die fallen nicht fertig vom Himmel.

              • PHoel says:

                Nein, wenn Erdgas richtig Hergestellt wird bedeutet es kein CO2 Ausstoß.

                • Dimitri Metzger says:

                  Erdgas besteht aus 75% bis 99% aus Methan-CH4, und Methan setzt sich zusammen aus Wasserstoff-H2 und Kohlendioxid-CO2, wird Erdgas (Methan) verbrannt, wird CO2 freigesetzt.

                  • PHoel says:

                    http://www.gasuf.de/gasuf/erdgas-waerme-mehr/erdgas/warum-erdgas/?type=99

                    Hab ich gerade gefunden. Und das hier, ist sehr Umweltschonend:

                    http://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/erdgas-und-biomasse-chemiebranche-sucht-nach-oelersatz-seite-2/3345830-2.html

                    Erdgas hat viele Vorteile gegenüber Strom. Fährt sich wie ein Benziner, ein Benziner ist leicht umbaubar und hat eine höhere Reichweite als Strom.

                  • Dimitri Metzger says:

                    Das Problem ist, auch wenn bei Erdgas im Vergleich zu Benzin/Diesel prozentual gesehen etwas weniger Schadstoffe entstehen, so sind es dennoch große Mengen, die nicht wegdiskutiert werden können, es als Klimafreundlich und sauber zu bezeichnen, wäre mehr als übertrieben. Ausserdem entstehen bei Verbrennern, auch wenn diese mit Erdgas betrieben werden, gefährliche NOx-Emissionen. Zudem ist die Effizienz von Verbrennern grottenschlecht, Abwärme und Reibungsverluste, auch ist die Komplexität von Verbrennungsmotoren ein Problem, viel zu viele Teile, hohe Wartungs- und Reparaturkosten.

                    Langfristig gehört den Elektroantrieben basierend auf der Brennstoffzelle die Zukunft. Elektromotoren sind viel effizienter und damit umweltfreundlicher. Weniger Wartung, weniger Verschleiß, und Millionentonnen Motoröl jedes Jahr bleiben der Umwelt auch erspart.

                    BMW macht es richtig:
                    http://www.bimmertoday.de/2015/07/02/fahrbericht-bmw-wasserstoff-brennstoffzelle-im-5er-gt/
                    http://www.bimmertoday.de/2015/07/02/brennstoffzelle-trifft-bmw-i8-wasserstoff-prototyp-von-2012/

                  • PHoel says:

                    Ja, ich bin auch der Meinung das Elektromotoren die Zukunft sein werden. Aber erst in 20-30 Jahren. Im Moment ist Erdgas um einiges Umweltschonender, da es noch Kohlekraftwerke gibt. Bis der komplette Strom für Deutschland aus erneuerbaren Energien kommt dauert es noch. Und dann muss noch mehr Strom aus Erneuerbaren Energien produziert werden für den Verkehr. Ich denke bis sich Elektroautos Umwelttechnisch lohnen ist noch eine ganze Zeit hin. Von den Emissionen her ist jedes Elektroauto im Moment schlechter als ein Benziner/ Diesel.

                  • Dimitri Metzger says:

                    Man müsste sich das einmal vor Augen führen, sollte die gesamte Autobranche auf Erdgas umstellen, würde es nicht nur Putin quasi zum König der Welt machen, sondern die CO2-Emissionen gerademal um ¼ senken. Aber auch das ist unrealistisch, denn bis es genügend Erdgasfahrzeuge gibt und bis genügend Tankstellen umgerüstet haben und Erdgas flächendeckend verfügbar wird, vergehen etliche Jahre – wer wird solche Investitionen überhaupt tätigen, kein Mensch setzt auf ein altes Pferd – bis dahin wird es schon wieder durch Brennstoffzellen und Elektrofahrzeuge überholt sein. Natürlich brauchen wir eine Übergangslösung, aber diese heißt nicht Erdgas sondern Plug-in-Hybride, und die kommen ja schon:

                    http://www.bimmertoday.de/2015/07/02/fahrbericht-bmw-225e-active-tourer-der-plug-in-hybrid-van/
                    http://www.bimmertoday.de/2015/08/06/bmw-x1-xdrive30e-bmw-x1-xdrive25e-plug-in-hybrid/

                  • PHoel says:

                    Von Hybriden halte ich grundsätzlich gar nichts, das ist kein Elektroauto und kein richtiger Benziner, die sind einfach nur brutal schwer.

                  • Dimitri Metzger says:

                    Dafür sind es richtige Plug-in-Hybride 😉 sie sind 1. sehr effizient und 2. im Gegensatz zu reinen Elektroautos, uneingeschränkt nutzbar, Langstrecken kein Problem, und auf Kurzstrecken ist man sehr sparsam bis nahezu emissionsfrei unterwegs, und nix Kohlestrom sondern Ökostrom, dazu noch Solaranlage aufs Hausdach, dann wird’s noch besser – auf so einen Wagen von BMW wie den X1 xDrive30e warte ich schon sehr lange!

                  • PHoel says:

                    Nee, die Hybriden sind alle extrem schwer. Also wenn dann ein richtiges Elektroauto für kürzere Strecken.

                  • Dimitri Metzger says:

                    Extrem ist übertrieben! Und was wäre die Alternative, ein Elektrofahrzeuge (sind auch keine Leichtgewichte) für Kurzstrecken, und dann ein zweites Fahrzeug mit Verbrennungsmotor? Zwei Fahrzeuge ist nicht gerade die umweltfreundliche geschweige denn wirtschaftliche Lösung, dazu auch noch recht umständlich, für etwas was ein Plug-in-Hybrid in einem leistet – nur als Beispiel: Mit dem X1 xDrive30e sind Langstrecken möglich, Kurzstrecken sogar elektrisch. Der Wagen ist nicht zu groß d.h. selbst für die Stadt geeignet. Bei Bedarf auch für mittelschweres Gelände, d.h. Schnee, Gebirge und Schotterpisten, sowie matschige Wiesen mit Pferdeanhänger, Urlaub wie Freizeitaktivitäten, genauso Arbeit und große Einkäufe oder Umzüge, alles möglich. Jederzeit steht einem im Kofferraum ein großes Ladevolumen von 505-1550 L. zur Verfügung. Das vielseitigste Fahrzeug das ich kenne, dazu Umweltgerecht und sieht auch noch gut aus.

                  • PHoel says:

                    Alternative ist für Kurzstrecken Fahrrad und für Langstrecken Erdgas. Oder Bahn.
                    Eine richtig Umweltschonende Methode gibt es eben noch nicht, in Zukunft wird es Strom sein.

                  • Dimitri Metzger says:

                    Die Bahn fährt kaum mit Ökostrom, und die praktikabilität ist unterirdisch, denn die fährt einen nicht von Zieladresse zu Zieladresse. Und mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter, oder noch besser Glatteis, sicher. Zudem kann man mit beiden fast nichts transportieren – mal sehen, größerer Einkauf, oder ein Möbelstück, mit Bahn oder mit dem Fahrrad? Die Frau ist schwanger und muss schnell ins Krankenhaus, mit Bahn oder mit Fahrrad? Und das lässt sich fast endlos fortsetzen. Man kann es drehen und wenden wie man will, die Plug-in-Hybride sind intelligent eingesetzt derzeit am praktikabelsten und umweltschonendsten, und sie verursachen weniger CO2 als Gasfahrzeuge. Mir ist unverständlich, warum Du Gasfahrzeuge als vermeintlich umweltfreundlich darstellst, da verursacht schon so ein popliger kleiner Fiat bereits 115g/km CO2: http://www.autobild.de/bilder/effizienzklassen-die-sparsamsten-gasautos-2321833.html#bild1

  3. […] Group schon lange Gedanken gemacht, unter anderem wurden Gabelstapler mit Wasserstoff-Antrieb sowie rein elektrisch angetriebene Lkws verwirklicht. Den nächsten Schritt in Sachen nachhaltige Produktion wollen die Münchner mit dem […]

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Find us on Facebook

Tipp senden