BMW X2 2017: Neuer Entwurf zum kompakten SUV-Coupé

BMW X2 | 24.06.2015 von 36

Mit dem BMW X2 wollen die Münchner die Erfolgsgeschichte ihrer SUV-Coupés im Jahr 2017 um ein neues Kapitel ergänzen. Ein erster Entwurf weckt die Vorfreude

Die Kombination von SUV und Coupé hat man in München längst hunderttausendfach verkauft, gesättigt vom Erfolg ist BMW aber noch lange nicht. Mit dem BMW X2 wird vielmehr eine dritte Spielart des Themas vorbereitet, um künftig noch mehr Kunden für das lange Zeit belächelte Segment zu begeistern – das in den nächsten Jahren deutlich härter umkämpft sein wird, schließlich steigen auch Mercedes und Audi in den Markt ein.

X-Tomi Design zeigt uns nun mit einem neuen Photoshop-Enwurf, wie das BMW X2 Coupé aussehen könnte. Das Rendering basiert offenbar auf dem BMW X6 F16 und kombiniert dessen Formensprache mit einer modifizierten Front des BMW X1 F48, der im Herbst seinen Marktstart feiert und die technische Grundlage für das kompakte SUV-Coupé liefern wird.

BMW-X2-2017-SUV-Coupe-X-Tomi-Design

Genau wie bei den größeren Brüdern X4 und X6 wird es sich auch beim BMW X2 um ein viertüriges Coupé mit stark abfallender Dachlinie handeln, die dynamischeren Formen sorgen im Gegenzug für einen weniger vielseitig nutzbaren Innenraum als im X1.

Bei den quer montierten Motoren handelt es sich naturgemäß um Drei- und Vierzylinder, alle Triebwerke entstammen der neuen Baukasten-Familie. Während die stärkeren Modelle stets mit Allradantrieb xDrive ausgerüstet sein werden, gibt es die schwächeren Einstiegsmodelle mit Dreizylinder-Motor auch als Fronttriebler.

(Photoshop-Entwurf: X-Tomi Design)

36 responses to “BMW X2 2017: Neuer Entwurf zum kompakten SUV-Coupé”

  1. Chris35i says:

    BMW – die Marke für Lifestyler und Poser – wo Spotify und Concierge Service wichtiger sind als Zylinderanzahl und Kurvenverhalten. Willkommen in der Zukunft.

    • quickjohn says:

      Willkommen in Deiner Realität – in der Griechenland wohl ein solventer Zahler ist ….

    • Lauerput says:

      BMWs waren als Neuwagen immer schon Yuppie-Karren und als Gebrauchtwagen dann Prollkarren … Diejenigen, die sich wegen der Technik und den wahren Werten für BMW interessierten, waren auch damals schon in der Minderheit. Es hat sich also nix geändert.

      • B3ernd says:

        “Es hat sich also nix geändert.”

        Doch, die beliebige Technik 😉

        • Lauerput says:

          Ja Frontantrieb und – verzeihe – beschissenes Fahrwerk und beschissene Lenkung im 3er sind tatsächlich neu …

          “Now I gotta make a song ‘Cry'”

        • der_ardt says:

          beim Rest hat er recht 😉 BMW ist DIE Yuppie-Karre schon immer gewesen (fragt sich, was daran verkehrt sein soll..)

      • Fagballs says:

        “Es hat sich also nix geändert.”

        Doch, dass die von dir beschriebene Zielgruppe in den letzten 10-15 Jahren zu Audi abgewandert ist.

        • der_ardt says:

          was? BMW war und ist das Yuppie-Auto. Audis sind schon vom Design her nicht eigenständig genug, um den Ansprüchen der meisten Yuppies zu genügen.

          • Fagballs says:

            Erlebe ich anders. Kollegen mit Audis bekommen intern die bewundernden Kommentare, BMWs nur von anderen BMW-Fahrern. Dem Yuppie geht’s um Bewunderung, dass er sich innen toll anfühlt (“MATERIALANMUTUNG”) und dass er sportlich aussieht (S Line). Wenn ich als BMW Fahrer dann argumentiere, dass aber die falsche Achse angetrieben wird, bekomme ich zu hören, dass sie ja Quattro bestetllt hätten, in der irren Annahme, sie hätten in ihrem A3/A4 einen permanenten Allrad-Antrieb wie in einem A8. Dasselbe habe ich neulich mit einem CLA Käufer erlebt.
            BMWs werden in meinem Umfeld bestellt, wenn es um Technik geht, sei es Antriebstechnik oder das gesamte Infotainment Paket.

            Ja, ich extrapoliere Beobachtung: Meine Kollegen, Schreiber in Foren, Fahrverhalten und Fahrer in freier Wildbahn. Sicherlich mag da auch ein wenig Sympathie im Spiel sein, will ich nicht leugnen.

            • der_ardt says:

              gut, da muss ich dir zustimmen, weil sich das sehr gut mit meinen eigenen Beobachtungen deckt. Dennoch denke ich, dass BMW gerade weil wieder diese grüne Gutmenschenschiene mit dem praxisfremden NEFZ-Verbräuchen medial bedient wird BMW Audi mindestens ebenbürtig ist in dieser Kategorie. Die heutigen Yuppies unterscheiden sich von denen von vor zwanzig Jahren ja durchaus, da es inzwischen scheinbar bei vielen Hip ist, wenn das Auto die Welt rettet.

      • Chris35i says:

        Zumindest hat BMW früher nicht so eine auf Öko-Yuppie-Lifestyle gemacht wie heute.

        • Lauerput says:

          Wer macht den heutzutage nicht mehr auf Öko? Öko ist doch die wichtigste Innovation des letzten Jahrzehnts. Nachdem die Wirtschaft brach lag, hat man eine Klimakatastrophe herbeigeredet, und der neue Motor der Wirtschaft wurde der Klimaschutz in all seinen Facetten. Und die Yuppies, die meist auch die Kaufkraft haben, springen halt auf solche Sachen an.

          Aber es kommt doch auch immer drauf an, wie man die Marke für sich selbst sieht. Ich fahr zum Beispiel ein schwarzes E46-Cabrio, für viele die Prollkarre schlechthin … für mich einer der besten und schönsten BMWs, der mir zusätzlich die Möglichkeit bietet, mir beim Heimfahren von der Arbeit die Sonne auf den Kopf scheinen zu lassen.

          Nichtsdestotrotz geb ich Dir Recht.

          • der_ardt says:

            E46 war der erste 3er, der dieses Prollkarren-Image halbwegs ablegen konnte (sage ich noch dazu als E30 Enthusiast)

    • B3ernd says:

      Absolut! Trifft aber auch alle Marken zu. Gute Technik ist den meisten Leuten einfach Egal – Hauptsache das Iphone lässt sich problemlos koppeln und spiegeln – der Rest ist Wurscht!

      Produkte wo ein Hersteller sein Stempel mit Wiedererkennungswert auf seinem Produkt hat, wird leider immer seltener. Beliebige Technik für eben solche Käufer – Schade eigentlich. (Ändern werden wir das nicht mehr)

      • Fagballs says:

        Tja, so schade das ist, da wächst eine Generation heran, denen Autos komplett egal sind, weil sie sharen, Rad fahren, Bahn fahren. Da ist dann in einem Auto wichtig, dass das iPhone sich koppelt und man weiter facebook Statusnachrichten schreiben und lesen kann.

        Ich sehe aber auch in meiner Altersklasse schon genug Leute, denen nur noch die Materialanmutung und so ein Quatsch wichtig ist. Deswegen sehen wir ja so viele Audis. Kann mich schon daran erinnern, wie irgendwer aus meinem Bekanntenkreis begeistert geschrieben hat, sie würden einen Audi mit S Line (Betonung darauf) über das Wochenende fahren. Als würde S Line auch nur irgendwas am Fahrverhalten verbessern. Hauptsache, es fühlt sich alles toll an und sieht sportlich aus, dann zahlen wir viel Geld, auch wenn unter der Haube nur Golf ist (Und der ist schon nicht billig).

        Ich möchte nicht alle Audi-Fahrer über einen Kamm scheren, aber ich habe schon den Eindruck, dass da viel Oberflächlichkeit im Spiel ist. Auf den Zug ist Mercedes mit seinen ganzen A-Klasse Derivaten mit aufgesprungen und BMW zieht mit allen UKL Scherbeln nach. Hurrah, deutsche Premiumfahrzeuge.

        • Pro_Four says:

          …um auch in vielerlei Hinsicht das Überleben von BMW zu sichern (kein VAG zusammenschluss wie bei VW, Audi, Seat und wie sie doch alle heißen…).

          Es wird sich auch in den nächsten Jahren noch einiges Ändern, worüber wir nicht glücklich sein werden und uns ärgern und fragen warum BMW sowas macht.

          Um an der Spitze zu bleiben, MUSS BMW auch Wege gehen (FWD, 2er AT), bei denen man Tugenden, die BMW ausmachte, über Bord werfen, so leid es uns tut.

          Schade das auch der neue X1 FWD hat, der Neue gefällt mir richtig gut, leider eben die falsch angetrieben Achse.

          • Fagballs says:

            Zusammenschlüsse aller Art passieren mit BMW nur, wenn die Quandts es wollen. Aber offensichtlich ist denen auch nach Jahren der “ok, passt scho”-Mentalität aufgefallen, dass sie mehr Rendite haben wollen. Das Resultat sehen wir jetzt.

            Sicherlich wird das auch eine Weile so gut gehen, vielleicht auch langfristig, weil wir eine Randerscheinung sind. Ich werde es weiterhin kritisieren, wenn du nichts dagegen hast <3

            Was du sagst: Mich ärgert halt auch, dass mir schöne Modelle von der Technik her nicht mehr passen und ich in Zukunft immer genau hinsehen muss, was unter der Haube ist.

          • der_ardt says:

            es fragt sich, wie sehr sowas wie FWD beispielsweise im X1 oder die Einordnung von AT und GT als 2er nun wirklich nötig sind. Aber an sich gebe ich dir recht. Lieber ein unabhängiges BMW mit Autos im Programm, die ich mit dem A… nicht beachte, als von irgendeinem Globalplayer aufgekauft zu werden. Um aber Aufkaufsopfer zu werden, müsste man hart misswirtschaften und das zu vermeiden ginge auch ohne FWD-Derivate bzw. mit Auslagerung dieser in eine Submarke.

        • B3ernd says:

          “Ich möchte nicht alle Audi-Fahrer über einen Kamm scheren, aber ich habe schon den Eindruck, dass da viel Oberflächlichkeit im Spiel ist.”

          Das solltest du auch nicht, da man das mühelos auch mit Mercedes oder BMW Fahrern machen könnte. Es soll Leute geben, die nicht mal wissen, dass ihr BMW RWD hat und dass bei einem 535d keine 3,5l Hubraum unter der Haube sind – Hauptsache es ist ein BMW. Exakt diese Leute bestellen sich u.a. dann einen 316i oder 114i und sind auf ihre Freude am Fahren mächtig stolz. Genau diese Leute werden sich ohne weiteres einen 1er mit FWD kaufen.

          Ich vergleiche das immer gern mit meinen Messern. Ein bekannter sagte, er lege größten Wert auf gute Messer und er habe sich einen WMF Messerset gekauft – 5 Stück für 100€. Er dachte wirklich, er habe etwas wertiges gekauft – steht ja WMF drauf. Dass diese Messer aus sehr günstigem Stahl mit einfachster Verarbeitung sind, war ihm nicht klar. Hast du eine gewisse Reputation kannst du teilweise billigen Wein teuer verkaufen – und der Masse ists schlicht egal

          • Fagballs says:

            Da haste schon ein Stück weit recht. Ich sage ja auch nicht, dass Audi die einzige Marke ist und alle BMW oder Mercedes Fahrer den tiefen Einblick haben. Ich spreche da nur von einem Trend, der bei der einen Marke gefühlt stärker ausgeprägt ist als bei anderen.

            Was du mit WMF beschreibst, hast du doch überall. Aktuelles Beispiel: ich will einen Toaster kaufen. Dann steht das Clatronic und Co Gerümpel im Laden, daneben Philips. Zusammengeschraubt werden sie beide in China. Innendrin ist dasselbe Gerümpel verbaut. Nur der eine ist “designed in the Netherlands”.

            Auch ein tolles Beispiel: Makita. Baut großartige Akkuschrauber und vergleichbare Geräte. Und gibt seinen Namen dann für Bitsets mit 100 Teilen für 20€, die der letzte Müll sind. Die Leute kaufen es, weil der gute Name drauf steht.

            Alles Mist.

          • der_ardt says:

            ich werde künftig auf “B3rnds Messermetapher” verweisen, wenn wir das Thema mal wieder haben 😉

  2. Fagballs says:

    Ich kann schon den X1 nicht visualisieren, weil mir der Vergleich fehlt, mit dem X2 hier geht mir das noch verstärkt so. Kann mal jemand nen 1er und nen X3 daneben stellen?

    • Moo says:

      Der hat eh nix mit dem kommenden x2 zu tun…

      @alle: bei welchem Hersteller bekommt man denn noch ‘echte Technik’ zu gleichem preis?

      Also ich bekomme im September meinen m235i mit 326 PS, Hinterradantrieb und 6-Zylinder für u50.000€ … Zeigt mir das Modell mal bei der Konkurrenz…

      • Pro_Four says:

        ….wenn der X1 RWD bekommt, ähnlich das des 2ers, dann bin ich dabei, hoffen…

      • Fagballs says:

        Ford Mustang: Heckantrieb, V8 Motor mit 418 PS, aber 40k zu haben. Worum ging’s gleich?

        • Pro_Four says:

          …mit 40K in den USA oder D zu erwerben?

          • Fagballs says:

            In Deutschland. Geh auf ford.de, da ist er im Konfigurator. Lieferbar ab Herbst, wenn ich mich recht erinnere.

        • Moo says:

          😀 zuvor wurde unter anderem das Fahrwerk und die Lenkung aktueller BMWs kritisiert, hier den Mustang (auch wenn es ein sehr schönes auto mit tollen sound ist) aufzuführen, ist schon sehr mutig 😀 des weiteren habe ich 0,0 Zweifel daran, dass ein 235i einen Mustang auf den racetrack schlägt… So viel zum Thema produktsubstanz… Außerdem ging meine Aussage Richtung Audi und Mercedes, die mit Sicherheit kein bisschen ‘mehr auto’ bieten als BMW…v.a. In den Disziplinen Fahrwerk, Antriebsstrang, Fahrzeugkonzept

          • Fagballs says:

            Ich habe Fahrwerk und Lenkung aktueller BMWs nicht kritisiert. Bin mit meinem 1er sehr zufrieden und wenn man in andere Preiskategorien schaut: Es wird ja Gründe haben, warum der deutlich schwächere M4 auf Tracks durchaus in der Lage ist einen C63 zu schlagen.

            Und du hast in erster Linie nach bestimmten Punkten zu einem bestimmten Preis gefragt. Der neue Mustang hat auch endlich mal etwas, das man Fahrwerk nennen kann, ist natürlich nicht mit einem BMW vergleichbar, aber der zieht vermutlich auch gegen einen Porsche den Kürzeren. Nicht ganz 6 Pötte, aber auch ordentlich Fahrleistung zu einem fairen Preis hätte ein Impreza WRX STI.

            Audi und Mercedes mit ihren frontlastigen Allradlern A45 und RS3 kosten deutlich mehr und bieten auch meines Erachtens weniger Fahrspaß.

            Worum ging’s gleich?

          • der_ardt says:

            fahr den Mustang mal, du wirst dich wundern. Amerikaner können inzwischen nicht nur Motoren (und komm jetzt nicht mit Innenräumen).

        • eimsbuschler says:

          Ich warte bis der Mustang in das letzte Facelift geht und dann kaufe ich mir einen 🙂
          5 Liter V8 ich freu mich schon so – tausche ich getrost gegen meinen 535i.
          Und den wirklichen Unterschied merkt man nur im Grenzbereich oder auf Rennstrecke… aber wie oft fährt man da schon^^

          • Lauerput says:

            Ich war letztens auf einem US-Car-Treffen und ich muss sagen, bei dem gänsehautverursachenden Klang eines 5L V8 ist das Fahrwerk erstmal nebensächlich … da kann mal auch mal 50 Liter Benzin in der Garage durchblasen und hatte mehr Fahrspass als in jedem 4-Zylinder Turbodiesel.

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