Premium-Absatz im April 2015: Audi erfolgreichste Kernmarke

News | 18.05.2015 von 12

Premium-Absatz im April 2015: Die Autobauer BMW, Audi und Mercedes liefern sich bei den Verkaufszahlen weiterhin einen engen Dreikampf um die Spitze

Der Kampf um die Spitze im Premium-Segment war im April 2015 erneut besonders eng. BMW, Audi und Mercedes konnten jeweils neue Rekord-Verkaufszahlen vermelden und befinden sich allesamt auf Kurs zu einem neuen Rekordjahr.

Wie schon im Vorjahresmonat war Audi auch im April 2015 die weltweit erfolgreichste Kernmarke, 152.850 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einer Steigerung um 2,5 Prozent und bescheren den Ingolstädtern den Spitzenplatz. Praktisch auf Augenhöhe befanden sich die Verkaufszahlen der beiden anderen Marken, 148.896 BMW stehen 148.072 Mercedes gegenüber. Die prozentual stärkste Steigerung konnte im April Mercedes verbuchen, die Schwaben legten um 11,3 Prozentpunkte zu.

BMW-Audi-Mercedes-April-2015-Premium-Absatz-Vergleich-Verkaufszahlen-Statistik

Zum Erfolg der BMW Group trägt außerdem die Marke MINI bei, die im April 2015 weltweit 26.776 Fahrzeuge verkaufen konnte und den Gesamt-Absatz der BMW Group auf über 175.000 Einheiten getrieben hat. Die Mercedes-Tochter Smart kam mit ihren Klein- und Kleinstwagen auf ein Volumen von 10.949 Einheiten.

Betrachtet man die Verkaufszahlen der ersten vier Monate in Summe, liegt die Kernmarke BMW vor ihren wichtigsten Wettbewerbern: Die Ingolstädter haben seit Jahresbeginn 591.050 Fahrzeuge verkauft, Mercedes kommt auf einen weltweiten Absatz von 577.674 Einheiten. BMW liegt mit 600.473 Einheiten an der Spitze.

Die BMW Group kommt inklusive MINI und Rolls-Royce auf einen Absatz von 702.643 Einheiten und 8,2 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mercedes und Smart steigerten ihren Absatz um 14,5 Prozent auf 617367 Fahrzeuge, die 591.050 verkauften Audi entsprechen einer Steigerung um 5,2 Prozent.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Im Anschluss an unser bestes erstes Quartal aller Zeiten konnte die BMW Group ihren Absatz auch im April in allen Regionen weltweit steigern. Wir verfolgen erfolgreich unser Ziel eines weltweiten ausgewogenen Wachstums, und wir sind davon überzeugt, dass die neuen Modelle, die wir 2015 auf den Markt bringen, diesen positiven Trend weiter fortführen werden.”

Luca de Meo (Vorstand für Vertrieb der AUDI AG): “Audi hält weiter Kurs und hat im April ein solides Verkaufsergebnis eingefahren. Trotz der bevorstehenden Generationswechsel in wichtigen Modellfamilien und Absatzmärkten übertreffen wir die Bestmarken aus dem Vorjahr. In den kommenden Monaten wollen wir weltweit weiter wachsen.”

Ola Källenius (Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars zuständig für Vertrieb): “Das zweite Quartal haben wir mit einem zweistelligen Absatzplus begonnen. Im Jahresverlauf wollen wir weiter durchstarten – unter anderem mit vier neuen oder überarbeiteten SUVs. Auf der Messe in Shanghai haben wir zudem das Concept GLC Coupé vorgestellt, das 2016 in Serie gehen wird.”

12 responses to “Premium-Absatz im April 2015: Audi erfolgreichste Kernmarke”

  1. quickjohn says:

    Der Artikel wurde doch von der Audi-Marketingabteilung verfasst.

    Ein kritischer Beobachter käme doch nie auf die Idee Audi als ‘die erfolgreichste Kernmarke’ zu bezeichnen.

    Tatsache ist doch daß Audi nach einem schon schwachen Monat März im April nur wenig – und zwar auch absolut weniger als die Beiden anderen – gewachsen ist. In China läuten die Alarmglocken für Audi und den VW-Konzern.

    Das wäre eine kritische Betrachtung wert. Statt dessen Audi-Pseudo-Erfolgsmeldungen – und das auf einer BMW-Seite. Dann kann ich nur den Kopf schütteln.

    • Sebi says:

      Es ist ein neutraler Artikel. Da Audi im April die meisten Autos verkauft hat, sind sie für diesen Monat folglich erfolgreichste Kernmarke. Darüber hinaus wird im Text erwähnt, dass in den ersten vier Monaten dieses Jahres BMW die meisten Fahrzeuge verkauft hat. Also ist es sicherlich keine “Audi-Pseudo-Erfolgsmeldung”.

      • Flo says:

        bmw liegt im april 23.000 einheiten vor audi und 2015 bislang 111.000 einheiten vor audi, werden im gesamtjahr dann wieder ca 250.000 bis 300.000 sein, allen audi-pseudoerfolgsnachrichten – auch auf “bimmer”today (demnächst unbenannt in ringetoday mit unserem mod “rsfetischist” alias “fwdfetischist”) – zum trotz

        • simons700 says:

          Naja ohne Mini liegt halt audi im April vorne.
          Aber ohne Mini liegt eben der Durchschnittliche Fahrzeugwert bei Audi auch 10000€ unter BMW 😉

        • B3ernd says:

          “demnächst unbenannt in ringetoday mit unserem mod “rsfetischist” alias “fwdfetischist””

          Es dir aber trotzdem so viel Wert, dass du immer wieder einen neuen Account anlegst^^

          Bleib einfach fern, dann musst du dich nicht aufregen 😉

      • Spectator111 says:

        Was hießt hier Kernmarke? Der Name oder das Produktionsprogramm?: Die Audi Zahlen beinhalten den Kleinwagen A1, ein reines VW Polo Derivat. Ob man hier überhaupt von Premium sprechen sollte, nur weil Audi drauf steht, wage ich zu bezweifeln. Mini bei BMW nicht zu berücksichtigen ist der alte Trick der Blendermarke, um an BMW absatzmässig heran zu schleichen. Vergleicht die Umsätze und da schifft Audi gegenüber BMW und Mercedes gewaltig ab. Wenn man hauptsächlich Sub-)Premium wie den A3, eine Golf Derivat, verkauft, kommt halt nicht so viel rüber

        • Spectator111 says:

          Ergänzen müßte man zum Thema Kernmarke eigentlich: Die Kernmarke von Audi ist VW, zumindest beim A1, A3, Q5 usw.

    • Der_Namenlose says:

      Audi war auch in Februar schwach. Und Januar nutzt Audi traditionsgemäß als Propagandamonat.
      Das Chinageschäft läuft zurzeit alles andere als zufriedenstellend für Audi. Es stellt sich mir die Frage, inwieweit Audis Verkäufe der oberen Baureihen entgegen der Beteuerungen von Stadler doch noch von den Parteifunktionären abhängen. Denn diese müssen seit einigen Monaten heimische Marken den ausländischen Premiummodellen vorziehen. Die Stagnation bei der China-Absatzzahlen konnte gerade noch durch den Zuwachs bei A3 gerettet werden. In diesem Zusammenhang ist folgender auf die A3-Familie bezogener Satz aus der April-Pressemitteilung amüsant und gleichzeitig auch bezeichnend für den Zuwachs der Absatzzahlen bei Audi: ” und damit seine Position im strategisch wichtigen Segment der Premium‑Kompaktwagen deutlich ausgebaut”.
      Aber auch bei BMW wachsen die Bäume nicht mehr so hoch in Chinas Himmel: den Zuwachs von 0,6% kann man ebenfalls als Stagnation bezeichnen, aber BMW gleicht es in anderen Märkten gut aus.

      Einzig Mercedes macht sich zurzeit sehr gut in China, aber da ist ja auch genug Luft nach oben.
      Insgesamt aber kann man aber den Trend erkennen, dass Audi seit Jahresbeginn die größeren Probleme als die beiden anderen hat.
      Meine Prognose für dieses Jahr lautet:
      – BMW bleibt vorne
      – MB überholt Audi
      – Audi kann nur noch mithalten, weil sie viele A3s verkaufen und den A1 Jahr für Jahr 125 tausend Mal in den Markt drücken: konstant wie in einer Planwirtschaft. Jede Baureihe wird mal mehr mal weniger verkauft, aber die Absatzzahlen von A1 bleiben quasi konstant.

  2. Quer says:

    Wieso Audi Kernmarke oder gehört Lada auch zu Audi

  3. Pro_Four says:

    …. wann können wir denn endlich mal aufhören den Mini rauszurechen? Mini ist der Kleinwagen von BMW, basta.
    Marke hin, Kern her, solange BMW auch in Mini investiert, also Geld in den Mini steckt, dieser auf Plattformen aufgebaut, im Fahrzeugbrief ein BMW ist, Gleichteile nutzt oder auch Geld verdient wird, ist er in den Verkaufszahlen zu BMW zu zählen.

    Was muss denn noch passieren? Die Niere im Mini?

    • der_ardt says:

      man muss das doch nicht in Stein meißeln. Solange die beiden in einem Atmenzug genannt werden ist doch für jeden ersichtlich, wie es aussieht. Wenn man nun als Audi-Fan seit einem Jahrzehnt glücklich ist, BMW „bald“ zu überholen, rechnet man eben weiterhin Mini raus und auf der anderen Seite genauso. Argumente für rein- oder rausrechnen finden sich zuhauf und nur die Gewichtung ist letztlich das entscheidende.

      Ich bin näher an BMW, würde Mini aber dennoch rausrechnen, zumindest wenn man von dem Absatz der Marke BMW spricht und nicht von der BMW Group

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