N24h 2015: BMW Z4 GT3-Flotte am Nürburgring bereits dezimiert

Motorsport | 16.05.2015 von 20

Einsetzender Regen hat die Startphase des 24 Stunden-Rennens auf der Nürburgring Nordschleife entscheidend beeinflusst. Drei der vier nach einem starken Qualifying von den Plätzen 1, 3, …

Einsetzender Regen hat die Startphase des 24 Stunden-Rennens auf der Nürburgring Nordschleife entscheidend beeinflusst. Drei der vier nach einem starken Qualifying von den Plätzen 1, 3, 4 und 6 gestarteten BMW Z4 GT3 der Teams Schubert Motorsport und Marc VDS Racing belegten unmittelbar nach dem Start die ersten drei Ränge, doch der kurz nach den ersten Boxenstopps einsetzende Regen wirbelte das Klassement kräftig durcheinander.

Am meisten litt der BMW Z4 GT3 mit Startnummer 20 unter den schwierigen Witterungsverhältnissen, denn Claudia Hürtgen verlor nach einem Sprung die Kontrolle über das Fahrzeug und krachte in die Leitplanke, was einen Reparaturstopp von über einer Stunde zur Folge hatte.

ADAC Zurich 24h-Rennens 2015

Nach rund vier Stunden liegen die aussichtsreichsten BMW-Teams auf den Rängen 2 (Marc VDS, #26), 9 (Schubert, #19) und 13 (Marc VDS, #25).

Jörg Müller (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 26): „Es war ein schwieriger Stint. Eigentlich lautete unsere Taktik, den ersten Stopp früh zu absolvieren, um aus dem Wechselfenster auszubrechen. Aber dann habe ich gemerkt, dass unsere Reifen perfekt sind. Ich war sehr schnell unterwegs. Also sind wir länger draußen geblieben und haben dann erst Reifen gewechselt. In meinem zweiten Stint hat es dann begonnen zu regnen, und es war sehr tückisch, mit Slicks zu fahren. Aber ich bin gut durchgekommen.“

Claudia Hürtgen (BMW Sports Trophy Team Schubert, Startnummer 19): „Ich bin im Pflanzgarten II über die Kuppe gesprungen. Die Stelle, auf der ich gelandet bin, war sehr nass, und ich habe das Heck verloren. Ich hatte keine Chance. Zwar habe ich noch versucht, sofort zu bremsen. Aber das Auto hat sich um 360 Grad gedreht. Ich bin vorne rechts in die Leitplanke eingeschlagen. Es gab keine Vorwarnung, wie nass es in diesem Bereich wirklich war.“

John Edwards (Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop, Startnummer 17): „Der erste Stint war vielversprechend. Wir haben einige Positionen gutgemacht und lagen nach dem ersten Boxenstopp knapp außerhalb der Top-10. Die Pace des Autos stimmt also. Ich bin zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Rennens. Für mich als Amerikaner ist es eine große Ehre, hier dabei sein zu dürfen. Ich wollte unbedingt an diesem 24-Stunden-Rennen teilnehmen. Die Nordschleife ist die größte Herausforderung, der sich ein Rennfahrer stellen kann. Zugleich ist es aber auch die Strecke, die dir am meisten zurückgibt, wenn du eine perfekte Runde hinlegst.“

Victor Bouveng (BMW Motorsport, Startnummer 235): „Es war ein unglaubliches Gefühl, den Start zu fahren und diese Massen an Fans jubeln zu hören. An diesen Moment werde ich mich mein ganzes Leben lang erinnern. Insgesamt war mein Stint gut, und ich hatte einen guten Fight mit unserem direkten Konkurrenten in der Klasse. Ich habe es sehr genossen.“

20 responses to “N24h 2015: BMW Z4 GT3-Flotte am Nürburgring bereits dezimiert”

  1. PHoel says:

    Echt schade, das eine Auto von Schubert raus ist, obwohl die am Anfang so gut positioniert waren. Ich hoffe für Walkenhorst, das die es dieses Jahr aufs Podium schaffen, wäre auch mal schön, wenn das mal ein nicht Werksunterstütztes Team schaffen würde.

    • Pro_Four says:

      …trotzdem stark wie sich der Z4 schlägt, wenn man berücksichtigt, dass der Z4 das älteste Fahrzeug der Vorderen ist.

      Trodem Hammer Rennen wie jedes Jahr

      • PHoel says:

        Ja, ich denke aber auch das BMW viel daran setzt, das ein Sieg eingefahren wird, da es das letzte 24h Rennen auf dem Nürburgring für den Z4 ist.

        • mast says:

          wenn der schubert jetzt ausfällt gibts vielleicht einen audidreifachsieg :-D. noch besser als letztes jahr.

  2. Prakmatisch says:

    Mir stellt sich die Frage – während das Rennen beobachtet wird – ob der M235i Racing auch bei den Quartalsverkaufszahlen zu finden ist?

  3. MDriver says:

    Das entwickelt sich wieder wie letzes Jahr zu einem Trauerspiel. Das wäre einfach perfekt gewesen mit dem Z4 noch einen Sieg einzuheimsen, nach 5 Jahren, aber dann wird man vom Schicksal eingeholt und…
    Also Schubert kann (hoffentlich ändert sich das in der Nacht noch) eine Podiumsplatzierung vergessen.
    Zudem die #26 von VDS auch wieder Zeit wegen dem Brand liegen gelassen. Hmm ich bin gespannt was die Nacht bringt. Hoffentlich fällt die zugnsten von VDS aus.
    Und Audi-.. denen könnte doch auch mal ein Defekt passieren kann doch nicht sein das wieder ausgrechnet bei denen alles nach Plan läuft.

    • mast says:

      Das ist Qualität. Und Vorsprung durch Technik :-D. Im Ernst: die 24 Stunden sind noch lange nicht vorbei. Wenn jetzt ale drei R8 ausfallen gibts nen BMW Doppelsieg:-D

      • MDriver says:

        Ja klar. Es ist noch mehr Zeit zu fahren als abgelaufen ist. Aber man wird schon leicht depri, denkt man doch an das letze Jahr zurück, wo Schubert vom Schicksal genauso gebeutelt wurde.
        Die Hoffnung ist wirklich VDS. Hoffentlich lässt Martin die Karre mal fliegen wenn er am Steuer ist, weil ich gelobe mir zu sagen, dass er einer der besten Fahrer in dem Rennen hier ist.

        • L34D says:

          Das liegt einfach daran das Audi viel mehr Erfahrung im Langstreckensport hat als BMW. Stichpunkt LMP1. Da weiß man dann irgendwann wie man den R8 ausrichten muss damit nicht wie bei BMW (leider) die Kisten nach und nach ausfallen. Der Z4 ist und bleibt anfällig wie Sau. Hoffentlich siehts mit dem M6 GT3 anders aus, habe aber meine Zweifel. Da kann man dann nur hoffen das BMW endlich mal aufwacht und wirklich den Schritt in die WEC wagt. (2017 hoffentlich) Denn das BMW-Motorsportprogramm sieht alles andere als rosig aus. Die DTM alleine reicht einfach nicht! (Werkseinsatz)

          Ich denke Audi wird das Ding wieder einmal nachhause fahren in aller Ruhe, die haben das Material & die Erfahrung.

          • MDriver says:

            Der M6 wird doch das gleiche wie der Bentley sein…

            • MichaelMPower says:

              Das wird richtig spannend! Drei Z4 in den top sieben ist doch sehr gut. Zudem ist der Walkenhorst mit der Nummer 17 aktuell auf Platz sieben, freut mich sehr für das Team rund um Henry Walkenhorst….einfach der schönste Z4 mit dem “Artcar”-Design von JP.

            • PHoel says:

              Nein, ganz so schlimm wie der Bentley wirds hoffentlich nicht, der Bentley ist wirklich grauenhaft, ich hoffe der M6 wird leichter und insgesamt sportlicher. Der Bentley wird beim 24 Stunden Rennen bestimmt nie unter die Top 3 kommen.

          • Thomas says:

            Sorry, aber gegnau das Gegenteil ist der Fall.

            DIe Audis fallen seit Jahren durch technische Defekte aus, häufig sind Motor und Peripherie betroffen, die durch Elektrikprobleme auftreten.

            Die BMWs fallen überwiegend durch Unfälle aus, mal selbst verursacht, mal unverschuldet.

            • m34 says:

              ihr liegt beide falsch. die audis fallen nicht reihenweise aus, und sie werden auch, wie der führende dieses jahr und letztjährige gewinner, durch unfälle dezimiert. die r8 sind sehr zuverlässig. wer was anderes behauptet schaut die serie nicht. kaum verliert der bmw kommen sofort wieder irgendwelche dolchstosslegenden auf. der audi hat verdient gewonnen, der bmw wurde knapp geschlagen. es hätte auch andersherum ausgehen können.

              • Thomas says:

                Doch, die Audis fallen beim N24h häufig durch technische Defekte aus.
                Verdreh hier nichts, die Blancpain GT Series ist außen vor.
                Es würde dir ebenfalls gut tun, Leute nicht in Schubladen zu stecken.
                Audi hat heute verdient gewonnen.
                Genauso hätten es BMW und der Falken Porsche auch verdient, da es verdammt knapp war und schon ein Reifenschaden ausgereicht hätte, um das Ergebnis komplett auf den Kopf zu stellen.

                • m34 says:

                  Und weil sie so häufig ausfallen, gewinnen sie in der kurzen Zeit in der sie dabei sind immerhin drei mal den ring? ernsthaft, die zuverlässigkeit der rennr8 lässt sich nicht an einem 24 stundenrennen bemessen, das einmal im jahr stattfindet. schau dir die statistik der ganzen Serie an, dann siehts anders aus. postscriptum: die unzuverlässigkeit oder zuverlässigkeit eines rennwagens wird abgelesen aus allen rennen den er bestreitet. und da gehört blancpain natürlich auch dazu.

                  • Thomas says:

                    Ehm… wenn man jedes Jahr mehr Fahrzeuge als die Konkurrenz einsetzt, ist die Wahrscheinlichkeit höher 😉

                    Heute, bzw. gestern hat man ein Fahrzeug “zu analysezwecken” nicht wieder ins Rennen geschickt.

          • m34 says:

            bmw hat jahrezehntelange erfahrung in den 24 stunden nürburgring, audi ist erst sei wenigen jahren dabei.
            le mans und nürburgring sind zwei völlig getrennte einsätze, völlig verschiedener teams, ein vergleich ist absurd.
            bei 24 stundenrennen ist die teamleistung der einsatzteams sehr entscheident, aber wie man gesehen hat, kann man auch ohne phoenix gewinnen.

          • PHoel says:

            Der Z4 ist nicht besonders anfällig, da gibts kaum Technische Defekte, mir fallen die Mercedes SLS auf, da gibt es wirklich dauernd irgendwelche technischen Defekte.

    • PHoel says:

      Das der Wagen nach dem Brand noch gefahren ist hat mich auch verwundert, sah schon echt heftig aus, da stand ja das Halbe Auto in Flammen. Ist die Ursache eigentlich bekannt?

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