BMW M7: Photoshop-Entwurf zeigt Topmodell des 7er G11

BMW 7er, Gerüchte | 12.05.2015 von 16

Wann, nicht ob: Dass eines Tages ein BMW M7 auf Basis der neuen 7er-Generation G11 / G12 in den Handel kommt, scheint mittlerweile so gut wie sicher

Bisher durften sich Audi S8, Mercedes-AMG S 63 und Jaguar XJ-R den lukrativen Kuchen der besonders dynamisch positionierten Luxuslimousinen unter sich aufteilen, doch auch in München wird man dieser Entwicklung nicht mehr lange tatenlos zusehen. Zwar vermeidet man offizielle Aussagen, die Anzeichen für einen BMW M7 auf Basis der neuen 7er-Generation G11 verdichten sich aber zusehends.

Die jüngsten Photoshop-Entwürfe von David Kiss für TopSpeed.com zeigen den BMW M7 mit aggressiver Frontschürze, großen Felgen, Carbon-Keramik-Bremsanlage und einer für 7er-Verhältnisse extrem auffälligen Lackierung in Estorilblau. Bei den übrigen Design-Elementen hat sich David Kiss an den bereits bekannten Details des neuen 7er-Designs orientiert.

BMW-M7-2017-7er-Rendering-TopSpeed-01

Schon im Zusammenhang mit der jetzt auslaufenden 7er-Generation F01 sagte der inzwischen von der M GmbH zu Hyundai gewechselte Albert Biermann im Jahr 2013, dass ein BMW M7 für viele Märkte eine attraktive Option darstellen würde. Zwar bietet sich den Kunden in Form des BMW Alpina B7 Biturbo eine zweifellos äußerst potente Luxuslimousine, der Fokus liegt dabei aber klar auf Luxus und Komfort.

Mit einem BMW M7 könnten die Münchner folglich voll auf Dynamik setzen und zeigen, wie sportlich eine solche Power-Limousine sein kann. Das umfassende Leichtbau-Konzept der neuen 7er-Generation mit Carbon Core-Technologie spielt den Technikern der M GmbH dabei in die Hände, immerhin wird der 7er je nach Motorisierung bis zu 130 Kilogramm leichter und eignet sich dementsprechend besser für sportliche Fahrmanöver.

Als Kraftquelle für den BMW M7 drängt sich der aktuelle V8-Biturbo der M GmbH auf, dieser wird in gründlich überarbeiteter Form auch noch die kommende M5-Generation F90 antreiben. 600 PS sind dabei problemlos darstellbar und würden ohne Zweifel auch einem M7 gut zu Gesicht stehen.

Wer nicht auf Leistung verzichten möchte, aber den Schwerpunkt doch eher auf ein besonders luxuriöses Fahrerlebnis setzt, kann wie bisher zum BMW 760i mit V12-Triebwerk greifen. Der Zwölfzylinder wird künftig – genau wie in Rolls-Royce Ghost und Wraith – über 6,6 Liter Hubraum verfügen.

BMW-M7-2017-7er-Rendering-TopSpeed-02

(Renderings: TopSpeed.com / David Kiss)

16 responses to “BMW M7: Photoshop-Entwurf zeigt Topmodell des 7er G11”

  1. MFetischist says:

    Öööhh… äähm.. Nee.

  2. Konstantin L. says:

    Bei 7post.com wurde von einem User eine Visualisierung eines “möglichen” 7er mit M Paket gepostet.

    Sieht schick aus. http://www.7post.com/forums/showpost.php?p=17893050&postcount=465

    Die Visualisierung von Topspeed finde ich nicht so gelungen.

  3. Fagballs says:

    Sieht gar nicht mal so gut aus.

  4. PHoel says:

    Nein, nicht alle zukünftigen M Modelle werden exakt die Stoßstange vom M4/ M3 haben!

  5. magerbetrieb says:

    Ehrlichgesagt finde ich die m3/m4 Stoßstange schon ein bisschen arg prollig. Dann lieber einen Alpina!

  6. M3-Dreamer says:

    Für den Weltmarkt könnte es für BMW sinnvoll sein, auch einen M7 anzubieten.Ein Problem wäre die wertmäßige Abgrenzung zum 760iL mit dem Zwölfzylinder. Die Lösung wäre ein neuer 5.0ltr.V10TT mit mind.600PS … was im ersten Moment völlig unrealistisch klingt, obwohl Scott26 etwas in dieser Richtung vor Kurzem mal gepostet hat, könnte vielleicht doch Realität werden.
    Spätestens, wenn sich BMW entschließt aus Kostengründen auch die V-Motoren auf den Baukastenzylinder umzustellen könnte ein neuer V10 für M5, M6 und eben M7 eine kostentechnisch machbar Alternative zu S63 werden … schöner Nebeneffekt wäre dann ein davon abgeleiteter neuer 4.0ltr.V8TT für M3/M4.

    • MFetischist says:

      Beam me up, Scotty…

    • Chris35i says:

      Bei soviel Baukasten können die dann auch aus dem V10 einen R5 machen (einfach eine Zylinderbank nehmen) und den dann in die zukünftigen (kleinen, z.B. 1er) M-Performance Modelle packen. Zudem wäre es super, wenn es anstatt nur R4 und bestensfalls R6 auch wieder mal einen bezahlbaren V8 geben würde. Ich denke, BMW ärgert sich schon ein bisschen, dass im C63 AMG weiterhin ein solcher verbaut wird. Ein V8 ist schon was Besonderes.

      Aber naja, Träumen darf man ja mal wohl von Zeit zu Zeit…

      • B3ernd says:

        BMW ärgert sich bestimmt etwas, aber auch der C63 wird im nächsten Modell wohl auch nur ein R6 aus dem neuen Baukastensystem. BMW war einfach eine Generation zu schnell

        • Chris35i says:

          Meinst du V6 im Falle des C63 AMG? Zwar gab es um 2013 mal Meldungen, Mercedes arbeitete wieder an einem Reihensechszylinder für die E-Klasse, aber ob der Motor dann auch in den C63 AMG wandert, hmm. Weißt du da mehr?

          • B3ernd says:

            Ich weiß wahrscheinlich nicht mehr als du, gehe aber stark davon aus, dass auch die AMG Modelle von den neuen R6 Motoren Gebrauch machen. Einen eigenen V6 AMG Motor für die C-Klasse erscheint mir unlogisch. Ich denke ab E Klasse aufwärts wird es vorerst ein V8 bleiben und die C-Klasse wird einen R6 bekommen. Einen V6 hat AMG aktuell auch nicht im Programm und da liegt es nahe, dass sie sich den neuen R6 zur Brust nehmen und Hand anlegen.

    • B3ernd says:

      Einen V10 kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen – es gibt einfach keinen Grund mehr dafür. Der V12 ist lediglich noch aus Prestigegründen im Portfolio, er wäre aber von der Leistung locker durch einen V8 Biturbo zu ersetzen.

      Pro V10: Sound und Emotionen
      Contra V10: Kosten, trotz Baukastensystem ist eine Entwicklung für ein paar Modelle nicht günstig – die Masse an Fahrzeugen wie M5/M6/M7? ist doch sehr überschaubar – absolut betrachtet am Gesamtabsatz

      Ich glaube eher, dass die nächsten M/RS/AMG Modelle eher elektrische Unterstützung zum Verbrenner bekommen. Sollte BMW jetzt den Schritt zurück zu einem größeren Motor machen (M4 von R6 -> V8 oder M5 V8TT zum V10TT). wäre das ein absolut unlogischer Schritt. Die Autoindustrie hat uns die letzten Jahre immer wieder aufs Brot geschmiert, wie gut Downsizing ist – leichtere Motoren, weniger Verbrauch, weniger bewegliche Teile im Motor selbst,,,, blabla. Ein Schritt zum größeren Motor wäre inkonsistent und macht im Gesamten keinen Sinn – m.M.

      Dass es natürlich cool wäre, steht außer Frage!

      • der_ardt says:

        Inkonsistenz ist nun wirklich garkein Problem. Die Nomenklatur wurde umgeschmissen um 4er und 2er höher zu positionieren und als nächstes der 2er GT/AT eben als 2er eingeführt, was wirklich überhaupt keinen Sinn macht. Die Marge dürfte bei kleineren Motoren einfach größer sein und warum eine Ware teurer produzieren, die die Kunden auch so hochpreisig kaufen?

        • B3ernd says:

          ” Die Marge dürfte bei kleineren Motoren einfach größer sein und warum eine Ware teurer produzieren, die die Kunden auch so hochpreisig kaufen?” Absolut!

  7. PHoel says:

    Nicht jeder zukünftige M hat die Stoßstange vom M3 und M4 Leute! Das war noch nie so und so wirds auch nicht sein, mal davon abgesehen, das ein M7 eh keinen Sinn macht und nicht kommen wird.

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