DTM 2015: BMW M4 DTM nur dritte Kraft in Hockenheim

Motorsport | 2.05.2015 von 6

Leider nur als dritte Kraft präsentierte sich BMW Motorsport beim heutigen DTM-Auftakt in Hockenheim. Während sich Audi-Pilot Jamie Green auch von zwei Safety Car-Phasen nicht …

Leider nur als dritte Kraft präsentierte sich BMW Motorsport beim heutigen DTM-Auftakt in Hockenheim. Während sich Audi-Pilot Jamie Green auch von zwei Safety Car-Phasen nicht aus der Ruhe bringen ließ und letztlich einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte, stritten sich hinter ihm diverse Mercedes- und Audi-Fahrer um die Ränge 2 bis 6.

Erst auf dem 7. Rang und mit deutlichem Rückstand auf den sechsten Rang kam Maxime Martin als schnellster BMW-Pilot ins Ziel, hinter ihm komplettierten die BMW-Fahrer Timo Glock, Marco Wittmann und Augusto Farfus die Top 10. Bruno Spengler und António Félix da Costa kamen auf den Rängen 11 und 13 ins Ziel, Martin Tomczyk und Tom Blomqvist konnten das Rennen nach Kollisionen nicht beenden.

BMW-M4-DTM-2015-Hockenheim-Rennen-1-18

Der ursprünglich für den dritten Rang qualifizierte Brasilianer Augusto Farfus musste mit seinem Shell BMW M4 DTM vom 23. Rang starten, weil es technische Probleme am Auto gab und die kurze Zeit zwischen Qualifying und Rennstart keine ausführliche Klärung erlaubt hat.

Am morgigen Sonntag wird ein neues Qualifying für das zweite Rennen ausgetragen, dann dürfen die 24 Fahrer der DTM 2015 erneut um bis zu 25 Punkte kämpfen. Da morgen sowohl Qualifying als auch Rennen höchstwahrscheinlich auf nasser Strecke ausgetragen werden, werden die Karten praktisch neu gemischt.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): “Nach dem schwierigen Qualifying haben wir im Rennen noch das Beste aus der Situation machen können. Wir hatten eine ordentliche Rennpace, konnten mit vier Fahrzeugen in die Top-10 fahren und immerhin noch einige Punkte mitnehmen. In einem spannenden Rennen haben wir großartige Aufholjagden von Maxime Martin, Timo Glock, Marco Wittmann und Augusto Farfus gesehen. Gerade Augusto konnte nach seinem Pech im Qualifying im Rennen noch 13 Positionen gutmachen, Timo ist von Platz 20 auf Position acht vorgekommen. Das Format hat bisher gehalten, was es versprochen hat: ein intensives Qualifying, ein packendes Rennen mit vielen Überholmanövern und zahlreichen Fans. Für den morgigen Renntag müssen wir insbesondere Erkenntnisse aus dem heutigen Qualifying ziehen und es genau analysieren. In diesem Punkt müssen wir das vorhandene Potenzial besser ausnutzen, um für das Rennen in einer besseren Ausgangssituation sein zu können.”

Maxime Martin (BMW Team RBM, 7. Platz): “Das Rennen war von der ersten bis zur letzten Runde sehr intensiv. Die Safety-Car-Phasen haben für viel Action gesorgt, und die Fans bekamen zweifelsohne eine tolle Show geboten. Platz sieben ist ein gutes Ergebnis für uns, das uns wertvolle Punkte einbringt. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, bestplatzierter BMW Fahrer zu sein. Aber unsere Gegner waren heute stärker als wir. Das muss man anerkennen. Wir werden hart arbeiten, um das in den kommenden Rennen zu ändern.”

Stimmen

6 responses to “DTM 2015: BMW M4 DTM nur dritte Kraft in Hockenheim”

  1. Pro_Four says:

    …mit dem linken Bein aufgestanden, was BMW? Hatte BMW nicht auch letztes Jahr Probleme mit den harten Reifen? Mal sehen was sie jetzt machen, am Anfang und mitten im Rennen konnten Sie die Pace mitgehen. Naja, abwarten.

    Aufgefallen ist mal wieder mein Freund: Herr Tomczyk. Gebe da Paffet voll Recht, Tomczyk vergisst immer wieder sein Hirn mit zu nehmen, Kopfschüttel

    https://www.youtube.com/watch?v=4a9PkjYviXQ

    • hmpf says:

      mercedes gewinnt ein f1 rennen nach dem andern gegen ferrari, audi die 6 std. von silverstone und spa gegen toyota und porsche, der r8 die 4 std. vom nürburgring und bmw sollte da mindestens in der dtm vorne liegen. ich hoffe das sind anfangsschwierigkeiten. so viel hat die motorsportabteilung doch gar nicht zu tun, oder? nur zwei serien, statt drei wie bei benz und audi.

      • Pro_Four says:

        …und was hat jetzt dein Post mit meinem gemeinsam haben?

        Falls du es vergessen hast, BMW gewann nach Einstieg mit 6 Autos sofort alle Wertungen, ich weiß nicht ob es das schon mal irgendwer noch ein zweites mal schaffte.

        Es wird eh in geraumer Zeit (2016) ein Weltmotor(R4) kommen, der dann in vielen Rennserie einsetzbar sein wird.

    • der_ardt says:

      Es wäre schön, wenn BMW dieses Engagement endlich beenden würde und wieder in echte Rennserien einsteigt. Gerne auch F1 als reiner Motorenlieferant.

      • Pro_Four says:

        …echte Rennserie, F1? Bei Dir piiiepts wohl ;p, wo denkst du denn hin?! Momentan erlebe ich wenigstens noch in der DTM echten V8 Sound und nicht dieses geblecher in der F1. Das neue Format der DTM ist um einiges besser und verspricht gute 2 Kämpfe ohne das bei Kollision gleich die komplette Aero hinüber ist. Naja, im Prinzip verfolge ich viele Rennserien, wie es geht, mit Kind, Verpflichtungen oder Hobbys kaum noch möglich.

        Was sind denn für Dich echte Rennserien?

        • der_ardt says:

          Ok, war zugegeben etwas zu pauschal gesagt. Die DTM ist aber einfach witzlos, solange alle die gleichen Autos fahren.. An sich sind es Teams, die von drei unterschiedlichen Unternehmen finanziert werden und versuchen aus dem identischen Material durch das beste Setup sowie einen guten Fahrer einen Unterschied zu machen. Abgesehen von der Optik ist an den Fahrzeugen wenig individuell. In der F1 findet wenigstens noch freie technische Entwicklung statt. Ich finde auch den Hybridansatz gut, allerdings sollte man die Spritmenge nicht reglementieren. Wer weniger verbraucht kann eben leichter ins Rennen starten, fertig! Mit höheren Drehzahlen dürfte auch der Sound kein Problem sein. Die F1-Vierzylinder der 80er hatten auch eine Schnecke im Abgasstrang und die dürfte keiner als zu leise empfunden haben. Aber ich drifte ab.. Zurück zur geforderten echten Rennserie:

          Guck dir Sonntags mal die letzten 5-10 Runden Moto2 und MotoGP an. In der letzten Runde wechselt in der Regel die Führungsposition öfter als in einer kompletten F1-Saison. Die Typen sind wirklich krank -übertroffen nur von den Straßenrennfahrern- und hier kann ein wirklich guter Fahrer mit unterlegenem Bike jederzeit gewinnen, wenn er risikobereit fährt und Glück hat. In der GP machen momentan leider Honda und Yamaha die Siege unter sich aus, aber bald kommen Suzuki und Kawasaki dazu und Ducati wird erstarken. Auch unter den derzeitigen vier Topfahrern geht echt die Post ab. Da findet unter den Herstellern ein echter Wettbewerb statt, der tatsächlich durch Ingeneursleistung und gute Fahrer entschieden wird. Schön wäre es natürlich, wenn das ganze seriennäher wäre, aber im Gegesatz zur DTM war das nie Zweck von Moto2 und MotoGP.

          Was mir gerade noch einfällt: Pack deinen kleinen mal ein und besuch ein Speedwayrennen (Grasbahn, Speedway, Schotterpiste egal!). Eintritt kostet -wenn überhaupt- irgendwas bei 5€, Fahrerlager sind fast immer frei zugänglich und die Rennen sind auch dann spannend, wenn man keinen der Fahrer kennt 😉 Wenn die Fahrer des deutschen mächtig sind, erklären sie dir/euch sicher auch gerne die Besonderheiten der Bikes (z.B. dass die Dinger keine Bremsen haben).

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