BMW UK: England überholt Deutschland beim März-Absatz

News | 9.04.2015 von 1
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Wenn wir über aktuelle Absatz-Zahlen der BMW Group berichten, konzentrieren wir uns meist auf Deutschland, die USA, China und natürlich die weltweiten Zahlen. Letztere dürften …

Wenn wir über aktuelle Absatz-Zahlen der BMW Group berichten, konzentrieren wir uns meist auf Deutschland, die USA, China und natürlich die weltweiten Zahlen. Letztere dürften für den März 2015 bald eintreffen, aber zuvor verdienen auch die Verkaufszahlen in Großbritannien einen genaueren Blick: Auf der Insel wurde im dritten Monat des Jahres kräftig Gas gegeben.

Die Kernmarke BMW bewegte sich mit 26.925 Einheiten zwar nicht über dem Niveau des Vorjahres, lag damit aber über den BMW-Verkaufszahlen in Deutschland. Für die BMW Group UK war der März 2015 sogar ein neuer Rekord-Monat, weil MINI seinen Absatz dank des neuen Fünftürers F55 um satte 60 Prozent steigern konnte.

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So kommen BMW und MINI in England auf einen Absatz von 37.887 Einheiten und bewegen sich damit nur knapp unterhalb des amerikanischen Niveaus. Verantwortlich dafür ist zu einem großen Teil die Marke MINI, die in England 10.962 Kunden fand und die Bedeutung des Heimatmarkts für die britische Marke unterstreichen konnte. Zum Vergleich: In den USA wurden im März 5.829 MINI verkauft, in Deutschland sogar nur 3.436.

Auf das Gesamtjahr übertragen lässt sich der starke März 2015 in England allerdings nicht, vielmehr handelt es sich um einen traditionell besonders starken Monat für den Auto-Absatz auf der Insel. Deutlich wird dieser Umstand bei einem Blick auf die Verkaufszahlen für das erste Quartal in Summe:

Obwohl BMW England im März rund 2.600 mehr als BMW Deutschland verkaufen konnte, liegen die Briten nach drei Monaten rund 19.000 Einheiten hinter den Deutschen – 59.000 Einheiten seit Jahresbeginn in Deutschland stehen nur 40.000 verkaufte Autos in England gegenüber.

Bei MINI ergibt sich dank des extrem starken März zwar keine Umkehr des Bildes, aber auch hier relativieren sich die Zahlen von knapp über 30 Prozent im März zu beinahe 60 Prozent des UK-Absatzes auf dem deutschen Markt.

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