BMW Group strebt 2015 weiteres Wachstum und neue Rekorde an

News | 18.03.2015 von 4
BMW-Group-Bilanz-Pressekonferenz-2015-Ziele-1

Im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz hat die BMW Group nicht nur auf ein Jahr der Rekorde zurückgeblickt, der Blick ging auch selbstbewusst nach vorn. Für …

Im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz hat die BMW Group nicht nur auf ein Jahr der Rekorde zurückgeblickt, der Blick ging auch selbstbewusst nach vorn.

Für das bereits positiv begonnene Jahr 2015 kündigte der scheidende BMW-Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Reithofer weitere Bestwerte und das Verteidigen der seit 2005 gehaltenen Stellung als weltweit erfolgreichster Anbieter von Premium-Automobilen an: “Wir streben im laufenden Geschäftsjahr bei Absatz und Konzernergebnis vor Steuern solide Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken an. Wir wollen der weltweit führende Hersteller von Premiumfahrzeugen bleiben.”

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Dr. Norbert Reithofer (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “Im Geschäftsjahr 2014 haben wir unsere erfolgreiche Entwicklung seit der globalen Finanz­ und Wirtschaftskrise 2008 / 2009 fortgesetzt. In einem schwierigen Umfeld hatten wir uns ambitionierte Ziele gesetzt: einen Absatzrekord mit über 2 Millionen Automobilen; einen neuen Bestwert beim Konzernergebnis vor Steuern, der deutlich über dem Wert des Vorjahres liegt; eine EBIT­Marge im Segment Automobile im Zielkorridor von 8 bis 10 Prozent.
Wir haben unser Versprechen gehalten. Das Ergebnis vor Steuern auf Konzernebene ist um 10,3 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 9,2 Prozent auf über 5,8 Milliarden Euro. Die EBIT­Marge im Segment Automobile liegt bei 9,6 Prozent und damit am oberen Rand des von uns angestrebten Korridors.
Wesentlicher Treiber für unseren neuen Bestwert beim Umsatz von 80,4 Milliarden Euro ist die große Nach­ frage nach unseren Premiumfahrzeugen. Zum ersten Mal haben wir in einem Jahr über 2 Millionen Fahr­ zeuge an unsere Kunden weltweit verkauft. Konkret heißt das: 2,118 Millionen BMW, MINI und Rolls­-Royce, mit denen sich viele Kunden einen Wunsch erfüllt haben. Das ist ein Anstieg um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Bestwert für die BMW Group.
In Bezug auf die einzelnen Marken ergibt sich folgendes Bild: neue Höchstwerte bei BMW, Rolls­-Royce und BMW Motorrad. Für die Marke BMW haben sich unsere Kunden über 1,8 Millionen Mal entschieden. Die Marke MINI konnte mit mehr als 302.000 Fahrzeugen trotz des Modellwechsels das hohe Vorjahresniveau in etwa halten. In unserem MINI Werk im britischen Oxford ist vergangenes Jahr der dreimillionste MINI vom Band gelaufen. Rolls­-Royce ist mit exakt 4.063 verkauften Fahrzeugen weiterhin sehr begehrt und setzt Standards im absoluten Luxussegment.
BMW Motorrad konnte mit mehr als 123.000 Auslieferungen ebenfalls wachsen und hat sich erneut besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Das Jubiläumsmodell BMW R nineT sowie der vollelektrische C evolution haben Kunden und Fachpresse gleichermaßen überzeugt.”

4 responses to “BMW Group strebt 2015 weiteres Wachstum und neue Rekorde an”

  1. stupid_man_suit says:

    Im Vergleich zu manch anderen Vorständen klingen die Herrschaften beinahe wohltuend realistisch und “bescheiden”. Hier ist stets die Rede von “wollen” und “streben”, nie von vermeintlichen Tatsachen und Wahrsagungen im Stile von “wir werden die Nr. 1 sein”.

  2. Pirol72 says:

    Bin gespannt ob der verlängerte Arm von Audi der Bayerische Rundfunk auch fünf Minuten von der BMW Bilanzpressekonferenz in der Abendschau berichtet.

    • Liste 9_bwHH15 says:

      Das gemeine Publikum wollte es doch so, Audi als Liebling der FC Bayern Nation, jedes Jahr fließen mindestens weitere 50 Millionen aus dem Champions Leaque Topf direkt dort hin.

      FC Kaiserslautern, Werder, Stuttgart, der HSV sowieso, sind alle endlich platt -bald auch der BVB ?
      Klasse ! Dann können Audi und der FCB als frühester Meister aller Zeiten die WM 2022 in Katar zu Weihnachten feiern.

      Audi, Allianz mit der 0,0% Rendite für die “Alters Vorsorge” des verblödeten Michels, und noch dazu Uli Hoeneß als 100% rehabilitierter Freigänger, vielleicht sogar von Muttis Gnaden Raute, statt Varoufakis Stinkefinger ?

  3. spectator111 says:

    Hier wird deutlich: Das Gerede von Audis Aufholprozess zu BMW ist hauptsächlich Marketing-Geschwätz: Während BMW 2014 2,1 Mio. Autos absetzte, schaffte Audi gerade mal 1,7 Mio. Der Umsatz von BMW erreichte über 80 Mrd. €,, Audi setzte inkl. Motorengeschäft mit VW gerade mal 53,8 Mrd. € insgesamt um (Fahrzeuggeschäft alleine 45,1 Mrd. €). Beim operativen Gewinn ist der Abstand ebenfalls erheblich: BMW 9,2 Mrd. €, Audi 5,1 Mrd. €. Man sollte das Gerade von einer baldigen Überholung einfach vergessen. Audi wollte es bis 2015 schaffen und hat es nicht gepackt, es wird auch nicht bis 2020 passieren.
    Übrigens: Von den bei Audi in 2014 zusätzlich verkauften 165 Td. Fahrzeugen waren 65 % A3 (Golf-Klasse). Erkenntnis: Audi reüssiert hauptsächlich auf den unteren Etagen des Premiumhauses.

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