Rolls-Royce SUV 2018: Offener Brief bestätigt SUV-Pläne

Rolls-Royce | 18.02.2015 von 15

Die seit langem kolportierten Pläne für ein Rolls-Royce SUV werden heute mit einem offenen Brief von Peter Schwarzenbauer und Torsten Müller-Ötvös offiziell bestätigt. Der Chairman …

Die seit langem kolportierten Pläne für ein Rolls-Royce SUV werden heute mit einem offenen Brief von Peter Schwarzenbauer und Torsten Müller-Ötvös offiziell bestätigt. Der Chairman und der CEO von Rolls-Royce Motor Cars äußern sich dabei gleichermaßen ausführlich wie unmissverständlich zu den Plänen für ein “Automobil, das einerseits den Luxus eines Rolls-Royce bietet und anderseits jedes Terrain durchfahren kann.”

Das neue Modell ergänzt die derzeit aus den Modellen Phantom, Ghost und Wraith bestehende Modellpalette um eine für Rolls-Royce völlig neue Variante, der Anspruch bleibt dabei aber der gleiche wie bei jedem anderen Fahrzeug der Marke.

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Das neue Rolls-Royce SUV wird nach heutigem Stand im Jahr 2018 in den Handel kommen und eine völlig neue Aluminium-Architektur nutzen. Letztere ist eng mit dem BMW X7 verwandt, die beiden Offroader der extremen Luxusklasse werden sich in jedem Fall einige Ideen und Lösungen teilen – obwohl sie später in völlig anderen Preisklassen spielen und keinesfalls direkt gegeneinander antreten werden.

Die folgenden sechs Punkte aus dem offenen Brief deuten an, in welche Richtung beim Rolls-Royce SUV gedacht wird:

  • Ein Automobil, das einerseits den Luxus eines Rolls-Royce bietet und anderseits jedes Terrain durchfahren kann.
  • Ein Fahrzeug, das der hohen Mobilität und dem modernen Lebensstil unserer Kunden entspricht.
  • Ein Rolls-Royce, der genauso stark die Pionierleistungen und den Abenteuergeist von Charles Rolls würdigt wie die Hingabe von Sir Henry Royce zu Ingenieursleistung und Innovationen.
  • Ein Automobil, das mehr als angemessen das Markenversprechen von Rolls-Royce eines selbstverständlichen Luxus widerspiegelt.
  • Ein Fahrzeug mit hohem Aufbau und völlig neuer Aluminium-Architektur.
  • Ein noch nie dagewesenes Automobil, das die Spirit of Ecstasy würdig in die Zukunft trägt.

Der offene Brief von Peter Schwarzenbauer und Torsten Müller-Ötvös kann natürlich auch in voller Länge gelesen werden:

Rolls-Royce-SUV-2018-Offener-Brief-2015

 

 

15 responses to “Rolls-Royce SUV 2018: Offener Brief bestätigt SUV-Pläne”

  1. Fagballs says:

    Keine Ahnung, ob das nötig und unvermeidbar ist. Rolls-Royce sind für mich Autos, in denen der Besitzer gefahren wird. Das geht natürlich auch in einem SUV querfeldein, aber ist das der Sinn und Zweck der Übung?
    Range Rover zeigt, dass es einen Markt für luxuriöse SUVs Richtung 200k gibt, aber muss eine Marke wie RR auf einen Markt gehen, nur weil es ihn gibt?

    • El Barto says:

      Ich schätze, man wird Bentley das Feld höchstpreisiger SUV nicht alleine überlassen wollen…wobei ich glaube, dass der RR preislich nochmal eine oder zwei Schippen zum Bentley drauflegen wird. Gefahren werden und SUV muss sich übrigens nicht widersprechen, vielerorts geht der Trend von der Limousine zum SUV aufgrund von bequemerem Zustieg, Sitzposition etc.

      Ob RR wirklich ein SUV “braucht”, hängt auch stark davon ab, ob sich das Fahrzeug optisch in die anderen Baureihen einfügen kann, ohne dabei wie ein Fremdkörper zu wirken. Die im Brief angesprochene “Eleganz” sollte zumindest ansatzweise wiederzufinden sein, damit der Wagen hinterher nicht wie dieses “Leichenwagen”-Rendering von vor einiger Zeit aussieht. Um den überlegenen Luxus muss man sich aber wohl nicht sorgen 🙂

      • Fagballs says:

        Ich weiß noch nicht, ob “Eleganz” das passende Wort ist, vielleicht eher ein anderes, was mit Ele anfängt 😉 Ich stelle mir einen SUV von RR brachial vor, einfach schon wenn der typische Kühlergrill entsprechend skaliert wird. Bin schon etwas gespannt, was die sich ausdenken.

        Auch wenn es Ähnlichkeiten gibt, ich sehe Bentley nicht als Konkurrenz zu RR. Das sind zwar beides Luxuswagen, aber in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. RR eher tiefenentspannt, Bentley eher sportlich.

        • El Barto says:

          “…vielleicht eher ein anderes, was mit Ele anfängt”
          Hehe, das stimmt allerdings, Eleganz wird von RR wohl etwas anders interpretiert 😉 Der Phantom z.B. ist ja mehr Monument auf Rädern als einfach nur ein großes Luxusauto, dagegen wirkte der dahingeschiedene Maybach immer etwas neureich und aufgeblasen. Von daher würde ein entsprechend auftretendes SUV eigentlich auch gut zur Produktlinie passen.

          Bei der Ausrichtung von Bentley und RR stimme ich dir voll zu. Allerdings glaube ich, dass der Land-/Geldadel, der zum künftigen RR-SUV-Kundenkreis zählen könnte, sich wohl dennoch zum Teil Bentley zuwenden würde, wenn es kein entsprechendes Produkt von RR gäbe.

    • MFetischist says:

      “Range Rover zeigt, dass es einen Markt für luxuriöse SUVs Richtung 200k gibt, aber muss eine Marke wie RR auf einen Markt gehen, nur weil es ihn gibt?”

      Du kannst hier “RR” auch mit “BMW” oder “Mini” austauschen. Muss
      Mini einen mit 5-Türen bauen, nur weil es den Markt dafür gibt? Muss BMW
      einen 2er AT oder GT bauen, weil es einen Markt hierfür gibt? Muss RR einen
      Offroader bauen?

      Nein. Sie müssen es nicht. Vor allem wenn du es unter dem Gesichtspunkt der “Marke” siehst.

      Wollen sie es, wenn sie mit den Fahrzeugen noch ein paar Euros zum Konzerngewinn hinzuverdienen können? Ja, ja und nochmals ja!

      Vor allem bei RR wird wohl der Druck bestehen, denn es wird ja immer wieder gemunkelt, RR sei nicht profitabel. Ob und inwieweit das auch nach den Zahlen des letzten Jahres stimmt, kann ich nicht beurteilen.

      Der RR Offroader wird sich schätzungsweise die Basis mit dem X7 teilen, insofern wird das finanzielle Risiko überschaubar sein.

      Entscheidend ist das hier und jetzt und ein Horizont von vll. 5 Jahren. Ob die Marken irgendwann so ausgehöhlt und ausgelutscht sind, das man in 10 Jahren weniger Autos mit ihnen verkauft, ist eine Frage, die später zu beantworten sein wird.

      Möglicherweise verkaufen sich diese Produkte – große Wirtschaftskrisen außen vor gelassen – auch dann noch ganz hervorragend und nur die Kundschaft ändert sich. So what?

      Es gilt für die Manager jetzt ihre Pensionsansprüche zu verdienen und den Aktionären Orgasmen zu verschaffen. 😉

      Ich hätte es toll gefunden, wenn sie die eben genannten Fahrzeuge gebaut hätten. Aber halt anders im Konzern verteilt. Mini steht nicht mehr für Mini, sondern nur für Lifestyle. Da hätte man schmerzfrei einen Van à la 2er GT und AT – mit Frontantrieb – in das Portfolio schieben können, hätte der BMW-Gemeinde ein paar Herzinfarkte erspart und die Kohle im Konzern behalten. Beim Preishorizont von ~ 30.000 Euro, hätte das darstellbar sein müssen. Das lässt sich auch auf einen RR Offroader übertragen. Als X7 kann man keine 200k verlangen aber holt sich den Schnitt über die Masse. Das Geld bleibt im Konzern. Usw. usw…

      Dadurch das die Baukästen verfügbar sind, können die Lenker und Macher die Fahrzeuge halt für schmale Börse in die Marken schieben. Was bei Audi R8 und Huracán noch ein Segen sein mag, bekommt bei 2er AT und GT halt ein Geschmäckle für die alten Haudegen.

      Es ist müßig das immer wieder zu thematisieren, da Fakten geschaffen wurden. Sollen sie halt die Markenbindung aufweichen. Möglicherweise zwingt sie das auch dazu, in ein paar Jahren richtige Kracher auf den Markt werfen zu müssen, um noch Kunden anzulocken.

      Groß und tönern werden sie sonst dastehen und von staatlich subventionierten Elektroautos “Made in China” gefressen. 😉

      • Fagballs says:

        Mir ist schon klar, worauf du hinaus willst. Mir ist auch klar, dass BMW schon mit dem 1er, der X-Serie, den zwangsbeatmeten 6 und 8 Endern, den Turbodieseln und den Kombis immer ein wenig den ganz klassischen Markenkern “erweitert” habt. Und mir ist auch klar, warum das sein muss, nämlich weil man sonst früher oder später in der VAG landet. Porsche hat nach unten skaliert (Cayman, Boxster) und SUVs gebaut und ist trotzdem in der VAG aufgegangen. Jetzt werden glorifizierte Q5s gebaut und im Panamera stecken Audi-Motoren.

        Mini hat jetzt nicht mit dem 5 Türer Cooper angefangen mit dem Unsinn, schon der Countryman hatte 5 Türen und war alles, nur nicht “mini”. Ist aber mega gut angekommen. Das schlimme ist ja auch, wie gut AT ankommt und vermutlich auch GT ankommen wird, sodass den Entscheidern am Ende auch noch recht gegeben wird. Und wenn der nächste 1er plötzlich hinten Platz hat, werden auch die Zeitschriften das Auto über alles loben und es wird sich verkaufen wie geschnitten Brot.

        Ich sehe es nur irgendwo so: Es gibt so ein paar unantastbare Ikonen. Schau dir die FIAT Mutterfirma an, was sie aus Alfa, Lancia, Chrysler und Jeep gemacht hat. Aber Ferrari ist unantastbar. Keine SUVs, keine Einstiegsmodelle und wenn hybrid dann als Hypercar, dass die Reifen brennen. Ferrari ist so eine Ikone. Und Rolls Royce ist auch so eine Ikone. Schon Drophead und Wraith fand ich unnötig. Ein SUV macht es nicht besser.

        Es sollte Grenzen geben, die kein Controller und keine Aktionärsversammlung einreißen darf.

        • MFetischist says:

          “Es sollte Grenzen geben, die kein Controller und keine Aktionärsversammlung einreißen darf.”

          Ja und sehe ich auch so aber da ist zu viel romantisches Denken enthalten.

          Ferrari baut auch absichtlich weniger Autos – als sie könnten – nur um u.a. ihre Exklusivität zu bewahren. 😉

          Das man einen 1er eingeführt hat, sehe ich nicht kritisch. Der kann als Fahrzeug mit Hinterradantrieb gut für den sportlichen Markenkern stehen.

          Ebenfalls unkritisch seh ich X5 und X6. Ich war nie ein Gegner vom Pummelarsch X6. Die passten für mich schon immer gut zum Markenkern. Wenn auch nicht aus sportlicher, dann aus “exklusiver” Sicht, denn die Materialanmutung stimmte und die preisliche Positionierung war gehoben.

          Problematisch sah und seh ich den Spagat aus “Absatzzahlen” und “Premiumgedanken”, also immer mehr kleine Baureihen in das Portfolio zu pressen, um auf die Absatzzahlen kommen zu können aber eben gleichzeitig Produkte anzubieten, die mit meiner Vorstellung ( Ihr könnt das freilich anders sehen. ) von Premium nichts gemein haben.

          Ich möchte mich auch nicht wieder am Pre-LCI X1 abarbeiten aber der kleine hatte und hat teilweise eine Materialanmutung im Interieur, die das BMW Logo auf der Haube nicht verdient hat. Es mag einleuchten das man solche Fahrzeuge zu den aufgerufenen Preisen nicht viel hochwertiger produzieren lassen kann, ohne auf die Marge zu gehen aber dann sind es eben Produkte, die nicht im Sinne der Marke sein können.

          Und klar gibt es unantastbare Ikonen. Aber eben nur für die “Fans” und die Menschen, die die Marke leben. Jedoch nicht für die Rechner und Vorstände, die auf die Zahlen schauen. WIR haben die Marke zur Religion erhoben und wundern uns, warum die Prediger auf der Kanzel je nach Gusto anderen Marketingsprech auf uns Niederregnen lassen.

          “Und mir ist auch klar, warum das sein muss, nämlich weil man sonst früher oder später in der VAG landet.”

          Sorry.. Aber das ist und bleibt ein Totschlagargument derer, die es brauchen um den eingeschlagenen Kurs zu rechtfertigen. Versuche dem nicht auf den Leim zu gehen. Aufgrund der Aktienverteilung kannst du diese Nebelkerze völlig vergessen. Außerdem ist es fast egal, ob man sich in VAG eingliedern würde oder selbst das Ziel verfolgt ein Konzern ähnlicher Struktur und Positionierung zu werden.

          An den Produkten wirst du bald keinen großen Unterschied mehr festmachen können. Der 2er AT ist dafür der beste Beweis.

          Zurück zum 1er, der steht sinnbildlich für die Entwicklung im Konzern. Wenn man vom Erfolg des 1er M Coupé’s “überrascht” war, lässt das wirklich tief blicken. Das gleiche würde für einen Supersportler gelten, wenn er nach klassischer ///M-anier entwickelt werden würde. Die Leute kaufen doch auch den i8 wegen seiner Hülle. Warum dann kein Auto, welches so fährt, wie der i8 aussieht?

          Um wieder auf RR zurück zu kommen. Das Drophead Coupé naja.. Den Ghost finde ich allerdings schick und die Phantom Limousine ist eine Ikone. Wie die G-Klasse wirkt er auf mich, wie ein Relikt aus einer vergangenen Automobilepoche und das macht ihn so reizvoll. Jetzt wo er durch das LCI auch noch diese Knubbelnebler losgeworden ist, steht er schöner da – denn je. Ein Traumauto für Menschen, die schwere luxeriöse Limousinen lieben.

        • MFetischist says:

          Noch ein Nachschlag zum Thema „Gegenargumente“. – Ich bin
          gerade in Stimmung –

          Genauso lachhaft, wie das Argument BMW würde vom VAG Konzern
          geschluckt werden, wenn sie anders agieren würden, ist der Vorwurf, wir
          Hardliner seien ein Haufen „Ewiggestriger“.

          Damit fallen die Jubelperser doch nur auf ihre eigene
          Propaganda rein.

          Wenn es den Marketingleuten opportun erscheint, werden sie „ewiggestriger“
          sein, als wir es je sein könnten.

          Ich freue mich jetzt schon auf die Pressemappe zum neuen M2
          Coupé.

          Da wird dann wieder das Loblied auf den R6 gesungen, auf den Hinterradantrieb,
          auf 50 / 50 Achslastverteilung, vergleichsweise kompakte handliche Abmessungen und entsprechendes Gewicht… Auf all das, bei dem wir innerlich den Daumen heben.

          Sicher werden auch wieder die großen Ahnen genannt. M3 E30S,
          E36..

          Aber wehe wir legen solche Maßstäbe dann an andere Produkte/Modelle an ;)..
          Dann kommen aber ganz schnell wieder die ominösen „1x-Poster“, die alles „einordnen“, dann innerhalb 5 Minuten 10 Likes von „Gästen“ einheimsen und nie wieder gesehen werden. x)

          An dieser Stelle sei Marcus Schurig von der Sportauto gegrüßt. Seine Kommentare sprechen mir allmonatlich aus dem Herzen. Danke dafür!

          Euch allen – Supportern / Neutralos, wie auch Hatern – einen schönen Resttag /-abend. 😉

        • Bavaria330i says:

          Zum Thema Ferrari unantastbar: Wart mal ab was dort in Zukunft passiert. Luca Montezemolo wurde nicht umsonst als Ferrari Chef abgelöst. Der ist nämlich als letzter Gralshüter vor Ferrari gestanden und hat die Marke vor all jenen bewahrt, die voller Gier auf das gewaltige Markenpotential scharf sind. Jetzt ist der Weg frei um mit Ferrari dringend benötigte Kohle für den maroden Konzern zu machen mit allem was nicht heilig ist: Börsegang der Marke, SUVs, Einstiegsmodelle auf Maserati Basis.

  2. digger says:

    schon lustig, die ganzen 2er AT fritzen hier. kauft euch ein fahrrad, packt es hinten in euren ford galaxy, zieht euch ne pinke radlerhose an und macht auf lifestyle vorm aldi-parkplatz, aber bitte hört auf mit den comments zu nem SUV aus dem hause RR.

  3. JimmyF says:

    Komisch, ich dachte immer, man hielt bei RR nichts von SUV. Aber für die Rendite, drauf gepfiffen … 🙂
    Mal kucken, welches BMW-Modell dafür als Technikspender herhalten darf.

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