BMW M6 GT3: Rollout für neuen BMW GT-Rennwagen 2016

Motorsport | 5.02.2015 von 17

Seine ersten Meter absolvierte der neue BMW M6 GT3 am Samstag auf dem Gelände des BMW Werk Dingolfing, ab der Saison 2016 soll er für BMW Motorsport …

Seine ersten Meter absolvierte der neue BMW M6 GT3 am Samstag auf dem Gelände des BMW Werk Dingolfing, ab der Saison 2016 soll er für BMW Motorsport auf den Rennstrecken dieser Welt Siege feiern. Pünktlich und wie geplant fuhr der erste Prototyp um 14:00 Uhr zum Roll-Out auf die Strecke, am Steuer saß der äußerst erfahrene und unseren Lesern bestens bekannte Jörg Müller.

Angetrieben wird der BMW M6 GT3 von einem V8-Triebwerk mit 4,4 Litern Hubraum, das per Turbo-Aufladung unter Druck gesetzt wird und dessen Grundkonzept eng mit dem S63-Motor aktueller M-Modelle verwandt ist. Über 500 PS Motorleistung treffen auf circa 1.300 Kilogramm Fahrzeuggewicht, die im Windkanal entwickelte Aerodynamik sorgt für den nötigen Anpressdruck.

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Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt): “Das ist ein großer Moment für alle, die in den vergangenen Monaten intensiv und mit viel Leidenschaft an der Entwicklung des BMW M6 GT3 gearbeitet haben. In dieses Fahrzeug fließen alle Erfahrungen ein, die wir in den vergangenen Jahren im Langstrecken- und GT-Sport gesammelt haben. Wir liegen bei der Entwicklung sehr gut im Zeitplan und sind davon überzeugt, 2016 mit einem von Beginn an konkurrenzfähigen Paket auf die Rennstrecke gehen zu können. Noch liegt viel Arbeit vor uns, aber ich möchte mich schon einmal bei allen sehr herzlich bedanken, die an diesem großartigen Projekt mitwirken.”

Jörg Müller: “Es ist ein großartiger Moment, wenn man in die Box kommt und dieses unheimlich schöne Auto sieht. Ich bin sehr stolz, die ersten Kilometer gefahren zu sein. Ein Roll-out ist natürlich nur ein erster Funktionstest, doch es ist insgesamt alles sehr gut und problemlos gelaufen. Der Motor hat mich wirklich beeindruckt. Er ist stark und hat ein gutes Drehmoment, was für ein solches Auto wichtig ist. Ich bin davon überzeugt, dass BMW Motorsport seinen Kunden im BMW M6 GT3 einen fantastischen Rennwagen anbieten wird.”

17 responses to “BMW M6 GT3: Rollout für neuen BMW GT-Rennwagen 2016”

  1. timbo76 says:

    Für BMW würde es mich freuen, wenn sie wieder ein
    siegfähiges Auto auf die Beine stellen, aber der Z4 GT gefällt mir trotzdem optisch
    besser.

    Fraglich ist auch, ob so ein M6 GT3 wieder vom Preis her so
    positioniert ist, dass private Teams auf ein solches Fahrzeug zurückgreifen? Bzw.
    ob BMW den M6 GT3 überhaupt für den Kundensport anbietet…

    • PHoel says:

      Ich denke er wird zu teuer, warscheinlich ist er nur für das BMW Werksteam.

      • timbo76 says:

        Und mit ein bißchen Glück ist ja auch Schnitzer wieder dabei. 🙂

        • PHoel says:

          Denke nicht, die sind ja bei der DTM…

          • timbo76 says:

            Deshalb brauchen wir Glück! Ich würde mich auch bereit erklären die
            Langstreckenrennen als Teammanager zu unterstützen!
            Also Charly, falls Du das liest ruf mich an! 🙂

            • hans69 says:

              der M6 GT3 sieht doch mal richtig schön böse aus! Fast no ne Ecke härter, als der eh schon harte ALPINA B6 GT3!
              Davon jetzt bitte noch eine GTE Version für Le Mans.
              Würde mich ja auch über Schnitzer als Team freuen, aber denke da eher mal an Schubert und Marc VDS als potentielle erste Kunde und Vita4one vom Bartels.
              Der 6er wird einem GT auch wesentlich mehr gerecht als ein 2/3er oder der derzeitige Z4.

              • PHoel says:

                Ich glaube ein kleineres Auto wäre als Rennwagen besser gedacht, auch wegen des Gewichts. Aber ich muss sagen, dass der M6 GT3 extrem gut aussieht. Schon als Erlkönig sieht er richtig agressiv aus, vom Design her aufjedenfall immoment der schönste Wagen von denen die man bei der VLN sieht.

              • L34D says:

                Was macht überhaupt Vita4One? Von denen habe ich lange nichts mehr gehört. Hoffe die steigen mal wieder mit ein mit dem neuen BMW dann.

  2. Thomas says:

    Die Marketingabteilung hat wieder einen Sieg eingefahren.
    Man kann einem SLS und R8 schließlich keinen M3 als Konkurrenz präsentieren.
    Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, wieso man sich für den Klotz M6 entschieden hat?

  3. PHoel says:

    Sieht aufjedenfall gut aus, wobei ein kleineres Auto mehr Sinn machen würde, wie ein M2 GT2/3/R

    Die 1.300kg Fahrzeuggewicht hätte ich beim Serien M6 auch gerne 🙂

  4. L34D says:

    Ich hoffe das der M6 GT3 auch wieder einen sattes Sound hat wie der Z4 GT3, da kommt selbst die C7 meiner Meinung nach nicht ran so laut ist der Z4 GT3. Ganz zu schweigen von den Downshifts die der Z4 GT3 hat.

    Mal sehen was das Schiff kann, Nissan und Bentley haben gezeigt das man durchaus Siegchancen hat mit großen Autos.

    Hoffentlich fährt der Z4 dieses Jahr noch den ein oder anderen Sieg ein um ein schönes Ende zu haben.

    Mir fehlt aber ein Bild vom Heck. Leider noch keins gefunden außer die Concept Arts…

    • der_ardt says:

      Wenn (!) BMW laut darf, kriegen sie es ja meistens auch hin 😉

      • L34D says:

        Will ich doch hoffen! Für mich ist BMW unteranderem auch dafür bekannt das sie laute Autos bauen und nicht so ein vornehmes geblubber wie bei Mercedes. Wobei der BMW M3 GT2 für meinen Geschmack nicht grad laut war. 🙂

        • der_ardt says:

          vornehmes Geblubber.. Bei dem Sound-Vergleich AMG, Quattro und M sieht M (beim Sound!) meist ziemlich alt aus, zumindest wenn es um die V8 geht. Die M erzeugen erst in höheren Drehzahlen wirklich Gänsehaut 😉
          Bei den Rennwagen kann man hingegen mit BMW sehr sehr zufrieden sein

  5. Luc says:

    1. Der M6 wurde als GT3 Basis ausgewählt und nicht der M4 weil man kein Durcheinander mit dem M4 DTM herbeiführen wollte… Marketing halt
    2. Natürlich wird der M6 GT3 als Kundenfahrzeug entwickelt, das ist der Hauptabsatzbereich, schliesslich muss sich die Entwicklung lohnen und der Handel mit GT3 Autos ist ein lukratives Geschäft
    3. der M6 wird er siegfähig sein, denn BMW kann Rennautos bauen und durch die BOP (balance of performance) wäre sogar ein VW T5 schnell genug um vorne mitzufahren

    Hoffe nur dass der Klang erhalten bleibt, der Z4 klingt herrlich, die bisherigen Turbo Fahrzeuge wie der Nissan oder der Mclaren klingen leise und unaufregend dazu.

  6. Chris35i says:

    Das nenne ich Breitbau. Bin gespannt, wie sich der 4,4l V8 Bi-Turbo im Vergleich zum V8 HDZ aus dem Z4 GT schlägt. Das Aussehen und Gewicht stimmt ja schonmal – nur finde ich das Ding nicht im Konfigurator. 😀

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