BMW 114d 2015: Dreizylinder-Diesel B37 mit 95 PS geplant

BMW 1er | 19.01.2015 von 41

BMW 114d: Dreizylinder-Diesel B37 kommt Ende des Jahres als neuer Basis-Selbstzünder mit 95 PS und 220 Nm Drehmoment im BMW 1er Facelift 2015

Noch spricht man in München nicht offiziell darüber, aber auch nach dem Facelift wird es wieder einen BMW 114d geben. Angetrieben wird der neue Basis-Diesel von jener Variante des Dreizylinder-Motors B37, die auch im BMW 214d Active Tourer und im MINI One D zum Einsatz kommt.

Der neue BMW 114d 2015 bietet folglich eine Motorleistung von 95 PS und dementsprechend überschaubare Fahrleistungen, andererseits sinkt durch die Einführung des neuen Modells der Preis für den günstigsten 1er-Diesel spürbar – bisher liegen mehr als 3.000 Euro zwischen günstigstem Benziner und günstigstem Diesel.

2015-BMW-114d-Dreizylinder-Diesel-B37-Facelift-F20-LCI-01

Der bisher schwächste Diesel 116d bietet 270 Newtonmeter Drehmoment und beschleunigt in 10,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der 114d muss mit 220 Newtonmeter auskommen und dürfte rund zwei Sekunden länger für den Standardsprint benötigen. Die 200 km/h-Marke wird sich mit dem 114d nicht erreichen lassen.

Seinen Marktstart feiert der neue BMW 114d F20 LCI noch in diesem Jahr, der Verbrauch dürfte sich auf dem Niveau des 21 PS stärkeren 116d bewegen und mit Serienbereifung deutlich unter der Marke von 4 Liter auf 100 Kilometer bleiben.

Als Trost für all jene, die mit einem BMW ganz andere Fahrleistungen und Ansprüche verbinden, bleibt ein Blick auf den BMW 125d 2015: Sein brandneuer B47 Biturbo-Diesel ist mit 224 PS der aktuell stärkste Diesel in der Kompaktklasse und beschleunigt in nur 6,3 Sekunden auf Landstraßentempo.

41 responses to “BMW 114d 2015: Dreizylinder-Diesel B37 mit 95 PS geplant”

  1. 135iCoupe_N55 says:

    Die nächste rollende Wanderdüne von BMW, war aber zu erwarten dass es auch beim 1er ein 14d-Modell geben wird…

  2. Pro_Four says:

    …das, wie ich finde, dank der EU Normen (die es einzuhalten gilt), die Hersteller gezwungen werden solche Motörchen zu bauen. Und da BMW kein Mutterunternehmen hat und daher keine 10 Kinder besitzt, muss sich Vater BMW eben was anderes einfallen lassen, leider.

    AMEN

    • digger says:

      aha, und wer zwingt BMW autos über 2 tonnen in verbindung mit knapp 600PS zu bauen? ja doch nur adipöse menschen, die heimlich bei biggest loser mitmachen.

      • Pro_Four says:

        …oh man, dein Gebabbel ist kaum noch zu ertragen.

        BMW steht eben auch noch für Prestige, schnelle Autos mit großen Motoren, und um diese vorgeschriebenen Vorgaben der EU einzuhalten, muss BMW eben in die Trickkiste greifen. Mir ist es eh egal solange ich selber wählen kann was ich will.

        BMW ist und bleibt eben UNABHÄNGIG, da kannst erzählen wasd willst.

        Und auch der Porsche Cayenne bringt 2,1 bis 2,3t auf die Waage, je nach Motor und Ausstattung.

        • digger says:

          was hat BMW mit porsche zu tun? porsche baut keine 95PS boxster, soweit ich weiß. gerade von einer firma, die so “unabhängig” ist, wie BMW, hätte man erwarten können, dass sie andere wege geht als ein audi z.b., welcher von oben gesagt bekommt was zu tun ist, aber die quandt’s sind offensichtlich auch so lutscher, wie du…

          • Pro_Four says:

            …du denkst am eigentlichen Ziel vorbei, denn gerade wenn man nicht so agieren kann wie die VAG, dann muss man eben auch nach unten arbeiten und denken. Und Porsche baut keine 95 PS Autos, ja Richtig, man baut ja Sportwagen.

            • digger says:

              das wichtigste heutzutage für ein globales unternehmen sind nicht seine produkte, sondern seine marke und die verwässert BMW mit scheißhäusern, wie dem i3, i8 oder der V2 rakete. dazu kommen diese motorisierungen, welche nicht mal etwas mit einem slogan (freude am fahren bzw. efficient dynamics) zu tun haben. nicht mal mit einem slogan!!!

              statt das unternehmen mit mitarbeitern und standorten aufzublähen um demnächst auch mit rollatoren erfolgreich zu sein (CO2/km = 0) hätte man (wie porsche) mit weniger mitarbeitern feinere autos bauen sollen, statt jede niesche (modell- als auch motorentechnisch) zu besetzen. BMW und prestige? das war mal. heute kann sich jeder fritzl so ne karre leisten und von vorn gibts keinen unterschied mehr zwischen AG mit sportpaket und M5.

              • Jan says:

                Sorry. Aber irgendwie hat digger recht …

                • Fagballs says:

                  An welcher Stelle? Die, wo das High Tech Auto i8 als Scheißhaus bezeichnet wird? Oder wo er Porsche als Vergleich hernimmt, die sich artig in das VAG Portfolio einreihen und feine Autos bauen, die sich die technische Basis mit Q5 und Touareg teilen? (Und natürlich von den CO2 Werten von Up und Polo profitieren)

                  • digger says:

                    1. der i8 ist und bleibt ein scheißhaus, egal, wie viel carbon und sonstiges verbaut wurde. dies zu begründen würde den rahmen sprengen.
                    2. porsche war auch vor der übernahme durch VW mit seiner palette höchst erfolgreich. so erfolgreich, dass VW fast geschluckt wurde. und heute? die palette von porsche hat sich seit der übernahme durch VW nicht grundlegend geändert.

                    BMW ist deshalb erfolgreich, weil sie die mobilen dixi-klos (2er AT, gewisse MINI, 114i etc., BMW i) nicht in dem klassischen baby blau bauen, sondern in anderen eleganten farben.

                  • Fagballs says:

                    Porsche war wegen eines Modells erfolgreich: Cayenne, Markenverwässerung Numero Uno, schon vor der Fusion gebaut in Kooperation mit VW. Seit sie bei VW sind, ist noch eine Q5 Variante dazu gekommen. Aber sie müssen ja auch nichts ändern, die Ibizas, Ups (mit Derivaten), Fabias, A1 und Polos von Mama sorgen ja dafür, dass man sich keine Sorge um den Flottenverbrauch machen muss.

                  • Jan says:

                    An der Stelle, wo er von Markenverwässerung und fehlender Strategie spricht.

                    Damit ist auch Mercedes schon auf die Nase gefallen. Stichwort: A und B-Klasse.

                    Ich möchte aber keinen Vergleich zu Porsche wagen, das ist nur wirklich eine ganz andere Baustelle. Und vom i8 bin ich mehr als begeistert …

                  • Fagballs says:

                    Der Porsche-Verfechter im BMW Blog spricht von Markenverwässerung, während SUVs bei Porsche mittlerweile den größten Anteil bei dern Verkaufszahlen stellen und sogar Diesel Einzug gehalten hat?

                    Und wo Mercedes mit A und B Klasse auf die Nase gefallen ist, sehe ich auch nicht. Beide Modelle sind ziemlich erfolgreich gewesen und haben ein neues Publikum an die Marke heran geführt, also Ziel erfüllt.

                  • Jan says:

                    Ich spreche von Markenverwässerung bei BMW. Einen Vergleich mit Porsche habe ich absichtlich abgelehnt und deswegen Mercedes als Basis heran gezogen.

                    Mit A- und B-Klasse haben sie ihren Markenkern der komfortablen, hochklassigen & hochpreisigen Automobile verlassen, womit die Marke – zumindest mittelfristig, aus meiner Sicht auch langfristig – geschwächt wurde. Nun sind sie nur noch Platz 3 der deutschen Premium-Anbieter. Das es ein Fehler war, hat Mercedes ja auch gemerkt. Oder warum glaubst du haben sie einen 180° Wende bei der A-Klasse vollzogen (von Opa-Auto zum jungen Dynamiker)!?

                  • Fagballs says:

                    Der jungdynamische Frontkratzer A ist doch genauso ein Bruch mit der gediegene Eleganz, die C, E und S austrahlen, wobei: dasselbe gilt aber auch für das ganze AMG Zeugs.

                    Ich habe einfach das Gefühl, Mercedes ist in der Selbstfindung. Bei Komfort werden sie vom A6 angegriffen, bei Fahrdynamik und Effizienz hat BMW die Nase vorn. Da muss sich Mercedes überlegen, wo sie hinwollen. Kann mir im Moment halt einfach nicht vorstellen, dass jemand, der mit der neuen A-Klasse einsteigt, später zu einer E-Klasse greifen wird, wenn das Budget gestiegen ist. Beim 1er und 5er ist das ne ganz andere Geschichte.

                    Mit hochpreisig kannst du einfach nicht genug Masse machen, um unabhängig zu bleiben. Oder verrate mir mal, welcher Premiumhersteller oberhalb von MB und BMW noch unabhängig ist. Jaguar, Aston Martin, Ferrari, Lamborghini, Bentley, Rolls-Royce, Porsche sind es jedenfalls nicht. McLaren fällt mir als einziger ein.

              • Coyote says:

                Ne kleine Anmerkung zu deinen tollen Porsche Modellen. Eine Marke die ja so cool ist baut keine VW Diesel in ihre Modelle ein. Konsequent wäre es gewesen eine Boxer Diesel zu entwickeln (wie bei Subaru). Daran sieht man, wie unabhängig Porsche ist und was sie mit ihrem Image machen. Immerhin trauen sie sich nicht die tsi in die Sportwagen zu verbauen und haben Gott sei Dank noch faszinierende Autos wie den Cayman und den 911 im Portfolio. Ansonsten haben die schon lange ihre Seele verkauft bzw. verkaufen müssen bei dem Größenwahn unter Wiedeking.

                Und was ich damit sagen will ist, dass es keine Unabhängigkeit mehr gibt. Jeder muss sich irgendwem (Konzernmutter) oder irgendwas (Politik) unterwerfen, mehr oder weniger.

                Sowas rechtfertigt im Fall von BMW tolle Elektromodelle aber keinen 7 Sitzer Van mit Frontantrieb und Witzmotor.

                • digger says:

                  eines vorweg, ich glaube weder an den porsche-gott noch trage ich BMW tangas, wie die meisten hier. so kriegst du mich also nicht.^^

                  porsche ist für mich 918/981/991. der rest ist etwas für hässliche menschen.

                  • Fagballs says:

                    Dann betrachte doch bei BMW auch nur die Modelle mit Sechs(oder mehr)zylinder und Heckantrieb und du hast ein astreines Portfolio. Ich glaube, du wirst hier weder großartige i3 noch 214i AT Fans finden, deswegen weiß ich auch nicht so recht, was dein Ziel ist, außer den Breiten zu machen.

          • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

            Du scheinst wirklich wenig Ahnung zu haben von dem was du da von dir gibst 😀 Porsche baut nur keinen 95 PS Boxster, da die VAG hinter der Marke steht, welche mit ihren Allerweltsautos ordentlich den Flottenverbrauch senken kann. Ohne Mütterchen VW würden verblendete Fanboys wie du auch mal kapieren was die Richtlinien der Politik mit den Automobilherstellern machen. Bestes Beispiel : Aston Martin mit der “Produktmarke” Cygnet. Glaubst du wirklich die haben Lust darauf sowas zu produzieren?
            Btw: Wie gefällt dir eigentlich, dass der Q5 auf dem Tiguan basiert, und der Macan wiederrum auf dem Q5?. Ein Bekannter von mir arbeitet bei Porsche, und das in einer Ranghohen Position. Ob du mir es glaubst oder nicht, Fahrzeuge von Porsche teilen sich inzwischen 60% der Bauteile mit VW, natürlich sieht man das nicht, wäre ja äußert schädlich für die Marke……..Ist das noch Premium?

            • digger says:

              ich habs oben schon beantwortet, aber dein hirn war während des verfassens deines artikels wohl im katabolen zustand. hör auf zu stoffen, junge.^^

              • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER says:

                :D:D:D hinter deinem Bildschirm muss wirklich ein verstörtes kleines Wesen sitzen 🙂 Ich frage mich immer wieder was du hier zu suchen hast, kannst du sonst mit deinem Leben nichts besseres anfangen als hier zumzuweinen? Geh mal raus ins Leben und arbeite, um dir irgendwann mal einen Porsche leisten zu können, dann rede ich gern mit dir weiter über solche Themen. Schönen Abend dir dennoch

      • a7_FWD says:

        weil die sich, im gegensatz zb zu den vw-derivaten a4, a5, a6 usw ohne 35% rabatt glänzend verkaufen und bmw zur weltweit wervollsten automarke machen

        • digger says:

          jetzt laber nicht so ne kacke…pause ist vorbei, ab auf die schulbank.

        • Suedi says:

          Nenne uns doch bitte die VW Derivate von A4, A5 und A6, ich bin schon gespannt wieviele du mit der gleichen technischen Basis finden wirst. ,-)
          Ja die mysteriösen 35% aus dem AMS Forum. Ich dachte immer BWW Fahrer lesen keine AMS. Ist doch von VAG und Mercedes gekauft heißt es immer.

  3. Fagballs says:

    Sehr gut, dann müssen sich die 116d Käufer nicht mehr schämen, die kleinste Motorisierung gewählt zu haben. Dann fehlt ja nur noch der 114i (nur in Verbindung mit M Sport, xDrive und Automatikgetriebe)

  4. […] BMW 114d 2015: Dreizylinder-Diesel B37 mit 95 PS geplant, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (4 Buzz-Faktor) […]

  5. Prakmatisch says:

    Weiß einer wann der 110i / 110xi kommt?

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