NAIAS Detroit: Audi Q7 2015 feiert Weltpremiere in den USA

BMW X5 | 15.01.2015 von 46

Eine der wichtigsten Premieren auf der NAIAS Detroit 2015 ist ohne Frage der neue Audi Q7. Einer der wichtigsten Wettbewerber des BMW X5 F15 wird …

Eine der wichtigsten Premieren auf der NAIAS Detroit 2015 ist ohne Frage der neue Audi Q7. Einer der wichtigsten Wettbewerber des BMW X5 F15 wird in seiner zweiten Generation erheblich leichter als bisher und dürfte dadurch nicht nur sparsamer, sondern auch spürbar dynamischer werden. Wie bisher überragt er den Münchner um mehrere Zentimeter in der Länge, fällt aber zudem breiter und flacher als der X5 aus.

Satte 325 Kilogramm haben die Ingolstädter ihrem Q7 abtrainiert, damit bleiben die konventionell angetriebenen Modelle 3.0 TDI und 3.0 TFSI genau wie der X5 sDrive25d knapp unter einem Leergewicht von 2 Tonnen. Diese Leistung ist um so beachtlicher, da der Audi trotz etwas kleinerer Abmessungen weiterhin deutlich größer als der BMW X5 ist – und damit auch die Berechtigung des kommenden BMW X7 unterstreicht.

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Das Motorenprogramm des neuen Audi Q7 2015 umfasst neben einem 272 PS starken 3.0 TDI und einem 333 PS leistenden 3.0 TFSI auch ein Modell mit Plug-in-Hybrid-Antrieb: Der Audi Q7 e-tron quattro kombiniert TDI- und Elektro-Motor, kommt auf eine Systemleistung von 373 PS und einen Normverbrauch von 1,7 Liter auf 100 Kilometer. Als Diesel-Hybrid dürfte dieser Audi auf längere Sicht allein auf weiter Flur sein, der Mitte 2015 startende Plug-in-Hybrid BMW X5 xDrive40e nutzt neben der E-Maschine bekanntlich einen Ottomotor.

Zahlreiche neue Assistenzsysteme unterstreichen den Anspruch des Q7 zusätzlich, im Innenraum punktet der Ingolstädter dennoch mit einem aufgeräumteren Design und deutlich weniger Knöpfen als bisher. Highlight ist das 12,3 Zoll große Audi Virtual Cockpit im direkten Blickfeld des Fahrers, dieses wird anders als im TT auch mit einem zentralen Infotainment-Display auf der Mitte des Armaturenbretts kombiniert. Abgerundet wird das Anzeige-Konzept mit einem Head-Up-Display, wie es viele X5-Fahrer bereits seit 2006 kennen.

(Fotos: BMWblog.com)

46 responses to “NAIAS Detroit: Audi Q7 2015 feiert Weltpremiere in den USA”

  1. Wombat says:

    “Abgerundet wird das Anzeige-Konzept mit einem Head-Up-Display, wie es viele X5-Fahrer bereits seit 2006 kennen.”

    😀 Danke Benny! Besser kann man Audis “Vorsprung durch Technik” nicht kommentieren! 🙂

    • Robert says:

      Das liegt natürlich mit daran, dass es den Q7 schon seit 2005 in seiner (jetzt) Vorgängerform gab.
      Da kann man ein HUD nicht mal so eben nachrüsten.
      Was sicherlich auch darauf hinweist, dass der alte Q7 viel zu lange gebaut wurde.

      Zudem hat Audi schon seit langem so viele und gut aufbereitete Infos im Fahrersichtfeld (nennt sich FIS), dass ein HUD dort wesentlich weniger notwendig war als bei BMW.

      • Wombat says:

        Das mit dem nachrüsten in eine laufende Serie ist sicher schwierig, aber nicht unmöglich. Ausserdem, immer diese Suche nach Entschuldigungen, warum nicht, wieso nicht, etc. BMW hat HeadUp-Displays vor Audi eingesetzt. Punkt.
        (Und bevor wieder irgend jemand schreit: Ja, ich weiß, sind aber natürlich KEINE Erfindung von BMW.)
        Und Sorry, aber das Argument mit dem FIS ist ja wohl ein Schmarrn. Das HUD zeigt im wesentlichen die Geschwindigkeit an. Das konnte ein BMW auch schon immer.
        Das FIS von Audi ist gut (über Usability unterhalten wir uns ein anderes Mal…), aber ein HUD ist ein HUD und ein Instrumentencluster ist ein Instrumentencluster, egal, ob mans jetzt FIS, Tacho oder sonstwie nennt. Das entscheidende bei einem HUD sind ja nicht die Anzahl der angezeigten Informationen, sondern dass die relevante Information ins Sichtfeld eingeblendet wird, quasi virtuell vor dem Fahrzeug auf der Strasse erscheint.

        • Robert says:

          Hat BMW schon mal ein HUD in eine laufende Serie nachgerüstet?
          Das ist keine Suche nach Entschuldigungen, sondern schlicht und ergreifend eine Erklärung. Was nicht geht, geht halt nicht, jedenfalls nicht kaufmännisch Sinn ergebend.

          Die für mich maßgeblichen Infos des HUDs sind aber eher die Nav-Hinweise, und die gab es bei Audi eben schon lange im FIS. Sicherlich nicht virtuell auf der Straße, aber doch genug im Blickfeld, dass offensichtlich das Bedürfnis nach einem HUD zunächst nicht sehr ausgeprägt war.

          Und es ist schlicht unsinnig, bei jeder Technik, die Audi nicht als erstes in Serie gebracht hat, hämisch auf den WERBEslogan zu verweisen.
          Bringt ja auch nix, BMW immer “Freude am Fahren” vorzuhalten, wenn mal ein anderer Hersteller z.B. einen leichteren und schnelleren Roadster rausbringt (trotzdem mag ich den Z4 mehr als den Boxster…)

          • Wombat says:

            OK, wenn du speziell die Navi-Hinweise meinst, da gebe ich dir Recht, da hatte BMW früher keine entsprechende Anzeige im Sichtbereich, das kam jetzt erst mit den neuen Generationen. Fahr selten mit Navi, daher ist bei mir halt primär die Geschwindigkeit im HUD.

            Ich habe grundsätzlich nichts gegen Audi, sie haben gute Technik und ich habe auch sehr oft die Möglichkeit – mehr oder weniger zwangsweise – diese auszuprobieren und mir selber ein Bild zu machen.
            Mich nervt im Moment nur etwas, dass Audi SELBST andauernd sein “Vorsprung durch Technik” vorne und hinten anbringt und sich immer sehr prominent als Meister aller Klassen hinstellt. Daher mein “Seitenhieb”.

            Ein paar Beispiele:

            1.) Ich war im Oktober beim Abschlussrennen der DTM in Hockenheim dabei, als Audi mit einem Riesen-Bohei und TamTam einen entsprechend ausgerüsteten A7 autonom um die Rennstrecke fahren lies. Dabei waren sie sich nicht zu blöd, sich selbst ständig als “Pionier in Sachen autonomes Fahren” zu bezeichnen. Dass z.B. BMW bereits 2009 autonom die Nordschleife umrundet hat und sogar kontrollierte Drifts im Griff hat, das interessiert ja nicht.

            2.) In einem Bericht zur CES in Las Vegas stellte sich Audi wieder als Pionier hin und wie sensationell es doch sei, dass man den Weg von San Francisco nach Las Vegas mit einem A7 komplett autonom zurückgelegt habe. Dass BMW schon vor zwei Jahren autonom von München nach Regensburg gefahren ist, und das auf einer viel dichter befahrenen deutschen Autobahn, oder Mercedes bereits autonom von Stuttgart nach Heidelberg über Landstrassen und Dörfer (!!! such mal bei Youtube, DAS ist wirklich beeindruckend!!), interessiert ja auch keinen. WIR sind die Besten…

            3.) In einem Interview auf der CES erzählte Dr. Ulrich Hackenberg mit stolzgeschwellter Brust, wie toll man doch sei und welche Pionierleistungen man in Sachen “Autonomes Fahren” doch schon vollbracht habe! Und – Sensation! – Audi habe ein System serienreif, das bis 60km/h die komplette Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen kann, also Abstand zum Vordermann, Stop&Go und Lenken. Das wäre ganz toll und debütiere schon im demnächst erscheinenden A8. Dachte mir nur: Hää? Das nennt sich “Stau-Assistent” und kann bei BMW schon seit bald ‘nem Jahr bestellt werden. Und zwar nicht im teuren Top-7er, sondern in der Familienkutsche 2er AT…

            Dieses “Wir sind die Besten” und ewiges Vorhalten ihres WERBEslogans “Vorsprung durch Technik” nervt halt etwas, wenn man die Realität ansieht! Natürlich kann man aber Werbeslogans nicht immer an allem festmachen, das ist mir auch klar. Ein 214d AT mit 95PS ist von “Freude am Fahren” natürlich auch etwas weiter entfernt, aber für sich gesehen macht er immer noch mehr Spass, als ein vergleichbarer Opel Meriva mit 98PS… 🙂

            • Robert says:

              Mehr Spaß als ein vergleichbarer Opel Meriva macht aber auch eine Mercedes B-Klasse. 😉

              BMW hat sein Display im Sichtbereich in der Tat stark verbessert und (IMHO) auch verschönert, dafür hat Audi in seinen neuen Modellen (zunächst TT und Q7) jetzt eben eine wirklich sehr geniale multifunktionale Digitalanzeige.

              So ist es ein Geben und Nehmen zwischen den drei deutschen “Premiumherstellern”, einen wirklich definitiven Vorsprung sehe ich wirklich bei keinem. Womit die Kaufentscheidung außer bei “Fanboys” mehr von Dingen abhängig wird wie persönlicher und guter Service beim Händler oder auch einfach wer mir das bessere Angebot gibt. Gut fahrbar und toll gebaut sind sie alle.

              Vielleicht bin ich auch schon zu zynisch geworden, aber wenn ein Hersteller einen Werbespruch hat oder irgendwo ein Politiker in eine Kamera lächelt ist mir das mittlerweile völlig egal. Es tangiert meine Kaufentscheidung und auch Wahrnehmung einer Marke daher weder positiv, noch negativ.
              Ansonsten müssten wir eh alle Mercedes kaufen, die sind nämlich offensichtlich das Beste (oder nichts). 😉

              • ///Martin says:

                Beim Slogan hast du dich vertan: Mercedes – Besser als nichts 😀

              • Der_Namenlose says:

                So hierher gehört der Kommentar:
                “dafür hat Audi in seinen neuen Modellen (zunächst TT und Q7) jetzt eben eine wirklich sehr geniale multifunktionale Digitalanzeige”
                Was soll daran genial sein? Navihinweise gab es schon immer im Tacho und komplette Karte auch (wie bei Porsche). Und einen komplett virtuellen Tacho gab es auch schon von anderen vor Audi.
                Wenn ein virtueller Tacho das Prädikat “genial” verdient, dann ist das von Citroen C4 Picasso: alles digital inklusive Karte und das ganze auf der Sichthöhe zum Rest der Straße.
                Wenn jemand während der Fahrt auf Audis Tacho schaut, um etwas auf einer Karte erkennen zu können, dann kann er auch gleich eine Lebensversicherung abschließen. Das ist ein No-Go und nicht genial. Nicht umsonst ist HUD ein solch sicherheitsrelevantes Extra.
                Und auch hier gilt, was Wombat geschrieben hat: nach anderen etwas eingeführt, aber den Vorsprung für sich beansprucht. Eine Firma, die einen absolut schlechtplatzierten Bildschirm, den andere in ähnlicher Form bereits angeboten haben, als Innovation anpreist, muss ganz große Probleme mit der Innovation haben.

                Mit Q7 hat Audi das geschafft, was sie einige Jahre zuvor mit A8 geschafft haben: technologisch lediglich aufgeholt, aber noch lange nicht ein- und schon gar nicht überholt.

                • Robert says:

                  Sorry, aber Du hast das digitale Display offensichtlich noch nicht in Aktion erlebt. Aber es mit der winzigen Karte bei Porsche zu vergleichen ist schon süß.

                  • Der_Namenlose says:

                    Es geht nicht um die Größe des Bildschirms, sondern um deren Position. Ich schaffe während der Fahrt gerade noch die Geschwindigkeit abzulesen, bevor es zu gefährlich wird. Einen Navihinweis könnte ich auch noch gerade erkennen. Aber auf eine Karte zu schauen, finde ich einfach gefährlich. Das menschliche Auge schafft es einfach nicht, so schnell hin und her zu fokussieren.
                    Zudem stört mich hat dieser Anspruch aus Ingolstadt, etwas neues gemacht zu haben, wo es doch nachweislich andere vor Audi gab.
                    Das man auf Multifunktionsdisplays setzt, welche auch noch verschiedene Modi haben, ist ebenfalls eine normale Entwicklung, die es schon seit längerem gibt. Aber eine Innovation ist das nicht mehr, war halt mal vor einigen Jahren.

                  • Robert says:

                    Dir ist aber schon klar, dass das neue Display mit seinen Informationen und Funktionen den Blick auf den noch viel weiter entfernten zentralen Bildschirm ersetzt?
                    Und wie gesagt, ehe Du erzählst, andere hätten das auch schon so gehabt, schau Dir das Ding erstmal selber an. Du wirst erstaunt sein, was dort alles angezeigt und bedient werden kann.

                  • Der_Namenlose says:

                    Genau den kürzeren Abstand bemängele ich ja. Z.B. beim aktuellen Grand C4 Picasso ist der vom Funktionsumfang absolut gleichwertige virtuelle Tacho genau in der Mitte des Armaturenbretts platziert (der zweite Bildschirm ist darunter). Wenn Du während der Fahrt darauf schaust, hast Du trotzdem den halben Bick auf der Straße und das trägt zur Sicherheit bei. Genau dieser großer Abstand ist der Schlüssel.

                    Vielleicht hast Du den TT-Display nur im Stand gesehen. Da wirkt er bestimmt schön und praktisch. Nur fahre mal damit und danach mit dem Grand C4 Picasso.

                    Ich sage übrigens nicht, dass es bei Audi wenig Informationen im Tacho gibt. Ich sage nur, dass es eben keine geniale Lösung ist, denn andere haben solche Lösungen bereits länger im Einsatz. Übrigens selbst der alte Grand C4 Picasso hatte einen 100%igen virtuellen Tacho mit verschiedenen Modi und wann kam der raus?:)

                  • Der_Namenlose says:

                    Hier noch ein Paar Bilder des “frei programmierbaren Tachodisplays” (nicht des zweiten Displays) aus C4:

                  • Robert says:

                    Wie gesagt, FAHRE mal den TT mit diesem Display (und ja, habe ich schon). Wenn es Dir auf den Augenfokus ankommt, machen die paar Zentimeter Unterschied zwischen Mitteldisplay oder Tachodisplay keinen Unterschied (die optischen Meter zur HUD-Anzeige hingegen schon).
                    Und ob ich mich so sehr auf die Straße konzentriere, wenn ich auf die Entfernung in der Mitte etwas entziffern will, möchte ich auch bezweifeln.

                    Aber: schau es Dir in natura an. Ist eh immer der beste Tip bei solchen Sachen.

                  • Der_Namenlose says:

                    Muss ich nicht testen, denn es hat bei mir wirklich mir der Position des Bildschirms zu tun. Egal wie schön die Anzeige zwischen Tachometer und Drehzahlmesser auch ist und egal von welchem Hersteller. Wenn die Anzeige von Citroen ebenfalls hinter dem Lenkrad wäre, würde ich es ebenfalls schlecht finden.
                    Und ja, die paar Zentimeter machen tatsächlich viel aus. Und noch mehr als der Abstand ist das Problem, dass wenn man auf einen hinter dem Lenkrad platzierten Tacho schaut, eigentlich die Straße nicht mehr im Blick hat.
                    Ich will es nicht bestreiten, dass Du damit klar kommst. Das ist dann auch ok.

                  • B3ernd says:

                    “Zudem stört mich hat dieser Anspruch aus Ingolstadt, etwas neues gemacht zu haben, wo es doch nachweislich andere vor Audi gab.”

                    Du hast gerade die blau-weiße Brille auf und blendest andere Dinge bewusst aus. Ist ja nicht so, dass BMW nichts “kopiert”(welch alberne Diskussion) – HUD, Integrallenkung, “Magic Carpet” , Start-Stop, LED headlights u.v.m.

                    Auch wenn unser “digger” sehr viel Mist redet, hat er mit den Slogans Recht. “Freude am Fahren” ist nichts weiter als “Vorsprung durch Technik”

                    Den Vorsprung muss man teilweise bei Audi sehr genau suchen, den Fahrspaß bei sehr vielen BMW Modellen in der letzten Zeit, allerdings auch.

                    Hängt euch doch nicht an solchen banalen Dingen auf!

                  • Der_Namenlose says:

                    Ach Bernd, wo habe ich jetzt gesagt, BMW hätte etwas erfunden. Wenn ich mich nicht irre, habe ich doch die ganze Zeit die Citroen-Brille aufgehabt. Kannst Du mir die Stelle zeigen, wo ich BMW verteidigt haben soll?
                    Bitte lies doch zumindest die Beiträge und schreibe erst dann.
                    Zu “Freude am Fahren”-Slogan: beansprucht BMW dabei, anderen etwas voraus zu haben? Jedoch ist der Slogan absolut zutreffend: ich habe heute sehr große Freude beim Fahren meines BMWs gehabt. Das ist Fakt.
                    Kannst Du mir aber den “Vorsprung durch Technik” bei Audi zeigen? Gewiss nicht. Bei BMW eher. Bei vielen Sachen sind sie mindestens ganz vorne mit dabei, bei einigen Sachen definitiv vor den anderen. Ob selbst erfunden oder nicht.
                    Dafür baut BMW keine neue Version von B&O ein und preist es als Vorsprung.
                    Bitte nehme Deine eigene Brille ab.

                  • B3ernd says:

                    Du hast das Wort “Slogan” irgendwie noch immer nicht verstanden, oder? Du hängst dich dran auf, als ginge es um Leben und Tod.

                    Die Fahrfreude in einem 114i lässt auch zu wünschen übrig oder 550d übersteuert auch wie jeder Audi – Fahrfreude? 99% der BMW Fans werden mir beim 2er AT wohl auch Recht geben – den preist BMW aber auch mit “Freude am Fahren an” Deutlicher kann ich es eigentlich nicht mehr schreiben^^

                    Ich verteidige weder Audi, noch greife ich eine andere Marke an. Deine Argumentation und dein Standpunkt ist einfach sehr einseitig und festgefahren. Eigentlich sind die Diskussionen auf BT auf einer anderen Ebene, diese driftet irgendwie in Richtung AB ab – sorry.

                    “Wenn jemand während der Fahrt auf Audis Tacho schaut, um etwas auf einer Karte erkennen zu können, dann kann er auch gleich eine Lebensversicherung abschließen.”

                    Wie hast du bloß die letzten Jahre ohne HUD überlebt? 😉

                    Nimm das Thema etwas gelassener und vor allem NICHT wörtlich!

                    Gruß

                  • Der_Namenlose says:

                    “Wie hast du bloß die letzten Jahre ohne HUD überlebt? ;)”

                    Keine Ahnung, aber irgendwie werde ich sehr oft geblitzt, seit ich nicht mehr so oft auf Tacho schaue:)

                    Ich bin prinzipiell gelassen. Beim Thema HUD, Zentraldisplay und Tachodisplay bin ich nun mal von meinem Standpunkt überzeugt.

                    Aber vorhin hast Du selbst alles andere als gelassen reagiert und BMW ins Spiel gebracht, obwohl ich Citroen verteidigte.

                    Ich gebe aber zu, dass ich nicht ein Audifan. Das hat aber wirklich mit der Haltung dieser Firma zu tun und nicht damit, ob die anderen technisch bessere Autos bauen oder nicht.

                  • B3ernd says:

                    Auch ich war gelassen 🙂

                    Ich kann verstehen was du meinst.

                    Beim HUD bin ich absolut bei dir. Es ist eine wirkliche Bereicherung und dient der Sicherheit.

                    Ich reagiere teilweise etwas genervt auf dieses “XY war erster” – welch sinnlose Argumentation(m.M.n.). BMW hat zum Beispiel den Magic Carpet von Mercedes für sich entdeckt, manche sprechen vom kopieren, der BMW Carpet macht aber einfach alles besser(zumindest auf dem Papier), was der “echte” Magic Carpet kann. Demnach ist es total egal, wer erster war.

                  • Der_Namenlose says:

                    Das stimmt. Kopieren ist das falsche Wort, weil die Ideen hat ja jeder Hersteller, wenn nicht sogar viele Autoenthusiasten, wenn sie einfach darüber nachdenke. Es kommt nur darauf an, ob man den Willen hat, Geld zu investieren.
                    Von Magic Carpet halte ich auch nichts und ob es bei BMW besser wird, darf bezweifelt werden. Der Unterschied wird nur sein, dass während das Mercedes-System nur am Tage schlechten Dienst leistet, das System von BMW auch in der Nacht den gleichen schlechten Dienst leisten wird:)
                    Das Ding bedeutet einfach mehr Kraftstoffverbrauch und mehr Gewicht und auch mehr Verschleiß.

              • Wombat says:

                “Womit die Kaufentscheidung außer bei “Fanboys” mehr von Dingen abhängig wird wie …” — Ich würde hier nicht “Fanboys” sagen, sondern allgemein, dass die Entscheidung bei gleichen oder sehr ähnlichen Werten auf dem Papier halt mehr zur “Bauchentscheidung” wird, die von Emotionen getragen ist. “Fanboys” finde ich etwas hart bzw. negativ, nicht jeder, dem emotional eine Marke gefällt, ist gleich ein “Fanboy”…

                Und dass hier bei den Herstellern Einigkeit herrscht, unterschreibe ich nicht. Wie bereits gesagt, komme ich beruflich sehr viel dazu, quer Beet auszuprobieren (und zwar A-Klasse bis S-Klasse, A1 bis A8 und 1er bis 7er — zzgl. anderer Hersteller). Es gibt schon Unterschiede, jedoch kann man diese nicht objektiv bewerten und klar sagen, dies oder jenes ist definitiv besser. Es kommt halt immer darauf an, was jeder persönlich für einen Anspruch hat und bei welchen Eigenschaften oder Features für jeden die Prioritäten liegen. Entscheidend ist doch, was für jeden persönlich individuell die beste und zufriedenstellendste Lösung ist. Ein generelles Urteil kann es bei so dicht beieinander liegenden Eigenschaften ja gar nicht geben. 🙂

                “Es tangiert meine Kaufentscheidung und auch Wahrnehmung einer Marke daher weder positiv, noch negativ.” — Ok, deine Meinung.

                Ich persönlich finde halt, dass sich jemand damit unglaubwürdig macht. Dadurch zweifle ich dann am Ende auch andere Versprechungen an, die er mir macht, wenn hier schon so offensichtlich masslos übertrieben wird.
                Ausserdem, aber das ist natürlich auch wieder nur meine persönliche Ansicht:
                Das ist wie bei Menschen, es gibt welche, die haben keine Ahnung und können nix, haben aber immer das Maul offen, und dann gibts welche, die können einiges und haben auch schon ein bisserl was geschafft, reden aber nicht ständig darüber. Alleine schon deshalb, weil ich selber eher der letzteren Kategorie angehöre, sind mir diese Menschen einfach sympathischer, das überträgt sich vielleicht auch – möglicherweise sogar unbewusst – auf Firmen und Marken… 🙂

                • Robert says:

                  Naja, “Fanboys” meinte ich eher in Bezug auf diejenigen, die immer und kategorisch nur eine einzige Marke kaufen würden.
                  Ich stimme Dir zwar zu, dass die einzelnen Marken durchaus Unterschiede in ihren Prioritäten aufweisen, dabei kommt aber in den einzelnen Klassen nicht immer das gleiche Ergebnis heraus.
                  Mercedes z.B. ist ja von jeher mehr komfortbetont unterwegs und damit nicht so mein Fall. Die neue C-Klasse kann aber durchaus mehr als nur Komfort und ist deshalb für mich sogar von Interesse.
                  Und Supersportwagen können die auch noch.

                  Oder ein RS4: untersteuert wie Sau, macht also nicht so viel Spaß in Kurven. Ein RS6 weist dieses Problem wesentlich weniger auf.

                  Mein Wunschauto wäre eh eine Mischung aus Teilen und Tugenden aller drei Hersteller. So entscheide ich halt von Autokauf zu Autokauf, und im Voraus zu sagen, einer von den dreien würde es auf jeden Fall werden, fände ich schwierig.

                  Zum Thema Werbesprüche: ich verstehe, worauf Du hinaus willst. Aber es übertreiben alle Hersteller in ihrer Werbung. Audi hat seinen technischen Vorsprung nicht gegenüber allen (aber, wie BMW und Mercedes, gegenüber den meisten weltweit…), BMW hat nicht gerade bei jedem Modell Fahrfreude als Priorität und ob Mercedes jetzt immer das Beste hat, möchte ich auch bezweifeln.
                  Also kaufe ich entweder gar nix mehr oder beachte den Quatsch gar nicht. Ich fahre aber eben gerne Auto. 😉

    • digger says:

      du hast noch nicht kapiert, dass “vorsprung durch technik” nur ein werbeslogan ist. das wusste ich schon in der dritten klasse als ich gelernt habe, dass hamburg nicht das tor zur welt ist, aber gut…

      dass benny ein BMW fanboy erster klasse ist, wissen wir. womöglich pennt er in BMW unterwäsche. dass der audi TT das überlegenere innenraumkonzept hat, weiß ich. er hoffentlich auch.

      • ///Martin says:

        Audi meint Vorsprung durch Marketingtechnik und diese Disziplin beherrschen sie auch gut. Aber hilf mir mal auf die Sprünge; an welcher Stelle genau ist das Konzept nochmal überlegen?

        • digger says:

          natürlich geht es nur um marketing, wo denn nicht bei globalen marken? wenn ich im neuen TT sitze, fühle ich mich 10x wohler und die bedienung ist 10x intuitiver und das cockpit 10x aufgeräumter als bei BMW, porsche, daimler oder sonstwo. reicht das?

          • PHoel says:

            Nein, das Cockpit bei BMW ist aufgeräumter als bei Audi. Und die Bedienung ist meiner Meinung nach auch intuituver.

          • ///Martin says:

            Naja, das Marketing von BMW ist für mich sekundär; ich schaue den Autos leidenschaftlich gerne hinterher und fahre noch viel lieber damit. 🙂

            Was genau findest du denn intuitiver an der Bedienung? Es hat sich mir bisher kein System so schnell erschlossen wie das iDrive. Generell ist die Sprachsteuerung so gut, dass ich vieles direkt per Spracheingabe anspringe. Dieses Touchpad am Eingabecontroller, das BMW meines Wissens von Audi übernommen hat, habe ich noch nie verwendet. Meine Vermutung ist, dass es das nur gibt, damit keiner sagen kann “Audi hat da was….”, aber de facto brauch ich kein Touchpad für Buchstaben oder Zahlen, wenn ich es wesentlich schneller per Sprache eingeben kann. Auch dass man bei der Navigation die Adresse in einem Rutsch sagen kann “Navigiere mich nach Ort Straße Hausnummer” hat BMW schon lange; bei der Konkurrenz war das lange Zeit “Sagen Sie jetzt den Ort”, “Sagen Sie jetzt die Straße”, “Sagen Sie jetzt die Hausnummer”. Da bist du ne halbe Stunde beschäftigt und ich würde auch in Erwägung ziehen, die Dinge von Hand einzugeben…. a propos Eingabecontroller: Audi hatte dies lange Zeit auf Höhe der Klimaautomatik (auch beim letzten TT); man musste seinen Arm also in der Schwebe halten um Eingaben machen zu können, was natürlich ziemlich lästig ist. Das wurde dann ebenfalls analog zu BMW umgesetzt.

            Und was findest du aufgeräumter am Audi? Audi hatte jahrelang eine Knopfarmada im Cockpit und dieses erst in den letzten Jahren aufgeräumt und BMW-Like angeordnet. Ich habe einen gesuchten Knopf immer sofort gefunden – bei der Konkurrenz such ich mir manchmal einen Wolf oder verstehe nicht, was sich jemand dabei gedacht hat. Wenn ich mir das Cockipit vom neuen TT anschaue (http://www.autoaid.de/blog/wp-content/uploads/2014/03/2014-Weltpremiere-Audi-TT-Coupe-2.0-TFSI-quattro-S-tronic-169-kW-virtual-cockpit-Interieur-Innenraum1.jpg), ist die Klimaautomatik offensichtlich über 3 Elemente verteilt. Und da hab ich noch nicht mal alle Klima-Funktionen gefunden…

          • eins_aah says:

            ist schon klar, dkw-fan-knirps “digger”, jetzt aber husch husch, ab ins (gähnend leere) audi-forum, da wird dein aufmunterndes getippsel furchtbar vermisst, angesichts von 35% rabatt für a4,a5,a6 und andere ringe-vws

      • PHoel says:

        Das digger ein Porsche-Fanboy erster Klasse ist, wissen wir ebenso.

      • Wombat says:

        Sorry, digger, ich bin halt einfach dumm.
        Achso: …und dass das hier ein BMW-Forum ist, hast du bemerkt, ja?!

      • jonni says:

        ??
        woher kennste denn beim flachdachgolf das intériöör?
        gibt’s da gardinchen? blickdicht?

    • Wombat says:

      Ist schon faszinierend, wie sich aufgrund eines einzigen Satzes hier gleich eine Grundsatzdiskussion entspinnt, die B3ernd sogar sofort auf AB-Niveau abdriften sieht…
      Werdet mal locker. Ich habe lediglich mit meinem ersten Post zum Ausdruck bringen wollen, dass ich Bennys Text lustig fand. Und ihr glaubt ja wohl nicht, dass Bennys Nebensatz in dem Artikel (“…wie es viele X5-Fahrer bereits seit 2006 kennen.”) nicht auch als Seitenhieb in Richtung Audi gedacht war?!

      Und, B3ernd und digger, ich weiss sehr wohl, was ein “Slogan” ist und ich kenne “Marketingsprech” nur zu gut, glaubt mir. Ich mache daran auch keine Weltanschauung fest. Wenn ihr meine Beiträge aber aufmerksam lest, werdet ihr feststellen, dass ich nicht auf den Slogan abstelle, sondern auf die generell sehr freche Art von Audi, sich in den Vordergrund zu rücken und als Besten, Ersten, etc. hinzustellen. Und dies ausgerechnet bei Themen, wo bei genauerem Hinsehen sehr wenig Substanz übrig bleibt. Dies habe ich an drei aktuellen Beispielen erläutert, kann gerne noch mehr liefern. Dass dies an einer sehr aggressiven Marketingabteilung seitens Audi liegt und nichts mit besserer oder schlechterer Technik zu tun hat, weiss ich, macht mir die Marke aber nicht sympathischer.

      Durch ein solches Marketing kommt es zu dem bekannten Phänomen, das dann auch wieder keiner mag und das alle nervt: Hype. Und genau das merke ich – zumindest in meinem Bekannten- und Kollegenkreis im Moment. Jeder schreit nur noch Audi, Audi, Audi. Aber schlüssig erklären “warum Audi” kann dann doch wieder keiner und komischerweise verkauft BMW auch Jahr für Jahr die meisten Kisten.

      Dass es müssig ist, hier zu diskutieren, wer besser ist, wer erster war, etc. ist völlig klar und führt zu gar nichts. Genau lesen, dies war auch nie meine Absicht. Es ging ursprünglich konkret um das Thema “HUD im X5 schon seit 2006” aus Bennys Text, und weder um die Darstellung auf Displays hinter dem Lenkrad, noch um “Magic Carpet” oder LED-Headlights. Die Diskussion um Audis etwas penetrante, aggressive Methode, sich überall in den Vordergrund zu rücken, hat auch nichts mehr mit dem Slogan zu tun.

      Aber ganz generell:
      Jedem seine Meinung und einen schönen Start ins Wochenende!

  2. Wombat says:

    Warum macht sich heute eigentlich kein Hersteller mehr ansatzweise die Mühe, die Displays schön in die Mittelkonsole zu integrieren? Furchtbar!
    Ich habe schon viel gelesen und gehört, dass dies ein Modetrend sei, besonders wegen dem Trend zu Tablets und der Kunde “das so wolle”, weil das so “Tablet-mässig” aussehe… Ich finds schrecklich. Mir gefällts beim F30/31/32 schon nicht, ganz schlimm finde ich’s bei der neuen C-Klasse mit diesem angeschraubten Bildschirm in einem sonst wunderschönen Cockpit. Aber dieses ausfahrende Teil hier im neuen Q7 setzt in Sachen Hässlichkeit ja wohl neue Maßstäbe. Brrrrr….
    Da lobe ich mir doch die Integration a la F10, X-Modelle oder früher E90.

    • ///Martin says:

      Full Ack!

    • Robert says:

      Ehrlich gesagt fand ich bei der früheren gelobten Integration diese riesigen Höhlen, in denen irgendwo Displays verschwanden, eher bedrückend…
      Die neue Anordnung gefällt mir daher wesentlich besser – wenn die Displays denn auch schön schlank sind, was Mercedes irgendwie bisher nicht so hinkriegt, da sehen die Dinger eher aus wie das olle Medion Navi aus dem Saturn.

      So unterschiedlich sind die Geschmäcker… 😉

      Beim Q7 steht mir das Ding mittlerweile aber auch fast zu verlassen in der doch recht großen Armaturengegend rum. Möchte ich mir aber auch erstmal in natura anschauen.
      Perfekt finde ich es z.B. bei BMW im 6er.

      • ///Martin says:

        Ja, die “eingerückten” integrierten Navis sind tatsächlich uncool im Vergleich. Aber am Beispiel vom F10 ist es integriert und nicht “eingerückt”.

      • MichaelMPower says:

        Da muss ich Robert recht geben. Der 6er BMW ist im Interieur perfekt. Das Navi steht richtig, ist perfekt integriert und sieht richtig edel aus. Aus einem Guss.

        Aber auch schon der Vorgänger hatte ein wunderschönes Cockpit.

        http://cdn.bimmertoday.de/wp-content/uploads/BMW-6er-Cabrio-E64-F12-Vergleich-Interieur.jpg

        • digger says:

          das einzige was am vorgänger hübsch war, waren die roten zeiger vom V10…ansonsten bangle-murks und jetzt ist halt 90er jahre bi-color ausstattung mit in der mittelkonsole völlig deplazierten navis zu sehen. sehr fortschrittlich. hat man von daimler übernommen. mega!

      • Der_Namenlose says:

        Das Problem ist, dass man die Schönheit der neueren Bildschirme erst bemerkt, wenn man alt und neu direkt vergleicht. Allerdings waren die Bildschrime in den Höhlen bei jedem Lichteinfall lesbar, dafür aber im Vergleich zu den neuen zu tief platziert und aus der Sicherheitsperspektive nicht so optimal wie die neuen.
        Der 6er hat tatsächlich einen perfekten Bildschirm, nur noch übertroffen vom Bildschirm des i8.

  3. Der_Namenlose says:

    Erst wenn man die beiden Asiaten vorm blauen Q7 stehen sieht, wird es einem bewusst, wie groß der Grill geworden ist.

  4. e-motion says:

    “Als Diesel-Hybrid dürfte dieser Audi auf längere Sicht allein auf weiter Flur sein”

    Ach? Kennen Sie den Volvo V60 Diesel-Plug-in-Hybrid nicht?

    http://www.volvocars.com/de/campaigns/v60-plugin-hybrid/Pages/default.aspx

  5. der_ardt says:

    weiß jemand wie groß der Tank des Hybriden ist? Bei 65 L wäre das eine Reichweite von über 3500 km 😀 ist klar..

  6. khujo says:

    Mal wieder ein selten hässlicher Audi, grauenvoll. Und ich dachte der jetzige Q7 mit Nilpferdhängearsch und Klodeckelkofferraumklappe wäre in Hässlichkeit und Biederheit nicht zu toppen. So kann man(n) sich irren.

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