Gesamtjahr 2014: BMW steigert Deutschland-Absatz leicht

News | 7.01.2015 von 15
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Neuzulassungen im Dezember und Gesamtjahr 2014: BMW kann Verkaufszahlen auf dem Heimatmarkt geringfügig steigern, MINI bleibt knapp unter Vorjahr

Mit einem satten Absatz-Plus von 17,3 Prozent hat BMW das Jahr 2014 auf dem Heimatmarkt Deutschland beendet. 19.913 Einheiten der Kernmarke BMW runden ein Jahr ab, dessen Verkaufszahlen insgesamt nur knapp über dem Niveau des Vorjahres lagen. Mit dem positiven Jahresabschluss lag BMW voll im Trend: Auch der Gesamtmarkt konnte um 6,7 Prozent zulegen.

Noch stärker als bei BMW fiel das Wachstum bei MINI aus: Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat entsprechen 2.681 verkaufte Fahrzeuge einer Steigerung um 36,4 Prozent. Trotz des starken Finales verfehlt MINI im Gesamtjahr 2014 den Wert des Vorjahres, der Rückgang um 3,2 Prozent ist aber angesichts des Modellwechsels und der Einführung des wichtigen Fünftürers gegen Ende des Jahres zu verschmerzen.

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Für die Kernmarke BMW ergibt sich im Gesamtjahr 2014 ein Deutschland-Absatz von 238.253 Einheiten, das Vorjahr wurde somit um 2,8 Prozent übertroffen. Hinzu kommen 33.183 Fahrzeuge der Marke MINI.

Die Verkaufszahlen von Audi lagen im Dezember 2014 um 6,2 Prozent über dem Vorjahresmonat, so kamen die Ingolstädter auf 17.364 Einheiten. Mercedes kam bei einem Plus von 16,1 Prozent auf 20.280 Einheiten. Bei einer auf die Kernmarken beschränkten Bewertung liegen die Schwaben damit deutlich vor Audi und BMW an der Spitze des deutschen Premium-Markts.

Für das Gesamtjahr 2014 kommt die BMW Group auf einen Absatz von 271.436 Einheiten. Audi wuchs um 3,0 Prozent auf 259.459 verkaufte Fahrzeuge und liegt damit nur knapp unter den Verkaufszahlen von BMW und MINI zusammen. Mercedes (272.566 /-1,7%) und Smart (22.408 / -13,8%) liegen mit zusammen 294.974 verkauften Fahrzeugen klar an der Spitze.

(Grafiken & Infos: KBA)

  • ///Martin

    Die wenigsten von uns werden verstehen, weshalb sich jemand einen Audi oder einen Mercedes zulegt, wenn er für das gleiche Geld auch einen BMW haben kann. Allerdings lässt sich der Sache etwas Positives abgewinnen: Die harte Konkurrenz bringt Innovationen und lässt die Preise nicht noch weiter in die Höhe steigen. 🙂 Wenn es einen oder gar beide Konkurrenten nicht gäbe, müssten wir bei Technik und Preis Abstriche machen. Insofern…. tut uns jeder Audi-Käufer etwas Gutes. 😉

    • Fagballs

      Für diese Worte muss ich dir Dank sagen und natürlich auch mit dir anstoßen.

  • Pingback: England 2014: BMW Group UK bleibt Premium-Marktführer()

  • Thomas_01

    Ein guter 2. Platz für BMW.

    • NachbarsLumpi meets SchmitzKat

      nö, guter erster Platz für BMW, obwohl die “Konkurrenz” ihre Modelle mittlerweise fast verschenkt

      (Audi derzeit mit einzigartigen Rabatten von aktuell 35% (über ein Drittel des Listenpreises!!! laut ams), zb für a4 und a6 :-D)

      • Fagballs

        Mercedes zählt für dich nicht?

        • NachbarsLumpi meets SchmitzKat

          warten wir die weltweiten Zahlen ab

        • NachbarsLumpi meets SchmitzKat

          warten wir die weltweiten Zahlen ab

      • Fagballs

        Mercedes zählt für dich nicht?

      • Thomas_01

        Weltweit wird BMW vermutlich 1. sein. Aber es geht doch um die D-Zahlen. Auch wenn das nicht der wichtigste Markt ist. 😉

        • Marktbeobachter

          Richtig der “D-Markt” machte bereits 2013 nur noch 13% vom weltweiten Gesamtanteil aus.
          Tendenz in 2014, weiter rückläufig !

          Die Frage, wer Nr. 1 ist und bleibt (übrigens seit 2005 ununterbrochen) ist längst entschieden, wenn auch die Dezember Zahlen noch nicht vorliegen.

          Per November 2013, kumuliert, sahen die Zahlen so aus:
          BMW Group 1.963.798 (Kernmarke 1.658.768)
          Mercedes Car Group 1.562.472 (Kernmarke 1.486.839) und AUDI 1.591.100.
          Fazit: ein zweifelsfrei sehr deutlicher Vorsprung, je nach Lesart bis zu 21,5% Vorsprung für BMW.
          (Quelle: http://www.autosieger.de)

          Spannender wird viel mehr die Kennziffer Umsatz, aufschlussreich und aussagefähig deswegen, weil hier klar wird, welche Marke/Hersteller vor allem die hochpreisigen Fahrzeuge und zu welchen tatsächlichen Endpreisen verkauft.

          Zu Erinnerung noch einmal die Umsatz-Werte (laut Geschäftsbericht der jeweiligen Hersteller) von 2013:

          1. BMW 76 Mrd.
          2. Mercedes 64 Mrd.
          3. AUDI 50 Mrd. demnach glatte 50% Rückstand hinter BMW, da neben den höchsten Rabatten, eben weltweit viel zu wenig Modelle aus den höheren Segmenten verkauft werden und insbesondere Nordamerika immer noch ein echter “Problem-Markt” für Audi ist; denn dort lagen die Ingolstädter in 2013 nicht nur weit hinter BMW, Mercedes, Lexus (die drei langjährigen Spitzenreiter in Amerika), sondern auch noch hinter Cadillac, Infiniti und Acura….nur Lincoln und Jaguar (ohne Land Rover versteht sich) wurden in Nordamerika im vergleichbaren Klassen/Segmenten noch weniger verkauft als Audi.

        • Marktbeobachter

          Richtig der “D-Markt” machte bereits 2013 nur noch 13% vom weltweiten Gesamtanteil aus.
          Tendenz in 2014, weiter rückläufig !

          Die Frage, wer Nr. 1 ist und bleibt (übrigens seit 2005 ununterbrochen) ist längst entschieden, wenn auch die Dezember Zahlen noch nicht vorliegen.

          Per November 2013, kumuliert, sahen die Zahlen so aus:
          BMW Group 1.963.798 (Kernmarke 1.658.768)
          Mercedes Car Group 1.562.472 (Kernmarke 1.486.839) und AUDI 1.591.100.
          Fazit: ein zweifelsfrei sehr deutlicher Vorsprung, je nach Lesart bis zu 21,5% Vorsprung für BMW.
          (Quelle: http://www.autosieger.de)

          Spannender wird viel mehr die Kennziffer Umsatz, aufschlussreich und aussagefähig deswegen, weil hier klar wird, welche Marke/Hersteller vor allem die hochpreisigen Fahrzeuge und zu welchen tatsächlichen Endpreisen verkauft.

          Zu Erinnerung noch einmal die Umsatz-Werte (laut Geschäftsbericht der jeweiligen Hersteller) von 2013:

          1. BMW 76 Mrd.
          2. Mercedes 64 Mrd.
          3. AUDI 50 Mrd. demnach glatte 50% Rückstand hinter BMW, da neben den höchsten Rabatten, eben weltweit viel zu wenig Modelle aus den höheren Segmenten verkauft werden und insbesondere Nordamerika immer noch ein echter “Problem-Markt” für Audi ist; denn dort lagen die Ingolstädter in 2013 nicht nur weit hinter BMW, Mercedes, Lexus (die drei langjährigen Spitzenreiter in Amerika), sondern auch noch hinter Cadillac, Infiniti und Acura….nur Lincoln und Jaguar (ohne Land Rover versteht sich) wurden in Nordamerika im vergleichbaren Klassen/Segmenten noch weniger verkauft als Audi.

      • Thomas_01

        Weltweit wird BMW vermutlich 1. sein. Aber es geht doch um die D-Zahlen. Auch wenn das nicht der wichtigste Markt ist. 😉

    • NachbarsLumpi meets SchmitzKat

      nö, guter erster Platz für BMW, obwohl die “Konkurrenz” ihre Modelle mittlerweise fast verschenkt

      (Audi derzeit mit einzigartigen Rabatten von aktuell 35% (über ein Drittel des Listenpreises!!! laut ams), zb für a4 und a6 :-D)

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