BMW Motorsport: Jerez-Test vor neuer DTM-Saison 2015

Motorsport | 5.12.2014 von 2
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Die DTM 2015 wird in mancher Hinsicht anders als die diesjährige Saison – an neun Rennwochenenden werden jeweils zwei Rennen ausgetragen, insgesamt geht es also …

Die DTM 2015 wird in mancher Hinsicht anders als die diesjährige Saison – an neun Rennwochenenden werden jeweils zwei Rennen ausgetragen, insgesamt geht es also 18 Mal um DTM-Punkte – aber ein Aspekt bleibt ganz sicher gleich: Wer erfolgreich sein will, muss schneller als die anderen sein.

Um dieses Ziel erreichen zu können, hat BMW Motorsport in den letzten Tagen mit vier aktuellen BMW M4 DTM Testfahrten auf der Rennstrecke von Jerez absolviert. Neben den Stammfahrern Marco Wittmann, Augusto Farfus, Maxime Martin, Bruno Spengler, Timo Glock und António Félix da Costa durften auch sieben weitere Piloten erste Erfahrungen mit dem BMW M4 DTM sammeln und dabei ihr Können unter Beweis stellen.

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Die BMW Werksfahrer Lucas Luhr, Robin Frijns und Richie Stanaway durften ebenso in Jerez testen wie die Nachwuchs-Hoffnungen Tom Blomqvist, Jack Harvey, Alex Lynn und Sam Bird. Gemeinsam kamen die Fahrer auf ein Pensum von 1.735 Runden und 7.683 Kilometer an drei Tagen.

Marco Wittmann: „Es war ein guter Test. Es war schön, nach über sechs Wochen wieder im Auto zu sitzen, bevor es nun in die Weihnachtspause geht. Wir haben viele Runden abgespult, um die einen oder anderen Kleinigkeiten zu testen und Daten zu sammeln, die wir nun in der Winterpause auswerten werden. Wir waren schnell unterwegs, wobei die Rundenzeit beim Test keine so große Rolle spielt. Man versucht eher, viele verschiedene Dinge durchzuprobieren, und unser Programm hat gut funktioniert. Von daher war es ein positiver und produktiver Test.“

Augusto Farfus: „Es war wirklich gut. Wir hatten einen langen Testtag und dank des sonnigen Wetters auch passende Bedingungen. Es ist immer gut, nach der Saison wieder ins Auto zu steigen und mit der Vorbereitung auf das nächste Jahr zu beginnen. Die Arbeit, die wir hier geleistet haben, war sehr produktiv. Natürlich ist der Winter noch lang, und es ist schwierig, zu diesem Zeitpunkt bereits Schlüsse zu ziehen. Doch ich denke, dass wir Schritte in die richtige Richtung machen.“

Maxime Martin: „Es ist immer klasse, wieder ins Auto steigen und auf die Strecke gehen zu können. Es war ein guter Test. Wir haben eine Menge verschiedener Dinge getestet und ein umfangreiches Arbeitsprogramm absolviert. Alles lief bestens, wir sind 600 Kilometer gefahren, ohne dass irgendwelche Schwierigkeiten aufgetreten wären. Ich bin zufrieden. Nun gehen wir in die Winterpause, und ich freue mich schon darauf, im neuen Jahr wieder ins Auto zurückzukehren.“

Bruno Spengler: „Es macht einfach immer Spaß, im Auto zu sitzen. Das letzte Rennen ist lange her, und deshalb habe ich mich richtig gefreut, als ich morgens aufgestanden bin und wusste, dass ich wieder in den BMW M4 DTM steigen und auf der Strecke Gas geben kann. Ich habe es genossen, hatte viel Spaß, und das Wetter hat auch gepasst. Wir haben gute Fortschritte gemacht und einiges gelernt. Ich bin viele Runden gefahren und auch ein paar Longruns. Es war ein erfolgreicher Testtag, und ich freue mich schon auf den nächsten Test im neuen Jahr.“

Timo Glock: „Es war schön, wieder zurück im Auto zu sein, vor allem bei dem gutem Wetter. Es hieß zwar zunächst, dass es an meinem Testtag regnen sollte, doch wir hatten Glück und trockene Bedingungen. Ich war mit dem Test sehr zufrieden. Wir hatten ein strammes Testprogramm und sind mit allen Punkten, die wir abarbeiten wollten, sehr gut durchgekommen. Es hat viel Spaß gemacht, ich bin viele Runden gefahren. Jetzt hoffe ich, dass Weihnachten und die Winterpause schnell vorbei gehen, damit wir bald wieder im Auto sitzen und auf der Strecke weiterarbeiten können, weil das eine oder andere natürlich schon noch auf dem Plan steht und wir schauen müssen, dass wir uns für nächstes Jahr noch ein bisschen verbessern.“

António Félix da Costa: „Es war wirklich schön, wieder im BMW M4 DTM zu sitzen. Ich genieße es immer sehr, mit diesem Auto zu fahren. Diese drei Testtage vor der Winterpause waren sehr wichtig, um uns gut auf die Saison 2015 vorzubereiten. Ich bin recht zufrieden mit dem Test. Wir hatten eine Menge verschiedener Dinge auf unserer Testliste. Wir konnten unser gesamtes Testprogramm abarbeiten, und ich bin insgesamt 122 Runden gefahren. Das ist immer positiv.“

Lucas Luhr: „Der Abtrieb des Autos ist beeindruckend. Man spürt die Downforce sofort, und sie ist wesentlich höher als bei den Fahrzeugen, die ich aus meiner früheren Zeit in der DTM kenne. Ich bin in der Vergangenheit sehr viel mit LMP1-Sportwagen gefahren, und in Sachen Abtrieb ist der BMW M4 DTM da sehr nah dran, wenn nicht sogar auf einem ähnlich hohen Niveau. Es hat mich gefreut, dass ich die Gelegenheit hatte, mit einem solchen Auto zu fahren. Ich hatte sehr viel Spaß dabei und hoffe, dass ich den Jungs mit meinen Eindrücken in der Vorbereitung auf die kommende Saison etwas helfen konnte.“

Robin Frijns: „Es war klasse. Natürlich muss man sich erst an das Auto gewöhnen, denn man hat ein Dach über sich, und das Auto bewegt sich etwas mehr als ein Formelfahrzeug. Doch ich denke, dass der Test recht gut gelaufen ist. Und das Wichtigste ist, dass es mir großen Spaß gemacht hat. Ich war überrascht, wie direkt der BMW M4 DTM reagiert. Er ist wirklich bissig, genau wie ein Monoposto. Er ist wie ein Formelrennwagen mit Dach.“

Richie Stanaway: „Nachdem ich Ende 2011 bereits mit dem BMW M3 DTM gefahren bin, war es fantastisch, erneut für BMW testen zu dürfen. Ich bin sehr dankbar, dass mir diese Möglichkeit geboten wurde. Der BMW M4 DTM ist einfach toll zu fahren, und so hat mir der Test großen Spaß gemacht. Es war schön, wieder mit BMW zusammenzuarbeiten. Wir hatten einige gute Runs und ich habe eine Menge Runden absolviert. Ich war in dieser Saison sowohl im Formel- als auch im GT-Sport aktiv, und es war schön, ein Auto zu fahren, das von seiner Charakteristik her beiden ähnlich ist. Und es war großartig, einen Tourenwagen mit so viel Downforce und Performance zu fahren. Ich habe es wirklich genossen.“

Jack Harvey: „Es war absolut unglaublich. Ich bin noch nie mit einem Rennwagen mit Dach gefahren, von daher war das eine vollkommen neue Erfahrung für mich – und es hat mir unheimlich gut gefallen. So ein DTM-Auto ist ganz anders als die Fahrzeuge, die ich bisher gefahren bin, aber ich könnte mich wirklich daran gewöhnen. Der Test hat mir großen Spaß gemacht. Ich war sehr beeindruckt von der Bremseffizienz des BMW M4 DTM. Ich bin noch nie mit Karbonbremsen gefahren, und die Bremseffizienz war wesentlich größer, als ich erwartet hatte. Ich fühle mich sehr privilegiert, dass ich hier dabei sein durfte, denn ich kann mir vorstellen, dass unzählige andere Fahrer auch gern hier fahren würden. Deshalb bin ich recht stolz darauf, dass ich für eine Teilnahme an diesem Test in Betracht gezogen wurde. Ich möchte BMW und BMW Motorsport dafür danken, dass sie mir diese Chance gegeben haben. Es waren unglaublich tolle Tage.“

Tom Blomqvist: „Ich habe es wirklich genossen, und ich möchte mich bei BMW dafür bedanken, dass mir dieser Test ermöglicht wurde. Ich denke, dass ich im Laufe des Tests ganz gute Fortschritte gemacht habe. Zunächst habe ich etwas Zeit benötigt, um mich an das Auto zu gewöhnen. Ich bin in der vergangenen Saison in der Formel 3 gefahren, wo die Autos recht leicht sind und keine Servolenkung haben. Die größte Herausforderung war also, mich an das Gewicht und die Servolenkung des BMW M4 DTM zu gewöhnen. Doch nach einigen Runden hatte ich gelernt, wie ich das Auto fahren muss, und ich hatte wirklich großen Spaß.“

Alex Lynn: „Der BMW M4 DTM ist ein fantastisches Auto, und es war ein Privileg für mich, einen solchen Rennwagen fahren zu dürfen. Verglichen mit den anderen Autos, die ich bisher in meiner Karriere gefahren bin, ist es toll, mit einem Fahrzeug auf die Strecke zu gehen, das ganz darauf ausgelegt ist, gegen andere Hersteller Rennen zu gewinnen. Man merkt, dass auf so viele verschiedene kleine Details viel Wert gelegt wurde. Die Downforce ist mehr als beeindruckend. Wenn man wie ich aus dem Formelsport kommt, meint man gar nicht, in einem Tourenwagen zu sitzen. Der Grip ist unglaublich, vor allen in schnellen Kurven. Auch das Bremsverhalten ist sensationell. Es war ein fantastischer Tag, und ich freue mich sehr, dass man mir ermöglicht hat, einmal ein solches Auto zu fahren.“

Sam Bird: „Es hat mir großen Spaß gemacht, mit BMW zu arbeiten. Das Team war klasse, und das Auto ist mehr als beeindruckend. Ich starte in dieser Saison in der Formel E, und mit dem BMW M4 DTM zu fahren, ist etwas ganz anderes. Man muss sich erst daran gewöhnen, da dieser Rennwagen einen speziellen Fahrstil erfordert. Man muss sehr präzise fahren. Die Downforce und das Bremsverhalten sind beeindruckend. Der einzige geschlossene Rennwagen, den ich bisher gefahren bin, war ein GT-Fahrzeug. Doch der BMW M4 DTM hat wesentlich mehr Downforce und viel bessere Bremseigenschaften. Es war eine tolle Erfahrung, und ich konnte einiges lernen.“

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