September 2014: BMW Group Absatz weltweit auf Rekord-Kurs

News | 10.10.2014 von 5
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Mit einem starken September hat die BMW Group das dritte Quartal 2014 abgeschlossen und den erfolgreichen Vorjahres-Monat um 5,3 Prozent übertroffen. Weltweit wurden im September …

Mit einem starken September hat die BMW Group das dritte Quartal 2014 abgeschlossen und den erfolgreichen Vorjahres-Monat um 5,3 Prozent übertroffen. Weltweit wurden im September 2014 199.799 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkauft – damit ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zum vierten Rekordjahr in Folge gesetzt.

Sowohl bei den Stückzahlen als auch beim Wachstum trägt die Kernmarke BMW erwartungsgemäß den größten Anteil, kam im September 2014 weltweit auf 167.584 verkaufte Einheiten und lag 6,1 Prozent über dem Vorjahr. Bei MINI konnte der Absatz um moderate 1,8 Prozent auf 31.871 Einheiten gesteigert werden.

BMW-Group-Absatz-September-2014-weltweit-Verkaufszahlen-Statistik

In den ersten neun Monaten zusammen kommt die BMW Group auf ein Verkaufsvolumen von 1.529.880 Einheiten und liegt damit 6,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Nach 2011, 2012 und 2013 zeichnet sich immer stärker ab, dass 2014 das vierte Rekordjahr in Folge wird – und erstmals der Wert von zwei Millionen verkauften Fahrzeugen in einem Jahr geknackt werden kann.

Beim Blick auf die Baureihen spielte wie üblich der 3er die Hauptrolle. Seit Jahresbeginn wurden 349.930 Fahrzeuge der Mittelklasse-Baureihe verkauft, im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung um 3,7 Prozent – hinzu kommen 81.876 Fahrzeuge der neuen BMW 4er-Reihe, die technisch eng mit der 3er-Reihe verwandt ist und deren Ableger bisher zum 3er-Absatz gezählt wurden.

Beim BMW 5er konnte der Absatz um 2,8 Prozent auf 278.479 Einheiten gesteigert werden. Wesentlich zum Erfolg der BMW Group beigetragen haben auch die BMW X-Modelle, wobei vor allem der BMW X5 mit 104.997 verkauften Fahrzeugen und einem Plus von 34,2 Prozent hervorsticht. Vom BMW i3 konnten seit Jahresbeginn bereits 10.199 Einheiten verkauft werden, der erst seit kurzem angebotene BMW i8 kommt bisher auf 341 Einheiten.

Regional betrachtet liegt der Absatz der BMW Group in den drei wichtigsten Regionen auch nach dem September 2014 über dem Vorjahreszeitraum. Wichtigste Region war im September wieder der Heimatkontinent Europa: Trotz des teilweise schwierigen Umfelds konnten die Verkaufszahlen um 7,0 Prozent auf 99.585 Einheiten gesteigert werden.

In Asien wurden im September 2014 56.429 Fahrzeuge der Marken BMW und MINI verkauft, das entspricht einer Steigerung um 4,5 Prozent. Seit Jahresbeginn wurden die Verkaufszahlen um 14,2 Prozent auf 481.266 Einheiten gesteigert – eine imposante Steigerung, die auch auf den Erfolg in China (335.863 Einheiten / +17,9%) zurückzuführen ist. In Amerika wurden im gleichen Zeitraum 337.077 Einheiten verkauft (+3,7%), wichtigster Einzelmarkt waren dort mit 275.779 verkauften Fahrzeugen (+5,2 Prozent) die USA.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Wir konnten trotz des volatilen Umfelds unseren Absatz im September wie auch in den ersten neun Monaten in Europa, Asien und Amerika steigern und dabei eine neue Bestmarke erzielen. Unsere BMW i Fahrzeuge kommen bei den Kunden hervorragend an. So haben wir beim BMW i3 nun die Marke von 10.000 Fahrzeugen seit Jahresbeginn übertroffen und seit dem Marktstart im Sommer vom BMW i8 bereits 341 Automobile verkauft. Auch die anderen Modelle, die wir innerhalb der vergangenen Monate auf den Markt gebracht haben, stoßen auf hervorragende Resonanz. Wir gehen fest davon aus, dass der im September gestartete BMW 2er Active Tourer zukünftig für weiteren Rückenwind sorgt und wir mit dem dynamischsten Fahrzeug in diesem Segment zahlreiche neue Kunden gewinnen.”

Peter Schwarzenbauer (Mitglied des Vorstands der BMW AG für MINI, BMW Motorrad, Rolls-Royce Motor Cars und Aftersales): “Wir haben bei MINI einen neuen Absatz-Bestwert für den Monat September erzielt. Damit liegen wir auf Kurs, das Rekordniveau des vergangenen Jahres bei den Auslieferungen auch 2014 zu erreichen.”

  • quickjohn

    Die BMW-Group hat auch im abgelaufenen Sept. 2014 ihre Position als weltweit führender Premiumanbieter gefestigt und Daimler bzw. Audi (die in dieser Reihenfolge durchs Ziel gingen) auf die Plätze verwiesen.

    Für das Jahr 2014 dürfte daher nicht nur die 2 Mio. Absatzmarke fallen, sondern die Verkäufe werden wohl knapp die 2,1 Mio. streifen. Möglicherweise wird der Active-Tourer hier zum Zünglein an der Waage.

    Jedenfalls wird der Vorsprung vor Audi wieder deutlich bei über 300′ Verkäufen liegen während Audi selbst wohl im QIV noch durch Daimler unter Druck geraten wird. Daimler zieht dazu wirklich alle Register und hat sich so z.B. per 09/2014 durch die Umgliederung der V-Klasse aus dem Geschäftsfeld Vans&Buses ca. 20′ Fahrzeuge reicher gerechnet.

    Ob wir bald wieder neue Zeitlinien für den ‘Takeover im Premium-Leadership’ aus Ingolstadt u. Stuttgart hören werden?

    • Pro_Four

      …wo ist denn diggers Statement geblieben?! Wollte gerade noch auf sein geblubber was schreiben!! ;P

    • Der_Namenlose

      Aha, das erklärt dann den großen Sprung von Mercedes.
      Aber ehrlich gesagt, finde ich, dass man die Vianos und Vitos in Van-Versionen dazu zählen darf. Wir werden uns nächste Woche beide als Ersatz für den jetzigen Familienvan anschauen, was für mich diese Zählweise durchaus plausibel erscheinen lässt.
      Kritisch wäre es, wenn Mercedes auch noch Sprinter dazu zählen würde. Auf jeden Fall wird es für Audi schwierig, da dieser Vorsprung jetzt zu einem Dauerzustand werden könnte.
      Meiner Meinung nach wird BMW die 2,1 Mio-Grenze auch ohne den Active-Tourer erreichen.
      Ich gehe davon aus, dass der Active-Tourer sich mittelfristig so gut verkaufen wird wie die B-Klasse. Und das ist im Hinblick auf die Absatzzahlen, welche für einen der 3 Hersteller die größte Rolle spielt (:)) sehr wichtig.
      Ich frage mich nur noch, wieso Audi in diesem Monat die Gesamtzahlen erst gestern gemeldet hat, obwohl Audi diese zahlen in der Regel zeitgleich mit Mercedes verkündet. Wollte man etwa nicht, dass jeder den Überholvorgang von Mercedes mitbekommt? Ich war mir jedenfalls bereits an jenem Abend aufgrund dieses Verhaltens sicher, dass Mercedes Audi überholt hat.
      Aber eigentlich zählt ja nur der Umsatz. Und wenn man sich anschaut, dass BMW bereits über 100 tausend X5 in den ersten 9 Monaten verkauft hat, Audi aber mit Rekordverkäufen von A3 glänzt, dann wird BMW sich diesbezüglich erst recht keine Gedanken machen müssen.

      • quickjohn

        Ja natürlich kann/muß man auch die großen Personen-Vans zu den Pkw’s rechnen, das KBA macht das und z.B. VW macht es natürlich auch.

        Das Bemerkenswerte daran ist nur daß Mercedes bis einschl. 2013 nicht so gerechnet hat (u.a. wegen der Division vans&buses) und im Zuge der Umgliederung auch die Vergleichsbasis zu 2013 nicht rückwirkend angepasst hat. Daraus ergibt sich halt der – defacto nicht vorhandene – zusätzliche ‘Verkaufssprung’ bei den Mercedes-Pkw.

  • Lerge

    Dieser Bericht wird vermutlich in der Hauszeitschrift (AMS) des VW Konzern’s nicht veröffentlicht werden.

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