Inhouse-Produktion: E-Motoren und Hochvoltspeicher von BMW

BMW i, News | 3.10.2014 von 2
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Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs von Automobilen schreitet unaufhörlich voran: Immer mehr Fahrzeuge werden mit rein elektrischem Antrieb, klassischem Hybrid-Antrieb oder als Plug-in-Hybrid gebaut und verkauft. …

Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs von Automobilen schreitet unaufhörlich voran: Immer mehr Fahrzeuge werden mit rein elektrischem Antrieb, klassischem Hybrid-Antrieb oder als Plug-in-Hybrid gebaut und verkauft. Mit ihrer Submarke BMW i gehört die BMW Group auch auf diesem Gebiet zu den Vorreitern, will in den nächsten Jahren aber noch mehr “Strom geben”.

Bereits angekündigt sind der BMW X5 eDrive und der BMW 2er Active Tourer mit Plug-in Hybrid-Antrieb, de facto werden aber fast alle kommenden Modelle auf Wunsch mit einem zusätzlichen Elektromotor und einem Hochvoltspeicher zum Erreichen einer hohen elektrischen Reichweite ausgerüstet werden können. So lassen sich im EU-Zyklus extrem niedrige Verbrauchswerte darstellen, was entscheidend zum Erreichen der CO2-Ziele in Europa beitragen wird.

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Bei der Produktion von Hochvoltspeichern und Elektromotoren will sich die BMW Group nicht nur auf Zulieferer und Partner verlassen, sondern künftig noch stärker selbst Hand anlegen. Im BMW Werk Dingolfing wurden jetzt zwei neue Produktionslinien in Betrieb genommen, auf denen E-Motoren und Hochleistungs-Batterien für zahlreiche Fahrzeuge der BMW Group vom Band laufen. In den nächsten zwei Jahren wird die Zahl der Mitarbeiter, die in Dingolfing mit Technik für BMW i und andere Hybrid-Modelle befasst sind, auf 500 steigen.

Harald Krüger (BMW Group Produktionsvorstand): “Wir nutzen das bei BMW i gewonnene Know-how und unseren eDrive-Baukasten jetzt für die Elektrifizierung weiterer Modelle.
Der Weg in die nachhaltige Mobilität von morgen wird mehrspurig sein. Wir werden reine Elektrofahrzeuge wie den BMW i3 sehen – für urbane Mobilitätsbedürfnisse. Wir werden Plug-in-Hybride sehen, weiter optimierte Verbrennungsmotoren – und wir können uns langfristig auch Elektromobilität in Verbindung mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie in Serie vorstellen. Als BMW Group stellen wir uns technologisch bewusst breit auf, um unseren Kunden weltweit jeweils für ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Antriebslösungen bieten zu können.”

Ilka Horstmeier (Leiterin Planung und Produktion Antriebssysteme): “Unser gewachsenes Know-how sichert uns hier einen Vorteil im Wettbewerb. Dies äußert sich nicht nur in den Leistungsdaten der BMW E-Motoren und Hochvoltspeicher, sondern auch in einer höchst effizienten Produktionsweise. Um die erwartete Vielfalt an E-Antriebskomponenten darstellen zu können, setzt die BMW Group auf ein intelligentes eDrive Baukastensystem.
Der Aufbau eines Speichers folgt stets demselben Prinzip: Von der Zelle über das Modul zum Speicher. Die Modulfertigung ist daher standardisiert und hochautomatisiert, die Auslegung des Speichers und dessen Montage durch die Mitarbeiter aber konzeptabhängig an das jeweilige Fahrzeug angepasst.”

Josef Kerscher (Leiter des BMW Standorts Dingolfing): “Die Ansiedlung dieser neuen Fertigungsumfänge in unserem Werk 2.2 ist das beste Beispiel dafür, wie wir den Standort Dingolfing in Richtung wichtiger Zukunftstechnologien wie E-Mobilität und Leichtbau umbauen. Wir zeigen damit: Dingolfing baut die Mobilität von morgen. Und wir sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und damit Arbeitsplätze.”

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