Bild-Vergleich: BMW M235i Cabrio F23 trifft Audi S3 Cabrio

BMW 2er | 11.09.2014 von 28

Wer nach einem kompakten Cabriolet mit Premium-Image und vier Sitzplätzen sucht, entscheidet sich fast immer zwischen Fahrzeugen aus Bayern: Das neue BMW 2er Cabrio F23 …

Wer nach einem kompakten Cabriolet mit Premium-Image und vier Sitzplätzen sucht, entscheidet sich fast immer zwischen Fahrzeugen aus Bayern: Das neue BMW 2er Cabrio F23 und das ebenfalls noch sehr junge Audi A3 Cabriolet streiten um die Gunst der Kunden und bieten auf den ersten Blick ein sehr ähnliches Paket.

Je genauer man hinsieht, umso größer werden jedoch die Unterschiede: Während man in München bedingungslos der Fahrdynamik huldigt und auch bei einem Kompaktklasse-Cabrio nicht auf kurze Überhänge, ausgeglichene Gewichtsverteilung und Hinterradantrieb verzichten will, setzt der Rivale aus Ingolstadt auf ein typisches Frontantriebs-Layout. Dennoch lässt sich auch der Audi sportlich bewegen – ganz besonders natürlich das Audi S3 Cabrio mit Allradantrieb quattro. Unser Bild-Vergleich stellt den offenen S3 dem ab 28. Feburar erhältlichen BMW M235i Cabrio gegenüber:

Bild-Vergleich-BMW-2er-F23-M235i-Audi-S3-Cabrio-2014-05

Bei den Abmessungen sind sich die beiden Bayern übrigens erstaunlich ähnlich: Das BMW 2er Cabrio ist 1,1 Zentimeter länger, punktet aber mit fast zehn Zentimeter mehr Radstand und entsprechend kürzeren Überhängen. Der Audi hält mit knapp zwei Zentimeter mehr Breite und vier Millimetern weniger Höhe dagegen. Resultat der ähnlichen Abmessungen ist auch ein praktisch identisches Gewicht.

Im Vergleich der Fahrleistungen zwischen M235i und S3 müsste der Audi eigentlich vom serienmäßigen Allradantrieb quattro profitieren, zumindest in der Werksangabe wird dieser Umstand aber nicht deutlich: Audi nennt 5,4 Sekunden für den Standardsprint, das BMW M235i Cabrio F23 mit Hinterradantrieb beschleunigt je nach Getriebe in 5,0 bis 5,2 Sekunden auf 100 km/h.

Auch beim Preis liegen das BMW M235i Cabrio und die schärfste Version des Audi A3 Cabrio eng beieinander: Für den Münchner werden mindestens 48.900 Euro fällig, der Ingolstädter wechselt ab 49.470 Euro den Besitzer. Beim Audi S3 Cabrio gehört die S-tronic allerdings zum Serienumfang, M235i-Kunden müssen für die optionale Achtgang-Automatik noch einen Aufschlag zahlen.

Relevante Vorteile genießt der offene Audi S3 beim Normverbrauch: Sein Vierzylinder gönnt sich im EU-Zyklus 7,1 Liter auf 100 Kilometer, der Reihensechszylinder des BMW verbraucht je nach Getriebe 7,9 bis 8,5 Liter.

[Fotos: Audi/BMW]

28 responses to “Bild-Vergleich: BMW M235i Cabrio F23 trifft Audi S3 Cabrio”

  1. Pro_Four says:

    .…4 Zylinder und 4 flutige Auspuffanlage
    ….6 Zylinder und je eins pro Seite , noch Fragen!?

    Das 2er Interieur gefällt mir um Längen besser, da horizontal angeordnet inkl luftdüsen und Navi. Uuuuund das Lenkrad ist der Leckerbissen im Innenleben des 2ers, einfach nice

    • Lerge says:

      Das braucht doch Audi um ja protzig aufzufallen damit niemand es erkennt das es sich nur um einen 4 Zylinder handelt.

    • BMW_E92_LCI says:

      Jedoch muss man den Jungs von Audi zugutehalten, dass sie es im Jahr 2014 schaffen keine Stabantennen mehr zu verbauen. 🙂

      • BMW_550i says:

        Lieber fahre ich eine noch so hohe Stabantenne, als mit Frontantrieb und einem Not-Allradsystem durch die Gegend (untersteuernd) zu gurken! 🙂

        • Shinguin says:

          Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich erwarte auch von BMW zeitgemäße technische Umsetzungen wozu diese Stabantenne definitiv nicht mehr gehört. Außerdem dürfte es klar sein, dass beim einem Kompaktwagen mit einem Gewicht von 1,7t (!) gepaart mit der auf Sicherheit getrimmten Fahrwerksabstimmung aktueller BMW Modelle definitiv auch mit massivem Untersteuern zu rechnen ist. Der wahre Sieger dieses Vergleichs ist der Mazda MX5. Traurig aber wahr.

          • Pro_Four says:

            …nicht ganz richtig, das Untersteuern kommt nicht nur von der Fahrwerksabstimmung, sondern großenteils von der dämlichen Mischbereifung !!

          • BMW_550i says:

            Naja, dich hat ja auch keiner gefragt, was DU erwartest. Wenn dich die Antenne so stört, dann reiße diese runter und fahre ohne Radio 😉 den Sound des M235i genießen! Der MX-5 -HAHAHHAAHA- meinste das ernst? Sicher ein spaßiges Mobil, da RWD – aber die Motoren die größte Scheisse .. und ein Motor macht den Spaß auch aus, nicht nur das Fahrwerk und RWD. Der M2, gefolgt vom M235i ist in dieser Klasse einfach das beste Gefährt, was man für die Kohle bekommen kann. Einen Porsche hat man mit dem M2 und Sportfahrwerk bzw. noch kleinen Modis auch geknackt 😉

            Audi mit Frontantrieb kann einpacken.

          • 135iCoupe_N55 says:

            definitiv “massives” Untersteuern? Halte ich für übertrieben.
            das alte 1er Cabrio ist fahrdynamisch auch nicht sooooo schlecht und nur durch leichtes untersteuern bei schnellerer Fahrweise aufgefallen, aufjedenfall weit entfernt von massiven Untersteuern… das 2er Cabrio wird fahrdynamisch nicht schlechter geworden sein.
            Nun gut, wer besonderen Wert auf Fahrdynamik (und viel PS^^) legt sollte zu M135i oder M235i Coupe setzen, die sind fahrdynamisch richtig gut geworden…

            außerdem darf man nicht vergessen dass man auch bei den aktuellen BMW mit anderen Reifendimensionen und sportlichem Fahrwerk noch einiges rausholen kann, wer es sportlich und schnell mag ist auch aktuell noch gut bei BMW bedient, besonders wenn eine Bereitschaft zu entsprechenden Mods besteht, es geht aber auch ohne gut^^

          • Polaron says:

            Die Tendenz zum Untersteuern trotz besserer Voraussetzungen wie Hinterradantrieb und in der Regel günstigerer Achslastverteilung im Vergleich mit dem Wettbewerb lässt sich leider bei immer weniger BMW-Modellen wegdiskutieren.

            Leider bin ich den aktuellen M135i, aber auch seine Hauptkonkurrenten Golf R und Audi S3 noch nicht gefahren, aber wenn sich in beinahe allen Vergleichen der Autogazetten und Netzvideos der Golf R als spaßigstes Fahrzeug herauskristallisiert, dann bekomme ich etwas Bauchschmerzen.

            Die Stabantenne ist zwar nicht schön und ich würde das Teil nicht als K.O.-Kriterium ansehen. Dennoch würde ich mir wünschen, dass BMW vor allem als nicht gerade Billigmarke manche Details zeitgemäßer löst (z. B. Verbannung sämtlicher Glühbirnen aus den Fahrzeugscheinwerfern bzw. -heckleuchten).

            • Shinguin says:

              Vielen Dank für deinen qualifizierten Kommentar. Mir ist bewusst, dass wir uns hier auf einer BMW-Fan-Seite befinden. Dennoch schafft es Bimmertoday relativ fair über BMW Konkurrenzprodukte zu berichten. Diese gegenseitige Fairness würde ich mir auch in den Kommentaren wünschen. Leider gibt es aber viel zu viele markenblinde Trolle die einem den Spaß an interessanten Diskussionen verderben zu versuchen.

              • 135iCoupe_N55 says:

                Du erwartest gegenseitige Fairness und bezeichnest User die anderer Meinung sind als Du als markenblinde Trolle… das macht natürlich Sinn xD

                ich bin durchaus an interessanten Diskussionen interessiert, sehr schade dass Du auf meinen Kommentar nicht geanwortet hast…

    • PHoel says:

      Und unser 120i 4 Zylinder hat einen Auspuff 😀

  2. simons700 says:

    in dem Silber und mit Sportsline kommt der echt gut!

  3. BMW_550i says:

    Klarer Fall. BMW immer vor Audi. Wird sich nie ändern! Freude am Fahren geht vor, so muss das sein.

    Grüße alle aus Münchem vom Hinterradantrieb-Liebhaber (sogar mit 367 PS) ;-)))

    • cisi says:

      das schauen wir mal bei der nächsten Generation wenn der 2er BMW FWD und somit ebenfalls nur mehr 4 Zylinder hat. DIESES Mal hat BMW die Nase aber wie üblich vorne. Das Audi Design find ich langsam richtig fad. Die Zukunft sieht aber für Fans nicht mehr so rosig aus in diesem Segment.

      • Pro_Four says:

        …das muss ich Dir zustimmen, die Zukunft ist nicht mehr so rosig, der Fahrspaß muss bzw. wird neu definiert, gerade im Motorenbau. Diese völlig überbewertete C02 Debatte geht mir auf den Geist. Viel schlimmer sehe ich die Ampelschaltungen, und das in jeder Stadt.

        -Grüne Welle Fehlanzeige, gerade auf Hauptstraßen ein MUSS

        -Vorfahrt Bus/Bahn und auch wenn noch 100te von Meter entfernt, ALLES STEHT.
        -sinnlose Fußgängerampelschaltungen, die den Fußgänger zum Rennen auffordner, weil sonst (Grünphase) nicht mehr schaffbar (Rentner bleiben auf der Strecke)
        -Nachts schaltet die Ampel immer noch rigerso hin und her.

        Ja genau dort sollte man mal ansetzen, auch das Ampeln jede menge Strom verbrennen!!

        • der_ardt says:

          das ist alles schön und gut, hilft aber nichts dagegen, dass der momentan angewandte Zyklus mit unter 40 km/h Durchschnittstempo so ungefähr kein Fahrprofil realistisch abbildet und viele Leute weiterhin naiv SUVs als Diesel kaufen im Glauben die ließen sich mit 6 Litern bewegen.

          Fliegen ist billig wie nie (inflationsbereinigt), dabei blasen Flugzeuge CO2 so hart raus wie kaum was anderes.

          Solange solche Diskrepanzen existieren kaufe ich auch keiner Regierung deren Absicht den CO2-Ausstoß effektiv reduzieren zu wollen ernsthaft ab.

          • PHoel says:

            Aber gemessen an der Strecke, die sie zurücklegen und an der Anzahl an Leuten, die sie transportieren ist es dann doch nicht mehr ganz so viel.. Trotzdem, ich sehe das auch so, da die meisten Leute ja nur in den Urlaub fliegen und nicht, weil sie dort etwas wichtiges machen müssen für die Arbeit oder so..
            Kohlekraftwerke sind auch ein riesen Problem..

      • BMW_550i says:

        Man muss von heute auf morgen leben .. was die nächste Gen. bringt, weiss weder ich, noch du – oder bist du Projektleiter der nachsten 2er Generation?

        • der_ardt says:

          was die nächste Generation bringt kann man sich aber sehr gut zusammenreimen. Vor einiger Zeit hieß es HDZ statt Turbo, keine SUVs, dann ging es los kategorisch RWD aufzuweichen mit Mini und der nächste 1er kriegt das eh. Egal, ob dabei was gutes rauskam oder nicht, es ist so.

          Die Plattform für Heckantrieb heißt 35up, für welche Baureihen sie gedacht ist bzw. für welche nicht sollte nicht schwer zu erraten sein. Ich hoffe zwar, habe mich aber damit abgefunden dass der nächste 2er FWD bekommt.

          80% der 1er-Fahrer wissen nicht welche Achse angetrieben ist. Sicher.. 😀

          Beim 2er AT wurden die Nachteile des Frontantriebs “praktisch egalisiert”. Aha! xD

          Der nächste 1er wird definitiv FWD kriegen und es läge sehr sehr nahe den 2er auf der gleichen Plattform zu bringen, erst recht wenn angeblich der Z2 auch FWD kriegen soll -.-

          Glaub mir: Ich würde mich tierisch freuen wenn du recht behälst

          • BMW_550i says:

            Ja, du hast schon recht. Hoffen dürfen wir alle 🙂

            Was dieses 35up heißt, verstehe ich nicht – etwa alles über 3er und/oder 5er ist Hinterradantrieb? Haben die etwa vor, auch den 3er mal auf die UKL-Basis zu bringen? WTF 😀

            Das mit der Studie ist ja mal so gelogen, dass ich nicht weiß, ob ich darüber lachen oder weinen soll.

            Klar, egalisiert – und was ist mit der Werbung, die damals (2004 wars glaub ich) den E87 darstellte und man sich in München darüber freute, als einziger Hersteller im Segment den RWD anzubieten – und allen “davonzufahren” 🙁

            Dass der Z2 auf FWD basiert, hat mich auch schockiert. Gerade die Z-Baureihe, die ja DIE BMW-Tugenden vereinen sollte – die auf FWD? Nochmals: WTF!

            • der_ardt says:

              Kann ich alles so 100% unterschreiben, bin auch mal gespannt wie das beim 3er läuft.
              Zu der Studie: Das sagt überhaupt nichts. Ein paar Briefe z.B. gezielt an 1er-Halterinnen schicken, die nunmal weniger technikinteressiert sind, und schon hat man seine 80% (ohne jetzt über Frauen herziehen zu wollen). Des weiteren lässt sich allein mit der Fragestellung schon viel manipulieren.

              • Lauerput says:

                Abgesehen davon, auch, wenn viele Leute nicht wissen, ob ihr BMW Front oder Heckantrieb hat, wird jeder merken, dass sich ein BMW anders fährt. Und genau dieser spürbare Unterschied macht meiner Meinung nach BMW aus.

        • Lauerput says:

          Laut “BMW-Insider” Scott26, der sich häufiger auf einer anderen Seite äußert, wird noch bis Ende des Jahres darüber diskutiert, ob die nächste 2er-Generation FWD oder RWD erhalten soll. In dieser Diskussion steht wohl die M GmbH den FWD-Befürwortern der AG gegenüber.

          • der_ardt says:

            Ich antworte auf deine Antwort und kommentiere einfach mal in einem Rutsch. Ich bin der gleichen Meinung wie du was das Fahrgefühl angeht. Wenn ich FWD fahre fällt mir auf, dass der Wagen nicht wie gewohnt ohne mein Zutun der Straße folgt. Auch wenn es angeblich 80% nicht wissen, wird ihnen dennoch nicht entgehen, dass der Wagen sich besser fährt. Ich muss gelegentlich Touran fahren und würde am liebsten jedes Mal ins Lenkrad beißen, nicht weil ich schnell unterwegs bin, sondern einfach weil der Motor so bescheiden anspricht und man echt Übung braucht bei Nässe abzubiegen ohne das ganze in Gekratze ausarten zu lassen.
            Die M GmbH dürfte an dem allgemeinen BMW-Kurs gut zu knabbern haben, aber wenn schon Z2 mit FWD kommen soll, was hat dann ein 2er noch für ein “Recht” auf RWD? Ich schätze, der dazugehörige M2 (kommen wird er auf jeden Fall) wird so eine auf Allrad nachgerüstete Gurke wie S3 und A45 AMG. Auch wenn ich das aus unternehmeriscer Sicht nachvollziehen kann, ist es extrem bitter für mich, weil die kleinsten BMWs in meinen Augen das Image am härtesten geprägt haben (halbwegs erschwingliche Autos mit geilen Fahrwerk/Motor-Kombinationen für die Klasse).

  4. PHoel says:

    Der 2er sieht Welten besser aus, ist er auch denn er hat noch Hinterradantrieb.

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