Mercedes C-Klasse T-Modell 2014: Premium-Kombi auf der AMI Leipzig

BMW 3er | 2.06.2014 von 9

Neben BMW hat auch Mercedes eine wichtige Neuheit auf der AMI 2014 in Leipzig gezeigt: Das T-Modell der neuen C-Klasse dürfte speziell in Europa eine …

Neben BMW hat auch Mercedes eine wichtige Neuheit auf der AMI 2014 in Leipzig gezeigt: Das T-Modell der neuen C-Klasse dürfte speziell in Europa eine wichtige Rolle spielen und für einen wesentlichen Teil der Mercedes Mittelklasse-Verkaufszahlen sorgen. Als Premium-Kombi hat das C-Klasse T-Modell vor allem den BMW 3er Touring und den Audi A4 Avant im Visier.

Zur Weltpremiere auf der AMI Leipzig wird das neue Mercedes C-Klasse T-Modell 2014 gleich mit beiden verfügbaren Design-Linien präsentiert, die Kunden haben wie bei manchen anderen Baureihen auch hier die Wahl zwischen klassischem Haubenstern und dem Zentralstern in der Mitte des Kühlergrills.

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Die moderne Technik der neuen C-Klasse Limousine kommt erwartungsgemäß auch im Kombi zum Einsatz, angefangen von den zahlreichen Assistenzsystemen aus E- und S-Klasse über ein leistungsfähiges Infotainment-System mit Internet-Verbindung bis hin zu Sonderausstattungen wie dem BMW-Fahrern aus zahlreichen Baureihen bekannten Head-Up Display bietet das T-Modell alles, was man in der Premium-Mittelklasse wünschen kann.

Besonders wichtig sind bei einem Kombi auch die praktischen Qualitäten, wobei das T-Modell nun mit dem BMW 3er Touring gleichzieht. Wie beim Münchner ist künftig auch beim Stuttgarter die Rückbank im Verhältnis 40:20:40 umklappbar, dazu kommen viele Möglichkeiten zur Befestigung von kleinen und größeren Gegenständen. Das Ladevolumen liegt mit 490 bis 1510 Liter knapp über dem des 3er Touring und praktisch auf dem Niveau des Vorgängers, obwohl die C-Klasse rund zehn Zentimeter länger und auch vier Zentimeter breiter geworden ist.

Auch mit effizienten Motoren kann das neue Mercedes C-Klasse T-Modell punkten, besonders hervor sticht dabei der Diesel-Hybrid mit der Kombination von 204 PS starkem Verbrenner und 20 kW (27 PS) starker E-Maschine: Der Kombi mit den zwei Herzen kommt auf einen Normverbrauch von 3,8 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer entspricht.

Mercedes C-Klasse T-Modell als C250 Bluetec mit Avantgarde-Exterieur

Mercedes C-Klasse T-Modell als C220 Bluetec mit Exclusive-Exterieur

9 responses to “Mercedes C-Klasse T-Modell 2014: Premium-Kombi auf der AMI Leipzig”

  1. zutroy117 says:

    Ein echt schöner Wagen – vor allem der Innenraum. Im Vergleich sieht der 3er einfach alt aus (zumindest in puncto Materialauswahl). Ich hoffe mal, dass BMW in Anbetracht eines FL wieder aufholt.

  2. Horst_the_Wurst says:

    Das T-Modell ist wirklich mehr als gelungen, das Design wirkte auf Fotos unstimmig, aber live betrachtet ist der Wagen sehr elegant, nur über den Stern im Grill werde ich wohl so schnell nicht hinwegkommen, aber man hat ja die Wahl.

    Es bleibt für BMW nur zu hoffen, dass die Herren in der Chefetage endlich die Materialpolitik überdenken, Warnung sollte die neue C-Klasse eigentlich genug sein! Gegen dieses Auto hat der 3er haptisch nicht den Hauch einer Chance. Design ist für jeden Geschmackssache aber gute Materialien sind es in dieser Klasse nicht.

  3. tk14 says:

    Bis auf den Navibildschirm und den Fake-Auspuff wirklich sehr gelungen. Die Materialauswahl stimmt wirklich bis ins kleinste Detail. Da müssen sich Audi und BMW nun wirklich strecken!

    Was ich aber doch mal allgemein interessieren würde…die Preisunterschiede zwischen einem qualitativ wirklich guten Innenraum und einem, naja sagen wir akzeptablem, wie im F30 sind doch für die Hersteller marginal. Warum erspart man sich dann nicht die ganze negative Presse, verbaut was vernünftiges und wenn es sein muss schlägt man halt nochmal XXX€ beim Preis oben drauf. Das macht doch bei den Preisen auch nichts mehr aus und jeder wäre glücklich!?

    • Maxl says:

      es ist nicht einmal so sehr die Materialauswahl als vielmehr das ganze zusammengestückelte Zeugs um den Wählhebel herum und bei den mittleren Lüftungsdüsen. Aber der 2GT läßt ganz klar hoffen. Unvorstellbar, daß nach dem FL ein z.B. 70.000€ teurer 4GC 435i schlechter aussieht als ein 30.000€ 2GT.
      Wir werden sehen

      • jonni says:

        nicht jeder hat ein wohnzimmer in eiche rustikal und vollgeknallt mit nippes!
        es gibt auch leute, die finden: weniger ist mehr. (schlichte eleganz, reduktionistisch, blabla)
        und dann frag mal die, die in südlicheren gefilden wohnen: es dauert längst keine 10 jahre mehr, bis der kram ausgeblichen, speckig, wellig, rissig und zusammengeschrumpelt ist.
        benz hatte hundert jahre lang ein gerades plastikbrett quer und eine resopal-konsole längs…hut ab, wenn das neue wuselcockpit genauso lang hält, bei den sicherlich hübschen und eleganten briten hat das bis jetzt noch nicht funkrioniert.

  4. dicker says:

    die keller nerds bauen echt gute autos, muss man echt sagen.

  5. jonni says:

    hübsch, innen zu viel schnickschnack und leider nicht mehr mit m156.

  6. Mat says:

    Wirklich sehr schick! Nur dieser absolut bescheuerte aufgeklebt aussehende Bildschirm stört mich so sehr, dass es mich wirklich richtig ärgert!

  7. Chef says:

    Bin letztens in der Limo gefahren. Der Innenraum wirkt wirklich hochwertiger als der 3er. Das macht zum großen Teil das überzogene Kunstleder am Armaturenbrett aus. Das was nach Metall aussieht, ist auch Metall, kein Plastik. Was negativ aufgefallen ist, ist das aufgesetzte Navi(wirkt wie ein billiger digitaler Fotobilderrahmen), mäßige Geräuschedämmung, die komplizierte Bedienung des Navis inkl. ‘I-drives’ und das Brillenfach im Dachhimmel(billige Klappe, die lose hin und her bammelt, wen, sie offen ist).
    Ansonsten gelungener Mittelklassewagen. Ich hoffe BMW und Daimler integrieren die Bildschirme zukünftig wieder in das Armaturenbrett.

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