BrandZ Top 100 2014: Markenwert von BMW auf Rang 2 der Autobauer

News | 21.05.2014 von 14

Für viele Kunden spielt der Wert einer Marke auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle, zumindest unterbewusst spielen Reputation und Image aber eine durchaus wichtige …

Für viele Kunden spielt der Wert einer Marke auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle, zumindest unterbewusst spielen Reputation und Image aber eine durchaus wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Aus Faktoren wie diesen leitet sich letztlich auch der Markenwert ab, der immer wieder von verschiedenen Organisationen und Instituten in Markenwert-Rankings ermittelt wird.

Je nach Analyse-Methode kommen dabei sehr unterschiedliche Zahlen heraus, schließlich lässt sich der Wert einer Marke ohnehin kaum in Geld ausdrücken. Zum Vergleichen verschiedener Marken eignen sich die nach identischen Kriterien ermittelten Werte aber durchaus, auch wenn man über die absoluten Zahlen streiten kann.

2014-BrandZ-Top-100-Markenwert-Ranking

Eine der wichtigsten Markenwert-Studien ist der Index BrandZ Top 100 von Millward-Brown, der auch 2014 die 100 wertvollsten Marken der Welt benannt hat. Auf den Spitzenplätzen der Markenwert-Statistik finden sich wie in den Vorjahren vor allem amerikanische Firmen, wobei Marken aus der IT- und Internet-Branche die Spitzenplätze unter sich ausmachen: Google eroberte die Spitze von Apple, auf den weiteren Positionen folgen IBM, Microsoft, McDonald’s, Coca-Cola, VISA, AT&T, Marlboro und Amazon.com.

Autobauer spielen im Ranking eine untergeordnete Rolle, sehr viele große Firmen sucht man in den Top 100 vergebens. Als wertvollste Auto-Marke ermittelte Millward-Brown in den BrandZ Top 100 2014 erneut Toyota: Die Japaner sicherten sich mit einem Markenwert von 29,598 Milliarden US-Dollar den 26. Gesamtrang. Schon auf dem zweiten Rang der Autobauer folgt BMW, die Münchner werden nach den Kriterien der Studie mit 25,730 Milliarden Dollar bewertet und landen auf Gesamtrang 32.

Weitere Autobauer in den BrandZ 2014 Top 100 sind lediglich Mercedes-Benz (Platz 42 / 21,535 Mrd.), Honda (70 / 14,085 Mrd.), Ford (84 / 11,812 Mrd.) und Nissan (90 / 11,104 Mrd.). Das komplette Ranking und die Kriterien der Studie können direkt bei Millward-Brown nachgelesen werden.

2014-BrandZ-Top-100-Markenwert-Studie

14 responses to “BrandZ Top 100 2014: Markenwert von BMW auf Rang 2 der Autobauer”

  1. Martin says:

    Audi? VW? – NICHT!!!

    • el_loco says:

      habs fast überlesen. danke!

    • Jo says:

      VW auf Platz 197
      Audi auf Platz 365 da Audi wegen Sponsoring der AB und AMS nichts mehr verdient.

      • John says:

        Die Studie zeichnet .M.E. ein zutreffendes
        Bild. Toyota ist von der Größe her weltweit präsent und die Fahrzeuge haben – trotz Rückrufe – im Allgemeinen einen guten Ruf. Daher ist die 1. Position im Automobilsektor durchaus nachvollziehbar.

        Audi dagegen bedeutet außerhalb Deutschlands und vielleicht noch China nicht sehr viel. In D wird die Marke mittels Millionen Euros, die an die Fachpresse direkt oder indirekt über Insertionen verteilt werden, seit einiger Zeit systematisch hochgeschrieben. Wie kommt es z.B., dass jüngst in Autobild der Audi A8, abgeschlagen die Nr. 3 im Verkaufsranking, an 1. Stelle in der Berichterstattung genannt wird und der BMW 7er , die fast Nr. 1, erst an 3.Stelle nach Porsche folgt ? Die Schreibhuren sind gegen Geld sehr aktiv. Daher haben wir hier in D die Situation, dass Audi bzw. VW in den Medien fast immer vorne liegen. Die marktbeherrschende Stellung von VW macht sich so überdeutlich bemerkbar. International spielt dieses lokale PR-Gewitter allerdings kaum eine Rolle. und genau das zeigt die Studie von Millward-Brown.

        • v10 says:

          Ach so, demnach dürfte ja AT u T auch nicht so weit oben liegen. Oder kennt diese Firma irgendwer ausserhalb der USA?

          Und zum Markenwert. Er ist eine rein hyptothetische Größe, der von vielen Faktoren abhängt, auch von Umfrageergebnissen.

          Noch einmal: Eine objektive BEwertung des Werts einer Marke gibt es nicht und kann es
          nicht geben. Es gibt xer lei Modelle wie ein Markenwert zu errechnen
          wäre, und bei jedem Modell kommt etwas anderes heraus. Das bedeutet
          nichts anderes als dass der Markenwert, im Gegensatz zum
          Unternehmenswert, eine fiktive Größe ist von der man sich nichts kaufen
          kann. Lediglich dann wenn man Geld von der Bank braucht oder aber
          ruiniert ist, kann einem dieser fiktive Wert etwas helfen. Bzw wird
          dieser fiktive Markenwert in dem Moment real, wenn das Unternehmen dem
          diese Marke gehört ruiniert ist. Dann ist das einzige was noch etwas
          Wert ist eben dieser Markenwert und für den wird dann konkret Geld
          bezahlt, oder eben nicht.

          Deine Ausführungen betreffend Marketing etc. sind damit schlicht hinfällig. Sie sind vielmehr eingefärbt von Abneigung, ja Hass gegen VW. Markenwert hin oder her: letztendlich geht es nur darum wer was für die ganze Firma bereit zu zahlen wäre.

          Der Markenwert und der Marktwert eines Unternehmens sind zwei völlig verschiedene Dinge.

    • Sahneschnittchen says:

      audi liegt so bei etwa 5 mllrd….. hrmmmpfffhhhhhihihihhhi…..
      … ist also – wir wissen es alle – ein gaaaaanz kleines nümmerchen…. 😀

  2. jonni says:

    butterstulle & pommes (neudeutsch: subway, mcdoof) find ich persönl. überbewertet.
    wer kennt die marken mit den schriftzeichen, und wo krieg ich vw und hyundai für lau?

    • Autofan says:

      lol, lol, lol – so ist es.

      Mal abgesehen davon, dass dieser Markenwert nichts aber absolut nichts über Leistungsfäfigkeit, finanziellem Wert, Produktivität etc aussagt (aber das wurde hier ja schon gefühlte 100 Millionen Mal durchgekaut): Trotzen Glückwunsch an BMW!!
      Nice to have. Aber nun wirklich nicht mehr und nicht weniger.

      Wenn ich Fan dieser Wertung wäre dann würde ich mir doch echt Gedanken darüber machen, warum z.B. Benz auf hinteren Rängen landet oder eben ein Weltkonzern wie VW….ganz sooooo dolle kann es dann mit der Wertigkeit dieses Rankings nicht bestellt sein… nur mal so am Rande ;-)))))

      • manfred bayerstein says:

        weil Du die Ermittlung des Markenwertes nicht begreifst, leugnest Du seine Bedeutung und damit offensichtliche Tatsachen. Chapeau, das nennt der Psychologe Verdrängung und ist ein Mechanismus, der die zarte Seele (des frustrierten Audi-Fans) vor Schaden bewahren kann.
        😀

        • Autofan says:

          ..danke für deinen sinnvollen Beitrag. Vor allen Dingen konnte ich viel daraus lernen, da du mir ja engagiert erklärt hast, was es mit der Markenwertung auf sich hat.
          Ich, als Dummie, bin nun wesentlich schlauer. Insbesondere wenn ich mir die Geschäftsberichte im Vergleich zur Wertung anschaue.
          Schön, dass es solche Schreiber wie dich hier gibt.

          • manfred bayerstein says:

            okay, geb ich Dir mal mit möglichst einfachen Worten ein wenig Nachhilfe (PS: Eigenrecherche bildet, fällt aber vielen – zumeist Halbgebildeten – sehr sehr schwer :-D):

            Beim Brand-Rating-Modell werden folgende Parameter berücksichtigt:
            – Markenbild: Das für den Konsumenten sichtbare Markenbild besteht aus dem aktuellen Markenauftritt.
            – Markenguthaben: Das Markenguthaben spiegelt positive oder negative Erfahrungen mit einer Marke wider, es entwickelt sich aus der Gestaltung des Markenbildes in den Köpfen der Verbraucher.
            – monetärer Markenwert: Die Bestimmung des monetären Markenwertes wird durch das Branchenrisiko bestimmt, das sich z.B aus der Bedrohung durch Ersatzprodukte und –leistungen, Mengen und Preisentwicklung, zukünftiger Markenrelevanz,
            Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber, Konzentrationsgrad der Anbieter zusammensetzt.
            – Mengenfaktor: Der Mengenfaktor ergibt sich aus den
            Absatzzahlen des Vorjahres.
            – Entwicklungsperspektive: Die Entwicklungsperspektive einer
            Marke wird z.B. mittels Markt- und Wettbewerbsanalysen getroffen.
            Aus den Ergebnissen dieser Komponenten errechnet Brand
            Rating einen monetären Markenwert. Die zugrundeliegende Berechnungsformel wird offengelegt.
            Die inzwischen am weitesten verbreitete und wichtigste Berechnungsmethode des Markenwertes ist dieses Modell von Interbrand. Die durch Interbrand jährlich ermittelten Markenwerte werden regelmäßig in führenden Publikationen wie zum Beispiel der Financial Times oder dem Wall Street Journal veröffentlicht (nein: nicht in “AB”, “Petra” oder der “Bunte”n :-D), was ihre Relevanz und Validität unterstreicht.

            • Autofan says:

              …danke, dass du dich mit fairen und möglichst sachlichen Worten
              äußerst und für mich so einsetzt. Ich dachte schon, du reagierst beleidigend. Sorry, dass ich so über dich dachte. Dies zeichnet dich als tugendhaften, hilfbereiten, anspruchsvollen und sehr netten Zeitgenossen gehobenen Niveaus aus. Weiter so. Ich bin stolz auf dich.
              Insbesondere danke ich dir dafür, dass du nicht blos (du erwähntest es) aus der Literatur (achja heutzutage google) abschreibst, sondern eben auch vielfach deine gschätzten Gedanken – und das auch noch sehr kritisch, dialektisch und differenziert dem “Markenwert” ggegenüber, mitteilst. Klasse leistung, dafür bekommst du eine 1+
              Nichsdestotrotz war ich so frei (mit einem Klick ins Netz) und habe einmal eine noch kritischere Sichtwiese für dich herausgesucht, hier nur ein kleiner, keliner Ausschnitt:

              Quelle: http://www.daswirtschaftslexikon.com/d/markenwert/markenwert.htm

              “…..Auch aus wissenschaftstheoretischer Perspektive ist das Vorgehen wenig befriedigend. Die Frage nach der Entstehung des Marktwerts rückt in den Hintergrund; stattdessen wird eine instrumentell orientierte Symptomforschung betrieben….”
              Genauso wie du, der ja nicht nur abschreibt und kopiert, ergänze ich meine Gedanken: Denn es lässt sich wie folgt zusammenfassen: Der Markenwert ist eine sehr sehr subjektive Größe. Nicht wirklich objektiv messbar.
              Also es bleibt dabei: der Markenwert ansich hat die Note 6 – aber du, ob deiens kollegialen Verhaltens bekommst, nein behälst die 1+

              ;-)))))

              • Frettchen says:

                genau, und audi liegt subjektiv (und objektiv ;-D) gaaaaanz ganz weit hinten abgeschlagen irgendwo hinter pampers und nem danembindenhersteller
                (und jetzt wieder ärgernärgernärgern :-D)

            • jonni says:

              sev, nachdem das mit jura nix wurde, gugelst du jetzt bwl?
              wer war das noch gleich mit den 1000 namen?

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