BMW 7er G11: Reithofer bestätigt leichten Materialmix mit Carbon

BMW 7er | 8.05.2014 von 16

Immer mehr Modelle von BMW setzen auf den leichten Werkstoff Carbon: Was einst mit dem Dach des BMW M3 CSL begonnen hat und in der …

Immer mehr Modelle von BMW setzen auf den leichten Werkstoff Carbon: Was einst mit dem Dach des BMW M3 CSL begonnen hat und in der Zwischenzeit bei einer ganzen Reihe von sportlichen Fahrzeugen fortgesetzt wurde, fand 2013 mit dem Serienstart des BMW i3 seinen vorläufigen Höhepunkt. Das Elektroauto setzt genau wie der Plug-in Hybrid-Sportwagen BMW i8 auf eine komplett aus Carbon gefertigte Fahrgastzelle und bringt den Hightech-Werkstoff so in die automobile Großserie.

Die teuer erarbeitete Kompetenz zum Einsatz des kohlefaserverstärkten Kunststoffs wird künftig auch in vielen anderen Baureihen eine zentrale Rolle zur Gewichtsreduzierung spielen, Leichtbau ist schließlich nicht nur bei Sportwagen ein wichtiges Thema.

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In einem interessanten Interview mit der Auto, Motor und Sport bestätigt BMW-Chef Dr. Norbert Reithofer nun ausdrücklich, dass auch der BMW 7er G11 auf einen modernen Materialmix mit viel Carbon setzen wird. So soll der neue 7er nicht nur in Sachen Leichtbau, sondern auch bei der Fahrdynamik neue Luxusklasse-Maßstäbe setzen. Dass die Verbrauchswerte von der Diät ebenfalls profitieren, versteht sich von selbst.

Auch zur Kooperation mit Toyota äußert sich Reithofer im Interview und äußert sich dabei auch erstmals konkret zur Antriebstechnik des gemeinsam entwickelten Sportwagens. Anders als erwartet und immer wieder spekuliert, soll es sich bei diesem Projekt offenbar um ein Auto mit konventionellem Antrieb handeln – also ohne Hybridantrieb und ausschließlich von einem Verbrennungsmotor angetrieben.

Was Reithofer zu den Verkaufszahlen von BMW i3 und i8 sowie zur Brennstoffzellen-Forschung mit Toyota zu sagen hat, lässt sich direkt bei der Auto, Motor und Sport nachlesen.

16 responses to “BMW 7er G11: Reithofer bestätigt leichten Materialmix mit Carbon”

  1. M130i says:

    Wichtiger als ein leichter 7er ist meiner Meinung nach ein leichter 5er. Als ob einen 7er Fahrer interessiert ob die Karre 1 – 2L weniger verbraucht und auf der Rennstrecke ne Sekunde schneller ist…
    Beim 5er macht das dann schon eher Sinn.

    • Axel says:

      Konzernverbrauch? Bei jedem Auto ist es sinnvoll das es leicht ist, auch beim 7er. Und der nächste 5er wird in diese Richtung gehen.

      • Schweiss says:

        Jep. Der 7er war schon immer der technologische Vorreiter für die kleineren Modelle.

        • Jan Nissen says:

          Leider nicht, Die BMWs sind alle von unten hoch gebaut, heisst, BMW 2 basiert auf 1, BMW 4 basiert auf 3, BMW 7 basiert auf 5. Bei Mercedes ist es andersherum. Deswegen gibts aus irgendein grund kein forgeschrittenes Cockpit im 7er!! Wenn das Flagschiff gut sein soll, muss der wagen alles haben! Und anders sein als das untere modell!!!

  2. dicker says:

    “Nachdem ich den einen oder anderen Leserbrief bei auto motor und sport,
    in dem das Ende des BMW-Reihensechszylinders beklagt wurde, gelesen
    hatte, habe ich mir die Verkaufsstatistiken noch einmal genau
    angeschaut:”
    Nobby, der alte labersack. es ist das gleiche thema, wie bei den doppelkupplungsgetrieben. fährst du zu porsche und fragst nach ner probefahrt mit nem schalter, lachen sie dich aus und sagen, die kunden (!) würden ausschließlich das super-tolle PDK verlangen, deshalb gäbe es keine schalter. die wahrheit ist jedoch, dass porsche (und andere hersteller) diese goodies (PDK oder in dem fall die erwähnten rasenmähermotoren) pushen und entsprechend einseitig ausgestattete vorführer bereitstellen. hat der kunde keinen vergleich, ist er von diesen spielzeugmotoren mit DKG begeistert und flötet entsprechend das selbe liedchen, wie der hersteller…gibst ihm aber ne geile bitch mit 6,8 oder 10 zylinder, kriegt er entsprechend ne beule und will nichts anderes.

    • tk14 says:

      Was ist das auch für eine blöde Aussage! Was sollen die Kunden denn bitte kaufen wenn es nur noch die 35i Modelle mit 6 Zylinder gibt?? Nicht jeder kann und will sich ein Auto mit mehr als 300PS kaufen, dann bleibt ja nur noch der Weg zu den 4 Zylindern…

      • dicker says:

        schau dir doch die preise der fahrzeuge mim N20 an. da wird nach PS bezahlt und nicht nach zylindern. der z4 28i kostet mit bissl ausstattung knapp 50k. reden wir besser nicht über die 5er reihe mit vier töpfen, wo es vor einiger zeit für gleiches geld nen reihensechser gab.

  3. JohnVI says:

    Eigentlich mag ich ihn ja sehr, aber seine Argumentation zu den Sechszylindern ist nun wirklich nicht besonders geschickt. Zu E36 Zeiten war jeder 320i ein Sechszylinder und heute können sich viele die Modelle mit Sechszylinder eben nicht mehr leisten, weil sie nur noch das obere Ende der Palette bilden. Da dürfte es doch nun nicht verwunderlich sein, dass die weniger nachgefragt werden.

    Auch seine ständigen Verweise auf die CO2 Richtlinien beim Thema Elektroauto enttäuschen mich ein wenig. Da kann man auch mal so selbstbewusst sein und sagen, dass man es für die Technik der Zukunft hält und es nicht immer so darstellen, als würde man quasi dazu gezwungen werden. Also da hat er schon bessere Interviews gegeben wie zum Beispiel dieses:

    http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/wie-norbert-reithofer-das-elektroauto-bmw-i3-vorantrieb-a-915429.html

    • nachbarslumpi says:

      was ist audi?

    • dicker says:

      der vogel orientiert sich doch in alle richtungen. verbrenner, elektro und brennstoffzelle. er nennt das “breit aufgestellt sein”, aber ich lese daraus, dass der BMW der zukunft ein fähnchen im wind sein wird. das ist auch so lange in ordnung bis man anfängt irgendwelche neumodischen kisten mit echten autos vergangener tage in verbindung zu bringen um einen mythos zu beschwören. so passiert beim 1er M (M3 E30), 2er (2002) etc. dann wirds unglaubwürdig. diese ausgeprägte profitgier führt zu diesem verhalten. wenn man könnte, würde man weiß-blaue würstchenstände deutschlandweit aufstellen.

    • der_ardt says:

      Ich finde den CO2-Richtlinien-Teil des Interviews noch am besten, weil am ehrlichsten. Den Verweis auf die Leserkommentare, besonders im Hinblick auf die Reihensechser, ist einfach Geblubber. Es geht nicht um Reihensechszylinder im allgemeinen, sondern darum sie dort anzubieten wo sie konkurrenzlos sind. Überspitzt: VW baut auch 16.Zylinder im Veyron, nützt nur ähnlich wie die Reihensechser bei BMW dem Großteil der Kunden nichts, wo sie (momentan) auf halbem Wege zum V8-Ersatz sind.

      • JohnVI says:

        Ich denke eher das mit den CO2 Richtlinien ist alles blödes Geschwafel. Das einzige, was für BMW vielleicht ein Problem ist, ist die Unsicherheit, weil sie die Richtlinien ständig ändern. Aber in Kalifornien, sind sie zum Beispiel viel strenger und dort kommt man auch zurecht und beschwert sich nicht. Ich denke vielmehr das ist alles dummes Gejammer, weil man durch die Hintertür gerne noch ein paar Subventionen in Form von Förderungen für E-Autos hätte. Deswegen wiederholt man bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass man es ja ach so schwer hat. Das stört mich sehr und BMW sollte als Marktführer da drüber stehen – trotzdem gibt man sich immer wieder in diese eher erbärmliche Lobbyismus-Ecke.

        Bei BMW ist man sich völlig bewusst, dass der Verbrenner angezählt ist. Nicht weil die Politik es will, sondern weil das E-Auto mittelfristig einfach das bessere Konzept ist – und da denke ich könnte man nun auch mal so selbstbewusst sein und das auch sagen. Die Umstellung von Verbrenner- auf E-Autos ist für BMW eine einmalige Chance, weil sich nur dadurch noch ein nennenswerter technischer Vorsprung erreichen lässt und dessen ist Reithofer sich auch definitiv bewusst. Das Interview ist schwach und man merkt an seinen Antworten, dass er darauf so richtig keine Lust hatte – wahrscheinlich zählt die Leserschaft auch eh nicht zur Kernzielgruppe.

        • der_ardt says:

          Ich stimme dir größtenteils zu aber ich sehe bei weitem nicht das Potential im E-Auto wie du es tust, zumindest wenn wir uns so innerhalb der nächsten ~20 Jahre und nicht nur in Urbanen Räumen bewegen. Die Automobilhersteller dürften inwischen, seit alle sich drauf ausgerichtet haben den NEFZ mit fabelhaften Werten zu beenden, am wenigsten Interesse haben was an der Verbrauchsmessung zu ändern und dementsprechend wird das wohl noch einige Zeit weitergehen mit SUVs etc.

    • simons700 says:

      ja gut der R6 im 320i war aber auch eine müde Kiste

      • jonni says:

        aber der kopf war prima zum eta-block. leistungsm#ssig war man dann da wo porsches 4topf von haus aus, allerdings ohne den tritt ausm keller. bei den 4zyl konnte man dann noch die ausgleichswellen aushängen und nen turbo draufsetzen, und das hielt sogar…hat mich trotzdem nie für luftpumpen begeistert.
        bis auf weiteres hab mich deshalb zu einem konkurrenzprodukt mit zu viel hubraum, zylindern und naja 210 kg geflüchtet…fürn alltag fast bissl viel, trotzdem wohl bissl haltbarer als bmws scharfe turbos bisher, und die solln ja angebl auch kopflastig sein!).
        nach gut 10 jahren hab mich aber mit automatisierten schaltvorgängen und päddelchen arrangiert. denke, in nochmal gut 10 jahren werd ich auch turbos gut finden, die also neuerdings besser als hubraum & drehzahl sind. irritierend nur, dass vw das viel schneller geschnallt hat, nur porsche noch immer nicht?! na gut, die sind halt kein volumenhersteller und können den konzernverbrauch anderweits kompensieren…

  4. Hans Deiter says:

    Ich hoffe BMW baut dieses Magnesium im Cockpit nicht visuell ein (i3,i8). Na klar, um ungefähr 1 kilogramm zu sparen, bringt es vielleicht was, aber es sieht nach plastik aus, also wenn BMW das so macht, muss Leder darüber.

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