BMW Vision Future Luxury: Erste Videos zur Luxus-Studie aus Peking

Concept Cars | 22.04.2014 von 7

Als Ergänzung zu den offiziellen Fotos sowie den ersten Live-Bildern aus Peking gibt es nun auch erste Videos zum BMW Vision Future Luxury Concept, das …

Als Ergänzung zu den offiziellen Fotos sowie den ersten Live-Bildern aus Peking gibt es nun auch erste Videos zum BMW Vision Future Luxury Concept, das uns den bisher einzigen offiziellen und daher auch konkretesten Ausblick auf den kommenden BMW 7er G11 liefert. BMW betont, dass es sich um eine generelle Vorschau auf Ideen für kommende Luxusklasse-Modelle handelt und wir davon ausgehen sollten, längst nicht alle Lösungen der Studie im Serien-7er erleben zu dürfen.

Gleiches gilt auch für das Exterieur-Design, das eher als grundlegende Vision für die Gestaltung kommender Limousine zu betrachten ist. Eine derart deutliche Ähnlichkeit wie bei den seriennahen Concept Cars der jüngeren Vergangenheit wird es definitiv nicht geben.

BMW-Vision-Future-Luxury-2014-Peking-7er-G11-Vorschau-11

Die folgenden drei Videos zeigen das Concept Car sowohl live auf der Messe in Peking als auch bei klassischen Studio-Aufnahmen, letztere zeigen zahlreiche Details des scharf gezeichneten Exterieurs und des sowohl technisch als auch gestalterisch hochwertigen Interieurs:

7 responses to “BMW Vision Future Luxury: Erste Videos zur Luxus-Studie aus Peking”

  1. El Barto says:

    Hmm, die Studie macht jetzt natürlich neugierig, welche Elemente beim kommenden 7er wohl einfließen werden. Beim Exterieur tippe ich auf einen aggressiveren bzw. definierteren Auftritt als bisher. Die scharf gezeichneten Scheinwerfer (Laserlicht lässt grüßen?) und die schmalen Rückleuchten lassen zumindest erahnen, wo die Reise diesbezüglich hingeht. Die riesige Niere mag hauptsächlich dem Wow-Effekt der Studie dienen, aber sie könnte beim G11 ebenfalls recht prominent ausfallen. Der F01 hat ja bereits keine ganz kleinen Nieren. Gefallen würde mir, wenn die ausgeprägte Schulterlinie den Weg in die Serie findet.

    Im Innenraum wird der G11-Kunde vermutlich nicht mehr die Wahl zwischen analoger und digitaler Tachoeinheit haben. Das multifunktionale Instrumentendisplay war der Anfang, nun folgt sicherlich ein kompletter Bildschirm, was hinsichtlich der Funktionsvielfalt (z.B. Night-Vision im direkteren Blickfeld) kein Nachteil ist. Der Navi-Bildschirm ist in der Studie wieder integriert…ein Hinweis darauf, dass der Ausflug zu den “freistehenden” Displays schon bald wieder vorbei ist? Diese Lösung fände ich persönlich ästhetischer. Weniger ästhetisch allerdings ist das Beifahrer-Display. Nur eine Spielerei der Studie oder doch mit einem konkretem Hintergrund? Sollte BMW in dieser Hinsicht wirklich etwas planen, würde ich eine Art Splitview-Technik nach Mercedes-Vorbild interessanter finden, als noch ein weiteres Display. Beim iDrive bin ich gespannt, ob hinsichtlich Bedienung und Integration des Controllers neue Wege gegangen werden. Der Controller der Studie unterscheidet sich ja doch von den aktuellen Controllern, was aber vielleicht einfach nur futuristischer wirken soll und keine praktische Bedeutung hat.

    Insgesamt glaube ich ich, dass der G11 insbesondere in Hinblick auf den Carbon-Anteil und die Gewichtsreduktion ein großer Wurf werden kann. Wenn er dann auch noch ein optischer Leckerbissen wird…umso besser! Mal abwarten, ob irgendwann noch ein seriennahes 7er-Concept kommt.

    • qwer123 says:

      erstmal abwarten ob Carbon das Gewicht wirklich so viel drücken kann, in erster Linie wird der gewonnene Gewichtsvorteil an mehr Ausstattung und dadurch wieder höherem Gewicht aufgefressen.
      100kg sollte hier mindestens eingespart werden! und bitte ohne DIN oder EU Messnorm.

      G11 wird nicht nur mit Laserlicht kommen, daher werden die Scheinwerfer sicher nicht so schmal wie die der Studie.
      Ob Nightvision so umgesetzt wird, wie bei MB, abwarten…
      FPK – frei programmierbares Kombi = für den Entwickler – somit spielt es keine Rolle was der Kunde dann anwählen kann, es bleibt im Grunde multifunktional 🙂

      Ich glaub das Display bleibt freistehend.
      Das Dualview Display hat auch Nachteile, schlechterer Kontrast und weniger Auflösung – kommt sicher nicht.

      • qwer123 says:

        ohne…DIN oder EU Norm Spielerei…

      • XXX says:

        Wie es aussieht fängt BMW nun auch mit Gestensteuerung an. Bin gespannt ob sich das durchsetzt.

      • El Barto says:

        “erstmal abwarten ob Carbon das Gewicht wirklich so viel drücken kann”

        Stimmt natürlich! Aber es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, wenn das Auto trotz umfangreicherer Austattung (sowie wachsenden Außenmaßen?) nicht mehr schwerer wird.

        “FPK – frei programmierbares Kombi”

        Beim jetzigen Multi-Display sind ja noch angedeutete Tachoringe verbaut, die die animierten Instrumente begrenzen. Ich könnte mir vorstellen, dass das beim G11 gänzlich wegfällt und ein großes Display (ähnlich der S-Klasse, nur hoffentlich hübscher umgesetzt als die Riesenhutze) verbaut wird. Und da würden sich dann Funktionen, wie z.B. die Darstellung von Night-Vision im zentralen Instrumentendisplay, anbieten. Bleibt die Frage, was künftig noch so alles über das HUD möglich ist, da geht ja heute schon eine ganze Menge. Ein Informations-Overkill durch zwei Displays + HUD wäre für den Fahrer bzw. für die Fahrsicherheit auch nicht wirklich hilfreich.

    • Der_Namenlose says:

      Ich hatte es in einem anderen Thread ausführlicher geschrieben, daher jetzt in Zusammenfassung (alles natürlich reine Spekulatius):

      Der Beifahrerbildschirm kommt. Der Dual-View-Screen finde ich nicht ergonomisch. Wieso soll ich als Beifahrer immer den Kopf zur Seite drehen, wenn ich z.B. einen Film schauen will? Der Dual-View-Screen ist nur eine Krücke, um die Lösung mit dem zentralen Bildschirm weiter am Leben zu erhalten. Generell geht der Trend in Richtung Infotainment in Flugzeugen: jeder Sitz mit eigenem Bildschirm und Controller.

      Der zentrale Bildschirm braucht es dann nicht mehr. Es könnte noch die zusätzlichen kleinen Displays links und rechts vom Tachometer geben, aber ich denke, es wäre möglich, alle Informationen des zentralen Bildschirms in HUD anzuzeigen, entsprechenden Reifegrad vorausgesetzt, bereits in G11. HUD würde generell Serie werden.

      Eine volldigitale Tachoanzeige gibt es bei BMW quasi schon und zwar in i3 und in i8 (wie auch bei anderen Herstellern vor BMW auch). Ich weiß nur nicht, welche Überraschung uns da erwartet, da BMW es vermeidet, Informationen zum Funktionsumfang des i8-Tachos zu veröffentlichen. In einem alten i8 Spyder-Bild waren sogar Navikarten angedeutet. Ich hoffe, dass dies uns erspart bleibt und ich glaube auch nicht, dass dies so kommen wird. Aus meiner Sicht ist die Tachoanzeige der schlechteste Platz, um detaillierte Informationen darzustellen.

      Ich denke schon, dass der gezeigte Armaturenbereich konzeptionell in G11 eingeführt wird, nur halt nicht so schick.

      Zu iDriver-Controller: BMW denkt eigentlich immer funktional. Daher glaube ich, dass so etwas wie der Controller beibehalten wird. Wer einen Touchscreen während der Fahrt verwendet hat, weiß die Vorteile eines echten fassbaren Controllers zu schätzen.

      Laserlicht und OLED kommen definitiv.
      Carbon auch, aber bestimmt nicht so konsequent wie beim i3 und i8.

      Die Türen werden auch in Zukunft für RR reserviert bleiben. Bei i3 gibt es sie zwar auch, aber der i3 macht RR bestimmt keine Konkurrenz:)

      • El Barto says:

        Jetzt warst du ja doch recht ausführlich 😉
        Ich hatte ein paar Tage nicht mitgelesen und habe daher leider erst nach meinem Kommentar gesehen, dass du dich bereits eingehend mit dem Thema befasst hattest, war übrigens ein guter Blick in die Glaskugel bzw. die Weinflasche 🙂

        Das Beifahrerdisplay erscheint natürlich in einem anderen Licht, wenn man den zentralen Bildschirm weglässt, soweit hatte ich gar nicht gedacht bzw. mich von den vielen Monitoren der Studie ablenken lassen. So würde das Ganze natürlich Sinn machen: der Fahrer bekommt seine Infos über Instrumentendisplay und HUD und der Beifahrer hat einen Bildschirm direkt vor seinen Augen (wie die Fondpassagiere ja auch). Erscheint logisch, ist von der Anordnung der Displays optisch aber etwas gewöhnungsbedürftig…je nachdem, wie elegant das hinterher gelöst wird. Mit der Dual-View-Geschichte habe ich bisher persönlich noch keine Bekanntschaft gemacht, fand aber, dass das in der Theorie ganz interessant klingt. Die Ergonomie und was qwer123 bzgl. der Bilddarstellung schrieb, sind allerdings gewichtige Nachteile.

        Naja, mal abwarten, was ggf. im Vorfeld an Infos durchsickert und was am Ende tatsächlich im G11 kommt. Auf jeden Fall bleibt es spannend!

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