MINI Countryman Facelift: R60 LCI bleibt sich treu, Debüt in New York

MINI | 16.04.2014 von 2

Der größte MINI ist auch einer der wichtigsten: Seit seinem Debüt im Jahr 2010 haben sich nicht mehr als 350.000 Kunden für einen MINI Countryman …

Der größte MINI ist auch einer der wichtigsten: Seit seinem Debüt im Jahr 2010 haben sich nicht mehr als 350.000 Kunden für einen MINI Countryman entschieden, allein im Jahr 2013 waren es über 100.000. Auf der New York Auto Show 2014 zeigen die Briten nun das dezent überarbeitete Facelift, Gründe für radikale Veränderungen gab es angesichts des anhaltenden Erfolgs schließlich kaum.

Die wichtigsten optischen Änderungen betreffen auf den ersten Blick die Farbpalette, denn mit Jungle Green, Midnight Grey und Starlight Blue werden drei neue Farben für den Countryman erhätlich sein – die sonstigen Veränderungen müssen fast mit der Lupe gesucht werden.

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Um die Suche ein wenig zu erleichtern, seien die Facelift-Merkmale an dieser Stelle kurz aufgezählt: Der Hexagon-Kühlergrill wurde neu gestaltet und verfügt über zwei zusätzliche Lamellen, bei den stärkeren Modellen kommt eine farblich abgegrenzte Strebe zum Einsatz: Bei Cooper S und SD in Chrom, im Fall des John Cooper Works in Rot. Neu ist außerdem die Option “Piano Black Exterieur”, bei dem die üblicherweise chromglänzenden Exterieur-Elemente in hochglänzendem Schwarz ausgeführt werden.

Neue Ziffernblätter und ein bei allen Modellen verbesserter Akustikkomfort im Innenraum sollen den Countryman auch für seine Insassen zu einem angenehmeren Fahrzeug machen. Sowohl zum Geräuschkomfort als auch zur Effizienz trägt die verbesserte Luftführung unterhalb des Fahrzeugs bei.

Alle Modelle profitieren von diversen Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung und gehen künftig nicht nur mit der Abgas-Einstufung EU6, sondern auch sparsamer an den Start. Während die Emissionen bei allen Modellen sinken, bekommt der MINI Cooper S Countryman auch etwas mehr Leistung: 190 PS ermöglichen ihm den Standardsprint in 7,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit klettert auf 218 km/h.

Sparsamste Modelle bleiben wie bisher die Basis-Diesel One D und Cooper D, die nun nur noch 4,2 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Das Topmodell John Cooper Works mit 218 PS markiert das andere Ende der Fahnenstange und kommt auf einen EU-Verbrauch von 7,1 Liter. Den Allradantrieb ALL4 gibt es optional für Cooper, Cooper S, Cooper D und Cooper SD, serienmäßig hat ihn auch nach dem MINI Countryman Facelift ausschließlich das JCW-Modell an Bord.

2 responses to “MINI Countryman Facelift: R60 LCI bleibt sich treu, Debüt in New York”

  1. quickjohn says:

    Am Beispiel R60 LCI zeigt sich gut die Problematik einer neuen Triebwerk-Generation in der Mitte des Lebenszykluses einer Baureihe.

    Es werden also weiterhin die 1,6 ltr. Benziner aus der PSA-Koop verbaut sowie die ‘alten’ BMW-Diesel während im Mini-Hatch sowie dessen (künftigen) Derivaten die neuen 3-/4-Zylinder Benziner/Diesel eingebaut werden.

    Da wird bei den R60-Neuwagenkäufern eher wenig Freude aufkommen – aber offenbar ist ein Motorenwechsel in der lfd. R60 Baureihen-Generation – aus BMW-Sicht – nicht wirtschaftlich machbar.

  2. Polaron says:

    Das Facelift hätte man zumindest mit den neuen Aggregaten aufwerten sollen. Der neue 2l-Benziner mit dem Plus an Hubraum sowie eine stärkere Diesel-Ausbaustufe hätten dem ohnehin nicht gerade leichten Countryman sicherlich ganz gut getan.

    Schon schade: Mit dem F54 und F56 kommen aktuell zwei ganz neue MINI-Modelle mit einigen erheblichen technischen Verbesserungen (neue Motoren, neue LED-Scheinwerfer, etc.) auf den Markt, aber der Countryman erfährt lediglich eine minimale Produktpflege, die das Wort Facelift oder LCI eigentlich gar nicht verdient.

    Ich schätze fast, dass Countryman und Paceman in weniger als 2 Jahren echte Nachfolger bekommen, ansonsten könnte man es sich fast nicht leisten, so ein marginales Update nachzuschieben.

    Beim Paceman gibts null Änderungen?

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