Formel 1: BMW dementiert Gerüchte über Comeback als Motorenbauer

Motorsport | 11.04.2014 von 21
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Feiert BMW ein Comeback in der Formel 1? Glaubt man der Theorie, dass in jedem Gerücht zumindest ein Fünkchen Wahrheit steckt, wird in München zumindest …

Feiert BMW ein Comeback in der Formel 1? Glaubt man der Theorie, dass in jedem Gerücht zumindest ein Fünkchen Wahrheit steckt, wird in München zumindest ernsthaft über eine Rückkehr als Motoren-Lieferant nachgedacht. Der ehemalige Teamchef und weiterhin gut vernetzte Gian Carlo Minardi will jedenfalls bei Testfahrten und Rennen bekannte Gesichter erspäht haben, die einst in Diensten von BMW Motorsport standen und nun angeblich noch interessierten Teams Ausschau halten.

Stimmen die Infos von Minardi, gibt es im Mai ein klärendes Gespräch in München – und eine Entscheidung darüber, ob man schon 2015 als Motorenbauer in die Königsklasse des Motorsports zurückkehrt.

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BMW-Sprecher Jörg Kottmeier dementierte allerdings gegenüber diversen Medienvertretern und hält fest, dass sich an der strategischen Ausrichtung von BMW Motorsport nichts geändert habe. In den nächsten Wochen oder Monaten wird sich zeigen, ob das offizielle Dementi nur zum Beruhigen der Situation dient oder ob Gian Carlo Minardi falsch informiert ist.

Grundlage für die Gerüchte ist die aktuelle Situation in der Formel 1-Saison 2014, die bisher Mercedes als absolut dominanten Motorenbauer erlebt – was aus nachvollziehbaren Gründen zu Unmut bei jenen Teams führt, die mit deutlich schwächeren Motoren anderer Hersteller antreten müssen und sich angeblich bereits nach Alternativen umsehen.

21 responses to “Formel 1: BMW dementiert Gerüchte über Comeback als Motorenbauer”

  1. Hans says:

    Vettel braucht nen guten Motor dringend ,)

  2. M130i says:

    Zum Thema Motor… laut AMS ruft BMW 489000 Autos mit 6 Zylindern zurück. Weiss man schon genaueres ob welchen ?

  3. Stern says:

    Besser so. BMW hat sich das letzte Mal in der F1 blamiert.

    Mercedes-Benz. Das Beste oder nichts. Hamilton Weltmeister. #44

  4. Pro_Four says:

    …hmm, ich verfolge ja nun die F1 seit ca. 20 Jahren und ein F1 Motor entwickelt man nicht so über nach und dazu noch einen “V”6 kein R6. Wenn an dem was dran sein soll dann eher 2016 oder 2017. Honda ist ja ab 2015 auch dabei und die entwickeln auch schon seit über 2 Jahren + das dieses.

    • Stefan says:

      Exakt… 2015 ist absolut unrealistisch, wenn aktuell noch keine Entwicklungen laufen. Selbst 2016 ist wohl sportlich.

    • Nicki says:

      Mercedes und die Motorenhersteller mussten auch neue Motoren bauen und haben es innerhalb eines Jahres geschafft, warum sollte es darum BMW nicht schaffen. Aber abgesehen davon glaube ich es nicht.

      • JD says:

        Die haben an dem Motor aber nicht erst vor einem Jahr angefangen. Da steckt viel mehr bzw. längere Entwicklungsarbeit dahinter.

  5. quickjohn says:

    Wenn man sich die No. One Strategie aus 2007 bzw. deren Umsetzung und Fortschreibung vor Augen führt, fällt die Option als F1-Motorenlieferant baw doch wohl aus.

  6. qwer123 says:

    rausgeschmissenes Geld, was bringt der gute Motor wenn Fahrer und Team/Auto nicht zum siegen taugt. Dann doch eher Le Mans Einstieg…

  7. Carbonwheel says:

    BMW ist vor allem am Gesamtgewinn und an der Rendite interessiert. Dies haben sie u.a. als offiziellen Grund angeführt wieder aus der F1 auszusteigen, deswegen halte ich es für hanebüchen, dass sie jetzt wieder einsteigen sollen. Einen Motor innerhalb von einem Jahr zu entwickeln schafft so ziemlich jeder rennomierte Motorenhersteller, also sicher auch die Jungs aus Garching. Die Frage ist vielmehr wieviele Kapazitäten man aufwendet so ein Mammutprojekt in einem Jahr ausgereift zu bekommen – und genau dafür hat sich München viel zu intensiv auf das Sparen spezialisiert um die Kohle und Manpower jetzt für so ein Projekt zu verschwenden. 😉

    Btw: Nette Lektüre:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article126902895/Volkswagen-macht-mit-Autos-kaum-noch-Gewinn.html

  8. M130i says:

    Gefallen würde mir BMW in der MotoGP.
    Sind ja jetzt auch im Bereich Supersportmotorräder aktiv und haben ja ein unschlagbares Motorrad gebaut.

    • jr says:

      naja – sie waren es – BMW hat sich aus der Superbike-WM ja schon wieder zurückgezogen

    • der_ardt says:

      MotoGP würde mir auch gefallen und das Gerücht geistert ja seit der S1000 schon überall rum. Ich denke das ist BMW zu teuer und nicht prestigeträchtig genug, zumal man mit dem Safetycar ja schon dabei ist. Die ganze Motorsportausrichtung von BMW ist momentan eher langweilig, von den Langstreckenrennen abgesehen.

      • johannes t. rieb says:

        die sind aber auch das einzige, wo sich das märchen von “von der strecke für die strasse” nicht von der hand weisen lässt.
        immerhin konnte man eine s1000 ja entwickeln, ohne dass gs und r vorher in der gp mitgefahren wären;)
        umgekehrt ist bis heute bei all den sackteuer engagierten italienern und seit 100 jahren (oder den 70ern) dominierenden japanern kein kraut gegen sie gewachsen.
        im kreis fahrn tu ich gern selbst, aber bmw ist teuer genug, auch ohne dass andere da “mein” geld für mich verbrennen

        • johannes t. rieb says:

          ps: porsche: dto

        • der_ardt says:

          Im Serienvergleich ist die BMW das schnellste bzw. stärkste der 1000er Bikes (auch wenn Kawa die ZX10 auf dem Papier stärker verkauft), in der MotoGP ist das aber nicht zwangsläufig der Fall und selbst wenn ist da noch eher entscheidend wie das ganze sich dosieren und fahren lässt. Das wäre jedenfalls interessanterer Motorsport als diese peinlichen DTM-Überreste bei denen sich aus der Startaufstellung während des Rennens eh nichts an Positionswechseln vollzieht. Auch wenn BMW in der F1 zugegebenermaßen nicht gerade top war, war es doch wenigstens richtiger Motorsport. Ein MotoGP-Engagement dürfte höchstens einen Bruchteil davon kosten, was wohl immernoch zu viel ist. SBK WM wurde ja auch abgesägt nachdem man endlich in einer Position war um den Titel mitfahren zu können.

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