12h Sebring 2014: BMW Z4 erobert Führung in USCC GTLM-Klasse

Motorsport | 17.03.2014 von 0
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Mit einem dritten Platz bei den 12 Stunden von Sebring hat BMW Motorsport das Potenzial des BMW Z4 GTLM unterstrichen und die Führung in der …

Mit einem dritten Platz bei den 12 Stunden von Sebring hat BMW Motorsport das Potenzial des BMW Z4 GTLM unterstrichen und die Führung in der GTLM-Klasse des neuen United SportsCar Championship USCC erobert. Nachdem Bill Auberlen, Andy Priaulx und Joey Hand schon beim Saisonauftakt den zweiten Rang erfuhren, reichte in Sebring Position 3 für das Erobern der Gesamtführung.

Im zweiten Fahrzeug mit Dirk Müller, Dirk Werner und John Edwards am Steuer lief es weniger gut, unter anderem erforderte ein unverschuldeter Unfall eine längere Reparaturpause. Am Ende standen 9 Runden Rückstand auf den siegreichen Porsche und Position 10 zu Buche.

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Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): “Wir hatten heute aus mehreren Gründen einen harten Tag. Dass wir mit dem BMW Z4 GTLM mit der Nummer 55 auf Platz drei fahren und die Führung in der Fahrerwertung übernehmen konnten, ist angesichts der Höhen und Tiefen, die wir im Lauf des Rennens erlebt haben, ein hervorragendes Ergebnis. Leider musste das Auto mit der Nummer 56 schon früh einen schweren Rückschlag hinnehmen. Am Ende hat uns die Pace gefehlt, um die Führenden noch abzufangen. Aber nun geht es für uns nach Long Beach, auf eine Strecke, die den Stärken des BMW Z4 GTLM wesentlich besser entgegen kommen sollte.”

Bill Auberlen (#55 BMW Z4 GTLM): “Wir hatten heute eine Menge Pech. Das Auto war großartig, und wir hatten uns auf den zweiten Platz verbessert, ehe wir noch auf dritten Platz zurückfielen. Danach erhielten wir eine Strafe wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse und verloren eine Runde, kämpften uns dann aber wieder in die Führungsrunde zurück. Unser BMW Z4 GTLM ist klasse gelaufen. Er wurde zwar zu Rennbeginn beschädigt und hatte viel Untersteuern, doch wir konnten das beheben und hatten danach wieder einen starken Rennwagen. Mein letzter Stint war sehr gut.”

Andy Priaulx (#55 BMW Z4 GTLM): “Mein erster Stint war eigentlich gar kein richtiger Stint, weil wir so viele Safety-Car-Phasen hatten. Es gab einen leichten Kontakt mit einem Prototyp. Dabei wurde unser Auto leicht beschädigt, was zu Untersteuern führte. Das Team hat einen super Job gemacht und das Fahrzeug wieder richtig ausbalanciert. Zum Glück war es nicht allzu schwer beschädigt. Meine Aufgabe war, den BMW Z4 GTLM heil zurückzubringen, und das habe ich getan. Es gab ein paar turbulente Re-Starts, weil so viele Fahrzeuge auf der Strecke waren. So etwas habe ich noch nie erlebt. Man muss voll konzentriert sein, doch es macht zugleich riesigen Spaß.”

Joey Hand (#55 BMW Z4 GTLM): “Es war ein interessantes Rennen. Wir haben versucht, das Auto immer besser zu machen. Es war zwar nicht ganz so stark, wie ich gehofft hatte. Doch am Ende hat alles gepasst. Während der letzten 20 Minuten dachte ich: ‚Junge, das wird wieder ein spannender Fight‘. Der Sieg war heute dann aber doch nicht für uns drin. Aber wir haben mit unserem Team in der Vergangenheit deshalb Titel gewonnen, weil wir so viele Punkte wie möglich mitnehmen. Und das haben wir auch hier getan.”

Dirk Müller (#56 BMW Z4 GTLM): “Das Rennen war eigentlich schon recht früh für uns gelaufen. Doch wir haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt und gehofft, dass wir den Rückstand dank der vielen Safety-Car-Phasen wieder aufholen können. Das ist uns leider nicht gelungen. Gratulation an die Jungs mit der Nummer 55!”

Dirk Werner (#56 BMW Z4 GTLM): “Leider hatten wir heute mit zu vielen Zwischenfällen zu kämpfen. Wir wurden von einem Porsche in die Mauer geschoben, was uns um einige Runden zurückgeworfen hat. Das konnten wir nicht mehr aufholen. Ich hoffe, dass der Rest der Saison für Dirk und John besser laufen wird.”

John Edwards (#56 BMW Z4 GTLM): “Wir konnten heute nicht viel ausrichten. Unerwartete Zwischenfälle haben uns so weit zurückgeworfen, dass wir im Kampf um die vorderen Plätze nicht mehr mitreden konnten. Es ist wirklich sehr ärgerlich, denn wir hatten ein starkes Auto. Die Nummer 55 ist auf das Podium gefahren, und ich denke, das wäre für uns auch drin gewesen.”

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