Sportwagen-Architektur von BMW und Toyota beschlossene Sache

BMW Z | 30.12.2013 von 27

Die Pläne für den gemeinsamen Sportwagen von BMW und Toyota werden offenbar konkreter: Gegenüber der FAZ sagte BMW-Entwicklungsvorstand Herbert Diess, dass man sich mittlerweile auf …

Die Pläne für den gemeinsamen Sportwagen von BMW und Toyota werden offenbar konkreter: Gegenüber der FAZ sagte BMW-Entwicklungsvorstand Herbert Diess, dass man sich mittlerweile auf eine gemeinsame Architektur verständigt habe. Auf Basis dieser nicht näher definierten Plattform sollen zwei eigenständige Sportwagen entstehen – eine extreme Ähnlichkeit wie im Fall v0n Toyota GT86 und Subaru BRZ ist also allem Anschein nicht zu befürchten.

Stattdessen betont Diess, dass beide Fahrzeuge ihren zur jeweiligen Marke passenden Charakter klar transportieren sollte. Das könnte beispielsweise im Fall von Toyota etwas mehr Effizienz und im Fall von BMW etwas mehr Sportlichkeit bedeuten.

BMW Z4

Laut Herbert Diess wird es sich in beiden Fällen um einen “Sportwagen des 21. Jahrhunderts” handeln, was für ihn eine außergewöhnliche Umweltverträglichkeit bedeutet. Derzeit gehen die Spekulationen davon aus, dass die gemeinsame Sportwagen-Architektur für einen Nachfolger des BMW Z4 E89 und ein entsprechendes Toyota-Pendant gedacht ist – stärkere und noch faszinierendere Varianten im Stil eines Lexus LF-A sind zwar ebenfalls nicht auszuschließen, würden aber wohl zu nah an den BMW i8 heranrücken.

So gut wie sicher ist, dass die Sportwagen-Architektur auf Hinterradantrieb setzt und die Vorderräder höchstens vom elektrischen Motor des sehr wahrscheinlichen Hybrid-Antriebs mit Kraft versorgt werden – schließlich steht das Thema Leichtbau bei der Kooperation von BMW und Toyota ebenfalls weit oben auf der Agenda und nicht zuletzt ist man sich in Asien flächendeckend der Tatsache bewusst, dass Sportwagen Heckantrieb und eine von Antriebseinflüssen befreite Lenkung haben sollten.

Weiteren Grund zur Freude für Sportwagen-Fans liefert die Aussage, dass es sich bei dem Sportwagen um das erste erfahrbare Produkt der beiden Automobilkonzerne handeln wird – zumindest dann, wenn man vom Toyota Verso mit BMW-Dieselmotor absieht, der bereits im Frühjahr 2014 in den Handel kommt.

27 responses to “Sportwagen-Architektur von BMW und Toyota beschlossene Sache”

  1. Thomas says:

    Das schreit förmlich nach einem Supra Nachfolger.
    Der Reihensecher 2JZ-GTE lässt grüßen, da könnte sich selbst BMW eine Scheibe von abschneiden 🙂

  2. BMW_550i says:

    Bitte das Fahrwerk von BMW abstimmen lassen und die Lenkung auch von BMW machen lassen, den Motor dann auch gleich, sowie Getriebeabstimmung (im Falle eines Automatik- oder DKG-Getriebes) – der Hybrid-Motor kann ruhig von Toyota kommen.

    Bin bisher 3x einen Toyota gefahren und eine indirektere Lenkung bin ich noch nie gefahren – daher BMW, aufpassen, was ihr da tut! :-)))

    Grüße alle vom 550i-Fahrer.

    • 4.0 says:

      Immerhin hat TOYOTA mit dem Lexus LFA einen tollen, wenn auch überteuerten Sportwagen geschaffen. Im Gegensatz zu BMW.

      • BMW_550i says:

        BMW hat Sportwagen gebaut, wo Toyota nicht mal wusste, wie man Sportwagen korrekt schreibt. 🙂 Ich glaube, dass man das nicht näher zu erläutern braucht. Nur weil BMW in der Gegenwart keinen Supersportler anbietet, muss das nicht heißen, dass Toyota da jetzt voraus ist oder was “geschaffen” hat, was BMW noch nie hatte. 🙂

        • 4.0 says:

          Der M1 war ein Sportwagen (in Coop. mit Lamborghini), der Z8 hätte einer sein können aber war nix anders als ein SLKonkurrent, BMW M8 kenne ich keinen, wurde nie gebaut, die anderen waren keine Sportwagen sondern Sportcoupes. Toyota hat mit dem 2000GT schon früh einen Sportwagen gehabt. Alles hat sich hier das Maul zerrissen, als Audi mit Lamborghini Sportwagen entwickelt hat, und nun finden es die Herren gut, wenn BMW das gleiche mit Toyota macht. Da kommt mir das Kotzen. Genau wie bei den Alfisti, denen es aufeinmal auch nix macht, wenn ihr nächster AlfaSpider ein verkappter MX5 ist.

          • BMW_550i says:

            Da du der v10 bist, möchte ich mit dir nicht weiter diskutieren.

            Guten Rutsch.

            • Guest says:

              “Tod und Hass dem VW-Konzern, insbesondere Audi, der Arschkriecher-Marke.”

              Aber sonst geht’s noch, oder? Versuch doch wenigstens mal das Vakuum zwischen deinen Ohren zu bemühen, bevor du die Tastatur quälst.

              Tod und Hass wahrscheinlich auch den zahlreichen Arbeitsplätzen. Tod und Hass auch den Steuereinnahmen, die durch den Volkswagenkonzern generiert werden. Tod und Hass natürlich auch den interessanten Konzernmarken (Bentley, Lambo, Porsche, Bugatti, Ducati), die in keinerlei oder lediglich in wenigen Segmenten in Konkurrenz zu BMW stehen. Einfach mal aus Prinzip: Tod und Hass!

              • Tacheless says:

                @ guest:

                ich stimme dir zu. Bis zur Aussage von BMW_550i las sich die “Diskussion” interessant. Bei ihm wird es niveaulos.

                Man sollte sich Fragen, ob man bei diesen Aussagen, die meines Erachtens schon sehr sehr sehr grenzwertig sind, nicht sogar Anzeige erstatten kann. Ist ein Jurist unter uns?

                “Tod und Hass”, öffentlich zu wünschen, puh schon heftig. Mal ganz abgehen von deinen richtigen Argumenten, guest. Der Schreiber scheint keine gute Bildung zu haben. Solche Menschen fahren BMW?

                Stimmt mich bedenklich.

            • jfsd says:

              Ich bin nicht 4.0. Ich bin v10 und ich war r8v8. mfg

              • v10 says:

                Ich bin nicht 4.0 und auch nicht “jfsd”.

                • Guest says:

                  Melde dich am Besten mit einem festen Account an, dann kann niemand Blödsinn unter deinem Nickname schreiben! Das würde hier nur zu weiteren unnötigen Provokationen führen. Und frohes Neues…

                  • Pro_Four says:

                    Aus irgendeinem Grund will er nicht, warum auch immer… Das hatten wir ihm schon mal vorgeschlagen, kurz war er mit nem w12, dann wieder V10 dabei

    • cw17cw17 says:

      Die Lenkung bitte NICHT von BMW machen lassen, die elektrische ist absoluter Murks, viel zu schwergängig und hat in einem Sportwagen nichts zu suchen. Das sind die Worte des Chefentwicklers des F10 M5. Dass du schon 3x einen Toyota gefahren bist bezweifel ich mal nicht, wohl aber dass die Lenkung zu indirekt war. Fahr mal einen E60 mit Aktivlenkung und dann einen F10 xdrive ohne (gibts ja nicht mit Aktivlenkung). *DAS* ist eine indirekte Lenkung. Und dann fahr mal einen Audi oder einen Mercedes. Dort sind die Lenkungen DIREKTER als im xdrive F10. LEIDER! Also bitte nicht so einen Murks schreiben wenn man die Autos nicht wirklich vergleichen kann. Ich fahre selbst einen F10 und hab das Thema Lenkung bis zum Erbrechen abgeklopft mit ca. 10-15 Leihwagen alles mögliche durchprobiert. Ansonsten warte ich ab was BMW und Toyota basteln, aber ich habe da so meine Zweifel. Aber warten wir es ab.

      • BMW_550i says:

        Fahre du mal Toyota, dann weißt du, was eine schwergängige Lenkung ist.

        Lustig, dass jeder bei Audi die Lenkung kritisiert – lese heute zum ersten Mal, dass jemand was positives schreibt zur notorisch indirekten und synthetischen Lenkung ohne Rückmeldung von Audi .. Chapeau .. wow 15 Leihwagen, du bist der Stärkste! ;-)))))

        • cw17cw17 says:

          Wo habe ich etwas positives zur Audi Lenkung geschrieben? Ich habe nur gesagt sie ist dort direkter. Dass sie synthetisch ist weiß ich. Und 15 Leihwagen ist nichts besonderes wenn man beruflich darauf angewiesen ist. Aber du weißt es ja wie immer alles besser…. ich frage mich manchmal warum du überhaupt hier postest, wenn wir anderen ja nie von irgendetwas eine Ahnung haben. Toll dass du soviel Zeit opferst und uns immer wieder alles erklärst.

  3. dicker says:

    ultraleicht und dann mit e-motor und hybridantrieb als ergänzung. ein witz is des. wie ich BMW kenne, wird man einen dreizylinder verbauen, den sound aus lautsprechern generieren und damit die bauern happy machen. dieser marke kehre ich auf der sportwagenebene nach 15 jahren endgültig den rücken.

  4. mitsu says:

    Für mich als jahrelanger BMW-Fan und -Fahrer ist es eine grausame Vorstellung, fass BMw zusammen mit Toyota einen Sportwagen baut. Da können die Offiziellen noch hundertmal die Eigenständigkeit betonen, es bleibt dennoch ein fader Beigeschmack. Vor allem geht es ausschließlich um wirtschaftliche Aspekte. Es geht in keiner Weise um den Austausch technischen Knowhows. Als ib BMW nicht über ein ausreichendes technisches Wissen verfügen würde! Ich jedenfalls will keinen ToyoraBMW, für den ich dann am Ende wohlmöglich 100.000 € bezahlen soll.

    Es wird wahrscheinlich Zeit, sich bei den echten Sportwagenherstellern umzusehen. BMW ist von J. Fischer derart ökoverblendet, dass es nur noch für weichgespülte Frontkratzer und Hotwheels-Sportwagen reicht.

    • Random says:

      As time goes by …

      Ich für meinen Teil bin ziemlich froh, dass es bei BMW Manager gibt, die den Ergebnissen von Berechnungen vertrauen – und zwar nicht nur in der Technik sondern auch in der Betriebswirtschaft. Besser die Firma bleibt stark und kann weiterhin auch – im Grunde völlig übermotorisierte aber coole – M Modelle bauen, als dass das Management mit geballten Fäusten und aufstampfenden Füßen und hochrotem Kopf sich den Fakten verweigert und die Firma riskiert. Was hat es Alfa und Volvo und Saab gebracht, dass sie anfänglich puristisch aber klein geblieben sind?

      • Fabi says:

        Hmm ja… es ist schon komisch die Vorstellung “BMW – Toyota” aber ich denke auch, dass es nicht anders geht! Was wären die Alternativen? Z.B. Gar kein Z4 mehr in Zukunft? (Der Roadster Markt ist quasi tot, ne Eigenentwicklung für 20 T. Einheiten rechnet sich halt nicht). Der VW Konzern zeigt wies geht, mit seinen Baukästen und Marken – es stört kein “Schwein”, dass ein Skoda und ein VW die gleichen Autos sind und der billigere Skoda auch noch die Tests gewinnt!!!

        • dicker says:

          aus BMW sicht ist der roadster-markt tot, weil sie es mit dem E89 vermurkst haben. schau dir an, wie viel spaß ein boxster machen kann.

          • Der_Namenlose says:

            Der Boxer macht gewiss viel Spaß, aber auch der E89 macht einen riesen Spaß. Es kommt nur auf die Erwartungen und Bedürfnisse an, was einem Spaß bedeutet.

            Warum er sich nicht so gut verkauft, kann ich Dir allerdings nicht sagen. Aber bereits der Vorgänger (E85) wurde 100′ mal weniger verkauft als dessen Vorgänger Z3. Hat auch BMW bei E85 etwas falsch gemacht?

            Dem E89 könnte man das Mehrgewicht gegenüber E85 vorwerfen. Dafür hat er ein Klappdach und ein wunderschönes Design, beides Sachen, die der Normalkunde bemerkt, das Mehrgewicht aber nicht.

            Was man auch sagen kann, ist dass der Preis für ein reines Spaßauto einfach zu hoch ist. Das sehe ich eher als ein Problem.

  5. qwer123 says:

    großes bla bla bla, da geht’s um den E89 Nachfolger, hier muss gespart werden und beim sparen sagen die von Toyota auch nicht nein.

  6. 35is says:

    Ein (sportlicher) Roadster mit Hybridantrieb ? Wer will denn sowas ? M.E. schon schlimm genug das die 4 Zylinder im e89 Einzug erhalten haben aber auf die M Version verzichtet wurde. Ein Roadster soll Emotionen wecken und kein Öko/Sparmobil sein. Wenn sich der Z so schlecht verkauft sollte BMW konsequent sein und die Baureihe einstellen und nicht solchen halbgaren Konzepten hinterherjagen.

  7. quickjohn says:

    Ich kann diese überwiegend negativen Grundeinstellungen zur Sportwagen-Koop BMW/Toyota schwerlich nachvollziehen.

    Wovor hat man hier denn Angst? Kosten sparen heisst doch nicht per se Verrat an der eigenen Markenphilosophie zu begehen! Beide Partner sind sowohl erfolgreich wie selbstbewusst genug um derartige Fehler zu vermeiden.

    BMW-Entwicklungschef Diess hat in der FAZ gerade vom Sportwagen für das 21. Jahrhundert gesprochen und bekräftigt daß die Fahrzeuge authentisch für die jeweilige Marke stehen würden – ist doch spannend zu sehen wie sich die beiden Partner so etwas vorstellen und welche Ergebnisse sie letztlich präsentieren werden.

    Ob der E89 Z4 dabei irgend einen Nachfolger bekommt ist im Moment doch ebenso spekulativ wie – im Grunde – uninteressant …

    • Visitor says:

      …ich gebe dir Recht. es sind halt einige “Experten” und Träumer hier, die immer gern vergessen, dass ein Unternehmen betreibswirtschaftlich kalkulieren muss.
      Und wenn man – natürlich unter Abwägung der anderen einflüsse, aber dies traue ich den wahren Experten von Toyota/BMW einfach mal zu – Skaleneffekte erzielen kann und Know-How austauschen kann, ist das doch sehr gut.

  8. Levi says:

    Wieviel Ignoranz in den Kommentaren gezeigt wird ist für BMW eine Peinlichkeit. Was ist denn das Problem mit einem Sportwagen dass durch Koperation von BMW und Toyota gebaut wird? Es wird nichts in der Art von Toyota GT86/Subaru BRZ, was das günstigste Einstiegssportwagen ist. Denkt mal daran, dass ausser Porsche, Ferrari und jetzt McLaren gibt es keine andere Marken die Sportwagen eigenständig herstellen. Lamborghini/Audi zum Beispiel haben Geld von VW. Ohne Toyota wird BMW kein Sportwagen bauen, denn die möchten keinen “LFA” dass Verlusste bringt, Toyota konnte sich das “lesiten”.
    Toyota kann von der Fahrdynamik jetzt alles was BMW kann, und viellecht sogar besser. Aber darum geht es ja nicht, beide Marken haben das “know-how”. Das Problem is dieses Können profitabel zu machen und ohne Koperation geht das nicht. Genau das selbe Problem haben wir bei Alfa Romeo und Maserati.

    Was sollen die Unterschiede zwischen den “Z5” und den “Supra” (wenn es diese Fahrzeuge sind) sein? Der BMW wird glaube ich mehr Power haben und so schneller sein, und mehr Luxus haben, und daher auch teuerer. Der Toyota im auf der anderen Seite soll günstiger und vielleicht mehr “spielerisch” oder “hard-core” sein, in der Art vom GT86 und LFA.

    Und was ist mit dem ganzen Hybrid Hass? Den i8 sollte man hassen, weder Sportwagen noch “Sparwagen”. Aber sonst ist Hybrid sehr vorteilhaft, auch für die Leistung, z.B. Porsche 918 Spyder und ich erwarte nicht weniger vom kommenden Honda NSX. Ist das nicht toll täglich einen Sportwagen zu fahren, der genau soviel verbraucht wie einen normalen Wagen?

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Find us on Facebook

BMW M4 DTM auf der Nordschleife
[Anzeige] Wer kann da schon cool bleiben? Bei der Shell Helix Heartbeat Challenge kommen die Teilnehmer an ihre Grenzen!
Tipp senden