24h Nürburgring 2014: Vier BMW Z4 GT3 für die Nordschleife bestätigt

Motorsport | 9.12.2013 von 8

Wie 2013 wird BMW Motorsport auch im Jahr 2014 mit insgesamt vier BMW Z4 GT3 um den Gesamtsieg beim 24 Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife …

Wie 2013 wird BMW Motorsport auch im Jahr 2014 mit insgesamt vier BMW Z4 GT3 um den Gesamtsieg beim 24 Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife kämpfen. Wie im Rahmen der BMW Sports Trophy bekanntgegeben wurde, wird BMW die Teams Schubert Motorsport und Marc VDS Racing offiziell unterstützen.

Beide Teams werden zwei BMW Z4 GT3 an den Start bringen und versuchen, der schnellen Konkurrenz von Porsche, Mercedes, Audi und sicherlich dem einen oder anderen Überraschungsteam die Rücklichter zu zeigen. Mit am Start wird dabei auch Dirk Werner sein: Zwar hat der bisherige DTM-Pilot nach zwei Jahren sein Cockpit in der Deutschen Tourenwagen Masters verloren, im Langstreckensport soll er aber weiter für BMW Vollgas geben.

BMW-Z4-GT3-24h-Nuerburgring-2014-Vorschau

Welche Piloten neben Werner für BMW Motorsport am Steuer des Z4 GT3 Platz nehmen dürfen, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Denkbar ist, dass wie in diesem Jahr auch beim 24 Stunden-Rennen 2014 wieder DTM-Piloten einen Gastauftritt in der Grünen Hölle feiern: 2013 waren mit Martin Tomczyk und Augusto Farfus zwei Fahrer aus dem DTM-Kader nach ihrem Lauf in England zur Nordschleife geflogen, um dort den Z4 zu pilotieren.

2014 steht mit Maxime Martin ein Mann im DTM-Kader, der auf der Nürburgring Nordschleife bereits nachhaltig Eindruck hinterlassen hat und im Marc VDS Z4 GT3 mehrfach eine famose Performance gezeigt hat, die maßgeblich zu seinem Aufstieg in die DTM beigetragen haben dürfte.

Welche Updates das Auto für die Langstrecken-Saison 2014 erhalten wird, hat BMW noch nicht verraten. Die Vorfreude auf den Klassiker ist in jedem Fall schon heute groß, wie BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt bei der Sports Trophy durchblicken ließ: “Bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring wollen wir nach dem zweiten Rang 2013 erneut das Podium angreifen und zeigen, wie leistungsfähig der BMW Z4 GT3 auf der Langstrecke ist.”

8 responses to “24h Nürburgring 2014: Vier BMW Z4 GT3 für die Nordschleife bestätigt”

  1. Pro_Four says:

    …das wird nächstes Jahr “für mich” wieder das Highlight darstellen 😉

  2. 125iQP says:

    Naja, so famos war die Performance der Z4GT3 dann doch nicht… bin schon gespannt wie es 2014 ohne Wettbewerbsvorteil aussieht. http://www.sportauto.de/motorsport/gt3-rennsport-fia-verbannt-esp-aus-dem-gt3-sport-7448517.html

    • Luc says:

      was heisst hier wettbewerbsvorteil? esp war bis 2013 erlaubt, wenn die anderen hersteller das reglement nicht ausloten ist das nicht bmw anzukreiden… zur performance der z4: die z4 waren mit bei der musik, und besonders im regen stark

      • 125iQP says:

        Eben. Mit ESP waren sie bei der Musik und das bei Regen! Ein BMW mit Standartantrieb! Dieser Vorteil fällt nun weg. (BoP mal außen vor) Ob jemand Applaus verdient fürs Ausnutzen von Gestzeslücken, sei dahingestellt. Bei mir widerspricht das etwas dem Wettbewerbsgedanken die Aufgaben des Fahrers automatisch erledigen zu lassen, die FIA siehts ähnlich. BTW: ESP war nicht ausdrücklich erlaubt, sondern nur nicht verboten 😉 Ich finde es gut, dass diese Lücke geschlossen wurde und hoffe, dass es mal wieder auf Serienmodelle abfärbt.

  3. quickjohn says:

    Aus der sportauto-Diskussion ist ja schon in Konsequenz zu entnehmen, daß letzten Endes die BOP-Einstufung die Siegchancen ganz entscheidend vorherbestimmt.

    2013 waren die SLS im Vorteil, Jahre davor eben Audi und Porsche – d.h. die 24h Ergebnisliste stützt genau diese These.

    BMW hat 2014 sicherlich gute Karten, denn man wird den ABS-Verlust gewichtig in die BOP-Waagschale werfen. Das wird wohl den (ABS-)Verlust locker wettmachen und auch bisher waren die Z4’s nicht nur im Regen schnell.

    Ich warne aber davor – am Bsp. des Z4 GT3 – hier eine Grundsatz-Diskussion über die Sinnhaftigkeit des GT3 Reglements abzuhalten. Wenn der Z4 GT3 etwas zeigt dann, daß mittels Reglement gewollt aus einem eher lausigen ‘Pseudo-Sportler’ ein Siegfahrzeug werden kann. Mir wäre allerdings lieber, der Z4 würde über dergleichen Gene bereits in der Serie verfügen.

    • 125iQP says:

      Schön gesagt, vor allem mit dem Pseudosportler, das spricht mir aus der leidenden Seele…

    • Turbolader says:

      Was macht aus einem 3er BMW einen “besseren” Sportler als den Z4? Warum sollte ein Z4 von Haus aus kein Siegauto sein? Weil er nicht so teuer ist wie ein Ferrari, ein Lamborghini oder ein SLS?
      Nach der Logik dürfte Renault, die, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, keine guten Motoren herstellt, keine Chance in der Formel 1 haben. Warum wurden sie dann etwa 10x Weltmeister, während BMW gerade mal einen mageren Titel holen konnte (und das auch nur knapp gegen Renault).

      Bei der BoP geb ich dir allerdings Recht. Eine gerechte Einstufung zu erzielen, ist meiner Meinung nach unmöglich und ist sportlich gesehen eine Schande.

      • v10 says:

        Ich gebe quickjohn nicht oft recht, aber alles was er dort oben geschrieben hat, hat Hand und Fuss.
        McLaren R8 911 Italia sind per se schon sportliche Autos. Sie funktionieren schon in der Basis gut. Ein Z4 funktioniert in der Basis nicht als Sportwagen und ist auch gar nicht in der Klasse der Konkurrenz. Das bedeutet, dass ein Z4GT3 da er ja nun im Mittel genauso schnell ist wie die Konkurrenz mit einem Basis Z4 praktisch nichts mehr gemeinsam hat, während ein McLaren noch so einige Gemeinsamkeiten aufweist. BMW wurde hier erlaubt aus dem vollen zu schöpfen um den Wagen auf Niveau zu bringen. Wäre das Regelement enger gefasst, dürfte man die Basiswägen also kaum verändern, wäre das nicht möglich.
        Ohne Bop hätten wir 1000PSFlügelMonster und Budgets im Multimillionenbereich. Das will niemand mehr.
        Die Einstufung ist schwierig und eine gerechte Einstufung kann deshalb praktisch nie erfolgen. Doch sie bescheren uns spannende Rennen. Trotz Bopeinstufungen können ausserdem zwei Basisfahrzeuge unterschiedliche Rennserien in einem Jahr gewinnen. Der R8 hat die FIA GT Serie 2013, der SLS die Pro am Serie 2013 gewonnen.
        Deine Ausführungen zu Renault haben hiermit nichts zu tun.

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