An Icon Never Dies: BMW M4 F82 Concept auf der Tokyo Motor Show

BMW M4 | 27.11.2013 von 19

Auch mehrere Monate nach seiner Premiere in Pebble Beach hat das BMW M4 Concept nichts von seinem Reiz verloren, schließlich ist die Studie bewusst seriennah …

Auch mehrere Monate nach seiner Premiere in Pebble Beach hat das BMW M4 Concept nichts von seinem Reiz verloren, schließlich ist die Studie bewusst seriennah gestaltet und wird sich nur in einigen wenigen Details vom Serien-M4 auf der Detroit Auto Show 2014 unterscheiden. In diesen Tagen ist das M4 Concept nach diversen anderen Gast-Auftritten bei Events mit BMW-Beteiligung auf der Tokyo Motor Show 2013 zu sehen und verfehlt auch dort nicht den Zweck, große Vorfreude auf den ersten BMW M4 zu wecken.

Mit seiner Lackierung in Aurum Dust nimmt das M4 Concept bereits die Launch-Farbe Austin Yellow vorweg, die so manchen Kunden und Fan an das legendäre Phoenixgelb Metallic von der M3-Generation E46 erinnern wird.

BMW-M4-Concept-Live-Tokyo-Motor-Show-2013

Genau wie bei der Generation E46 wird auch beim neuen BMW M4 wieder ein Reihensechszylinder für Vortrieb sorgen, nun allerdings mit “nur” 3,0 Liter Hubraum und Biturbo-Aufladung. BMW verspricht, dass der neue Motor den V8 seines unmittelbaren Vorgängers sowohl in Sachen Effizienz als auch in Sachen Performance klar in den Schatten stellt, die Fahrleistungen sollen sich dank des niedrigeren Gewichts beinahe auf Augenhöhe mit dem BMW M5 F10 bewegen.

Konkret spricht BMW die Leistungswerte zwar noch nicht aus, nach unseren Informationen wird es aber bei den bisher nur als Circa-Wert kommunizierten 430 PS bleiben. Wichtiger dürfte ohnehin das sehr früh anliegende Drehmoment von über 500 Newtonmeter sein, das dem neuen M3 und dem identisch motorisierten M4 einen grundlegend anderen Charakter als ihren Hochdrehzahl-Vorgängern bescheren wird.

19 responses to “An Icon Never Dies: BMW M4 F82 Concept auf der Tokyo Motor Show”

  1. Kingping says:

    Die Fahrleistungen werden garantiert nicht auf M5 F10 Niveau liegen, die M5/M6 schieben von 100-300 geisteskrank an.

    • oli says:

      Das ist doch aber einbisschen verständlich 🙂

    • nowinter says:

      Aber auch nur auf trockener Fahrbahn!

      • Kingping says:

        Trocken/Nass ist irrelevant, das delta verschiebt sich annähernd proportional, da die M3 / M4 / M5 / M6 alle annähernd gleich simuliert werden und entsprechende Traktion zu xy Verhältnisse besitzen.

    • na says:

      Die M5 und M6 haben noch bei 150kmh Schlupf. Sie bringen die Leistung nicht auf den Boden, die Elektronik ist die ganze Zeit am regeln.

      • Kingping says:

        So eine pauschale Aussage ist leider unnütz, je nach Bedingung haben die auch bei >220 noch Probleme.

        Durch das geringere Gewicht und kleinere Reifen wird es den M3/M4 genauso gehn wie den M5/M6.

        • na says:

          Vielleicht unnütz aber nicht pauschal. Ich bin den M5 gefahren und bei trockener Straße und über 150kmH flackern da die Lämpchen auf. Der alte M3 hat weniger Traktionsprobleme im Vergleich zum M5.

      • Yuri says:

        Natürlich haben die Schlupf. Zeig mir mal ein Auto, das ohne Schlupf beschleunigt.
        (Hinweis: Kraftübertragung erfordert per def. Schlupf …)

  2. Pro_Four says:

    ..also doch um die 4,2sek. auf 100. Das PP wird sicher bei 4,0 sek. landen!!
    Hoffe das aber eher die Querdynamik dominiert…
    Ansonsten Heiß

  3. umadbro says:

    Es hätte ein schönes Auto werden können… Viele technische Details sehen sehr vielversprechend aus, aber sie haben ihm ein emotionsloses “Herz” spendiert. Und das ist das KO-Kriterium schlecht hin.
    Mal abgesehen davon, dass der 4er einen riesen Schiff geworden ist mit viel weniger Kopffreiheit hinten.

    • Kingping says:

      Jede Wette, dass du ein klassischer Internetdampfplauderer bist, der nach 10m seine Meinung revidiert.
      Zumal du natürlich jetzt schon weißt, dass der Motor emotionslos ist, Respekt.

      • umadbro says:

        Du kennst mich gar nicht, fängst aber gleich mit beleidigende Kommentare. Wahrscheinlich bist du so ein internet tough guy…

        Es wird ein Turbomotor und das reicht mir. Das hat nichts in einem M verloren. Vor allem nicht einem M3. Die Saugmotoren hatten bestimmte Tradizionen, Motorsportgeschichte und Flair, der die M Fahrzeuge zum teil sogar ausmacht. Jetzt wird alles verworfen, aber das ist generell ein Trend bei BMW in den letzten Jahren. Nach dem Motto “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.” Das neue ist das beste, kaufen, kaufen, kaufen! Ich bin ein großer Fan dieser Marke und ich finde diese Entwicklungen einfach schade.

        • 135iCoupe_N55 says:

          Ich kann dich ja vertsehen, besonders deswegen da ich ebenso ein großer Fan der Marke BMW bin…
          Nicht umsonst habe ich angemerkt dass mir ein überarbeiteter S65 lieber gewesen wäre als dieser S55, aber wenn wir ehrlich sind, die paar Bimmerboys die zwar mit dem Herzen an der Marke hängen und sich HDZ-Sauger in den M-Fahrzeugen wünschen interessiert BMW weniger als die Leuite, die sich auch einen M kaufen (und die bestehen eben zum Großteil nicht aus Leuten wie Du und ich)… und genau die werden einen S55 mit samt seinen Eigenschaften eher mögen als einen S65, wieso siehe Mhhh und V10, die haben das schön beschrieben…
          Den S55 mag ich jetzt noch nicht als vollkommen emotionslos verteufeln… geben wir der Maschine doch erst einmal eine Chance 😉

    • 135iCoupe_N55 says:

      schon mal einen BMW mit N55-Herz gefahren (N54 geht auch) ? Die Motörsken machen durchaus Spaß und haben ihren Reiz. Der S55, welcher nicht nur mehr Leistung sondern auch ein besseres Ansprechverhalten (dank separater elektrischer Steuerung der Turbolader) haben wird, wird denke ich ausreichend Spaßpotenzial mit sich bringen, dass da kein AMG-Sound bei rum kommt sollte jedoch klar sein, aber so ein Auto ist eigentlich nicht dazu gemacht worden um in der Innenstadt mit lautem Getöse rumzuposen ;D

      • umadbro says:

        Ja, das sind wirklich tolle Motoren. Die sind auch das Maß der Dinge in dieser Leistungsklasse. Wie ich aber oben geschrieben habe, gehören sie einfach nicht in einem M.

  4. Mhhh says:

    Mir persönlich machen die neuen Turbomotoren mehr Spaß.
    Vom 50i Sauger zum 50i Turbo, hat sich für mich persönlich einiges Getan und mir gefällt der neue 50i von seiner Charakteristik viel besser.
    Gleiches gilt für den M5/M6 mit V10 und SMG. In der gesamten Fahrzeit gab es höchstens ein paar Momente, in denen ich vollkommen zufrieden war. In niedrigen Drehzahlen hatte er nicht merklich mehr Leistung als ein 630i/650i und hat mit nervigen Schaltvorgängen wenig Freude aufkommen lassen. Klar lässt sich das SMG auch ohne Rucken fahren, aber ich habe wirklich keine Lust ständig daran zu denken wie und wann ich schalten muss. Ab und zu war es toll, aber immer? Ich würde den aktuellen M6 nie gegen den alten V10 tauschen. Besonders im GC kommt mir der Motor subjektiv wesentlich stärker vor und er passt perfekt zum Gesamtkonzept des GC.
    Das M3 Coupé war/ist ein tolles Auto. für mich hat hier alles gestimmt. Der V8 mit hohen Drehzahlen hat hier sehr gut gepasst und das DKG hat zu einem fantastischen Gesamtpaket geführt. Ich habe aber immer mal überlegt wie sich der 50i Turbo darin gemacht hätte? Klar, im GTS undenkbar, aber im normalen M3…
    Ich bin gespannt wie er wirkt, wenn man am Steuer sitzt und ich persönlich glaube, dass es gut wird.

    • El Barto says:

      Das Problem der fehlenden Leistung bei niedrigen Drehzahlen wohnte auch dem V8 im E92 M inne, eben ein Hochdrehzahl-Motor. Wie du schon schriebst, kann das Spaß machen, aber im Alltagsbetrieb auch anstrengend sein. Es ist allerdings auch eine Frage der persönlichen Vorlieben. Der eine mag Druck aus dem Keller und nimmt dafür auch gerne Aufladung in Kauf, der andere will Ansprechverhalten in Echtzeit und liebt es, einen Motor richtig drehen lassen zu können.

      Die M-Turbos und das weggefallene SMG sind jetzt alltagskonformer, aber durch die ganzen Aufladungskonzepte leidet auch die Faszination und vor allem die Differenzierung zwischen den einzelnen Herstellern. Vor kurzem noch stand AMG für großvolumige Saugmotoren mit hinreißendem V8-Blubbersound, die quattro-GmbH hatte zumindest bei den RS6-Modellen einen Biturbo mit Bumms und die M-GmbH hatte ihr HDZ-Konzept und verbaute regelrechte Rennmotoren in jene Karosserien, in der der Nachbar seinen Vierzylinder-Diesel spazierenfuhr.

      Da ging es nicht nur um die Lieblingsmarke, da ging es auch um das Bekenntnis zu einem bestimmten Motorenkonzept. Wer Benzin im Blut hatte, konnte sich vortrefflich streiten, welches Konzept denn nun das sportlichste, beste, schnellste war. Wer heute in der glücklichen Lage ist, sich einen E63, einen RS6 oder einen M5 als Neufahrzeug leisten zu können, schaut auf eine Wüste motorischen Einheitsbreis. Klar, ein bissel Sounddesign hier, ein paar NM mehr oder weniger da, vielleicht noch Allrad versus Heck (zumindest aktuell noch). Aber die Herzstücke jener Fahrzeuge mit sportlichen Anspruch, die Motoren, ähneln sich heute einfach viel zu stark, als dass man noch echte Leidenschaft für genau diesen oder jenen Motor empfinden kann.

      • v10 says:

        Absolut. Genauso ging es mir mit dem M3. Am Anfang Begeisterung über Drehfreude und Klang, im Alltag Strapazierung des Nervenkostüms weil du die Maschine drehen m u s s t e s t damit was ging und sich das in fortlaufendem Dröhnen äusserte, was mir besonders auf der Autobahn doch sehr auf den Zeiger ging. Was bei einem Ferrari V8 funktioniert, den man sowieso nicht im Alltag fährt, kann bei einem M3 halt schon mal anstrengend werden.
        Einheitsbrei bei den RS, AMG und M Modellen, ja. Wobei sie sich vom Klang her schon unterscheiden. Die AMG haben nach wie vor das Blubbern, die Audi V8 klingen rotzig und dazwischen liegt BMW, aber technisch das gleiche. HDZMotoren werden nur in Nischen überleben, wenn überhaupt, R8/Cabrera/Aventador/458. Der Ferrari California wird wohl auch bald mit dem Maserati V8 Biturbo angeboten und ich schätze der nächste F12 wird wahleise Allrad bekommen. So ist das nun mal.

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