BMW i3 überrascht im Elchtest, Verkaufszahlen über Erwartungen

BMW i, BMW i3 | 15.10.2013 von 29

Beim Car of the Year Award 2014 gehört der BMW i3 zu den Nominierten und wir wagen nach unserer Testfahrt in Amsterdam die Prognose, dass …

Beim Car of the Year Award 2014 gehört der BMW i3 zu den Nominierten und wir wagen nach unserer Testfahrt in Amsterdam die Prognose, dass der spaßige Elektro-Flitzer dabei nicht die schlechtesten Karten besitzt. Zumindest nicht gegen diese These sprechen die Ergebnisse des Elchtests, dem sich alle 28 nominierten Fahrzeuge im Rahmen der Testfahrten stellen mussten.

Wer nun anhand der schmalen Reifen mit einem Desaster für den BMW i3 gerechnet hat, dürfte ähnlich überrascht sein wie wir nach unserer Slalom-Fahrt bei Nässe: Mit einer Ausweich-Geschwindigkeit von 73 km/h gehört der BMW i3 nicht etwa zum Mittelfeld, sondern sichert sich den dritten Platz aller getesten Fahrzeuge! Geschlagen geben muss er sich nur dem Porsche Cayman und dem Tesla Model S.

BMW-i3-Solar-Orange-Amsterdam-10

Das ebenfalls für den Titel Car of the Year 2014 nominierte BMW 4er Coupé erreicht mit 73 km/h exakt die gleiche Elchtest-Geschwindigkeit wie der BMW i3. Das Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle profitiert beim Handling von seinem extrem tiefen Schwerpunkt – eine Eigenschaft, die auch das Tesla Model S dank der im Unterboden platzierten Batterie mitbringt – und klassischen BMW-Tugenden wie der ausgeglichenen Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.

Kein anderes der getesteten Fahrzeuge hat derart schmale Reifen wie der BMW i3, die Fahrzeuge in der Spitzengruppe stehen zum überwiegenden Teil auf weit über 20 Zentimeter breiten Walzen. Eine komplette Tabelle der Fahrzeuge, der verbauten Reifen und der erreichten Geschwindigkeit gibt es unter totalcarmagazine.com.

BMW i darf sich aber nicht nur über die positiven Kritiken zum Fahrverhalten des i3 freuen, allem Anschein nach gibt es auch deutlich mehr Bestellungen als erwartet: Obwohl noch kein einziger Kunde den BMW i3 fahren konnte, haben bereits mehr als 8.000 Menschen das neue Elektroauto verbindlich bestellt. Für das gesamte erste Jahr hatte BMW laut Friedrich Eichiner zwar mehr als 10.000 Einheiten erwartet, nun könnte aber früher als gedacht eine Erhöhung der Produktionskapazität im Werk Leipzig notwendig werden.

29 responses to “BMW i3 überrascht im Elchtest, Verkaufszahlen über Erwartungen”

  1. Coyote says:

    An den Bestellungen sieht man es mal wieder. Der Großteil der BMW-Kunden ist nicht bei bimmertoday aktiv 😉

    • ugly says:

      oder anders herum formuliert: bei bimmertoday schnattern gern die fan-knirpse eines anderen herstellers, der von sich behauptet, er sei ein premium-anbieter
      🙂

    • Benny says:

      So würde ich das jetzt nicht sagen, aber 99 Prozent der Besucher dieser Seite schreiben eben keine Kommentare 😉 Ich denke schon, dass der eine oder andere BMW-Kunde auch BimmerToday ließt 😉

      • v10 says:

        Ich schätze deine Arbeit hier, aber ich bezweifle ehrlich, dass 99 Prozent hier keine Kommentare schreiben.

        • Benny says:

          Ich kann Dir keine genaue Zahl dazu sagen, wieviele unterschiedliche Kommentatoren hier durchschnittlich einen Beitrag abliefern. Die Besucherzahlen kenne ich. Tendenziell und im Kopf nach Gefühl überschlagen liegen die 99 Prozent (verstanden als 99,0) noch zu niedrig, die Größenordnung stimmt auf jeden Fall.

      • Coyote says:

        Mit aktiv meinte ich Kommentare schreiben 🙂

      • laui says:

        ja, die raschids, alis und hakans, die nen alten 750i fahren und von dem neuen X5 von lumma träumen.^^

        aber im ernst: coole propagandaseite ist das hier. ist was feines für richtige männer mit nerd-brillen und handtaschen.

    • mikk says:

      Doch, sind sie!

  2. Coyote says:

    @Benny: Also eigentlich wären gelegentlich Umfragen hier bei Bimmertoday eine tolle Sache. Ich weiß nicht inwieweit das realisierbar ist, aber wenn bspw. über das Design des neuen 1ers Seitenweise hergezogen wird, wäre es interessant ein Balkendiagramm zu sehen, wie die Meinungen dazu tatsächlich verteilt sind. Denn ich gehe davon aus, dass dieser Blog tausende Leser hat, die ein Voting, aber keinen Kommentar abgeben würden. Vielleicht macht einer Veränderung dieser Art, diesen Blog auch für BMW noch interessanter und relativiert die häufig nach Lesen der Kommentare vorherrschende Meinung der BMW Sympathisanten.

    • Pro_Four says:

      ..oh ja dies sehe ích auch so, wäre eine tolle Idee!

    • MFetischist says:

      Und du meinst das bei einer offenen (=anonymen) Abstimmung aller “Besucher” am Ende ein “repräsentatives” Ergebnis stehen würde? =)

      • Coyote says:

        Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie muss ich es wissen und kann man selbstverständlich nicht von einem repräsentativen Ergebnis sprechen. Um dies zu erreichen, müssten alle Kundengruppen der BMW AG zu gleichen Anteilen an den Umfragen teilnehmen, was selbstverständlich nicht möglich ist. Eine Verzerrung ist nicht auszuschließen. Aber die Verzerrung die durch die Kommentare hier entsteht ist noch viel viel größer. Eine gewisse Objektivierung ist also mit Hilfe solcher Umfragen möglich. Interessant wären sie allemal. Um es noch mal anders zu formulieren. Den BMW Puristen, die in diesem Blog zeitweise völlig außer Kontrolle geraten, kann man damit ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen.

        • MFetischist says:

          Deine Fantasie müsste es aber zulassen, das auch andere Gruppen mitstimmen würden, die sich nicht zum BMW Klientel zählen aber auch ein Interesse daran haben könnten, das ein Ergebnis so oder so ausfällt.

          Was Statistiken im allgemeinen Wert sind, dürfte dir klar sein. Ich hole jetzt nicht das Zitat aus der Schublade, welches wechselseitig Goebbels oder Churchill zugeschrieben wird.

          Benny kann sich gern überlegen, ob er dies flächendeckend einführen will. Ich persönlich würde dem Ergebnis keinen mm “trauen”, egal in welche Richtung es ausschlägt. 😉

          • brookview says:

            Es gibt nicht die eine “Wahrheit” an die man (gilt auch für Fetischisten) glauben sollte, sondern abgestimmt wird mit der Unterschrift unter den Kaufvertrag. Und hier sind offenbar bislang die Käufer des i3 (und die Leser/”Besucher”) progressiver, als die Kommentierer,

    • Benny says:

      Hallo und danke für den Vorschlag! Wir haben früher gelegentlich mit Umfragen gearbeitet, in letzter Zeit war das aber nicht mehr der Fall. Warum eigentlich nicht? Gute Frage, eine bewusste Entscheidung pro oder contra habe ich da nie getroffen. Die vielen Likes zu Deinem Kommentar zeigen aber, dass wir dieses Instrument künftig wieder häufiger nutzen sollten – was ich hiermit auch gerne einplane. Vielen Dank für die Anregung! 🙂

      • jerryre89 says:

        Vielleicht würde ein Test mit (sehr) geringem Aufwand, nach dem Motto “Würden Sie sich eine solche Möglichkeit auf Bimmertoday wünschen” einen guten Anfang darstellen. “Doodle” könnte für ein paar solcher Versuche hilfreich sein. Je nach dem wie es angenommen wird, kann man ja über eine Implementierung auf der Website nachdenken!?
        …würde ich einfach mal vorschlagen^^

  3. […] interesse scheint zu bestehen gibt es schon lt. bericht mehr als 8.000 verbindliche bestellungen obwohl das auto noch niemand gefahren ist oder die händer präsentation stattgefunden hat … auch scheint das fahrverhalten sehr zu überzeugen bimmertoday.de – Elchtest & Verkaufszahlen BMW i3 […]

  4. Mark says:

    Also ich gehöre zu den 99%. Ich lese beinahe täglich auf dieser Seite. Dies hat zwei Gründe:
    1. Interessiert mich BMW privat und ist für mich die Marke schlechthin. Derzeit sowieso!
    2. Bin ich in der glücklichen Lage diese tollen Autos zu verkaufen. Dies ist schon echter Luxus! Andere müssen verkaufen und träumen von einer anderen Marke! Ich verkaufe was ich persönlich toll finde.

    Gerne lese ich hier die Kommentare. Leider sind nicht wirklich viele neu, oder oft sehr sinnvoll.
    In allen Ehren an die alten Zeiten! Aber manchmal ärgere ich mich über die unnötige Leidenschaft an alte Motoren! Dies rührt wohl daher das viele sich nur die alten Wägen leisten können oder wollen. Dazu gehöre ich als Neuwagenverkäufer auch!
    Aber mal ehrlich, Ihr die den alten Zeiten nachtrauert, Ihr seid leider nicht diejenigen die BMW am Leben erhalten. BMW MUSS neue Wege gehen, und das erfolgreich.
    Unser größter Mitbewerber hat doch gerade, oder wird Probleme bekommen, das Ihm der Vorsprung durch Technik fehlt.
    Die neuen Vierzylinder sind echt gut! Klar fehlen Ihm Eigenschaften die ein Sechszylinder bieten kann, aber dafür bieten Sie auch Vorteile. Es ist immer ein Abwiegen! Beispiel Z4 fährt sich bei kurvenfahrten mit Vierzylinder besser. Weniger Gewicht vorne!
    Wir sehen doch das BMW den richtigen Weg geht. Und ich kann Euch sagen das max. 10% der Kundschaft den Sechszylinder vermissen. Und meist sind es diejenigen die Sich diese niemals leisten. Oder nur alte kaufen.

    Lange Rede kurzer Sinn: Seit doch den neuen Dingen aufgeschlossener! Nicht alle neuen Dinge sind jetzt sinnvoll, aber die Hersteller werden doch zu vielen gezwungen! BMW selbst ist sehr aufgeschlossen. Bester Beweis: Übernahme guter Dinge direkt von Audi und anderen Mitbewerber. Nur so kann man sich verbessern. Stillstand ist Rückstand! Und wir alle sind doch stolz das BMW DER Innovationstreiber schlechthin ist. Guter Beweis ist die S-Klasse. Recht gelungen, aber wie Mercedes so ist, ein hype und leere Versprechungen ohne Ende! Wo ist die Innovation? Keine! Wirklich keine!

    Um klar zu stellen: Mercedes und Audi bauen richtig gute Autos. Und wer sich bei den drei Marken einen aussuchen kann, macht nicht viel falsch. Aber ich liebe es den Kunden zu zeigen das BMW die Dinge wirklich zu Ende denkt! Und das macht es heute aus. Gut ist jeder! Aber in Summer aller Dinge ist BMW wirklich im Moment das Beste.
    Und hat den einzig wahren Werbespruch! Aber bei uns ist dies ja ein Versprechen das gehalten wird!

    Daher bitte konstruktiv bleiben und viel Freude am Fahren!

    PS: Vielen Dank an Benny und sein Team für die tolle Arbeit!

    • der_ardt says:

      in den meisten Punkten stimme ich mit dir überein. Dennoch:
      So gut der Wagen aussieht ist gerade der Z4 kein Fahrzeug in dem man einen R6 durch einen R4T ersetzen sollte um anschließend mit dem weiter hinten liegenden Schwerpunkt zu argumentieren. Dass die Turbovierzylinder nicht unbedingt sparsam sind ist bekannt, auch dass der Wagen querdynamisch nicht die Wucht ist (untersteuert! :'( ) und in sportlicher Hinsicht der Konkurrenz schlicht unterlegen. Soviel zu Freude am Fahren. Aber immerhin kann man im Grunde mit zwei Motoren und deren unterschiedlichen Turbo-Konfigurationen 90% der Benziner-Modellpalette bestücken. Aus betriebwirtschaftlicher Sicht klasse, da hat der Kunde unterm Strich aber nichts von!

      Gute Dinge von anderen Herstellern übernehmen (kopieren) ist nichts neues und das hat BMW auch früher gemacht. Definitiv eine gute Sache von der der Kunde profitiert, aber müssen es Spiegelblinker sein und ausgerechnet bei BMW i das Tagfahrlich stark an das des A6 erinnern?

      • Mark says:

        hallo der_ardt,

        Danke für Deine konstruktive Antwort. Ich dachte auch zu Beginn, als BMW gerade beim Z4 begann den R6 durch den R4T zu ersetzen, wieso gerade bei einem Roadster! Als die Autos aber kamen und ich meine Erfahrungen machen durfte, wurde ich doch überrascht!
        Ich fahre auch lieber einen 35is als einen 2.0i. Aber mit dem letzteren kann man durchaus Fahrfreude haben.
        Überraschend guter Sound und Roadsterfeeling.
        Nun zu den Fakten: Leider ist der neue schönere Z4 nicht mehr die Fahrmaschine wie der alte.! Somit hat er das Problem die alten Fans nicht zu bedienen und die neue Zielgruppe springt nicht an und fährt weiterhin SLK!
        Schade. Der Markt wird eh enger! Stichwort Zweitwagen.
        Beim Verbrauch kann man weniger verbrauchen als mit einem R6, bei schneller Fahrweise zu gering um einen R6 außen vor zu lassen.

        Von kopieren würde ich nicht reden! Was und wie übernommen wird, ist zuviel Detail. Am Schluss ist es doch Geschmackssache ob jetzt überall ein M-Logo drauf muss! Oder ob Lines sinnvoll sind. Das Gesamte sollte stimmig sein.
        Audi A6 und BMW I? Finde ich sehr aufs Detail reduziert. als ich die beiden neuen sah dachte ich nicht an Audi! 😉

        • der_ardt says:

          “Überraschend guter Sound und Roadsterfeeling.” Überraschend? Ich will mir nicht beim fahren eines Roadsters permanent “für einen Vierzylinder ein überraschend Roadster-ähnlicher Sound und das Fahrwerk ist auch nicht schlecht” zumurmeln müssen, sondern der Wagen soll mir das vermitteln, zumindest für das Geld das er kostet. Vor einigen Jahren hat man für die gleiche Finanzleistung einen Reihensechser und straffes Fahrwerk ohne Neigung zum Untersteuern gekriegt. Es ist für mich einer der schönsten BMWs aber durch die darin verbaute Technik ist der Z4 nicht sexy. Für die SLK-Klientel hätte es eine weniger aggressive Optik gebraucht. Ich kenne zwei SLK-Fahrer (beides Frauen ^^) und für die ist der Z4 Spielzeug bzw. Möchtegernauto. Leider ist da viel wahres dran. Es ist aber ja auch nicht sinnvoll alles an einem Modell festzumachen. Du hast den Z4 genannt und deswegen hat es mich zu sehr gejuckt drauf einzugehen 😉

          Statt “Kopieren” wird also “Übernommen”, stimmt. Ich meinte Kopieren nicht abfällig. Wenn es um technische Aspekte geht finde ich das auch super. Was soll das aber bei Designelementen? Audi fährt sich damit in eine Sackgasse und BMW fängt jetzt an die Frontscheinwerfer beim i ebenfalls so zu gestalten. Fehlt noch dass BMW um Evolutionsvorsprung zu gewinnen und einen tollen hypnotischen Effekt zu erzielen die Frontscheinwerferkringel des A6 auf eine Drehscheibe setzt oder gleich ganz in die Schulterlinie übergehen lässt. Spiegelblinker sind außer billiger zu bauen kein Vorteil. BMW hatte immer für Details Eigenlösungen die oft entgegen der öffentlichen Meinung beibehalten wurde, z.B. die Blinker-Bedienelemente bei den Motorrädern oder eben der Reihensechser. Diese Sturheit hatte etwas erfrischendes, als wüsste BMW es eben besser. Deswegen waren BMWs auch immer typische Yuppie-Autos im positiven Sinne.

          “Das Gesamte sollte stimmig sein.” richtig! Aber Sportwagen wie den M5 (oder auch Z4) weichzuspülen, als Krönung bei einem V8(!!!) den Boxensound auch noch zu bewerben ist nicht stimmig. DA wäre eine M550i eine M Performance-Variante, die ich befürwortet hätte, die dann geradeaus geht wie Hölle und nach oben Platz lässt für den M5, der einem beim Schalten die Wirbelsäule in den Bauch rammt und zumindest emotional Rennsport lebt. BMW zehrt derzeit stark von dem in den 80ern bis vor ca. 10 Jahren aufgebauten Ruf einer sportlichen Mittelklasse mit Ecken und Kanten, aber wenn es so weitergeht ist “Freude am Fahren” genauso austauschbar wie die Marktschreier-Platitüden anderer Hersteller.

          Auf die Papier-/Realverbräuche gehe ich nicht ein, weil ich den politischen Druck dahinter verstehe, auch wenn ich mir von BMW etwas weniger politische Korrektheit wünschen würde. In meiner Familie fahren fast ausnahmslos alle BMW und dementsprechend muss ich mir von Freunden inzwischen viel anhören, wenn ich BMW in irgendeiner Weise verteidige.

      • El Barto says:

        “Meine Vertragswerkstatt(! Nicht Die Neu- oder Gebrauchtwagenabteilung ) hatte bei mir die letzten zwei Jahre einen Umsatz von ~ 15.000€. Cash bezahlt. Das sind Faktoren die man besser nicht unterschätzen sollte.”

        Du hast recht, stellst diesbezüglich aber vermutlich die Ausnahme von der Regel dar. Spätestens wenn der Wagen nicht mehr garantiefähig ist (meines Wissens bis max. 9 Jahre nach EZ bei EuroPlus) und es auch mit etwaigen Kulanzleistungen vorbei ist, wird sich ein Großteil der Kundschaft überlegen, ob für Service und Reparaturen nicht auch eine günstigere freie Werkstatt taugt (nicht unbedingt ATU und Konsorten). Und wenn man mal den Blick beim Vertragshändler schweifen lässt, dann gehen die Halter von älteren Fahrzeugen doch eher direkt zum Teilevertrieb als zum Servicemeister, weil sie viele Arbeiten selber verrichten können und der Werkstatt vielleicht auch nicht immer über den Weg trauen. Wahrscheinlich bietet BMW deswegen den Treueservice an, um diesen Kundenkreis wieder zurück in die Vertragswerkstätten zu holen.

        • MFetischist says:

          Glaub ich und kann ich auch nachvollziehen.

          Das Schlimme ist das mir Freunde glaubhaft versichern können das es gute freie Werkstätten gibt, die solche Arbeiten genauso adäquat ausführen können.

          Ich behandle meine Fahrzeuge immer so, als wären sie ewig Neuwagen ( selbst meinen am Ende 11 Jahre alten E39 ). Wer BMW fährt – sollte meiner Meinung nach – nicht an den Fahrzeugen sparen. Dies ist aber bitte als Grundeinstellung zu verstehen und nicht als Kritik an freien Werkstätten. Deren Qualität kann ich nicht bewerten.

          Ich lass bei meinem Händler alle Arbeiten durchführen. Reparatur, Aufarbeitung, Lackierarbeiten… Die Qualität der Arbeiten ist ohne Fehl und Tadel, der Chef des Lackierbereichs ein kleiner Gott und ein sehr interessanter Gesprächspartner ( er liebt blaue Lacke ).

          Ich habe einen Freund nach vielen Jahren wieder aus dem Audilager zurückgeholt und ihn einen neuen 5er GT aufgequatscht. Er hatte vor einem Jahr ein Wochenende lang das Pre-LCI und er war begeistert. Nun hat er sich einen neuen 535i GT in Imperialblau bestellt. Warum er die markanten LED Scheinwerfer nicht dazugeordert hat ( am Geld scheitert es nicht 😉 ), habe ich allerdings nicht verstanden.

          Im Endeffekt ist es natürlich ein Trick. Ich schiele auch auf einen 5er GT und will auch seine Erfahrungen mit dem Modell mitnehmen. 😀

          Wir werden sehen. Dir einen schönen Abend.

          • El Barto says:

            Eine Anekdote zum Thema Vertragswerkstätten/freie Werkstätten hätte ich da noch:

            Ich habe einen alten Mercedes, inzwischen fast 22 Jahre alt, der mit Saisonkennzeichen bewegt wird. Vor ein paar Jahren leuchtete nach der Winterpause durchgehend die Kontrollleuchte des Airbagsteuergeräts. Der Vertragswerkstatt durfte ich daraufhin 300 EUR + 50 EUR für einen Werkstattersatzwagen bezahlen, nur um einen Kostenvoranschlag über weitere 1.200 EUR für ein neues Steuergerät zzgl. Einbaukosten zu erhalten. Daraufhin bin ich mal neugierigerweise zu einem örtlichen Bosch-Dienst gefahren, bei dem ich schon öfter Young- und Oldtimer stehen sah. Dort zahlte ich wieder 300 EUR…und fuhr mit einem reparierten Steuergerät vom Hof, das bis heute keine Mucken macht. Seitdem lasse ich alle Reparaturen an dem Wagen dort durchführen, weil sich nach ein paar anderen Kleinigkeiten sehr schnell ein Vertrauensverhältnis bildete.

            Es gibt sie also tatsächlich, die guten freien Werkstätten, ebenso, wie es auch gute Vertragswerkstätten (oder zumindest einzelne hervorragende Mitarbeiter) gibt. Daher kann ich auch nachvollziehen, dass du deine Fahrzeuge ausschließlich in die Vertragswerkstatt deines Vertrauens bringst.

            Dir auch noch einen schönen Abend/eine gute Nacht!

      • Mark says:

        Vielen Dank das Sie eine beachtliche Summe in einer Vertragswerkstatt ausgegeben haben. Sie unterstützen damit viele qualifizierte und markenbegeisterten Menschen!
        Mir sind auch Servicekunden sehr wichtig. Denn alle haben eins gemeinsam! Der Verkauf verkauft das erste Auto, der Service das zweite!
        Entschuldigen Sie bitte! ich weiß nicht was mein Post in Ihnen ausgelöst hat! Aber sollten Sie Schlechte Erfahrungen gemacht haben ist das schade. Aber kein Grund meine Meinung derart anzugreifen und zu pauschalisieren.
        Bleiben Sie doch mal etwas locker! Dies ist ein Forum in dem alle ein geme ein gemeinsames Fabel besprechen oder verfolgen. Sie sind hier sehr aktiv, auch ein Dankeschön hierfür! Dank Leuten wie Ihnen leben solche Foren. Ich behaupte aber wenn Sie nicht so offensiv wären würde der eine oder andere mehr aktiv zu dieser Seite beitragen.
        Mit Respekt und den besten Grüßen,

        Mark

        Ps: ich arbeite bei einem Händler und bin hier privat! geschäftlich bin ich sehr Kundenorientierung und habe Respekt davor, wieviel Geld die Leute für Autos bezahlen. Egal ob es ein 1er ist oder auch größer!

        • B3ernd says:

          “Seit doch den neuen Dingen aufgeschlossener!”(Zitat aus deinem ersten Post) Ich denke dass die meisten aufgeschlossen sind, doch nach reichlicher Abwägung musste ich feststellen, dass mir “das Neue” meist nicht gefällt und da bin ich wahrlich nicht der einzige. Was nun?

          Deine Meinung sei dir gegönnt, ich respektiere sie. Vielleicht verstehst du den Unmut den viele haben, dies betrifft allerdings nicht nur BMW Fahrer, sondern auch die anderer Marken. Es läuft gerade ein Wandel im Automobilbau, der eben nicht immer sinnvoll und nachvollziehbar ist.

          “ich arbeite bei einem Händler und bin hier privat!” Ich finde in deinen Kommentaren findet sich beim Lesen zum großen Teil der “bei BMW angestellte Mark” wieder – das soll kein Vorwurf sein, ich kann es sogar verstehen – niemand beißt in die Hand, die einen Füttert 😉

          Viele Grüße!

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