BMW i3: Welche Fragen habt ihr zum Leichtbau-Elektroauto von BMW i?

BMW i | 10.10.2013 von 47

Bevor wir uns morgen selbst ans Steuer des BMW i3 wagen, liefert BMW schon eine ganze Serie neuer i3-Fotos aus Amsterdam. Das erste in Großserie …

Bevor wir uns morgen selbst ans Steuer des BMW i3 wagen, liefert BMW schon eine ganze Serie neuer i3-Fotos aus Amsterdam. Das erste in Großserie gebaute Elektroauto der BMW Group ist in der Grachten-Metropole in den Farben Ionic Silver und Solar Orange zu sehen, dazu kommen einige neue Detail-Bilder vom Innenraum sowie ein weiter Eindruck vom neu gestalteten BMW i-Autoschlüssel.

Wenn euch spezielle Fragen zum BMW i3 unter den Nägeln brennen, können wir im Rahmen der Presse-Veranstaltung versuchen, offizielle Standpunkte zum jeweiligen Sachverhalt in Erfahrung zu bringen. Schreibt einfach als Kommentar, was euch interessiert!

BMW-i3-Ionic-Silver-Fotos-Amsterdam-03

Die eine oder andere Frage lässt sich eventuell auch anhand unserer BMW i3 Vorstellung beantworten. Bedenkt bei euren Fragen bitte, dass wir kaum konkrete Auskünfte über zukünftige Modelle oder denkbare Ableger des i3 erhalten werden – eine höhere Aussicht auf Beantwortung haben folglich Fragen, die sich mit dem Produkt befassen, das im November 2013 zu Preisen ab 34.950 Euro seinen Marktstart in Deutschland feiert.

BMW i3 in Solar Orange:

BMW i3 in Ionic Silver:

BMW i3 Interieur:

47 responses to “BMW i3: Welche Fragen habt ihr zum Leichtbau-Elektroauto von BMW i?”

  1. Bernd says:

    Mich interessiert vor allem das ganze Ladethema was irgendwie etwas kurz kommt auf der Homepage finde ich.

    Die Wallbox hat wohl 20A laut Homepage – welchen Anschluss braucht die den?

    Was ist mit dem “serienmäßig enthaltene Ladekabel”? Kann man das an Drehstrom anschließen oder nur Schuko-Dose? Das würde heissen ich kann unterwegs (Hotel/etc) nur über normale Steckdose laden (was ewig dauert)? oder halt an einer Ladestation (Typ2?)

  2. Roman says:

    Warum hat der i3 Rex nur so einen kleinen Tank?

    Grüße Roman

    • martin says:

      Weil in einigen Ländern der Wagen nciht mehr als elektro-fahrzeug gilt wenn er durch einen REX weiter kommt als nur mit den Akkus.

    • martin says:

      und nochwas…. ich hatte bei BMW mal nachgefragt. Die Reichweite kann durch wieder befüllen des Benzin-Tanks beliebig erweitert werden.
      und BMW arbeitet schon daran dass man in Zukunft die gesamte Batterie gegen eine neuere mit mehr Kapazität tauschen kann sobald die technik reif ist.

      • atamani says:

        d.h der Motor bring die komplette Leistung für alle Fahrgeschwindigkeiten?
        Für 150 km/h reichen also 34 Ps ?

        Und wie weit kommt man mit dem Range Extender Alleine. Sollen ja ca. 100-140 km sein. Bei 9 Liter Tank ist das ein recht hoher Verbrauch…

        • domdom says:

          Der ist sogar relativ hoch (9 l/100km, denke ich). Aber der geringe Anteil an Fahrten, in denen der REx eingesetzt wird, wirkt sich nicht allzu schlecht auf den “grünen” Verbrauch des i3’s aus. Man betrachtet ja bei Verbrennern auch nicht nur den ungünstigsten Fall. Was zählt ist, dass im Durchschnitt ein guter Wert dabei herauskommt.

  3. martin says:

    Sehe ich das richtig, dass der keinen CD/DVD player hat?

    • martin says:

      wenn nicht… würde mich interessieren ob das Navi Video Dateien vom USB stick abspielen kann.

    • tsamm says:

      Laut Serienausstattung (kenne nur Österreich) ist standardmäßig ein Radio Professional mit CD-Laufwerk, inkl. MP3-Decoder, Bluetooth und 6,5“ hochauflösendem Farbbildschirm (800×480 Pixel Auflösung) an Bord

  4. Stephan Plötz says:

    Warum muss man so ein Umweltfreundliches Auto mit dem Kältemittel HFO 1234YF betreiben, gerade wenn es zu einen Kurzschluss kommt und das Kältemittel abbrennt und Flusssäure ensteht , was Tödlich ist. Es gibt doch alternativen wie R744 (CO2) .
    Erst dann wäre der i3 Interessant .

  5. Xenta says:

    Zur IAA waren wir überrascht wie schmutzempfindlich die Hanf-Oberfläche in den Türen und auf der Armaturentafel ist. Einfaches feuchtes Abputzen wie bei einer Kunststoff- oder Lederoberfläche reibt den Schmutz nur tiefer in das Material herrein. Wird das bei den Serienmodellen noch geändert?

  6. Henry says:

    Mich würde interessieren wie die Heizung technisch funktioniert.

    • jim says:

      es wird ein optionaler Wärmetauscher für ca. 700€ angeboten der den Innenraum und die Akkus auf Temperatur bringen soll.
      heißt das ohne diese Sonderoption friert man?

      • Xenta says:

        Nein! Die Wärmepumpe wird zum Heiz- und Kühlbetrieb eingesetzt mit einem COP von 3 – 5, d. h. aus einem 1 kW elektrischer Leistung werden 3 – 5 kW Wärme- bzw. Kälteleistung erzeugt. Ohne die Wärmepumpe wird elektrisch geheizt, 1 kW elektrische Leistung entspricht dann 1 kW Wärmeleistung!

  7. datenmull says:

    warum der i3 +RExt im Leasing 830€ netto kosten soll?!

  8. Fred says:

    Vielleicht eine naive Frage, aber übersteht das Auto einen Blitzeinschlag ohne Fehlermeldungen?

    Frage 2: Thema Reparatur, wieviel (leicht zu ersetzender) Kunststoff schütz außen das Carbongerüst? Ich könnte mir vorstellen, dass auch kleinere Unfälle sehr teuer werden, wenn die Carbonstruktur beschädigt wird.

    • Xenta says:

      Kleine Unfälle werden die Carbonstruktur nicht beschädigen, dafür ist sie viel zu stabil. Bei “kleineren” Unfällen werden eher die Kunststoffverkleidungen beschädigt, welche wiederum preisgünstig ersetzt werden können. Auch der Montageaufwand dieser Verkleidungen ist wesentlich geringer als bei einem konventionellen Fahrzeug, da sie nur “angeheftet” sind!

  9. notwhy says:

    Wie ist die Traktion angesichts des sofort voll anliegenden Drehmoments?

  10. Flo says:

    Wie hoch ist der Verbrauch (Liter/100 km) nach NEFZ sobald die Akkus komplett leer sind und nur noch per Rex Strom erzeugt wird?

  11. nik says:

    Warum sind Front-Blinker nicht in LED ausgeführt bzw. sind diese in LED ausgeführt, wenn man die optionalen LED-Frontscheinwerfer dazubestellt?

    • v10 says:

      Das ist so aber auch zu erwarten. Ob i erfolgreich ist, wird sich eher nicht im ersten oder zweiten Jahr erkennen lassen und schon gar nicht in den ersten Monaten, sondern erst nach 4 bis 5 Jahren. Wenn das Auto dann immer noch erfolgreich ist, funktioniert i.

      • quickjohn says:

        Die große Frage dabei könnte sein, wie lange der Lebenszyklus des i-Fahrzeuges überhaupt dauert?

        Ich gehe (künftig) von einer hohen Innovationsrate aus, die könnte den Zyklus deutlich verkürzen.

  12. tsamm says:

    Ich hätte gerne etwas mehr Informationen/Bilder zum Kofferraum. in den meisten Videos oder Fotos, in denen die Einzelteile zu sehen sind, sieht es so aus, dass die Ladekante sehr hoch ist, sich ja der Antrieb direkt darunter befindet. Oder täuscht das durch die ohnehin erhöhte Sitzposition?

    Und: bringt man in das Gepäckfach unter der “Motorhaube” mehr rein als das Ladekabel und ein paar Handschuhe?

    Anmerkung (zu einigen bereits gestellten Fragen): zumindest in Österreich ist die Preisliste bereits online als Download verfügbar. Die Preisliste enthält wie gewohnt nicht nur den Umfang der Serienausstattung sondern auch die ganzen Sonderausstattungen, teilweise mit recht ausführlichen Beschreibungen.

  13. quickjohn says:

    Mich würde ein Praxisbericht aus dem Fahren in der Stadt in Bezug auf das Rekuperieren am meisten intressieren.

    Ich stelle mir das so vor:

    Voraus schauendes Fahren und damit rechtzeitiges Lupfen des Fahrpedales ist wohl am Effizientesten.
    Wie weiß aber der i3 ob er dann rollen oder rekuperieren soll.?
    Oder wie weiß der Fahrer wann genau er lupfen soll und damit die Rekuperierung das Auto nicht zu früh oder zu spät verzögert?
    Oder wird überhaupt nur beim Bremsen rekuperiert? Ich glaube das Anders gelesen zu haben.

    Bin ziemlich gespannt auf meine Probefahrt.

    • MUC says:

      Die Rekuperation läuft über das Gas-Pedal (One-Pedal-Feeling) wie beim ActiveE. D.h. so ab Viertel-Gas beginnt die Reku und baut sich von der Wirkung über das weitere Lösen des Pedals auf. Somit liegt es im Fuß des Fahrers, wie stark das Fahrzeug rekuperieren soll und wann die Reku-Phase beginnen soll.

  14. Ben says:

    Mich würde die Geräuschkulisse im Inneren des Fahrzeugs interessieren. Ab wann sind Wind- und Abrollgeräusche zu hören und wie werden diese empfunden? Wie wurde die Problematik des lautlosen Fahrens bei geringen Geschwindigkeiten gelöst und ist der künstliche Sound auf Dauer im Stadtverkehr oder im Stau störend? Unter vollast müsste der Motor auch zu hören sein und aus Erfahrung von anderen Elektromotoren sind die Geräusche eher unangenehm. (Pfeifgeräusche) Trifft das bei dem i3 ebenfalls zu?
    Verstärkt das Life Modul aus Kohlefaser evtl. manche Geräusche durch den großen Hohlraum?
    Und zu guter letzt, wie hört sich z.B. das schließen der Türen oder des Kofferraums an? Das mag jetzt zwar banal klingen, aber bei einem Premiumauto ist das das erst was man wahr nimmt beim Einsteigen.

  15. Der_Namenlose says:

    Über den Range-Extender gibt es die widersprüchlichsten Geschichten, die ich nicht so recht glauben kann und die auch technisch richtig sein können.

    Ist folgende Arbeitsweise halbwegs richtig verstanden:

    Der REX kann zur Zeit den Energiebedarf des i3 nicht in Echtzeit ausgleichen. Daher muss man, wenn man weiß, dass man eine längere Fahrt vor sich hat, den REX von Anfang an einschalten, damit der Energieverlust der Akkus nebenbei teilweise ausgeglichen wird, dadurch die Akkus “langsamer entladen” werden und am Ende eine faktische Reichweitenerweiterung erzielt wird.

    Das bedeutet, dass bei für eine “Reichweitenerweiterung” niemals 10 Liter Benzin aufgebraucht werden, sondern eher vielleicht 3 oder 4 Liter.

    Wieso sollte auch ein 35 PS-Motor, welcher zudem durchgängig gleichmäßig laufen dürfte, 10 Liter verbrauchen?

    • domdom says:

      Wirkungsgrad ist schlecht, denke ich.

    • martin says:

      Es sieht so aus:
      der REX reicht für ca 150Km. Er schaltet sich ab ca 20% akku-leistung automatisch dazu. Man kann ihn aber auch manuel anschalten.
      Weil der motor ja nur den akku speist geht natürlich einiges verloren und daher hat der einen verbrauch von ca. 6L/100km. Das kann man aber nicht so direkt sagen weil die Motor Energie ja nicht direkt in Vortrieb gewandelt wird.
      Der Motor ist eben nur eine Notlösung um nicht irgendwo stehen zu bleiben. BMW sagt selber dass man den REX eher nicht bestellen sollen.
      Der ist eigentlich nur als Angst-Bremse im Angebot.
      Man kann also bei wiederauftanken des 9L Tanks die Reichweite beliebig erweitern. Wäre natürlich total ineffizient aber zumindest bleibt man nicht stehen 🙂
      BMW hat mir auch berichtet, dass es in zukunft wohl möglich sein wird die Akkus gegen Leistungsfähigere zu tauschen sobald die Technik soweit ist.
      Da der Akku-Preis für den i3 aktuell so bei ca. 5000€ liegt gehe ich davon aus, dass man in ein paar Jahren ein Akku mit doppelter Leistung für 3000€ kriegen dürfte.
      Da man beim i3 richtig viel Geld für Ölwechsel, DPF Filter, etc. spart würde sich die Anschaffung eines neuen Akkus trotzdem rechnen.

      • der_ardt says:

        3000€ für doppelte Kapazität halte ich für sehr unrealistisch in absehbarer Zeit. Die Chemie die da zugrunde liegt kann man nicht so leicht austricksen und Vergrößerung der Pakete ist ebenfalls unrealistisch, erst recht zu günstigeren Konditionen

      • Der_Namenlose says:

        Danke für die ausführliche Aufklärung.
        Es würde bedeuten, dass wenn man keine Zeit zum Aufladen hat, man zumindest immer mit dem Sprit fahren könnte.

        • martin says:

          Richtig. Es ist ja nur eine Notlösung.
          Für mich würde die Reichtweite im Akku-Betrieb aber aussreichen. Ich werde den Trotzdem mit REX kaufen weil es hier in Spanien noch an Ladestationen mangelt und ich mir so ein liegenbleiben spare. Ich fahre ca. 35tKm pro Jahr und ich habe die letzten Wochen mal genau darauf geachtet wie viele Km ich pro Tag fahre da ich im Aussendienst bin und somit viel unterwegs. Aber es waren selten mehr wie 150Km/Tag.
          Für mich ist der Wagen ideal…. und wenn der Strom zu teuer wird, kommt halt eine Solaranlage aufs Dach und aus die Maus 😛

  16. dicker says:

    auto ist komplett uninteressant

  17. deine mudder says:

    Mich würde interessieren was die sich bei dem Design gedacht haben. Das ist bestenfalls kontrovers und schlimmstenfalls extrem hässlich. Also wenn ich auf der Suche nach nem Elektroauto wäre, würde ich den i3, selbst wenn der technisch eher zu den interessanteren Elektroautos gehört, gar nicht erst in Erwägung ziehen, weil ich nicht mit ner Karre mit modernisiertem Multipla Design in der Gegend rumfahren will.

  18. Benny says:

    Danke für die vielen interessanten Fragen! Wir werden versuchen, auf so viele wie möglich kompetente Antworten zu erhalten 🙂

  19. puddingbrezel says:

    Gibt es den Dachhimmel auch in komplett schwarz?

  20. ostbahnkurti says:

    Möchte noch gerne folgende Frage stellen lassen:
    Warum hat man den geöffneten Tankdeckel aus der Benziner/Diesel-Design-Sprache übernommen und nicht eine elegantere Lösung (versenkbar oä) gesucht???
    PS: Beim Sprit-Tanken steht der häßliche Deckel grad ein paar Minuten neben dem Zapfhahn offen – beim Elektro-Laden sind das doch einige Stunden, für die ich doch eine elegantere Lösung erhofft hatte …

  21. atamani says:

    Hallo Benny,

    ich hatte auch noch eine wichtige (finde ich) Frage vergessen:
    Wie hoch sind die Ladeverluste bei den verschiedenen Ladearten,

    d.h Schnelladen(50 kw) oder an der Haushaltssteckdose, usw.

    Habe mal einen E Smart Test gelesen, da waren die Ladeverluste fast 20% !
    Das muß man zum jeweiligen Verbrauch ja immer noch dazu rechnen…
    Ich weiß nicht, ob das alle Testzeitungen machen, zumal man da ja auch genaue Geräte braucht, keine billigen Stromverbrauchszähler aus dem Baumarkt.
    Wie will man da eine Starkladung/Schnelladung testen, da braucht man ja ganz spezielle Verbrauchsmesser…
    Vorallem beim Schnelladen wären die Ladeverluste interessant…

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