Nitschke: Allradantrieb xDrive für BMW M5 & M6-Nachfolger denkbar

BMW M5 | 3.10.2013 von 74

Für die BMW M GmbH war das Thema Allrad lange Zeit kein Thema, aber diese Zeiten sind offenkundig vorbei: Nicht nur die SUV-Modelle BMW X5 …

Für die BMW M GmbH war das Thema Allrad lange Zeit kein Thema, aber diese Zeiten sind offenkundig vorbei: Nicht nur die SUV-Modelle BMW X5 M und BMW X6 M setzen selbstverständlich auf einen sportlich abgestimmten xDrive-Antrieb, die in den letzten Jahren dramatisch gestiegenen Leistungswerte machen die Traktion von vier angetriebenen Rädern langsam aber sicher auch für andere Baureihen interessant.

Weiteren Druck auf die Ingenieure bauen die Wettbewerber auf, denn neben der Quattro GmbH setzt inzwischen auch Mercedes-Haustuner AMG auf 4Matic – zumindest haben die Kunden bei vielen Modellen die Wahl zwischen Hinterrad- und Allradantrieb.

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Gegenüber dem australischen Motoring-Magazin hat Dr. Friedrich Nitschke nun erstaunlich offen darüber gesprochen, dass auch in Garching über Allradantrieb für BMW M5 und BMW M6 nachgedacht wird – allerdings erst für die Nachfolger der aktuellen Modelle. Die Ursache dafür ist simpel: Seitdem der Mercedes E 63 AMG auch mit Allradantrieb angeboten wird, greifen 70 bis 80 Prozent der AMG-Kunden zur Allrad-Variante.

Da viele M-Kunden Hinterradantrieb bevorzugen, wird es laut M-Chef Nitschke aber auch den BMW M5 F10-Nachfolger mit Hinterradantrieb geben: Genau wie AMG würde dann auch die M GmbH den Kunden die Wahl über das bevorzugte Antriebskonzept lassen.

Nicht vorstellen kann sich Nitschke derzeit einen BMW M3 oder BMW M4 mit Allradantrieb: Das höhere Gewicht würde schlicht nicht zum konsequent-sportlichen Charakter der neuen Mittelklasse-Sportler passen. Ob das auch für die folgenden Generationen von BMW M3 und BMW M4 gilt, bleibt allerdings abzuwarten – die zunehmende Hybridiserung des Antriebs zeigt nicht nur beim BMW i8, dass Allrad auch bei Sportwagen mit mehreren Motoren eine echte Alternative ist.

74 responses to “Nitschke: Allradantrieb xDrive für BMW M5 & M6-Nachfolger denkbar”

  1. Thomas says:

    “Nicht vorstellen kann sich Nitschke derzeit einen BMW M3 oder BMW M4 mit Allradantrieb”

    Aha …
    Man konnte sich auch keinen Turbo vorstellen, keinen Diesel, keinen M SUV, bei der AG kein FWD.

    Statt ebenfalls auf den Zug zu springen, sollte man den M5 einfach konsequent abspecken.
    Wenn die anderen eine Kaffemaschine einbauen und sich diese gut verkauft, dann würde man die auch bei der M GmbH einbauen, … traurig.

    • MFetischist says:

      Und den Rest haben wir alle hier doch auch schon zusammenspekuliert.. 😀 Das die darauf schauen werden, wie sich die AMG Modelle verkaufen und dann ggf. selbst X-Drive nachschieben.

    • v10 says:

      Schon wahr, aber ich bin dafür. Nur so wie der Allrad im Moment im 5er ist, taugt er nicht für sportliche Fahrweise. Das ist ein Armutszeugnis. Die Traktion ist zwar gut, aber der Wagen wirkt schwerfällig. Wenn sie ihn aber auf A6 Niveau bringen, der mit dem Sportdiff zackig um die Ecken geht, wird das eine gute Sache sein. Dann noch 50kg weniger und der Wagen ist genauso schwer wie heute, aber mit Allrad. Ich verstehe nicht, dass hier so viele Fans am Hecktriebler hängen. Ein M5 ist ohne Traktionskontrolle hilflos. Das Auto dreht noch bei weit über 100km durch. Die Leistung verpufft, die Reifen werden vernichtet. Wenn das Auto abspeckt wird das doch nicht besser! Kein M5Fahrer fährt auf der öffentlichen Strasse quer und auf der Rennstrecke hat das Auto sowieso nichts verloren. Ein M5 ist ein typisches Ganzjahresfahrzeug, Souveränität im Winter hat noch keinem geschadet. BMW hat einiges an Traditon über Bord geworfen aus Kosten und Absatzgründen, da gebe ich dir Recht, nicht alles war sinnvoll aber doch vieles. Vielleicht bessert sich durch den Allradantrieb auch das Fahrverhalten. Bei Motortrend 2013, Drivers car of the year wurde der M6 einer der Letzten, und das nicht nur, weil der M6 ein Luxussportcoupe ist. Man war mit den Reaktionen des Wagens im Grenzbereich nicht glücklich. Den Allrad in M5 Modellen halte ich als Option für sinnvoll. Im M3 auch.

      • MFetischist says:

        “Ich verstehe nicht, dass hier so viele Fans am Hecktriebler hängen.”

        Würdest du Heckantrieb kennen, würdest du wissen wieso.

        Aber das hatten wir doch alles schon… und wehe du verkaufst den Marke-“Billig” Allrad “Hang-On” als das einzig Wahre.

        Auch wird das Allradsystem beim M sicher ein anderes System sein, als im AG Modell.

        Ich bin gespannt, wie sich die Alpinalösung im B3 schlägt.

        X-Drive + wahlweise Diff hinten.

        “Man war mit den Reaktionen des Wagens im Grenzbereich nicht glücklich. Den Allrad in M5 Modellen halte ich als Option für sinnvoll. Im M3 auch.”

        Das liegt nicht am Heckantrieb. Das liegt am Gewicht des Fahrzeug und der Charakteristik des Motors. Also werf nicht alles in einen Topf. Die Karren müssen in erster Linie leichter werden.

        Wenn der nächste 5er genauso “viel” Gewicht “verliert”, wie der aktuelle X5 im Vergleich zum Vorgänger, werden sie so oder so nicht um den Allrad drum rum kommen.

        Ich persönlich geh da auch nicht von großen Sprüngen aus, dafür wird die Entwicklung des nächsten 5er schon zu weit fortgeschritten sein.

        Sonst bleibt zu sagen -> Allrad als Option -> So what?..

        Irgendwie haben sich die Jungs sich aus Garching selbst erschossen. Auf Downsizing und somit den Turbomotor gesetzt, das gesteigerte Drehmomentniveau als neuen Trumpf deklariert und dafür an Fahrbarkeit verloren.

        BMW ///M muss sich entscheiden, wo die Reise hingehen soll. Wenn sie das sportlichste Fahrzeug der Fahrzeugklasse stellen wollen – wie bei den alten M5 Baureihen -, dann Heckantrieb und gnadenloser Leichtbau.

        Wenn sie weiter Fahrzeuge bauen wollen, die “alles” (?) beherrschen -> Spreizung zwischen “Sport” und Komfort – dann sollen sie sich mit Benz und Audi gleichmachen und auf Turbo und Allrad setzen.

        • Pro_Four says:

          ..ich kann dies so Unterschreiben, einmal Heckantrieb immer Heckantrieb…

          Und immer dieses Märchen, Souverän durch den Winter mit Allrad(Im Hochgebirge ja), nur mit Heckantrieb geht dies genauso gut, der Unterschied ist und bleibt der Reifen und der Fahrer!!

          • MFetischist says:

            “Und immer dieses Märchen, Souverän durch den Winter mit Allrad(Im Hochgebirge ja), nur mit Heckantrieb geht dies genauso gut, der Unterschied ist und bleibt der Reifen und der Fahrer!!”

            Selbst wenn dem so wäre, ein echter Sportwagen ist und bleibt ein Schönwetterfahrzeug.

            • v10 says:

              Ich sehe genug Elfer mitten im Winter und bei Regen und im Alltag. Ich sehe regelmäßig einen Maserati GT der das ganze Jahr über fährt. Mein Wagen ist ein Cabriolet und es ist das ganze Jahr angemeldet. Auch die alten Elfer fuhr ich immer im Winter, der erste hatte nicht mal ABS oder irgendwas. Diese Bemerkungen, dass, wer Allrad will, mit einem Hecktriebler nicht zu rechtkäme, ach was.

        • v10 says:

          Wie kommst du auf die Idee, dass ich den Heckantrieb nicht kenne. Schon mein erstes Auto hatte Heckantrieb (allerdings den Motor hinten), zwei 3er BMW. Ja, ich bin auch mit denen durch den Winter gekommen. Nur Souveränität sieht anders aus.

          “Aber das hatten wir doch alles schon… und wehe du verkaufst den Marke-“Billig” Allrad “Hang-On” als das einzig Wahre.”

          Und wehe was? Und was soll Billig Hang on sein? Und wieso sollte der M Allrad ein anderes System sein als der AGAllrad. Sie werden wohl kaum ein anderes Allradsystem entwickeln. Wenn sie mit der Sperre kommen, können und sollen sie die überall einbauen.

          “Die Käufer die nur geradeausfahren wirds freuen”. Was soll das? Der M5 wird von Leuten gekauft die ihren Wagen im Alltag fahren. AMG E und RS6 dito. Denke da gibt es genug Kurven.

          Ich bleibe dabei, ich bin dafür, dass BMW ein Allradsystem entwickelt, dass mit der Fahrdynamik der Audimodelle mithält und dieses in die M-Modelle einbaut.

          • Pro_Four says:

            …nicht komplett neu entwickeln, aber sicher anders ausgelegt, somit überarbeitet, ähnlich das des Benz AMG

          • MFetischist says:

            “Wie kommst du auf die Idee, dass ich den Heckantrieb nicht kenne. Schon mein erstes Auto hatte Heckantrieb (allerdings den Motor hinten)”…

            Naja der Fiat Nuova 500 fährt schon anders als ein BMW. 😉

            ICH persönlich fänd es Schade wenn BMW von seiner einstigen Dynamikkompetenz abrückt und sich mit Benz und Audi gleichmacht.

            Wenn alle auf die gleichen Konzepte setzen, wird’s zu breiig.

            Und nur weil ich hier manchmal eine harte Linie mit meiner Meinung vertrete, bin ich weit weg davon entfernt Benz und Audi in Punkto Fahrdynamik als das Maß der Dinge anzusehen.

            Bei den Meriten die sich die M-Modellreihen über Jahrzehnte erworben haben, muss BMW nur auf eine Marke sehen.. Sich selbst und seine eigene Geschichte.

            “Ich sehe genug Elfer mitten im Winter und bei Regen und im Alltag.”

            Das glaube ich dir, trotzdem ist für mich ein Sportwagen ein Schönwetterfahrzeug. Streusalz!? Winterhuren gibt es andere.

            Und sonst wünsche ich dir noch einen schönen Abend und klink mich aus. =) Wir drehen uns bei dem Thema eh im Kreis. 😀 Du schwörst auf die Audisysteme – sollst du auch gern! – und ich auf HDZ Sauger, Heckantrieb und M-Power.

            Ich werde nie auf deine Linie einschwenken. 😀 Auch wenn ich Audi nicht absprechen will, dass auch sie schnelle Autos bauen können. Sogar mit Hang-on.. Audi TT RS.. 😀

            • v10 says:

              Hehe. Ein Fiat 500 wars nicht, aber Boxer stimmt schon;-).
              Ich bin kein Gegner des Heckantriebs.
              Toyota MR2 (leider grottenhässlich) Lotus Elise (leider große Hitzentwicklung im Fahrgastraum), Mazda MX5 (ich liebe ihn, aber das Auto ist mir immer noch zu klein), Porsche Boxster (alltagstauglicher Gaudibursch, gefällt mir nicht), 911 Carrera (langweilt mich), MCLaren MP4 12 (kann ich mir nicht leisten, Qualitätsprobleme) Lauter Autos die mit Heckantrieb perfekt funktionieren. Was allerdings mit Ausnahme des Mazda und des Toyota an ihrer tendendziell heckbetonten Gewichtsverteilung bei gleichzeitig moderater Leistung liegt. Diese hat ein M5 nicht vorzuweisen.
              Ich bin auch kein Gegner des HDZ. Ich wollte immer diese Autos haben. Aber jetzt wo ich sie hatte/habe, sehe ich, dass mein Wagen bei gleicher Leistung mit V8 Biturbo 6 Liter weniger auf 100km verbrauchen würde. Die Unterhaltskosten eines Porsche Turbo sind deutlich geringer als die eines V10. Und für mich ist das durchaus ein Faktor.
              Dass Benz und Audi Benchmark sind in der Fahrdynamik habe ich auch nie behauptet. BMW war mal Benchmark und nun wird das Delta enger.
              In diesem Sinne. Gute Nacht;-).

              • Pro_Four says:

                “BMW war mal Benchmark und nun wird das Delta enger.”

                man kommt ja nun auch an physikalische Grenzen, wo eben auch Benz und Audi auf BMW aufholen werden, alles andere schafft dann kein Coupé oder eine Limo mehr. Oder man schafft eben das Gewicht runter zu bekommen!!

                • v10 says:

                  Ich sehe die Sache entspannter. Ein Beispiel: Das Heckmotorkonzept der 911er war nach all den vielen vielen Jahren in denen die Wagen immer Höchstleistungen damit gebracht haben (bei etwas unentspanntem Fahrverhalten) am Ende angekommen. Der Allradantrieb hat es in den 90ern nochmal gerettet (für den normalen, also NichtGT3 sondern Turbokäufer), aber auch das hat in Zeiten von McLaren und Nissan GTR nicht mehr gereicht. Und was macht man nun? Man baut Allradlenkung ein um die konzeptbedingten Nachteile des Heckmotors damit auszugleichen. Ich finds gut. Ein Konzept ist am Ende angekommen, d. h. an seinen pschikalischen Grenzen und nun verändert man es so, dass der Wagen wieder funktioniert.

                  An 135iCoupe. Ja, so eine Leichtbauversion wäre schon klasse. Ich sehe nur nicht, wie man mehr als 100 kg einsparen könnte.

                  • 135iCoupe_N55 says:

                    80-100kg erhoffe ich mir, wobei ich zugeben muss das mit dem Erscheinen des neuen X5 meine Zuvesicht etwas gesunken ist. Aber der X5 hat noch nichts mit der kommenden technologischen Basis der G-Modelle zu tuen, der G01 (kommende 7er) wird nicht nur optisch sondern auch technisch zeigen wohin die Reise geht. Sollte dieser wie versprochen nur noch so viel wiegen wie ein aktueller F10, tja dann wird auch entsprechend der kommende 5er abspecken. Ist halt die Frage, inwieweit bei den kommenden Modelle bereits Carbonelemente eingearbeitet werden und wenn ja wie intensiv.
                    Keine Frage 100kg sind viel, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ;D

                  • v10 says:

                    Das war nun ein Missverständnis. Ich sehe beim aktuellen M5 unter Aufbietung aller Kräfte die Möglichkeit 100kg Gewicht einzusparen. Schaltgetriebe statt Doppelkupplung (für die USA ja eh im Angebot), Karbonschalen statt Luxussitze (bringt allein 40 kg), Leichtbausitze hinten (noch mal 20 kg), Verwendung von Karbon wo es technisch möglich ist, kleines Soundsystem. Magnesiumfelgen, ca 12 bis 14 kg (leider unbezahlbar, kosten im 918 30.000 Euro Aufpreis) um die ungefederten Massen zu reduzieren. Reduzierung der Ausstattung. Fragt sich ob sich Kunden dafür finden würden.

                    Für den neuen M5/5er wären auf jeden Fall mehr als 100kg drin, wenn man den Wagen in Aluspaceframe baut und die Beplankung beim M5 zusätzlich in Carbon ausführt, plus Schottwand, etcetera. Die Frage ist, ob BMW so viel Geld in die Hand nehmen will.

                  • B3ernd says:

                    Schaltunggetriebe, Karbonsitze, kleines Soundsystem, Leichtbausitze hinten, Magnesiumfelgen, vielleicht noch das Navi ausbauen und all die ganzen Sourroundview Spielereien…..Das sind alles Zutaten, die ausnahmslos in einen echten SPortwagen passen würden, aber gewiss nicht in eine 5m Familienlimo (das ist die Basis des M5) Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass BMW eine solche Variante des M5 herausbringt. Der M5 war und ist eine alltagstaugliche Luxus Limo mit viel Platz für Kind und Kegel. Ihn jetzt “auszusschlachten” und sämtlichen Luxus zu entnehmen, ist so sinnvoll wie ein tiefergelegtes SUV. 😉

                    Die paar “freaks” die einen solchen abgespeckten M5 kaufen würden, interessieren niemanden. Das errinnert mich irgendwie an den RS6 MTM RS(C6) ohne Rücksitzbank und Käfig -> fail!

                    Die sollen lieber eine Art M4 mit diesen Zutaten bringen und den Wagen auf 1,4t bringen a la. CSL. Der M5 wird niemals ein Trackcar, der M4 ist schon eher eins, als “CSL Version” mit den oben genannten Zutaten noch mehr.

                    Gruß

                  • v10 says:

                    Zustimmung. Es ging aber nur um die theoretische Möglichkeit einer Gewichtseinsparung beim aktuellen Modell. Und da sind 100kg durchaus drin, ohne, dass der Wagen navilos etcetera unterwegs ist.

                    Was nun den MTMRS6 betrifft, das war einfach nur ein Auto um das maximale herauszuholen. MTM hat viele ganz normale RS6 Kombi gebaut mit 700 PS plus. Die werden auch immer wieder auf Mobile angeboten. Macht das Ding natürlich auch nicht kurvendynamischer. Ich habe auch mal einen gesehen, der Wagen klingt wie ein Nascar, verdammt schmutzig.
                    Beim M4 sehe ich da doch gute Chancen für eine Leichtbauversion. Sie werden die Performancevarianten natürlich scheibchenweise bringen, weil sie ja Autos verkaufen wollen.

            • B3ernd says:

              “Wenn alle auf die gleichen Konzepte setzen, wird’s zu breiig.”

              100% Zustimmung!

              Ich denke auch, dass die Hersteller wieter bei ihren Image prägenden Besonderheiten bleiben sollten. Es wäre teilwesie auch etwas komisch, wenn der nächste M5 AWD oder der nächste RS6 mit RWD daherkommt(durch eine mögliche Porsche Basis)

              Schuster bleib bei deinen Leisten!

              Das heißt nicht, dass die Unternehmen sich nicht weiter entwickeln dürfen, allerdings sollten sie nicht vergessen, was sie so erfolgreich gemacht hat.

              • v10 says:

                An sich gebe ich dir recht. Nur was ist, wenn das Konzept das man über die Jahre verfolgt hat ausgereizt ist? Wenn es mit der stetigen Leistungssteigerung nicht mehr mithält? Die Leistung kann man nicht zurücknehmen, weil das der Kunde nicht will. Und auch wenn die Autos wieder leichter werden, das Gewicht eines M5 der 1. Generation wird man nie mehr erreichen. Ich bin der Meinung, dass das Konzept sehr hohe Leistung, 50/50 Gewichtsverteilung nicht mehr zeitgemäß funktioniert. Egal für welchen Hersteller.

                • 135iCoupe_N55 says:

                  bzgl. der Leistung geb ich dir Recht, das ist mir auch ein Dorn im Auge. Die Leistung mit 560PS finde ich jetzt schon zu hoch…

                  man könnte beim kommenden M5/M6 einen Art light-Version rausbringen mit 500PS (was auch der Hinterradversion entgegenkommt) und eine einen M5 Competition mit wieder ca. 580PS (für die die es nötig haben ;D). Dann wäre jeder zufrieden!
                  Eine weiterer Leistungszuwachs wäre einfach nur Wahnsinn, 600PS püh viel zu übertrieben.

                  • MFetischist says:

                    Ist alles richtig.. Nur müsste dafür ein Umdenken bei den Käufern stattfinden. Wenn es um das Autoquartett oder die Stammtischabende geht, zählen halt nur die Zahlen…

                  • B3ernd says:

                    “Nur müsste dafür ein Umdenken bei den Käufern stattfinden”

                    Also seid ihr selbst Schuld 😛

                • B3ernd says:

                  ausgereizt ist diese Konzept nur, weil das Gewicht weiter steigt. Im Mclaren funzt es doch auch grandios. Warum? Weil der Wagen sehr leicht ist. Ich persönlich würde mir niemals eine große schwere Limo mit RWD kaufen. Da gehört für mich AWD rein. Aber ein M4 ist schon ein echt gelungenes Paket – auch die Vorgänger M Coupes. Da braucht man einfach noch keinen AWD. Es ist und bleibt eine Geld und Geschmacksfrage – wie bei Frauen. RWD als auch AWD haben Vor- und Nachteile. Muss man einfach für isch entscheiden. Die M GmbH und BMW AG entscheiden einfach was den größtmöglichen Absatz bringt. Ist es ein AWD M5, wird er kommen. Ich bin wirklich auf die AMG 4 Matic Zahlen gespannt. Wenn die durchaus positiv sind, kommt der AWD M5.

                  • v10 says:

                    Im Mc Laren funzt es, nicht einfach weil er leicht ist, sondern weil seine Traktionskontrolle und sein ESP exakt auf Kurvendynamik ausgelegt sind. Der MC Laren bremst in engen Kurven auch ein Rad ab, um die optimale Linie zu gewährleisten, nur macht er das so, dass die Dynamik nicht leidet. Ausserdem hat das Auto einen ordentlichen Flügel der zumindest etwas Abtrieb generiert, und der Schwerpunkt liegt tendenziell auf der Hinterachse. Würde das Auto nun 200kg mehr wiegen, so wäre es natürlich nicht so schnell und müsste was Traktionskontrolle etc angeht anders abgestimmt werden, und er würde in engen Kurven natürlich früher untersteuern, für die Tracktion auf der Hinterachse (und davon reden wir ja) wäre das ganze aber sogar förderlich. M5/M6 haben ja vor allem ein Traktionsproblem und ein Gewichtsproblem. Wenn ich den M5 um 200 kg leichter mache, dann geht das Auto natürlich besser in die Kurve, das Tracktionsproblem ist damit aber gar nicht behoben.
                    Wie gesagt, da sind wir unterschiedlicher Ansicht, und das ist ja auch in Ordnung. Torque Vectoring, Allrad, Allradlenkung, da wird in den 10 nächsten Jahren performancemäßig nichts vorbeiführen, auch bei Sportwagen. Ich bin gespannt wann es den ersten F12 mit Allradantrieb gibt (Technik ist ja vorhanden). So oder so, bis dahin wird McLaren pleite sein.

                  • B3ernd says:

                    Entweder habe ich gerade ein physilkalisches Verständnissproblem oder du 😉

                    Der große Flügel eines McLaren ist bei der Beschleunigung bis 100kmh eigentlich trivial. Bei niedrigen Geschwindigkeiten sind die Abtriebskräfte zu vernachlässigen. Klar hat der McLaren eine hecklastige Gewichtsverteilung, aber das ist nicht unbedingt nur der Grund der super Traktion – er wiegt auch nur 1430kg.

                    Ein schwerer Wagen hat deutlich mehr Massenträgheit, als ein leihcterer Wagen. Diese steht im “Kampf” mit dem Gripniveau. Dass ein leichterer Wagen schneller ums Eck geht, steht außer Frage.

                    “Würde das Auto nun 200kg mehr wiegen,….,und er würde in engen Kurven natürlich früher untersteuern, für die Traktion auf der Hinterachse (und davon reden wir ja) wäre das ganze aber sogar förderlich.”

                    Ist das so? Schwerer gleich mehr Grip? Ich denke eher nicht ——> Massenträgheitsmoment!?

                    Vielleicht gibt es hier einen physikalisch begabten Mitleser, der die Zusammenhänge besser versteht als ich 🙂

                  • v10 says:

                    Schwerer gleich mehr Grip, das schon. Ein Formel 1 Wagen, superleicht, wäre ohne den fetten Flügel hinten unfahrbar und würde die ganze Zeit nur leistungsübersteuern. Die Luft drückt auf den Flügel und presst das Auto an den Boden, Abtrieb. Nur ist damit nicht gesagt, dass der Wagen schneller beschleunigt, da das erhöhte Gewicht natürlich wieder verlangsamt. Es käme also darauf an, genau den Punkt zu finden, an dem der Vorteil des erhöhten Gripniveaus den Nachteil des höheren Gewichts übersteigt. Es ist ja kein Zufall, dass mein Vater in seinen alten M5 (Mitte 80er Jahre) einen Sandsack gepackt hat (im Winter) um den Feldweg zum Pferdehof zu bewältigen.

                    So oder so, mein zentrales Argument ist, dass, wenn der neue BMW M5 200kg leichter wird, das Gripproblem an der Hinterachse keinesfalls gelöst ist. Hierzu bedarf es TorqueVectoring, superbreiter Reifen, Allradlenkung (für die Kurven, der Grip reisst so später ab) und meiner Ansicht nach idealerweise auch Allrad.

                    Und zwar weil man richtige Flügel wie z. B. in der F1 oder GT3 nicht fahren kann. Ein F1 wäre ohne den fetten Flügel hinten (und vorne) unfahrbar und würde die ganze Zeit nur leistungsübersteuern (oder abheben). Die Luft drückt auf den Flügel und presst das Auto an den Boden, Abtrieb, und zwar soundsoviel Kilogramm davon. Auch hier tritt ein Verlangsamungseffekt ein (Luftwiderstand) der jedoch durch das erhöhte Gripeniveau (in diesem Fall auch und besonders in Kurven) locker wieder gutgemacht wird.

                  • v10 says:

                    Tschuldigung, den Satz im ersten Absatz: Ein Formel 1 Wagen… presst das Auto an den Boden, Abtrieb.” BITTE ÜBERLESEN! Hat da nichts zu suchen und gehört in den dritten Absatz (wo er nochmal steht. Danke. Vielleicht kann der Moderator die genannten Sätze streichen.

                  • B3ernd says:

                    Mit einem festen Account kann man die Sachen selbst editieren 😉

                    Zum Thema: Klar, ist ein Auto schwerer, wird es mehr auf den Boden gedrückt und hat folglich mehr Grip. Die Frage die sich mir stellt, ob das Mehr an Grip auch die gesteigerte Massenträgheit ausgleicht oder ob beides proportional steigt. Ich dachte eher, dass das Gripniveau nicht im gleichen Maße wie die Massenträgheit steigt. Folge: beim Beschleunigen drehen die Räder stärker/schneller durch. Aber das ist nur meine Meinung – ich kenne die genauen Zusammenhänge nicht.

                    “So oder so, mein zentrales Argument ist, dass, wenn der neue BMW M5 200kg leichter wird, das Gripproblem an der Hinterachse keinesfalls gelöst ist.”

                    Ich sehe das etwas anders. Aber wie gesagt, ich kann mich auch irren. 🙂

                  • v10 says:

                    Ja, du hast recht, Aber ich mag keine festen Accounts. Vielleicht kann ja noch mal jemand anderes sich zu dem Gripproblem äussern…

                  • der_ardt says:

                    Ich versuchs mal und lasse mich gerne korrigieren/ergänzen:
                    Das Gewicht, dass durch das Anpressen der Reifen den Grip steigert ist gleichermaßen die Masse, die von den Reifen den Grip erfordert um Quer- und Längsbeschleunigungen zu bewerkstelligen.

                    Dementsprechend kannst du die Reifen eines schwereren Fahrzeuges mit mehr Drehmoment belasten ehe aus Haft- Gleitreibung wird. Da aber eine größere Masse beschleunigt werden muss, heißt das nicht das schwere Fahrzeuge besonders schnell beschleunigen. Ich hab es nicht mehr 100% im Kopf, aber ich meine bei 50/50-Fahzeugen wie den BMWs ist je nach Höhe des Schwerpunkts beim Beschleunigen irgendwas bei 70% des Gewichts eh auf der Hinterachse. Mit Allrad greift man also zusätzlich die übrigen 30% an der Vorderachse ab, vorausgesetzt die Leistung überfordert die Hinterreifen bereits, sonst ists von den ersten paar Metern abgesehen nur Ballast. In den Kurven nützt einem Allrad nichts, außer alle Reifen in gleichem Tempo wie dem Untergrund zu bewegen und Gleitreibung möglichst lange zu vermeiden.

                  • v10 says:

                    Soweit so gut, aber unser Disput wurde damit nicht wirklich beigelegt;-)…

                    Ich sage:

                    A. Wenn der M5 nun 200 kg leichter würde, und immer noch ungefähr 50/50 hätte (da der Motor vorne ist, wäre eine Tendenz zur Hecklast ja auch unwahrscheinlich), würde das das Gripproblem (Hinterachse, Leistung) noch vergrößern, weswegen ich Allrad favorisiere, bzw. Allradlenkung für die Kurven, da man ja keinen Riesenflügel hinten draufschrauben kann (bei niedriger Geschwindigkeit wäre der auch weitgehend nutzlos, aber für alles darüber, der M5 dreht ja auch noch über 100km/H durch), der den Anpressdruch erhöhen also Abtrieb generieren würde.

                    B. Umgekehrt heisst das, dass der Wagen würde er mehr wiegen, mehr Grip hätte (gerade Strecke). Bis zu einem bestimmten Punkt (den ich nicht errechnen kann) behaupte ich, ist es für die Beschleunigung besser mehr Gewicht zu haben (bei gleichbleibender Reifenbreite und Güte, etc.), da das dadurch erhöhte Gripniveau die Erhöhung der Masse an sich aufwiegt. Natürlich dreht sich das Verhältnis an einem Punkt.

                    Ist das nun richtig oder falsch?

                    Dass ein 200 kg leichterer M5 dabei höhere Kurven-geschwindigkeiten erreichen kann, bestreite ich dabei nicht. Es geht um die Traktion am Kurvenausgang bzw. beim Beschleunigen an sich.

                  • der_ardt says:

                    Gewicht steigert den absoluten Grip in einem bestimmten Maß, aber der entscheidende relative Grip, also bezogen auf die zu beschleunigende Masse, nimmt dadurch nicht zu. Wenn man durch 500 kg Fahrzeuggewicht 100 Nm mehr durch die Reifen auf die Straße übertragen kann, beschleunigen 300 Nm 1,5 t immernoch genauso schnell wie 400 Nm 2,0 t. Die schweren Autos können mehr Kraft vertragen, nützt aber aufgrund der zu beschleunigenden Masse für die Beschleunigung nichts, höchstens für die Endgeschwindigkeit wo primär Luftwiderstand etc. den Wagen bremsen. Angenommen die Achslast ist 50/50. Beim Beschleunigen verlagert sich der Fahrzeugschwerpunkt aufgrund der wirkenden Kräfte (Gravitation + Beschleunigung) aber nach hinten. Deswegen ist für diesen Moment die Gewichtsverteilung 30/70 oder so ähnlich. Allradlenkung nützt nichts, es heißt ja nur, dass die Hinterachse in bestimmten Situationen mit einlenkt, und nicht, dass zusätzlich die Vorderräder angetrieben werden. Der F10 hat Allradlenkung soweit ich weiß eh schon. Das ist auch tatsächlich beim Richtungswechsel ein Vorteil, muss es aber nicht zwangsläufig für die Kurvengeschwindigkeit selbst, erst recht nicht wenn man das Mehrgewicht bedenkt.

                    Torque Vectoring ist definitiv eine sinnvolle Sache, da widerspreche ich dir nicht, allerdings nur, wenn man das leichtgewichtig realisieren kann und nicht dazu benutzt, durch SA verfettete Karren dem Fahrer als leichter erscheinen zu lassen.

                    Im Übrigen bin ich beim M5 auch für Allrad als Option. (es folgt Meckern auf hohem Niveau) Der F10 M5 ist verfettet und kaschiert das mit einem drehmomentstarken Biturbo, das war wirtschaftlich und politisch (EU Verbrauch interessiert mehr als Realverbrauch..) eine gute Wahl seitens BMW, hat aber mit HDZ und “lieber 1000 kg als 1000 PS” herzlich wenig zu tun. Der E60 M5 hat einfach vom Faszinationspotential ein zu schweres Erbe hinterlassen. Sowas wirds eh nicht mehr geben, umweltgesetzlich nicht zu rechtfertigen, mit dem pseudogrünen Image sowieso nicht. Dann soll der M5 eben zum M550i verkommen.

                  • v10 says:

                    Ok. Ich seh es ein. Ich habe da einen Denkfehler. Ein Verbesserung der Beschleunigung durch eine Erhöhung des Gripnivaus durch Gewicht ergibt sich beim M5 nur, durch eine Verschiebung des vorhandenene Gewichts von 50/50 zugunsten der Antriebsachse, nicht aber durch eine Erhöhung.

                    Ändert aber nix daran, dass ein 200kg leichterer M5 mit gleicher Technik wie heute, noch größere Grippprobleme an der Hinterachse hat, selbst wenn diese durch eben die reduzierende Masse aufgewogen bzw. insgesamt mehr als aufgewogen werden. Und diese Grippprobleme würde zumindest ich gerne eleminieren. Das zusätzliche Gewicht des Allrads ist ja eben kein totes, es ist nicht nur Ballast sondern erhöht den Grip. Insofern bin ich nach wie vor ein Freund davon.

                    Das Hinterachslenkung nicht Allradantrieb bedeutet ist mir auch klar. Die Kurvengeschwindigkeit kann sie aber wohl doch erhöhen, denn warum sollte man sie sonst bei höheren Geschwindigkeiten einsetzen. So reisst die Haftung später ab, falls nicht, verstehe ichs nicht.

      • 135iCoupe_N55 says:

        “Den Allrad in M5 Modellen halte ich als Option für sinnvoll. Im M3 auch.”

        Allrad im M3? also jetzt net übertreibe ;P der M3 ist der Inbegriff der Fahrdynamik und sollte in seiner Klasse fahrdynamisch absolut Benchmark darstellen, dazu gehört für mich der Hinterradantrieb dazu… Allrad bei 430PS sehe ich nicht als notwendig, dafür gibt es Alpina! Hinterrad ist bei M3 und M4 Pflicht…

        Bei M5/M6 bin ich Allrad gegenüber offener da ich besonders bei einem weiteren Leistungs- und Drehmomentzuwachs bei ca. 600PS es ebenfalls schwierig finde die Leistung entsprechend auf die Straße zu bringen… Vorraussetzung für einen M5/6 mit Allrad ist für mich eine entsprechende Gewichtsreduktion, wenn die nächsten M5/6 spürbar an Gewicht verlieren (ca.100) kann Allrad von mir aus als Option angeboten werden.

        Sollte es keine oder nur eine minimal kleine Gewichtsreduktion geben bin ich weiterhin dagegen, einen 2Tonnen M5-Allradler mit völlig überforderten Bremsen braucht kein Mensch 😛

        • v10 says:

          Ich sprach auch nur vom M3, nicht vom M4:-). Die Ikone darf ja ruhig weiter reinen Heck haben.
          Die Bremsen sind nur dann überfordert, wenn man Stahl fährt. Klar sind die anderen Bremsen eine teure Option, aber genug kreuzen sie an.

          • MFetischist says:

            “Klar sind die anderen Bremsen eine teure Option, aber genug kreuzen sie an.”

            Tja.. clevere Autobauer… Wenn die Serienstopper so schnell an ihre Grenzen kommen, wie die im M5/6, ist das auch klar.

            • 135iCoupe_N55 says:

              Keramik ist für mich auch kein Argument… nicht nur das die Dinger viel zu teuer sind, ich stelle mir die Frage ob besonders die Probleme mit dem Nassbremsverhalten besser geworden sind. BMW hat es ja nicht einmal beim M135i fertig gebracht eine vernünftige Trockenbremsfunktion anzubieten, wie schaut das dann erst bei Keramikbremsen aus?

              • MFetischist says:

                Die Keramikstopper sind zwar teuer aber dafür halten die auch ewig.. 😀 Wenn man nicht grad im Kiesbett landet oder es sich um Stopper der ersten Generation handelt.

              • v10 says:

                Ich hatte mit meinen Stoppern noch nie Probleme, die funktionieren tadellos. Hätte ich den Wagen aber neu gekauft, hätte ich sie auch nicht genommen. Zu teuer. Und wenn sie kaputtgehen wirst du arm.

                • 135iCoupe_N55 says:

                  wow! Du hast Keramikbremsen?! nice! ja klar kann ich mir gut vorstellen, wenn sich da mal ein Steinchen zwischen Scheibe und Bremsbelag verirrt ist die Kagge am Dampfen ;D

                  • v10 says:

                    Ich hatte noch nie Schwierigkeiten. Schon klar, Ausritt ins Kiesbett usw., viele Horrorstorys gehört. Aber bislang alles ok. Neu hätte ich die aber nicht genommen. Ich war auch mit der Stahlbremse sehr zufrieden. Der Bremsweg ist nicht viel kürzer.

        • cisi says:

          Hinterrad war mal allgemein bei bmw pflicht…
          auf lang oder kurz wird bmw das machen was sich verkauft da wird auch ein optionaler allrad M3 nicht daran vorbei kommen. Dauert halt noch länger als beim M5 wos bereits im gespräch ist.

          BMW ist nun mal so geworden und sie verkaufen besser als je zuvor.

    • deine mudder says:

      Wer konnte sich wann keinen m suv vorstellen? Den e53 gab’s ab Ende 99 und das le mans Konzept wurde 2000 vorgestellt. Soweit ich weiß sogar noch vor der Markteinführung in Deutschland. Dann gab’s noch den e53 Prototypen mit dem s62 und Hinterradantrieb, über den auch schon hier auf der Seite berichtet wurde. (Es wird zwar fälschlicherweise behauptet der Prototyp sei “bisher völlig unbekannt” als der Artikel 2011 erschien, korrekterweise wurde aber schon 2009 in der Autobild darüber berichtet.)
      Anscheinend gab’s auch einen e53 mit einer Karosserie komplett aus cfk: http://www.bmwblog.com/2010/07/06/exclusive-bmw-x5-with-carbon-fiber-unibody/
      Bezüglich des x5 wurde also sehr umfangreich in Richtung einer m Version experimentiert, bevor der dann schließlich im e70 eingeführt wurde.
      Und die Positionierung der x Reihe als sportliche suv bzw. sav für die Straße ist ja auch kein Geheimnis. So ein Image aufrecht zu erhalten wäre wohl schwierig geworden, wenn Porsche und Mercedes deutlich sportlichere suv im Angebot hätten als BMW (Den Cayenne Turbo s und den ml63 jeweils mit über 500 PS gab’s ja schon lange vor dem x5m zu einer Zeit, als man höchstens 360 PS im x5 bekommen konnte).

  2. pimpmy911 says:

    Solang das nur eine Option ist – alles kein Problem.
    sehe aber für den kommenden (M)5 aber die Leichtbaumaßnahmen als vieeeel wichtiger…

    • 135iCoupe_N55 says:

      seh ich genauso!
      Für den kommenden M5 und M6 sollte eine erhebliche Gewichtsreduktion oberste Priorität haben, dies gelingt selbstverständlich nur wenn die BMW AG eine ensprechende Basis zur Verfügung stellt… wiegen die nächsten M5 und M6 somit ca. 100kg weniger können sie von mir aus auch Allrad als Option anbieten

  3. BerndAMG says:

    Sollte es soweit sein, gewinnt mich BMW M vielleicht wieder als Kunde zurück

  4. Wedgehead says:

    Schade, dass BMW auch auf diesen Allrad-Zug mit aufspringt. Aber der Markt will es ja anscheinend. Ich hoffe nur, dass immer eine Variante mit Heckantrieb zur Verfügung steht, gerade bei BMW M. Leider fängt es aber schon an, dass man bei z. B. beim BMW 335d zum xDrive gezwungen wird.

  5. Vincent says:

    Ich würde M XDrive mit rear diff lock wählen. Es bietet Alpina und bei diesen Leistungswerten ist es wohl das beste Lösung.

    Gibt es eigentlich diese möglichkeit auch wo anders? Ich kann mich nicht mit den 20´´ des Alpina anfreuden. Nur bei den D3 sind 19´´ drin – das ist aber ein Diesel. Pfui.

      • Vincent says:

        Ja, hab gestern auch gefunden 🙂
        Die Frage lautet: funktionieren dann auch die elekronischen Systeme wie ESP richtig? Verliere ich dann die Garantie?

        Es ist jedenfalls eine super Lösung; Traktion von AWD, Agilität á´la RWD.

        • Kr1s says:

          Gute Fragen!
          Chris

        • MFetischist says:

          “Verliere ich dann die Garantie?”

          99,987%ig ja.. 😀

          • Vincent says:

            Wenn ich Quaife diff selber kaufe und einbaue (was ich nicht in der Lage bin 🙂 ), verliere ich die Garantie garantiert.
            Wenn es aber Firma wie Hartge oder AC Schnitrzer tut? (normaleweise mag ich kein Tunning, aber ein Paar Teile, die nicht sichtbar sind können Sinvoll sein…)

            Bin noch nicht so weit, aber wenn alles klappt, was klappen sollte, würde ich mich mein Wunsch erfüllen, oder Traum?

            Und der sieht so aus: 435i Xdrive M mit M Performance Fahrwerk, Hartge Power kit, Akrapovic Auspuff und Quaife diff. Ich drücke mir die Daumen 🙂

            • Vincent says:

              AC Schnitzer, natürlich 🙂

              • Vincent says:

                S..eisse, “würde ich mir mein…”sorry, Deutsch ist nicht meine Muttersprache und hab selten gelegenheit, Deutsch zu sprechen und schreiben…

                • MFetischist says:

                  Wenn du die Werksgarantie von BMW meinst, wird die genauso entfallen, wenn Schnitzer oder Hartge Veränderungen an dem Fahrzeug vornehmen, die BMW nicht erlaubt.

                  Deswegen bieten solche Tuner ja oft eigene Garantien als Ersatz für die verloren gegangene Werksgarantie an. =)

                  Viel Erfolg für dein Vorhaben! =)

                  • Vincent says:

                    Danke 🙂
                    Ich weiss, dass der Tuner die Garantie übernimmmt. Oder…doch Alpina B4? Dann ist es mit der Garantie erledigt, es bleibt bei der Werksgarantie. Bin übrigens gespannt an Tests von B4 Allrad mit LSD!
                    Vielleicht ist es ein Vorbote für M Xdrive?

                  • v10 says:

                    Ich würde auf jeden Fall, unbedingt den Alpina nehmen wenns am Kaufpreis nicht scheitert. Da hast du keine Garantieprobleme, verschieden Tuner würde ich schon gar nicht an mein Fahrzeug lassen und ob eine Akraanlage sein muss, naja. Wir haben uns auch vor einigen Wochen überlegt einen 3er x Touring zu kaufen. Da es den von Alpina aber noch nicht gab, schon gar nicht gebraucht, haben wir es gelassen. (und weil wir uns nicht einigen konnten wer sein Auto dafür hergeben muss). Beim Alpina wirkt alles wie aus einem Guss, ein stilvolles Fahrzeug das gute Leistungen bringt ohne krawallig zu sein.

                  • Vincent says:

                    Eigentlich, Alpina ist nicht viel teuerer als ein gut ausgestattete AG Pedant.
                    Ich mag keine Optik -Tuning Teile (sind ingesamt fürchterlich!), aber ich mag das M Paket – und Alpina geht von der Linie “Luxury” aus. Zwar mit einem anderen Spoiler, aber es stört mich ein bisschen (natürlich, eine Tragödie ist das nicht und lasst sich leicht verschmerzen 🙂 ).
                    Weiteres Minus aus meiner Sicht: die Pflicht – 20´´. Es ist für den 4er zu viel, und eine 19´´ Negativ – Option gibt es nicht.
                    Aber, im Ganzen macht der Alpina schon Sinn. Technisches Niveau ist Top, Verarbeiteng…
                    Und hat ein weiteres Plus: kein Schwein weiss, was man fährt, für die Meisten ist es schlicht ein BMW mit etwas grösseren Rädern. Understatement non plus ultra.
                    Na, mal schauen…. ist noch nicht alles im Kasten 🙂

  6. esistso says:

    ein M mit über 2 tonnen gewicht wird zur normalität. ein dogma fällt nach dem anderen. man orientiert sich an der konkurrenz und wenn das auto schon über 2 tonnen wiegt, braucht man auch keine anstrengungen unternehmen es leichter zu machen, denn ein turbomotor steckt ja drin. ob AMG, RS oder M…alles nur buchstabensuppe. ist doch eh ein einheitsbrei ohne wiedererkennungswert oder gar alleinstellungsmerkmal, aber der nitschke gibt ja interviews, wie kein zweiter M chef vor ihm. ein poser, wie auch seine produkte…

  7. Kingping says:

    Den meisten Dampfplauderern sei angeraten mal ein Leistungsstarkes Auto zu fahren.
    Ein 330d voll durchgeladen hat massivste Traktionsprobleme, wenn die Straße nicht pups trocken ist. Ein C63 kann selbst bei Trockenheit Striche aus dem Stand ziehn. Ein M5 F10 hat dermaßen brutaler Radleistung, dass bei >180km/h noch der Tacho flackern kann.
    Werdert mal wach in euren völlig verkorksten Möchtegern-Hecktriebfanboy Köpfen.
    In einem Alltagsfahrzeug mit so viel PS hat Heckantrieb nix verloren. Ein M5 bräuchte 335er Reifen um stabil zu laufen, nur damit macht keine Regenfahrt Spaß. Da is 295 schon zu groß.
    Geht mal 20Jahre zurück und stellt euch die Frage, warum Porsche beim 993 den Allrad eingeführt hat. Und bedenkt dabei mal ALLE Verkaufskriterien, die ein Konzern zu überdenken hat (Image, Unfälle, Kunden, Konkurrenz, Dynamik,…)

    Außerdem geht es um Marketing und Verkaufszahlen, jeder dümmliche Leasingkäufer glaubt sofort “Allrad ist bombensicher”, oder warum fährt sonst jede 3.0TDI Krücke mit 200 auf der Linken bei stehendem Wasser?

    Für die wahren M-Freaks wäre eine Meldung im HUD nett “Allrad hilft beim Bremsen nicht”, so können diese sich jedesmal der besseren Bremsdynamik eines Hecktrieblers erfreuen.

    • Kingping says:

      Es ging natürlich um den 993 Turbo, falls jmd die Goldwaage beim Zitieren rausholt. 🙂

    • der_ardt says:

      erklär mir bitte die bessere Bremsdynamik durch Hinterradantrieb

      • Kr1s says:

        Heckantrieb = Motor hinten -> mehr Gewicht hinten -> mehr Bremswirkung hinten (ein Grund für Carreras gute Bremswerte).
        Chris

        • der_ardt says:

          Hat BMW irgendwelche Heckantrieb-Fahrzeuge von denen ich nichts mitbekommen habe? Wenn nicht ist die Argumentation in diesem Zusammenhang irgendwie hinfällig..

          • Kr1s says:

            Ist mir nicht bekannt – ich nehme an Kingping hat da etwas verwechselt. 😉
            Chris

            • Kingping says:

              Ich hab Hecktriebler beim M5 geschrieben, das war natürlich nicht ganz korrekt.
              Beim Hinterradantrieb im Vergleich zum Allrad hast du weniger Gewicht auf der VA (dynm Radlastverteilung), ebenso fehen dir Antriebswellen, Verteilergetriebe (dort widerstreben sich Massenträgheiten gegen Beschleunigung&Verzögerung). Grundsätzlich sorgt ein permanenter Allrad auch für eine Verspannung im gesamten Antrieb, diese kann kontraproduktiv bei der Bremsdynamik sein im Bezug auf Lenken+Bremsen.
              Grundsätzlich kannst du das auch bei den Top-Bremsern sehn, das sind alles Autos viel Gewicht in der Mitte bzw vorne und häufig Heck (Corvette, GT2/GT3, R8,..).

              • B3ernd says:

                “Grundsätzlich kannst du das auch bei den Top-Bremsern sehn, das sind alles Autos viel Gewicht in der Mitte bzw vorne und häufig Heck (Corvette, GT2/GT3, R8,..).”

                Und wo haben die nicht so guten Bremser ihren Schwerpunkt? Das Gewicht kann ja nur vorn, mittig oder hinten sein 😉

                • Kingping says:

                  Sry meinte “Mitte bzw hinten”, völlig verstrahlt beim Tippen.
                  Kann man so pauschal natürlich nicht sagen, kommt auch immer auf Anpressdruck, Reifen und Fahrwerk an, aber idR natürlich am besten so viel Gewicht wie geht Richtung HA (siehe Mittelmotor, Frontmittelmotor, Heckmotor, Transaxle,…).Wenn man sich die 2-2.5t Kombi/SUV anguckt (teilweiße mit Motor vor der VA) liegen beim Bremsen zeitweiße >1.7t auf der VA, das geht selten gut was Bremswerte angeht. 🙂

  8. Max Lindner says:

    Man bedenke wovon sich der Name der “M-GmbH” ableitet: Motorsport!

    Was seit dem E46 allerdings getrieben wurde hat überhaupt nichts mehr mit Motorsport zu tun. Die Kisten werden immer umweltfreundlicher, schwerer, bequemer und als Ausgleich dafür entscheidet man sich für einen Turbolader. Dass diese Entscheidungen marktstrategischen Ursprungs sind und die Absatzzahlen mit Sicherheit verbessern ist klar. Die Zahl der Fans der blau-weißen Marke wird es jedenfalls nicht erweitern. Das Grundkonzept des M Sportwagens war immer ein hoch drehender Saugmotor, Leichtbau, Heckantrieb, Schaltgetriebe und ein Sperrdifferential. Diese Autos stehen leider auf der Liste der gefährdeten Arten. Stattdessen werden Navis, Sitzheizungen, Infotainment Systeme, Spurhalteassistenten, automatisierte Getriebe und viele weitere Komfortfunktionen verbaut 🙁

    Wenn ich es mir leisten kann kaufe ich einen E30!

  9. Max Lindner says:

    Man bedenke wovon sich der Name der “M-GmbH” ableitet: Motorsport!

    Was seit dem E46 allerdings getrieben wurde hat überhaupt nichts mehr mit Motorsport zu tun. Die Kisten werden immer umweltfreundlicher, schwerer, bequemer und als Ausgleich dafür entscheidet man sich für einen Turbolader. Dass diese Entscheidungen marktstrategischen Ursprungs sind und die Absatzzahlen mit Sicherheit verbessern ist klar. Die Zahl der Fans der blau-weißen Marke wird es jedenfalls nicht erweitern. Das Grundkonzept des M Sportwagens was immer ein hoch drehender Saugmotor, Leichtbau, Heckantrieb, Schaltgetriebe und ein Sperrdifferential. Diese Art Auto steht leider auf der Liste der gefährdeten Arten. Stattdessen werden Navis, Sitzheizungen, Infotainment Systeme, Spurhalteassistenten, automatisierte Getriebe und viele weitere Komfortfunktionen verbaut 🙁

    Wenn ich es mir leisten kann kaufe ich einen E30!

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