BMW X5 sDrive25d F15: Zweitonner mit 218 PS und 5,6 Liter Verbrauch

BMW X5 | 27.09.2013 von 41

Kurze Zeit nach der Premiere des BMW X5 F15 auf der IAA veröffentlicht BMW nun die technischen Daten der nicht direkt ab Marktstart erhältlichen, aber …

Kurze Zeit nach der Premiere des BMW X5 F15 auf der IAA veröffentlicht BMW nun die technischen Daten der nicht direkt ab Marktstart erhältlichen, aber schon offiziell angekündigten Varianten sDrive25d, xDrive25d, xDrive40d und xDrive35i. Die auffälligste Rolle fällt dabei dem neuen Einstiegs-Modell BMW X5 sDrive25d zu, denn in diesem Fahrzeug finden gewissermaßen mehrere Premieren statt: Nie zuvor gab es einen X5 mit Vierzylinder, nie zuvor gab es einen X5 ohne Allrad.

Weil viele Kunden nach einem entsprechenden Modell verlangt haben, gibt BMW nun nach und hat den sDrive25d auf die Räder gestellt. Im Motorraum, der auch problemlos einen V8 aufnimmt, steckt ein 218 PS starker Biturbo-Diesel mit 2,0 Litern Hubraum, angetrieben werden nur die Hinterräder.

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Trotz Vierzylinder und Hinterrad-Antrieb bleibt auch dieser BMW X5 F15 nur haarscharf unter der Marke von zwei Tonnen Leergewicht: Ohne Fahrer und Gepäck stehen 1.995 Kilogramm im Datenblatt. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Basis-X5 in 8,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h. Erfreulich fällt der Verbrauch aus: 5,6 Liter und 149 Gramm CO2 pro Kilometer sind für ein SUV dieser Größe unangefochtener Bestwert.

Wer möchte, kann den Biturbo-Vierzylinder auch im BMW X5 xDrive25d mit Allradantrieb fahren. Diese Variante bringt 45 Kilogramm mehr auf die Waage, bietet aber identische Fahrleistungen. Nur der Verbrauch liegt bedingt durch die Allrad-typische höhere Reibung im Antriebsstrang 0,2 Liter über den Werten des Hecktrieblers.

Deutlich stärker motorisiert präsentiert sich der BMW X5 xDrive40d F15, der auf einen Sechszylinder-Biturbo-Diesel setzt und 313 PS an alle vier Räder schickt. Den Standardsprint erledigt dieser Diesel in 5,9 Sekunden, den Verbrauch gibt BMW mit 6,2 Liter an. Wer einen Selbstzünder fahren will und es noch eiliger hat, kann zum BMW X5 M50d F15 mit Triturbo-Diesel greifen.

Auf Seiten der Benziner stellt der BMW X5 xDrive35i das Einstiegsmodell dar. Mit 306 PS ist er ebenfalls souverän motorisiert und fährt bei Bedarf in 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Im EU-Zyklus braucht der 35i im Schnitt 8,5 Liter auf 100 Kilometer.

41 responses to “BMW X5 sDrive25d F15: Zweitonner mit 218 PS und 5,6 Liter Verbrauch”

  1. MFetischist says:

    Fassen wir das Gesagte zusammen:

    BMW schickt den 25d SDrive ins Rennen, weil:

    – Sie sonst schwerlich den Kunden erzählen können, dass sie auf eine Gewichtsreduzierung bei der neuen Modellgeneration geachtet haben. Hierzu greifen sie zu einem Trick, denn dieses Modell gab es bekanntlich nicht bei der vorigen Modellgeneration. 4 Zylinder + Verzicht auf Allrad = Gewichtsreduktion mit einfachsten Mitteln.

    – Sie dadurch analog zum 5er GT 20d ein Modell anbieten können, welches den Einstiegspreis in die X5 Baureihe maßgeblich nach unten absenkt. -> quantitatives Wachstum, “Leasing-Monster”…

    Ein Vierzylinder in dem Dickschiff mutet lustig an und ein X5 ohne Allrad führt die ursprüngliche Idee dieses Automobils weiter ad absurdum.

    Wenn BMW mehr Autos mit Herzblut baut, könnte man den Druck der Lobbyisten in Brüssel verstehen. Wenn sich aber BMW bei den wichtigen Themen wie Gewichtsreduktion zwischen den beiden Generationen einen so schlanken Fuß macht, kann man nur hoffen das Brüssel bei den Verbrauchsrichtlinien den längeren Atem hat.

    So etwas gehört nicht belohnt.

    😛

    • quickjohn says:

      Ich schlage eine dringende Namensänderung vor:

      BMWPessimist (eigentlich Miessmacher) würde es ziemlich gut treffen!

      • MFetischist says:

        Oh ich mag dich auch. =)

        Und ich hab noch einen!

        !Aber Vorsicht Satire! 😀

        Neulich im Lagezentrum..

        Ingenieur: „Wie gehen wir eigentlich das Thema Gewichtsreduzierung an?“

        Vorgesetzter: „Hm?! Wie was?“

        Ingenieur: „Das Thema Gewichtsreduzierung. Wir müssen doch den kritischen Medienberichten zum Thema „permanent steigendes Fahrzeuggewicht“ und unserer sportlich orientierter Kundschaft Rechnung tragen und das Fahrzeuggewicht zur neuen Modellgeneration signifikant senken!?“

        Vorgesetzer: *dreckige Lache* „Ähäm.. Entschuldigung. Nein! Das geht noch einmal eine Fahrzeuggeneration ohne. Bedenken sie doch die Kosten. Sie gehören doch nicht etwa auch zu diesem alternativen Flügel – Carbonkarossen, Elektromobilitätsquatsch!?“ […] „Nächster Punkt auf der Tagesordnung?“

        – Vorgesetzter raunt seiner Sekretärin zu „Wer war dieser Mann? Den behalte ich im Auge! Notieren sie! 1. Dienstwagen. Rückstufung auf 114i.. Uni-Lack, Radkappen, Stoffausstattung, Navi-Business – der soll ja noch zur Arbeit finden -, Halogenscheinwerfer! 2. Bei wiederholt aufmüpfigen Verhalten – Versetzung in die Rückrufabteilung.“ –

      • 135iCoupe_N55 says:

        wieso? er hat doch Recht:
        —> X5 mit s-drive und 4-Zylinder ist in der Tat lachhaft
        —> keine Gewichtsreduktion durch Modellwechsel von E70 zu F15, ebenfalls lachhaft

        das Gemotze was hier mittlerweile sich durch sämtliche Berichte zieht geht mir auch langsam auf den Keks (besonders gerade beim M4), ist in einigen Fällen aber durchaus angebracht 😛

        • MFetischist says:

          “das Gemotze was hier mittlerweile sich durch sämtliche Berichte zieht geht mir auch langsam auf den Keks (besonders gerade beim M4)”

          Na wenn das von dir kommt, werde ich mich mal etwas mäßigen und zurücknehmen. Sorry! 😀 Du bist in meinen Augen ein echter Fan der Marke und kein Lobbyist der Gegenseite. Wenn’s den Fans zu viel wird, muss man drüber nachdenken. 😉

          Hab eh schon ein Ausstiegstermin vor Augen. ABER.. wenn das Marketinggeblubber zu offensichtlich ist, komm ich wieder mit quietschenden Reifen – apropos brauch noch zwei neue Winterreifen – angedüst. 😉

          “Hier stehe ich und kann nicht anders! Gott helfe mir, Amen!”

          • 135iCoupe_N55 says:

            ich hab nix gegen begründete Kritik, mach ich hier auch reichlich… mit dir bin ich ja auch meistens einer Meinung… BMW macht auch gerade eine Entwicklung durch die reichlich Gründe zur Kritik bietet.

            Es wird hier langsam aber ein Punkt erreicht wo es nervt, bzgl. des M4 da sind 80% nur Negativkommentare zu lesen,egal ob jetzt gegen den Motor (es ist jetzt schon Monate bekannt dass der genau so kommt und dennoch zeigen sich einige überrascht), abwarten erstmal wie in Zukunft RS5 und C63 AMG motortechnisch bestückt sind! Der M4 wird wenn er denn wirklich nach EU-Norm 1500kg wiegt ein toller Sportwagen der in seiner Klasse seines Gleichen sucht, fahrdynamisch top was man von einem Bimmer auch erwartet…
            oder das ASD was ich auch bescheuert finde, aber was man da teilweise liest oje oje, einfach das ASD überbrücken und Downpipe rein, da ist dir mit dem M4 ein Disput mit der Nachbarschaft sicher ;D
            der neue BMW-Jingle, ich trauer dem alten auch nach aber es gibt schlimmeres… achja BMW macht auch meiner Meinung nach eine Entwicklung eher ins Negative hin, mit dem EfficientDynamics-Kram kann ich nichts anfangen, mit Downsizing ebenso wenig, ist aber der Lauf der Zeit welchen wir den überbezahlten Abgeordneten der EU verdanken…
            das Besondere der Marke BMW ist in den letzten Jahren etwas abhanden gekommen, aufjedenfall! aber noch nicht komplett weg, so lange werde ich dieser Marke treu bleiben. Meinen e82 habe ich mit kleinen Modifikationen so hingebogen wie es mir passt, teuer ja aber schön (und ich bin noch nicht fertig ;P). Der Motor ist für einen Kompakten der Wahnsinn! Danke BMW 🙂

            PS: V10 hat vor Monaten behauptet wir versauern in unserer BMW-Suppe, zumindest dass kann man hier jetzt nicht mehr behaupten xD die Anti-Kommentare überwiegen aktuell (oftmals leider auch die unqualifizierter Natur)…

            • MFetischist says:

              Naja die Kritik am Motor kommt nicht von meiner Seite. 😀 Ich war der der froh war, das es ein R6 und kein V6 wurde. Ein V6 wäre bei der R6-Tradition schwer zu vermitteln gewesen. Bei dem R6T fange ich auch nicht an, über Saugertradition zu reden. Die hätte ich aber natürlich gern bei den AG Modellen gewahrt gewusst.

              Das sie beim M4 nun hubraumtechnisch runter gehen, war abzusehen und deswegen hatte man Zeit sich drauf einzustellen.

              BMW hat – zu Recht! – erkannt, dass das optimale Verhältnis zwischen Hubraum und Zylinderanzahl bei 0,5l/Zylinder liegt.

              Deswegen auch meine Prognose das der nächste M5/6 einen V8 4,0L bekommt, mit Turbo und vll. Hybrid. Möglicherweise sehen wir da einen Vorgeschmack schon beim neuen X5/6M!?

              Zurück zum M4.

              Das aus einem 3l Sauger R6 nunmal nicht wirklich >420PS rauszuholen sind, ist ja klar. Man muss ja auch an den Alltagsbetrieb denken und kann dann nicht von Drehzahlen von 10.000 U/Min fabulieren.

              Insofern -> Alles gut. Der N55 ist ja auch als sehr guter Motor bekannt, so setzt sich das dann fort.

              Es ist halt schwer zu verstehen, warum sie auch da auf das aktive Sounddesign setzen. Da würde ICH mir mehr Purismus wünschen. Persönliche Meinung. Das sie beim MV8 des M5/6 Probleme mit dem Sound aufgrund der Konstruktion der Turbos bekommen ist mir klar – aber das dürfte doch beim R6 nicht so der Problemfall sein?

              Klar man kann sich dann genötigt sehen Stecker zu überbrücken, um die Fake-Sounds loszuwerden. Aber was ist dann mit der Garantie? Schwieriges Kapitel. Wenn viele Leute mit solchen Steckern hantieren, ist das Produkt für mich am Kunden vorbeientwickelt. Am besten wäre eine softwareseitige Abschaltbarkeit im I-Drive. Dann wären alle Seiten zufriedengestellt.

              Und sonst..? Ein Karosseriegerippe aus Carbon wäre rattenscharf gewesen, stand aber auch nicht zu erwarten.

              BMW überdreht meiner Meinung nach das Marketing. Sie wecken oft Erwartungshaltungen, denen das Produkt nicht wirklich gerecht werden kann. Das ist schlecht für das Produkt, welches eben doch fast immer besser ist, als das Konkurrenzprodukt von Benz und Co. Manchmal wäre “Klappe halten und das Produkt für sich wirken lassen” wohl die bessere Strategie.

              So wie früher. Man wusste um seine Marktstellung und die Qualität der Produkte und übte sich in souveräner Zurückhaltung. Werbung und Produkt waren da eins.

              • Hans says:

                Ohje wie kann BMW nur 😉
                218PS in einen X5 mit Heckantrieb – ihr tut so, als ob es keine anderen Motoren mehr in diesem Modell gibt. Sachen gibt’s 😉

                Eigentlich hat genau BMW das richtige gemacht – es wird über dem Modell gesprochen – kostenlose PR die den X5 beliebt macht. Bei uns auf der Arbeit sind schon 2 Segmentleiter für denen der 3.0d X5 das Leasingbudget überschritten hat schon fleißig am konfigurieren 😉

                • MFetischist says:

                  Du und auch der andere haben verkannt, dass es in dem Thema hier nun einmal primär um den SDrive 25d geht!? Wenn wir jetzt über was anderes schreiben würden, wäre es OT.

                  Entscheidet euch.

                  “Eigentlich hat genau BMW das richtige gemacht – es wird über dem Modell gesprochen – kostenlose PR die den X5 beliebt macht. ”

                  War das bis jetzt nicht eher das Motto abgeranzter Z-Promis? “Hauptsache irgendwie im Gespräch!?” Jedenfalls eine interessante Logik.

                  “Bei uns auf der Arbeit sind schon 2 Segmentleiter für denen der 3.0d X5 das Leasingbudget überschritten hat schon fleißig am konfigurieren ;)”

                  Hmm dann ist entweder das Leasingbudget zu niedrig oder der 3.0d zu teuer. Aber hey.. “Lieber halb drin, als voll draußen.” 😉

              • 135iCoupe_N55 says:

                “Am besten wäre eine softwareseitige Abschaltbarkeit im
                I-Drive. Dann wären alle Seiten zufriedengestellt.”
                so ist es! das wäre die beste Lösung, warum auch immer BMW dies anders sieht…

                “BMW überdreht meiner Meinung nach das Marketing. Sie
                wecken oft Erwartungshaltungen, denen das Produkt nicht wirklich gerecht werden
                kann………..”
                überragendes Argument! da stimme ich dir ebenfalls zu, dadurch provoziert BMW in der Tat zu hohe Erwartungshaltungen. Dies hat besonders dem 4er geschadet was dann darin endet, dass dieser schöne PKW von einigen “Experten” auf seine Glühbirnchenblinker reduziert wird xD xD ;D…

                • MFetischist says:

                  “das wäre die beste Lösung, warum auch immer BMW dies anders sieht…”

                  Willst du (m)eine These?

                  Die die es stört und um den Umstand des Fake-Sound’s wissen, fummeln sich was zurecht und die die es nicht wissen, will man nicht mit der Nase darauf stoßen das nachgeholfen wurde.

    • El Barto says:

      “Ein Vierzylinder in dem Dickschiff mutet lustig an und ein X5 ohne Allrad führt die ursprüngliche Idee dieses Automobils weiter ad absurdum.”

      Vielleicht nicht unbedingt ad absurdum. Die wenigsten X5 werden für Off-Road-Einsätze genutzt und wären dafür auch mit xDrive nur bedingt geeignet. Für Städter und “Flachlandtiroler” kann der Verzicht auf Allrad durchaus sinnvoll sein, zumal der Heckantrieb auch nur eine Option ist und nicht zwangsweise an den Basismotor gekoppelt ist. Ich sehe den X5 und andere SUV daher auch weniger als Geländewagen, sondern vielmehr als Alternative zu Kombi und Van. Allerdings bin ich auch Papa von zwei Kindern und habe daher vielleicht eine andere Sichtweise auf den X5 und seine praktischen Vorzüge.

      Was den Motor angeht: klar, es ist lediglich ein Vierzylinder in einem großen und schweren Auto. Aber bis vor wenigen Jahren hatte der einzig verfügbare Diesel beim E53 ebenfalls 218 PS (als Vor-LCI sogar nur 184 PS)…bei ähnlichem Leergewicht. Und zumindest auf dem Papier lesen sich die Fahrwerte auch nicht schlecht und dürften für viele Interessenten ausreichend sein.

      Was die von dir aufgeführten Gründe für die Einführung einer neuen Basismotorisierung inkl. Heckantriebsoption angeht, bin ich allerdings völlig deiner Meinung!

      • MFetischist says:

        Der X5 ist nicht allzu selten auch ein Winterfahrzeug. Freilich lässt es sich fein streiten, ob bei den Kräften, die da an der Hinterachse ankommen, schon ein Allrad von Nöten ist aber das der im Gelände selten anzutreffen sein wird, steht natürlich außer Frage.

    • der_ardt says:

      “Ein Vierzylinder in dem Dickschiff mutet lustig an und ein X5 ohne
      Allrad führt die ursprüngliche Idee dieses Automobils weiter ad
      absurdum.”

      In der ersten Version des X5 wollte man Geländegängigkeit vielleicht noch verkaufen, im Fokus stand diese jeoch nie und dementsprechend ist der Punkt auch nicht die verlorene “ursprüngliche Idee”. Ich halte dich jedenfalls nicht für so dumm das zu glauben 😉 Die Idee war es, ein Auto mit hoher Sitzposition in dem sich die Kund(inn)en aufgrund der Größe sicher fühlen zu entwickeln, ohne dass es Rentnerstyle anmutet und das ist nach wie vor gegeben.

      Die große Gewichtsreduktion anzukündigen und dann den X5 so ins Rennen zu schicken wie er ist, war schwach, das stimmt. Aber der X5 war nie ein leichtes Auto und das erwartet von dem Konzept auch kein Mensch. Mir ist ein verfetteter X5 lieber als leicht übergewichtige Kernbaureihen 3er und 5er (F10 zumindest ist kein Leichgewicht..). Und mir ists auch echt egal, dass der Wagen “nur” HA bekommt. Außer im tiefsten Winter wäre bei dem Motor Allrad eh nur unnötig mitgeschleppte Widerstände. 114d und 114i ist für mich der Allzeittiefpunkt..

      • MFetischist says:

        Siehe unten. Das der keinem Landie Konkurrenz macht ist klar. Aber X(!)5 S(!)Drive 25d.. Oxymoron! 😀

        • der_ardt says:

          dann ist 114i ebenfalls, weil bei BMW nach der Baureihe die Triebwerkgröße genannt wird, man aber bei einem derart kastrierten Motor wohl kaum von Triebwerk sprechen kann. 😛

          Die X-Baureihen sind für mich derart nicht-BMW, dass sie meinetwegen auch einen X5 sDrive14i bauen könnten. Die Zeit in der ich 95 % der BMW-Palette zumindest gut fand ist vorbei, der EU sei dank!

  2. quickjohn says:

    Also für mich ist all das was hier beispielhaft an Negativem über den X5 sDrive 25d verzapft wird nur ein Jammern um des Jammerns willen.

    Zunächst handelt es sich nur um 1 Modell aus der F15 Baureihe – und diese Baureihe stellt die Fortführung des weltweit meistverkauften SUV’s in dieser Klasse dar. Dass BMW sich für dieses 1 Modell entschieden hat ist ausschliesslich dem Markt und den gesetzlichen Vorschriften geschuldet. Als Daimler seinen “Wunderdiesel” 250 CDI (2,2 ltr., 500 Nm, 204 PS) – der es im Übrigen bis heute nicht mit dem 2 ltr. BMW-Diesel in Registeraufladung hinsichtlich PS-Leistung, Verbrauch und Laufkultur aufnehmen kann – vor 4 Jahren quer über alle Baureihen bis in die S-Klasse hinein ausrollte, hat man BMW dafür gescholten und bezichtigt das Gebot der Stunde nicht zu verstehen, weil dieser Motor bis zum 1. Hj. 2012 nur in der ‘alten’ 1er Reihe angeboten wurde.

    Vergleichbar hat sich die Sache mit den einachsig getriebenen SUV’s entwickelt. Da hat VW mit dem Tiguan begonnen und Audi mit Q5 und Mercedes mit dem GLK nachgezogen.

    Nachdem BMW also bei den SUV’s sowohl motoren- wie antriebseitig die Schmalspur-Lösungen nicht erfunden sondern bestensfalls gezwungenermassen adaptiert hat, wirkt es nun mehr wie deplaziert BMW dafür zu geisseln. Es sei denn man ist der Auffassung dass sich BMW diesem Trend verweigern könnte oder gar müsste.

    BMW hat beim F15 das Gewicht reduziert – nicht um hunderte von Kilos wie dies mit den Dickschiffen aus der Tuareg/Cayenne/Q7-Familie der Fall war/ist/sein wird. Aber da war die Ausgangsbasis ja auch um Einiges höher. In Relation ist der F15 schon da wo F10/11 erst noch hinmüssen und in der nächsten Generation (sh. Info zum nächsten 7er) auch hinkommen werden.

    Irgendwie wird aber immer vergessen, das Entwicklungs- und Lebensdauerzyklen im Automobilbau weitgehend gleiche Zeitumfänge haben.

    Die vorgenannten oder auch andere Faktoren und Zusammenhänge könnte man allerdings berücksichtigen statt einfach mal wieder auf Flachniveau abzulästern. Wie gesagt man könnte – wenn man denn kann …..

    • B3ernd says:

      “Vergleichbar hat sich die Sache mit den einachsig getriebenen SUV’s entwickelt. Da hat VW mit dem Tiguan begonnen und Audi mit Q5 und Mercedes mit dem GLK nachgezogen.”

      Soweit ich weiß, bietet Benz den ML in Amerika seit vielen Jahren als reinen RWD SUV an – wie z.B. auch der Cherokee angeboten wird(sinnvoller wird dies dadurch natürlich nicht)

      “BMW hat beim F15 das Gewicht reduziert – nicht um hunderte von Kilos wie dies mit den Dickschiffen aus der Tuareg/Cayenne/Q7-Familie der Fall war/ist/sein wird.”

      Bisher wurde kein einziger der von dir genannten Wagen hunderte Kilos leichter und es wird auch keiner hunderte Kilos leichter werden. Wo hast du bloß diese absurden Zahlen her?? Ich nehme mal an aus AMS und CO?!? Ok, da stand auch mal, dass der X5 250kg leichter werden wird – was daraus geworden ist, sieht man ja.

      Auch der 7er soll laut AB 250-300kg leichter werden….wer diesen Gerüchten glauben schenkt, muss sich nicht wundern, wenn er allein mit der “einzig richtigen Meinung”, den ganzen “Meckerern mit Flachniveau” gegenübersteht.

      • quickjohn says:

        Ja natürlich gibt es auch den ML in USA nur mit RWD – aber zugegeben es ging mir nicht um eine allumfassende Darstellung von SUV’s mit einachsigem Antrieb denn dann hätten auch noch jede Menge asiatische SUV’s genannt werden müssen.

        Zu den Gewichtsreduzierungen: Bei Touareg und Cayenne der neuen Generation kamen defacto Kilos im 3steiligen Bereich runter und Audi kündigt für den Q7 ein Mehrfaches davon an. Aber wie schon erwähnt hatte diese Modellfamilie zu Beginn auch deutlich mehr auf den Knochen als die beiden ersten Baureihen des X5

        • B3ernd says:

          Cayenne I.: 2160kg bis 2355kg (2002-2010)
          Cayenne II.: 2070kg bis 2315kg (ab 2010 -….)

          Touareg I. : 2214–2594 kg (2002-2010)
          Touareg II.: 2103–2315 kg (ab 2010 – ….)

          X5 E53: 2070–2275 kg (1999-2006)
          X5 E70: 2125–2380 kg (2006-2013)
          X5 F15: 2190–2265 kg (ohne den X5 25d sdrive) ( ab 2013)

          Beim Cayenne hat sich auf der Motorenseite nicht viel getan. Diesel beginnen beide beim 3.0tdi und die Ottomotoren mit einem V6 und enden jeweils bei einem V8 Otto Biturbo. Den V8 Diesel gab es beim Cayenne I. noch nicht. Von mehreren hundert Kilo ist dort absolut nichts zu sehen. Solltest du auf den den Touareg II und die 279kg i.Vgl. z. Touareg I. anspielen, solltest du auch bedenken, dass es den VW II. weder mit einem w12, noch mit dem schweren V10 Diesel angeboten wird. Ausstattungsbereinigt kann man die beiden Generationen ohnehin nicht wirklich vergleichen, weil es beim jeweils neuen Modell sehr viele Extras gibt, die es vorher nicht gab(das trifft auf jeden Hersteller zu).

          Der Q7 fällt durch de Größe fast heraus. Hier aber dennoch die Zahlen. 2195–2710 kg.

          Vergleichbar sind die nicht wirklich, weil niemand einen V12 Diesel im Angebot hat. Interessant ist eigentlich nur, dass der X5 das einzige SUV ist, welches immer schwerer geworden ist – s. Vgl. VW und Porsche. Woher die Zahlen des F15 stammen kann ich nicht beantworten, denn selbst auf BMW.de erfährt man noch nichts über den F15.

          Die zweiten Generationen des VW und des Porsche, waren jeweils leichter als der BMW X5 E70.

          Quelle: Wikipedia( Bin kein Freund von Wiki, aber für solche Dinge sollte es reichen 😉 )

    • 135iCoupe_N55 says:

      auch wenn ich persönlich ein 2Liter-Motörchen etwas grotesk in so
      einem Ungetüm wie dem X5 finde xD sind die angegebenen Daten: 0-100kmh
      in 8.2 Sekunden und eine Höchstgeschindigkeit von 220kmh nicht von schlechten Eltern!
      Den Realverbrauch erwarte ich ca. 40% höher wie angegeben…Hinterradantrieb im X5 geht mMn klar am Thema vorbei, kann man sich auch einen 5er Touring kaufen aber hey! wann gibts das denn sonst dass sich “Bimmerboys” über Hinterradantrieb bei einem BMW-Modell beschweren 😀

      “Dass BMW sich für dieses 1 Modell entschieden hat ist ausschliesslich dem Markt und den gesetzlichen Vorschriften geschuldet.”
      Das ist der Hauptgrund warum ein X5 25d sdrive gebaut wird, es wird in allen Modellen immer kleinere Motoren Einzug finden (114i, evtl irgendwann ein 314?, 518d). Solange die EU Hersteller wie Renault und Premiumhersteller wie BMW nicht differenziert behandelt bzgl. Flottenverbrauch und Abgasnormen haben die Premiumhersteller fast keine andere Wahl. Zudem wird man mit dem X5 25d sicher noch den ein oder anderen X5-Neukunden dazugewinnen 😉
      PS: Mir ist ein X5 25d sdrive immer noch lieber als ein BMW Van mit FWD, aber ebenfalls eine gute Möglichkeit PS-schwächere Autos zur Senkung des Flottenverbrauchs zu verkaufen…

    • v10 says:

      Dass BMW einen 4 Zylinder in einem schweren SUv anbietet, mir solls recht sein. Dass der Wagen supererfolgreich sein wird, eh klar. Dass BMW sich damit ne goldene Nase verdienen wird, sowieso. Es ist aber einfach pervers in einem Suv Heckantrieb anzubieten. Einen Tiguan gibt es auch mit Frontantrieb in der Basis, ist das schön blöd. Aber HECKantrieb. Ja du meine Güte, da fass ich mir doch an den Kopf. Da sitzt du dann im Winter in deinem X5 und alle denken Wunder wie du den Berg hochkommst… Klar, für Leute in Kalifornien spielt das keine Rolle. Aber hier? Wer kauft sowas? Den muss ich dann mit meinem Sportwagen aus der Schneewehe ziehen :-D.

      Dass der hiesige Moderator so harsche Kritik an BMW übt, überrascht mich ehrlich gesagt auch. Wozu bin denn dann ich noch gut hier:-D? Ich hatte hier doch mal eine Aufabe;-). Wo ist eigentlich Emir abgeblieben. Ich habe ja mal tatsächlich gesagt, von wegen hier schwimmt ihr in eurer Suppe und Tellerrand rausschauen, aber die Gefahr ist echt gebannt. Ich finde schon, dass das mit der Kritik ein wenig überhandnimmt. (Im Falle des Sounddesigns allerdings nicht.) Mich wundert das wirkich sehr, wie sich das hier in letzter Zeit dreht. Von einem Extrem ins andere.

      Ausserdem solltest man den Unterschied zwischen persönlichem Geschmack und grundsätzlicher Kritik wahrnehmen. Wenn ich weiter unten schreibe, dass ich den X5 hässlich finde, ist das einfach nur mein persönlicher Geschmack und keine grundsätzliche Kritik. Hingegen ist es eine grundsätzliche Kritik wenn ich sage, dass Heckgetriebene SUV einfach den SUVGedanken adabsurdum führen.

      Nach allem was wir hören, sollen sowohl der neue Q7 als auch der neue Touareg (VW hat sich geweigert, weil das zu teuer würde, wurde aber angeblich von Winterkorn persönlich dazu verdonnert, weil Audi nicht noch ein Entwicklungsfass aufmachen wollte) Spaceframe bekommen. Wenn das stimmt: da sind natürlich schon Gewichtseinsparungen drin, wir müssen aber abwarten wie die sich niederschlagen werden. Wunder sind höchstens beim Q7 zu erwarten. Die Spaceframegeschichte ist auch ein teurer Spass.

      • quickjohn says:

        Ich glaube dass der X5 sDrive 25d weder erfolgreich (und schon gar nicht supererfolgreich) sein wird; noch dass sich BMW damit eine goldene Nase verdient.

        Klar, die Variante wurde verschiedentlich verlangt und war aus dem Wettbewerbs- und Gesetzesdruck einfach unvermeidlich.

        Einsparungen bei den Herstellkosten stehen jedoch erhebliche Entwicklungskosten gegenüber die aufgrund der gering Stückzahl erheblich zu Buche schlagen werden.

        Man kann über SUV’s denken wie man will (ich würde mir nie Einen kaufen) – Tatsache ist, dass diese Fahrzeuglinie bei den dt. Premiumherstellern incl. Porsche mittlerweile zw. 30-50% des Volumens mit steigender Tendenz ausmachen. Es gibt also zweifelsfrei Nachfrage und Bedarf.

        SUV’s stehen m.E. nicht für Offroad-Eigenschaften sondern für Hochsitz und Stauraum. Es fällt doch extrem auf, dass selbst die zierlichsten Frauen mit diesen Ungetümen umherfahren und zwar offenbar weil sie sich darin gut aufgehoben fühlen und den Monatseinkauf unproblematisch unterbringen. Diese Klientel braucht weder Monstermotor noch Allrad. Und um objektiv zu bleiben – i.d.R. kommen auch die einachsig angetriebenen Fahrzeuge gut über den Winter.

        Aber noch ein Wort zur unseeligen Nörgelei hier bei Bimmer: Man hat bisweilen den Eindruck als ob jedes Fahrzeug – das nicht gerade dem eigenen Ideal entspricht – per se ein schlechtes Produkt darstellt über das es Abzulästern gilt.

        BMW hat – wie andere Hersteller im Übrigen auch – niemals einzelne Fahrzeuge für den Geschmack Einzelner gebaut; auch wenn so Mancher tut als ob dies einmal so gewesen sei.

        Es gibt Hersteller die Handverlesenes anbieten – ich unterstelle allerdings dass die Nörgler dort dann Grund finden würden am Preis zu nörgeln …

        • v10 says:

          Ok. Den Satz mit dem Erfolg bezog sich, hätte ich Kenntlich machen sollen, auf die gesamte Baureihe.

        • Pro_Four says:

          …ja, bei der Nörgelei gibt es schon paar, manchmal, die übertreiben. Es passt vielen Einfach nicht das BMW ein Wirtschaftsunternehmen ist und können manches, was hinter verschlossenen Türen agesegnet wird, verstehen.

          Dazu kommet eben noch die, von Brüssel, eingeführte Co2 Debatte die auch ich als zu viel Empfinde. 98g/km im Jahr 2012 ist schon enorm, also muss eben dort an manchen Schrauben gedreht werden!!

        • Etlam says:

          recht hast du.

          zu einem anderen punkt. manche müssen hier mal die augen aufmachen wie der automarkt aussieht. und nach wem sich die bedürfnisse und motoren richten. in keinem anderen land der welt darf man überhaupt so schnell fahren, als dass man die mega viele leistung überhaupt benötigt. und für eben diese länder, weil besser lauende märkte werden die autos gebaut. und wenn man hier ließt X5 mit heckantrieb “…Aber hier? Wer kauft sowas? …” es gibt da so ein land auf der welt mit 1,3 mrd einwohnern, dass 2020 der größte automarkt sein wird. danach richtet sich die automobilentwicklung.

          und zur CO2 debatte. informiert euch mal. nicht nur brüssel schreibt umwelt auflagen vor. californien, china, alle führen umwelt auflagen ein. der importsteuer von fahrzeugen hängt in china u.a. auch vom hubraum ab.

          • v10 says:

            Quatsch. Wenn sich niemand für den heckgetriebenen X5 in Deutschland interessieren würden oder aber sie ihn nicht zur Reduzierung des Flottenverbrauchs gebrauchen könnten, würde er hier nicht angeboten werden. Fertig. Über den chinesischen Markt brauchst du nichts zu erzählen, da wird das Basismodell nicht die große Rolle spielen. Es geht hier auch gar nicht um den 4Zylinder, genauso blödsinnig wäre es einen X5 mit 300 Ps und Heckantrieb zu kaufen. Wer hier, also in D einen heckgetriebenen Suv fährt, dem stelle ich die Frage nach seiner Zurechnungsfähigkeit, denn hier gibt es, in manchen Gegenden mehr, in manchen weniger, immer noch des Winters Schnee. Ist ja eben nicht Kalifornien oder Dubai. Und nein, ich bin nicht viele, sondern einer. Und als dieser eine sage ich dass ich den X5 hässlich finde und den Heckantrieb bei diesem Auto Schwachsinn. Das es Leute kaufen werden, steht dabei ausser Frage. Nur was die sich dabei denken, bleibt mir ein Rätsel. Wahrscheinlich weil sie sich nichts dabei denken. Sie wollen unbedingt einen fetten SUV aber haben nicht die nötige Kohle für Allrad und müssen mit jedem Euro rechnen um den Leasingvertrag bezahlen zu können. Das ist die einzige Erklärung die mir dazu einfällt. Demnächst kaufen sich vielleicht auch Leute einen Lamborghini mit AudiTSI Motor weil sie sich den V10 nicht leisten können oder was? Ein SUV ist kein Geländewagen, aber er ist ein Vehikel dass für alle möglichen Strassen und Einsatzzwecke gebaut wurde. Wenn ich diesem den Allradantrieb beraube, dann beraube ich ihm seiner SUVhaftigkeit. Er sieht dann aus wie ein SUV, ist aber keiner mehr. Nicht alles was angeboten wird und gekauft wird, ist sinnvoll.

          • der_ardt says:

            “es gibt da so ein land auf der welt mit 1,3 mrd einwohnern, dass 2020
            der größte automarkt sein wird. danach richtet sich die
            automobilentwicklung”

            richtig, ich war da. Und da werden 1. keine kleinen Motoren in solchen Luxuswagen geordert und 2. wenn Allrad für das Modell verfügbar ist, auch Allrad geordert. Mit dem asiatischen Markt im allgemeinen hat der X5 sDrive25d praktisch nichts zu tun.

  3. v10 says:

    Also das Design dieses Autos finde ich persönlich völlig daneben. Innen wie aussen schwache Vorstellung, so schnörkelig. Es wird sehr erfolgreich sein und ein sehr gutes Auto, aber wirklich nichts für mich. Besonders das Cockpit liefert eine schwache Vorstellung für einen brandneuen Wagen. Man modelliert nur noch das 5er Cockpit, egal, ob für X5 oder 7ner oder. Ich verabscheue ja SUVs an sich und besonders Cayenne, aber den würde ich dem hier sogar noch vorziehen. Dem Auto fehlt Character. Wie man einen SUV kaufen kann der Hinterradantrieb hat, also da frage ich mich…

    • etlam says:

      “:..Weil viele Kunden nach einem entsprechenden Modell verlangt haben, gibt BMW nun nach und hat den sDrive25d auf die Räder gestellt. Im Motorraum, der auch problemlos einen V8 aufnimmt, steckt ein 218 PS starker Biturbo-Diesel mit 2,0 Litern Hubraum, angetrieben werden nur die Hinterräder…”

      Du bist anscheinend einfach nicht viele..

  4. […] BMW sollen sparsame SUV-Modelle wie der X5 sDrive25d oder der in Frankfurt noch als Studie bezeichnete Plug in-Hybrid BMW X5 eDrive die von manchen […]

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