Blanke Wut: Mann zerstört BMW M6 E63 wegen unlösbarer Probleme

BMW M6 | 18.09.2013 von 66

Es gibt viele gute Gründe für Unzufriedenheit mit dem eigenen Auto – von zu hohem Verbrauch über zu häufige Werkstatt-Besuche bis hin zu Eigenschaften, die …

Es gibt viele gute Gründe für Unzufriedenheit mit dem eigenen Auto – von zu hohem Verbrauch über zu häufige Werkstatt-Besuche bis hin zu Eigenschaften, die für das gekaufte Fahrzeug völlig normal sind. So dürfte sich mancher Käufer eines Einstiegsmodells nach einiger Zeit fragen, ob etwas mehr Leistung nicht doch angebracht gewesen wäre – und mancher Sportwagen-Kunde fragt sich im Stillen, ob es nicht auch etwas komfortabler gegangen wäre.

Keine Lust auf Diskussionen zum Thema hat offenbar ein aus dem Iran stammender BMW M6 E63-Fahrer, der sich mit der mitunter rabiaten Schalt-Charakteristik des SMG-Getriebes nie wirklich anfreunden konnte und auch bei mehreren Werkstatt-Besuchen keine Lösung erhalten konnte.

BMW-M6-E63-SMG-Wut-Zerstoerung-IAA-2013-Protest

Direkt vor der IAA in Frankfurt griff der Mann nun zum Vorschlag-Hammer und zerstörte demonstrativ seinen BMW M6, um dem angestauten Ärger Luft zu machen. Zusammen mit einem Freund wurde das luxuriöse Sport-Coupé mit 507 PS starkem Hochdrehzahl-V10 und 7-Gang-SMG übel zugerichtet – interessant zu wissen wäre nun, ob sich der Ärger des Kunden gegen ein im Prinzip korrekt arbeitendes SMG-Getriebe oder tatsächlich gegen ein fehlerhaftes Bauteil richtet.

66 responses to “Blanke Wut: Mann zerstört BMW M6 E63 wegen unlösbarer Probleme”

  1. MFetischist says:

    Ich dachte der Mann kommt aus Italien?

    Lustig ist aber das die Karre ein Leasingwagen ist. Er will den M6 aber reparieren lassen, um sie vor dem Reichstag nochmal zu zertrümmern.

    Ihm gehts demnach ums Prinzip und nicht die Kohle. 😀

    BMW sah wie so oft “Keinen Handlungsbedarf.”

    Geile Show – von beiden Seiten.

    • Konkurrenzkampf says:

      Entweder macht sich da einer unendlich wichtig oder, wenn man genauer hin sieht, steckt die Konkurrenz dahinter, die die Welt erobern will. Denen ist alles zuzutrauen.

  2. JohnVI says:

    Für so ein primitives Verhalten habe ich kein Verständnis über. Wenn ihm das Getriebe nicht gefällt und es ihm eh nicht aufs Geld ankommt, soll er sich einen Mercedes holen – zum Glück kann ja jeder frei wählen wofür er sein Geld ausgibt.

    So eine Show ist eine peinliche Selbstdarstellung von Menschen, die sich selbst zu ernst nehmen.

    • MFetischist says:

      Klar nutzt er die Bühne auch für sich aber seine Aktion verfehlt seine Wirkung nicht. Ich würde meinen BMW auch nicht so bearbeiten, bei dem M6 tut es mir auch im Herzen weh.

      Seine Erregung kann ich trotzdem verstehen, wenn man sich ansieht, was er laut Medienberichten für eine Odyssee mit BMW ( nicht dem Fahrzeug ) sondern der Marke mitgemacht hat.

      “Wir sind nicht zuständig” … “Wir auch nicht”

      • 135iCoupe_N55 says:

        wirklich beurteilen mag ich diesen Fall nicht, was mich stutzig macht ist:

        – er besitzt den Wagen bereits seit 2008, war der bisher einzige Besitzer (evtl. Bedienungsfehler, Getriebe falsch eingefahren?)

        – wenn er so viel Geld hat einen M6 zu demolieren und anschließend wieder reparieren zu lassen um ihn dann nochmal zu demolieren, warum hat er dann nicht einfach auf eigene Kosten das Getriebe tauschen lassen (wenn er sich mit dem Wagen doch einen “Traum” erfüllt hat)

        den Bericht fand ich bis jetzt am Besten:

        http://de.autoblog.com/2013/09/17/wut-auf-bmw-service-unzufriedener-kunde-zerstort-m6-video/

    • Pro_Four says:

      ..ich habs schon geschrieben, ich glaube nicht recht daran das man seine Karre VOR den Türen der IAA zerstört und das wegen einem rabiaten schaltenen SMG-Getriebe.
      Ansonsten bin ich bei Dir!!

      • der_ardt says:

        an das SMG dachte ich auch schon. Wer solche Aktionen startet, dem ist auch zuzutrauen das SMG in seiner Härte zu unterschätzen und cholerisch darauf zu reagieren, wenns ruckhaft schaltet.

      • v10 says:

        Wie schon weiter unten geschrieben: Es gab damals Leute die haben ihren M6 genau deshalb verkauft. Wegen dem SMG.
        Und mit falsch eingefahren, wie 135i sagt, hat das schon gar nichts zu tun. Das SMG ist wie es ist. Man lernt damit zu leben oder nicht. Bei mir ists auch nicht anders. Ich fahre die R-Tronic immer im Sportmodus. Da knallt das Getriebe dann dass die Ohrwaschel wegfliegen, aber dafür stellt sich auch keinerlei Nick-Effekt mehr ein.

    • dicker says:

      primitiv ist es am pc zu sitzen und so einen müll zu schreiben. der mann hat rückgrat und bettelt nicht bei BMW um einige euros, die sie ihm für eine reparatur übernehmen, wenn sie denn gütig sind. ich wünschte, es gäbe mehr von solcher sorte. einfach typen, die sauber im kopf sind und sich nicht jeden scheiß gefallen, der ihnen in der werkstatt geboten wird.
      rummaulen und ungerechtigkeiten in kauf zu nehmen ist natürlich bequemer als blech zu verformen. von daher: eier, wir brauchen eier!

  3. cisi says:

    wer hatte denn diese probleme nicht mit bmw… wie oft hab ich zu hören bekommen da kann man nix machen ist so normal.

    335d mit 245 ps(auf deren prüfstand gemessen!) … kann man nix machen ist so.

    130i mit getrieberasseln (ein altbekanntes problem was umso häftiger wird umso wärmer da söl wird)… kann man auch nicht lösen.

    130i die bremsblöcke werden schief aufgebraucht und sind nach der hälfte der zeit schon auszutauschen.. kan man auch nix machen.
    lenkrad ist bei geradeausfahrt nicht gerade.. kann man auch nix machen da die nächste einstellstufestufe dann in die andere richtung nicht mehr gerade ist…..

    Aber dafür sind die umsätze und verkaufszahlen so hoch wie noch nie. Somit alles ok.
    Damit muss man mit nem bmw leben oder es lassen.

    • cw17 says:

      Exakt so ist es, leider. Habe aktuell ähnliche “Erfahrungen” und kann den Mann da oben teilweise gut verstehen.

    • MFetischist says:

      Ich kann deine Erfahrungen teilen und bestätigen. Zumal ich auch noch nie eine Niederlassung erlebt habe, bei der der Service gestimmt hat. Gut okay NL Bonn mal ausgenommen.

      Sonst hab ich mir immer einen “Privaten” BMW Vertragshändler suchen müssen, bis ich auch hier zufrieden war.

      • Testraindrop says:

        Magst du den Vertragshändler nennen mit dem du zufrieden warst?

        Komme aus der Gegend und hab auch schon einige durch…

        • MFetischist says:

          In der Nähe von Bonn, weiß ich dir leider keinen zu nennen. =(

          In der NL Bonn war ich nur aufgrund eines Defektes, welcher auf dem Heimweg von Brüssel aufgetreten ist.

          Die NL Bonn bot aber guten Service und schnelle Abwicklung. Ich war zufrieden. Achja und die hatten einen Alpina B12 5,7 E31 in der Werkstatt stehen. 😉

          • Testraindrop says:

            Ach schade 🙂

            Um ehrlich zu sein hab ich die NL Bonn aus irgendeinem Grund immer gemieden… Nächstes mal kann ichs ja testen 🙂

            …genug OT….

    • 135iCoupe_N55 says:

      das Streuerkettenrasseln/-scharben bei den N47-Dieselmotoren ist ab Baujahr 2011 auch nur noch ein “Komfortproblem” und wird nicht mehr auf BMW-Kosten behoben hmmm… bei einem Premium-Motor mag ich solche Geräusche eigentlich nicht dauerhaft wahrnehmen müssen…

      ja davon gibt es leider einige Beispiel bzgl. BMW, ob das bei anderen Marken jedoch besser ist?

      • B3ernd says:

        “…ob das bei anderen Marken jedoch besser ist?” Ich denke die ANtwort kennst auch du -> Nein!

        Eins hat mir mein Nebenjob während des Studiums gelehrt – egal wie viel Geld du für einen Wagen ausgibst, die Hersteller machen so wenig wie möglich und teilwiese viel zu wenig. Egal ob BMW, Aston Martin, Porsche oder Audi/VW. EIn Aston Mechaniker sagte, dass er sich niemals einen kaufen würde. (Ist nicht repräsentativ – aber interessant)

        Aber wie oben jemand schrieb “solange der Rubel rollt und die Leute weiter die Autos kaufen, ändert sich nichts daran.

        • cisi says:

          das kann gut sein, aber wenn ich einen günstigen yaris fahre und die beim service zicken denk ich mir halt, meinegüte du hast ja auch dementsprechend wenig auf den tisch gelegt… aber bmw ist ja inzwischen so was von überteuert dass für mich eh nur mehr gebrauchte in frage kommen. Da die so maßlos überteuert sind schrumpft der wert in kürzester zeit auf den korrekten Marktwert, und da kann man dann tatsächlich noch zuschlagen. Zudem sind kinderkrankheiten da schon vorhanden oder eben nicht und man kauft die katze nicht im sack und hofft ja kein problem zu haben weil man sonst in der scheisse ist weil bmw nicht weiterhilft.

    • Master_Of_Desaster says:

      Also wir hatten noch nie solche Probleme mit BMW, bei uns war das Lenkrad schief nach einer Reparatur, kein Problem, kostenlos wieder gerade gemacht.

      • cisi says:

        da hattes du wohl glück mir ist gerade eingefallen, dass ich ein metallisches schlagen links vorne im radhaus hatte. Wegen dem musste ich eine preisminderung bei verkauf in kauf nehmen weil nat. bmw nicht in der lage war es zu reparieren. Selbst nachdem auf meine kosten die stoßdämpfer komplett ausgetauscht wurden hatte sich nix geändert. (der vorschlag sie zu tauschen kam von bmw nachdem ich das problem angemerkt hatte).
        Die sind teilweise hoffnungsvoll übervordert mit den aktuellen modellen. Wenn das was tiefgründigereres nicht rund läuft, bleibt man normalerweise darauf sitzen.

        • 135iCoupe_N55 says:

          das kann sein dass die BMW-Werkstätten mit den neuen Modellen teilweise überfordert sind.

          Interessant auch, stellt man ein Problem mit dem Motor fest, z.B. ruckeln oder der Bordcomputer zeigt einen Fehler an wird mittlerweile oft einfach nur ein Software-update in der Werkstatt gemacht, man bekommt das Auto ohne Reparatur zurück… selbstverständlich ist das Problem damit nicht behoben und man kann ein 2tes mal in die Werkstatt fahren, erst dann wird auch das Auto richtig repariert, extrem dämlich!

          • MFetischist says:

            Die Jungs fischen immer öfter im trüben.. Nicht dämlich, ärgerlich³.

            Oft funktioniert das nach dem Prinzip “Trial&Error” … Dabei ist nun gefühlt sogar der Lack diagnosefähig.

  4. ineverfeltsotight says:

    Nachahmer einer Aktion, die es schon mal gab, dumm dazu weil das Auto geleast ist und anhand der “Mängelbeschreibung” hat der Gute einfach das falsche Auto gekauft. Ein M6 ist nunmal kein Weichspüler: das Auto macht Krach, vibriert, und das SMG Getriebe knallt die Gänge rein. So gehört sich das bei einem 507PS Auto mit sportlichem Anspruch. Das kommt davon wenn man zuviel Kohle und keine Ahnung hat!

    • MFetischist says:

      Nö.. BMW entwickelt einmal ein Produkt und überlässt es dann weitestgehend sich selbst. Bestes Beispiel ist ja aktuell der Z4, der vor allem technisch eine tiefgreifende Überarbeitung hätte erfahren müssen. ( siehe Tests Sportauto usw. )

      Das das Fahrzeug dann natürlich nicht mehr so gut nachgefragt wird, darf dann nicht überraschen.

      Das hat die Z Baureihe nicht verdient.

      Zum M6.

      Gerade in der Preisklasse muss man mehr Reaktion auf Kundenwünsche seitens BMW erwarten dürfen. Es hilft nicht, wenn man die Kunden einfach auf die nächste Modellgeneration vertröstet. Premium? Nur beim Preis.

      Man kann Audi vorwerfen, was man will. Am R8 haben sie das Getriebe als Schwachpunkt ausgemacht und es durch ein anderes ersetzt. Seit dem wird das Fahrzeug in den höchsten Tönen gelobt. Mir egal ob der R8 einen längeren Zyklus hat, so stell ich mir eine Reaktion auf Kundenmeinungen vor.

      Wenn BMW so weiter macht, werden sie diesen Modellzyklus der F Baureihen weiter Rekordabsätze feiern können, aber bei der nächsten Generation wissen die Leute was sie für ihr Geld bekommen und die Fabelabsätze sind dann meiner Meinung nach nicht weiter zu realisieren.

      Und nochmal.. BMW 320si. Das Sinnbild der Qualitäts”sicherung” schlechthin. Von den Rückrufen mal ganz zu schweigen.

      • Master_Of_Desaster says:

        BMW ist technisch anderen Herstellern 8 Jahre voraus. Das kann man überall nachlesen.

        • Julius says:

          Warum beziehen sie dann künftig Hybridtechnik von Toyota, kriegen die Steuerkettenprobleme (Schaben) u.a. bei den Vierzylindern nicht in den Griff, lassen Kunden monatelang auf Ersatzteile warten wenn sie so doll voraus sind? Wers glaubt…

        • MFetischist says:

          Die Technik muss auch beherrschbar sein. Was nützt einem eine Rakete, die theoretisch zum Mond fliegen kann aber bei jedem zweiten Start auf der Rampe umfällt und in die Luft geht?

        • v10 says:

          Also jetzt wirds aber lächerlich. BMW ist anderen Herstellern um Jahre voraus in der Verarbeitung von Kohelfaser. Ansonsten bewegen sie sich auf dem Niveau der Konkurrenz. Mal sind sie besser, mal schlechter. Die Luft ist dünn da oben.

    • Master_Of_Desaster says:

      Genau So isses.

  5. crocaine says:

    Hätte sich sein Freund nicht mal schwarze Socken leisten können anstatt einen wunderschönen E63 M6 zu zerstören? 😉

    • crocaine says:

      Außerdem wirkt es schon sehr lustig wie der Iranische “Besitzer” die Axt hält. Der Mann hatte wohl noch nie eine in der Hand gehabt. Etwas zaghaft wie er “sein” Fahrzeug demoliert. Seinem Tennisfreund macht es wohl umso mehr Spass.
      Ich halte nichts von der Aktion. Man hätte vll. vorher eine ausgiebige Probefahrt ausführen sollen anstatt sich nachträglich über das SMG zu beschweren.

      • 135iCoupe_N55 says:

        da steht Aussage gegen Aussage, BMW behauptet dass der Wagen in Ordnung sei, in dem Bericht den ich oben verlinkt habe steht drin: “Bei einer Klage des Halters wurde durch den Gerichtssachverständigen
        und BMW Sachverständigen festgestellt, dass die Probleme existieren.”
        also scheint etwas nicht in Ordnung zu sein…
        aber wie auch oben geschrieben, wenn er so viel Geld hat den Wagen so kaputt zu machen hätte er auch auf eigene Kosten das Getriebe wechseln können, aber da hätte wohl die Presse nicht gezahlt 😉

  6. Master_Of_Desaster says:

    So ein Vollpfosten, da kann man ja garnicht zuschauen… Der schöne M6 (bis auf die Sitzfarbe :D). Den hätter mir schenken können.

  7. renaco says:

    Der Mensch macht den Unterschied.
    Gerade in solch hochemotionalen Produkten wie PKWs, da ist es das wichtigste auf den Kunden ehrlich einzugehen.
    Das Problem ist dass eine, aber wie man als Kunde mit einem berechtigten oder auch unberechtigtem Problem behandelt wird macht den unterschied.
    Ich habe nach vielen Jahren BMW auch einen Landrover gekauft, trotz vieler Probleme begegnet man mir dort sehr respektvoll, mit Sachverstand und schnellen Lösungen.
    Bei BMW werde ich, egal wie viel ich kaufe, immer als Nummer behandelt.
    Sachverstand (Produktbezogen) ist kaum einer vorhanden, und man prüft selbst bekannte Mängel erst mal hochnäsig intern, ohne den Kunden mit einzubeziehen oder danach über die Situation aufzuklären.
    Dafür kommt dann die bitte, wenn jemand anruft immer die höchstpunktzahl für den Kundenservice zu geben, weil man sonst dem armen Servicemitarbeiter ja die stelle kostet…

    • MFetischist says:

      Danke genau das ist mein Punkt. Ich möchte auch nicht alle über einen Kamm scheren, gerade mit dem Angebot des BMW Service Mobils habe ich sehr gute Erfahrung gemacht.

      Wenn man einmal den Service bei Benz oder Alpina in Buchloe erlebt hat, sieht man die Welt aber mit anderen Augen.

  8. Thomas says:

    Willkommen in unserer modernen Gesellschaft.
    Auf der einen Seite haben die Leute nichts zu fressen und auf der anderen zertrümmern wohlhabende Menschen ihre Luxusautos …

  9. Pro_Four says:

    ….ich kann noch nicht so recht an die Wirklichkeit des Videos glauben, der das noch filmt und dazu das ganze noch zur Schau stellt, never, irgendwas stinkt da gewaltig!!!

  10. BMW-Fan/a says:

    Was ich nicht verstehen kann das bei solche negativen dämlichen Aktionen immer ein BMW die Hauptrolle hat. Brennende BMW´s auf der Autobahn, Frau die mit ihrem BMW-Cabrio in einen Fluss fährt weil die Fussmatte vor´s Gaspedal gerutscht ist, älteres Ehepaar folgt dem BMW-Navi und fährt eine Fussgängertreppe hinunter, BMW-M-Fahrer verursacht Massenunfall und so weiter und so fort. Von Audi habe ich soviel Schrott in den Medien noch nicht gelesen.
    Und wenn man sich die Autosendungen ansieht wird einem auch schlecht. Sollte der I8 nicht die Atraktion auf der IAA sein. Weit gefehlt, wenn man sich z.B. die letzte Sendung von PS-Das Automagazin angesehen hat die von der IAA berichtete. VW-Jünger Claus Niedwitz oder wie der heißt berichtete nur von VW-Marken – es war eine einzige Katastrophe!
    Zahlt BMW diesen Schmierfinken zu wenig Geld oder woran liegt das?

    • v10 says:

      Das ist nicht richtig. Schätze das ist selektive Wahrnehmung.
      In China hat ein Mann seinen Maserati Quattroporte vor der Niederlassung zerstört aus Frust über die vielen Probleme. Und das war kein Leasingfahrzeug!
      Ausserdem wurde landauflandab über die Steuerkettenproblematik bei den VW berichtet, die AutoBild war wochenlang voll davon.
      Ein R8 Fahrer dem Audi die Bremsen nach einem Ausritt auf der Rennstrecke nicht ersetzen wollte ging ebenfalls auf die Barrikaden und wirbelte jede Menge Staub auf. Er hat seine Bremse nie ersetzt bekommen.
      Was das SMG betrifft. Ich las in einer Autoanzeige folgendes: “Verkaufe Schaukelpferd. Mein M6 schaltet wie eine Oma. BMW sagt, das wäre normal. Ich kaufe mir nun ein Auto mit einem richtigen Getriebe”. Und das war kein Witz. Das Auto wurde auch verkauft.
      Ich sage es schon seit Jahren: die R-Tronic ist wirklich kein gutes Getriebe, aber das SMG im M6 war eine Frechheit. Es handelt sich beim M6 um ein Luxussportcoupe. Man hat einen Sportmotor samt Sportgetriebe in einen Wagen gesetzt in dem beides nichts verloren hatte, weil man einen keinen Sportwagen hatte. Der Alpina war das im Vergleich wesentlich bessere Auto.

      • El Barto says:

        “Das ist nicht richtig. Schätze das ist selektive Wahrnehmung.”

        Stimmt, unvergessen sind beispielsweise:

        – die tödlichen Unfälle mit frühen Audi TT ohne Bürzel und ESP

        – das Elchtest-Debakel der ersten A-Klasse

        – klemmende Gaspedale bei Toyota

        – platzende Reifen bei Ford Explorern mit Firestone-Bereifung

        – Motorbrände bei Volvo

        – einfrierende VW-Aggregate

        • Pro_Four says:

          …nicht zu vergessen aus dem Jahre 2010 als bekannt wurde was für Bremsen der R8 wirklich hatte und wie gefährlich das Teil war.

          • v10 says:

            So, jetzt gehts wieder zu weit. Das stimmt nämlich nicht. Der R8 war nie gefährlich und hatte nie Bremsprobleme dieser Art, wie sie etwa der TTRS hatte, auch nicht mit Stahlscheiben. Probleme gab es bei den Autos hingegen mit den R-Tronicgetrieben (Haltbarkeit) und mit Motorschäden.

  11. Pro_Four says:

    ….Guys bei dem Film tut einem wirklich das Autoherz weh, egal welcher Hersteller das gewesen wäre. Und dann noch irgendwelche Flyer verteilen!!

  12. mave says:

    bmw = BringMichWerkstatt

  13. quickjohn says:

    Sagenhaft – da leidet ein Mensch aus dem Iran unter Massenausfall von Sicherungen (und vermutlich anderen Problemen) – und im Laufe von 43 Kommentaren (Stand 19.09.; 13.30 Uhr) hangelt man sich zur – überwiegenden – Generalverdammnis der BMW eigenen Qualitätsansprüche und Servicebereitschaft hoch.

    Und fast Jeder der schon irgendeinmal ein Problem mit seinem Bimmer hatte gibt seinen quatitativen Senf dazu .

    Was soll die Erkenntnis daraus sein? Will doch wohl keiner im Ernst behaupten dass dieses gemeinschaftliche Auskotzen irgend einen Anspruch an Representativität hat. Ich glaube nicht dass all die Qualitäts-Studien gerade BMW in einem soviel besseren Licht darstellen, als es die Marke gemäß der Teilnehmer dieser Diskussion verdient!

      • quickjohn says:

        Ich habe von Studien (Plural!) gesprochen – diese per link gezeigte Reaktion beweist halt nur, dass es Dir auf eine objektive Sicht eben gerade nicht ankommt!

        Daß Du Dich direkt gemeldet hast wundert mich ebenfalls nicht – der Tenor Deiner Äusserungen (in dieser Diskussion) wurde ja von meinem Statement auch zu 100% erfasst.

        • MFetischist says:

          Mir war schon klar, dass das vor allem an meine Adresse ging.

          Meine Replik kam jedoch nur deshalb, weil du allen Kritikern hier absprichst, sich möglichst objektiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

          Ich kann dich nur bitten, deiner Polemik auch die entsprechende Darstellung der von dir benannten Studien folgen zu lassen.

          Bei der obigen Auflistung des ADAC handelt es sich nicht um eine Studie, sondern lediglich um eine Aufstellung der Rückrufe von BMW in den letzten Jahren.

          Diese Liste steht erst einmal für sich.

          Auch habe ich mir den Spaß gemacht und nach den ominösen von dir nicht näher genannten Studien im Internet gesucht. J.D. Power ( 2013 ) bspw. attestiert BMW bez. der Anzahl der Probleme mit ihren Fahrzeugen noch nahe am Branchendurchschnitt zu liegen. Der Hauptkonkurrent Mercedes schneidet im Ergebnis deutlich(!) besser ab und Porsche lass ich hier mal ganz unerwähnt.

          Branchendurchschnitt meint in dem Fall jedoch alle Hersteller von Automobilen, was nicht gerade als positives Zeugnis zu verstehen ist, wenn man als Premiumhersteller einen gehobenen Qualitätsanspruch vom Kunden bezahlt haben möchte.

          Dies zur Einordnung.

          Welche “Studien” möchtest du sonst ins Feld führen? Den Gelben Engel? http://www.adac.de/infotestrat/unfall-schaeden-und-panne/pannenstatistik/pannenstatistik_methodik_hintergrund.aspx

          Hierbei dürftest du freilich nicht den Einsatz des BMW Service-Mobils vernachlässigen, der in solche statistischen Erhebungen nicht mit einfließt.

          Was hast du anzubieten?

          http://www.bimmertoday.de/2010/11/03/consumer-report-lasst-bmw-co-nicht-gut-dastehen/

          • der_ardt says:

            “Hierbei dürftest du freilich nicht den Einsatz des BMW Service-Mobils vernachlässigen, der in solche statistischen Erhebungen nicht mit einfließt.”

            Müsste man aber bei anderen Herstellern ebenfalls abziehen. In den Ländern, in denen der jeweilige Service stark ist wird eben besonders viel von den Herstellern selbst abgeschleppt und die Statistik verwässert

          • quickjohn says:

            Du hast offenbar Probleme von A-Z, mindestens jedoch bis P wie Polemik, sonst würdest Du mich nicht der Selben zichten.

            Ich brauche im Übrigen garnicht ‘anzubieten’, denn bereits mit Deinem ‘Angebot’ (Zitat: “J.D. Power ( 2013 ) bspw. attestiert BMW bez. der Anzahl der Probleme mit ihren Fahrzeugen noch nahe am Branchendurchschnitt zu liegen”) wird schon das Zutreffen meines Statements dokumentiert – nämlich: …dass das gemeinschaftliche Auskotzen hier nichts mit der objektiven Qualitätsbewertung einer Marke zu tun hat.

            Die in diesem Thread geäusserten ‘Qualitäts-Probleme’ der Marke BMW werden jedoch hier allenthalben als typisch hingestellt was unzutreffend – weil nicht representativ – und deshalb, um in Deinem Jargon zu bleiben, polemisch ist.

            • v10 says:

              quickjohn, ich möchte noch einmal wissen, wer behauptet hat, dass es sich hier um die objektive Qualitätsbewertung einer Marke handelt. Ich habe das nie so gesehen und keinen Anhaltspunkt dafür entdeckt. Es ist genau das, was du es nennst. Ein Auskotzen, daran ist nichts falsch. Wir alle haben unsere Erfahrungen mit Werkstätten und Produkten (nicht nur Autos) und wir alle reden gerne darüber. Ich kann nichts Falsches darin entdecken.

    • v10 says:

      Kann mich nicht erinnern, dass jemand behauptet hat, dass diese Aussagen repräntativ sind. Die deutschen Premiumprodukte (und nicht nur die) leiden halt allgemein immer mal wieder unter Mängeln, was wohl auch mit der komplexen verbauten Technik zu tun hat. In diesem Fall ist es ein eingebauter, denn ein SMG kann nicht zufriedenstellend schalten, ausser unter Vollllast im Sportmodus, das liegt in der Natur der Sache. Dieses Getriebe hätte niemals in den 6er eingebaut werden dürfen. Ich kann dir aber sagen, das ist bei Audi auch nicht anders. Bei Motortalk singen sie das gleiche Lied. Einige haben da beim aktuellen A4 Rostprobleme, usw. Schau hin wo du willst. Beim Ferrari Italia haben es Kunden geschafft das Getriebe nach 1400km im reinen Strassenbetrieb zu schrotten. Warum also die Aussagen nicht ernst nehmen. Bei BMW und Audi und Ferrari und Konsorten tut es ja offensichtlich keiner, dann wenigstens hier.

  14. dicker says:

    benny, sieht so blanke wut aus? der mann lächelt.

  15. Markus Sichelschmidt says:

    Ich habe einige Erfahrung mit M5/M6 und ich bin kein Fan vom SMG, aber richtige Probleme gab es damit nicht wirklich( ich denke es lag am Fahrer)!
    Am Nürburgring wurden das Auto ständig am Limit bewegt und keine Probleme!
    Man hat auch einige einstell Möglichkeiten was das SMG angeht es gibt sogar ein Automatikmodus, wie beim DKG!
    Das Getriebe sollte Formel 1 feeling vermitteln, und da geht es um Zeit!
    Und ja es kann sehr harte Schläge geben, dem kann man aber zuvorkommen, in dem man beim schalten ganz leicht vom Gas geht.
    Für die USA wurde Der M5/M6 sogar mit Schaltgetriebe angeboten weil die Amerikaner damit wohl nicht so gut klar gekommen währen!

    • v10 says:

      Das SMG funktioniert solang ganz gut, wie es am Limit und im Sportmodus bewegt wird. Dito bei der R-Tronic und jedem ähnlichen System. Dann knallt das Getriebe die Gänge rein, kein Nicken, keine Verzögerung, allerdings auch kein Komfort und Unruhe im Auto. Gerade im Alltag, kein Vollgas, kein Gänge ausdrehen, etc. funktioniert das Getriebe, nicht anders die R-Tronic, nicht zufriedenstellend. Weder ist sie da besonders sportlich noch komfortabel. Was im M3 noch in Ordnung war, und in einem Auto wie dem Gallardo oder R8 (R-Tronic, ebenso nervend) noch einigermaßen zu vermitteln, wurde bei einem Luxuscoupe wie dem M6 vom Kunden in vielen Fällen nicht verstanden. Wieso sollte man in einem BMW6er Formel 1 Feeling vermitteln. Das ist das falsche Auto dafür. Ein DKG schaltet weich und schnell und zwar immer. Es ist das bessere System, BMW hat das glücklicherweise erkannt und fährt nun Sportautomatik und DK. In den USA wurde der M5/M6 mit Schaltgetriebe angeboten, weil die Amerikaner aus kulturellen Gründen Handschaltung mit Sportlichkeit gleichsetzten. Auch einen Audi S5 zum Beispiel gibt es deshalb in den USA mit Handschaltung, in Deutschland nicht. Automatisierte Getriebe gelten in den USA als grundsätzlich unsportlich, selbst wenn moderne DKG s das genaue Gegenteil der trägen Wandlerautomaten der 70 und 80er Jahre sind. Da dort alles Automatik fährt, hebt man sich von der Masse ab, in dem man Handschaltung fährt. So nach dem Motto: ich kann schalten, ich kann Autofahren.

  16. melstaub says:

    Habe von dieser Aktion erst heute erfahren. Meinen BMW M coupé hätte ich auch fast wieder weggegeben – eine Diva ist er! Habe aber dann einige Fahr- und Rennstreckentrainings gemacht und heute fahre ich ihn ohne Probleme auch im Winter! Er ist halt ein Sportwagen, so wie der M6 halt wohl auch. Ich erkannte sofort: Ich bin das Problem und nicht der Wagen. Heute ist er mein Kumpel 😉 übrigens: ich bin eine Frau und kann das Teil fahren!

    • v10 says:

      Der M6 ist kein Sportwagen. Warum ist deinM eine Diva. Hat doch Handschaltung. Es war nicht so, dass der Mann mit seinem Fahrzeug in dem Sinne nicht zu recht kam, dass er es nicht beherrschen hätte können. Darin liegt ein Unterschied. Ehrlich gesagt tu ich mir schwer die Story die du uns hier erzählst du glauben. Ich denke du bist weder eine Frau noch hast du ein M-Coupe. Wenn ich mich irre, entschuldigung.

      • melstaub says:

        Wenn Du den M coupé schon mal gefahren wärst, wüsstest Du, wovon ich rede. Man muss sich ihm anpassen und nicht umgekehrt. Ansonsten lernt man ihn von der “anderen” Seite kennen. Und: Ich habe nicht behauptet, dass der M6 ein reiner Sportwagen ist, sondern habe geschrieben “halt wohl auch”, ich gehe bei diesem Auto einfach mal davon aus, dass da eine gewisse Sportlichkeit vorhanden ist. Bin ihn ja noch nie gefahren. Und doch: Ich bin eine Frau! Aber lassen wir das: der M6 ist ja hier das Thema.

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