BMW i3: Produktion von Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle gestartet

BMW i, BMW i3 | 18.09.2013 von 8

Die BMW Group schreibt Geschichte: Im Werk Leipzig ist wenige Tage nach der Premiere auf der IAA 2013 der erste BMW i3 vom Band gerollt …

Die BMW Group schreibt Geschichte: Im Werk Leipzig ist wenige Tage nach der Premiere auf der IAA 2013 der erste BMW i3 vom Band gerollt – als weltweit erstes in Großserie gefertigtes Auto mit Carbon-Fahrgastzelle und als erstes Premium-Elektroauto, das von Beginn an für den elektromotorischen Antrieb konzipiert wurde. Nach Jahren der Planung und Entwicklung konnte die Produktion somit zum geplanten Zeitpunkt gestartet werden, um die ersten Kunden wie seit Mitte 2011 angekündigt noch Ende 2013 beliefern zu können.

Große Teile der Produktion finden dabei an anderen Standorten statt, in Leipzig aber erfolgt die Montage der kompletten Fahrzeuge. Die Carbon-Fasern werden zuvor in den Werken Moses Lake und Wackersdorf hergestellt und in Form gebracht, einige andere Komponenten für den BMW i3 kommen aus den Werken Landshut und Dingolfing.

"Hochzeit" - Verbinden des Fahrgestells mit der Karosserie.

Am Standort Leipzig hat die BMW Group in den letzten Jahren rund 400 Millionen Euro investiert und 800 Arbeitsplätze geschaffen. Zum Produktions-Beginn des Serien-i3 waren heute neben dem BMW-Produktionsvorstand Harald Krüger auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung vor Ort. Der erste in Serie gebaute i3 wird am 29. September als Führungsfahrzeug beim Berlin-Marathon eingesetzt und dafür heute symbolisch an Marathon-Läufer Jan Fitschen übergeben.

Harald Krüger (Produktionsvorstand der BMW AG): “Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens. Mit dem BMW i3 schreiben wir Geschichte. Wir bringen nicht nur unser erstes Elektrofahrzeug auf die Straße, sondern definieren auch Nachhaltigkeit in Bezug auf individuelle Mobilität mit wegweisenden Technologien und Prozessen vollkommen neu. Wir benötigen 50% weniger Energie, 70% weniger Wasser und beziehen die elektrische Energie zur Produktion der BMW i Modelle CO2-frei von den Windrädern auf unserem Werksgelände.”

Stanislaw Tillich (Sächsischer Ministerpräsident): “Ich bin stolz darauf, dass wir mit BMW einen so innovativen Automobilhersteller bei uns in Sachsen haben und dass BMW den i3 in seinem Werk hier in Leipzig baut. Das beweist, dass Sachsen ein attraktiver Standort ist in Bezug auf seine Forschungs- und Lehreinrichtungen, seine Infrastruktur und nicht zuletzt auf die hoch qualifizierten und motivierten Menschen.”

Burkhard Jung (Oberbürgermeister der Stadt Leipzig): “Das BMW Werk war von Beginn an ein Segen für unsere Stadt und erweist sich auch heute noch als Jobmotor. Dass BMW hier zudem die Produktion der Elektrofahrzeuge ansiedelt, ist zudem eine glänzende Perspektive für unsere Kommune.”

8 responses to “BMW i3: Produktion von Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle gestartet”

  1. Bensen says:

    “… und beziehen die elektrische Energie zur Produktion der BMW i Modelle CO2-frei von den Windrädern auf unserem Werksgelände.”
    Und wenn kein Wind weht, werden keine Autos gebaut? Ganz ohne konventionellen Strom wird es wohl nicht gehen. Es kann natürlich auch sein, dass die Windräder so viel Energie produzieren, dass BMW im Durchschnitt auf +/- null kommt.

  2. Heiko says:

    Mit Verwunderung muss ich immer lesen das nur die Montage in Leipzig erfolgt, während die anderen Komponenten aus anderen Werken kommen.Alle CFK Teile die im RTM Verfahren hergestellt werden (das sind ca 90 % der Karosserei) kommen aus Leipzig, das selbe gilt für die Spritzgussteile die außen am Auto angebracht werden. Ein paar CFK Komponente die im Nasspressverfahren hergestellt werden kommen von Zulieferern. Das Drive Modul wird in Dingolfing vorgefertigt. Beim i8 sieht es genau umgekehrt aus da kommen die CFK Teile noch aus Landshut.
    Das sollte langsam mal auch in der Presse so rüberkommen.

    • M4rtin06 says:

      Also soweit ich weiß kommen auch viele Teile für den I3 aus Landshut.
      Woher hast du deine Info?

      • Heiko says:

        Nun das ist ganz einfach zu beantworten ich arbeite in der CFK Produktion in Leipzig. Wir haben in Landshut mit der Abmusterung der Werkzeuge begonnen weil in Leipzig noch der Rohbau stand.Seit fast ein dreiviertel Jahr sind alle Werkzeuge nach Leipzig verlagert worden.Auch von der Kapazität kann Landshut schon gar kein i3 produzieren da wir in Leipzig die doppelte Maschinenanzahl haben. Beim i8 sieht es anders aus, da nur eine geringe Stückzahl zu erwarten ist kann Landshut alle Teile dort produzieren.

  3. mikk says:

    :)) Ich freue mich schon auf meinen …. alllerdings will ich den erst im April bekommen. Und da es im März genügend Wind gibt, wird das ein ganz ein grüner i3 werden 😀

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