IAA 2013: Audi-Studien Sport quattro und nanuk quattro, neues A3 Cabrio

Sonstiges | 17.09.2013 von 32

Auf der IAA 2013 präsentierten neben der BMW Group natürlich auch andere Hersteller ihre Neuheiten sowie diverse Concept Cars, die uns Hinweise auf zukünftige Modelle …

Auf der IAA 2013 präsentierten neben der BMW Group natürlich auch andere Hersteller ihre Neuheiten sowie diverse Concept Cars, die uns Hinweise auf zukünftige Modelle liefern sollen. In einer eigenen kleinen Halle präsentierte die VW-Tochter Audi gleich zwei sportliche Studien und das neue A3 Cabrio auf MQB-Basis, mit dem die Ingolstädter das kommende BMW 2er Cabrio F23 ins Visier nehmen. Optisch profitiert der offene A3 unübersehbar vom längeren Radstand, der ihm eine deutlich elegantere Heckpartie beschert.

Noch spannender sind allerdings die beiden sehr unterschiedlichen Sportwagen-Studien Audi nanuk quattro und Audi Sport quattro, die beide auf ihre ganz eigene Art zu gefallen wissen.

Audi-Sport-quattro-Concept-Hybrid-V8-IAA-2013-LIVE-01

Das gelbe Audi Sport quattro Concept verkörpert einen viersitzigen Sportwagen mit extrem kraftvollem Antriebsstrang. Hierbei wird der V8-Biturbo aus Audi RS 6 & Co. mit einem Elektromotor kombiniert, was für eine beeindruckende Systemleistung von 700 PS sorgt. Der EU-Verbrauch bleibt dabei, typisch für einen Plug in-Hybrid mit relativ großer rein elektrischer Reichweite, auf niedrigem Niveau: 2,5 Liter entsprechen einem CO2-Ausstoß von 59 Gramm pro Kilometer und würden auch einem Kleinwagen gut zu Gesicht stehen.

Von den Fahrleistungen eines Kleinwagens ist der 1.850 Kilogramm schwere Audi Sport quattro 2013, der auf einer verkürzten A6-Plattform aufgebaut wurde, allerdings meilenweit entfernt: Nach nur 3,7 Sekunden ist der Sprint von 0 auf 100 erledigt, maximal sind 305 km/h möglich!

Einen Sportwagen ganz anderer Art stellt das Audi nanuk quattro Concept car, denn hier zählt neben der Performance auf Asphalt auch Geschwindigkeit abseits befestigter Straßen. Große Bodenfreiheit und sportlich-flache Formen kombiniert der Audi nanuk mit einem neu entwickelten V10 TDI, der satte 544 PS und 1000 Newtonmeter Drehmoment an alle vier Räder verteilt. Der Zehnzylinder-Diesel wuchtet das 1,9 Tonnen schwere Sport-SUV in 3,8 Sekunden auf 100, begnügt sich aber im EU-Zyklus mit 7,8 Liter auf 100 Kilometer.

Audi A3 Cabrio 1.8T S-Line

Audi Nanuk Quattro Concept V10 TDI

32 responses to “IAA 2013: Audi-Studien Sport quattro und nanuk quattro, neues A3 Cabrio”

  1. Thomas says:

    Audis mit Doppelscheinwerfern und Ringen, BMWs ohne Doppelscheinwerfer mit Streifen …
    Man könnte meinen, BMW und Audi waren abends in einer Bar, liesen sich volllaufen und haben, beim nach Hause gehen, aus Versehen ihre Jacken vertauscht.

    • B3ernd says:

      Der große Unterschied, den BMW kann man kaufen, den Audi werden wir wohl in zwei Jahren in einer ähnlichen Version auf der IAA sehen – als Konzept versteht sich 😉

    • Pro_Four says:

      …diese sind aber nur bei der i-Familie zu sehen. Bei allen anderen bleiben die markanten Angel Eyes erhalten, wie auch die Streifchen bei Audi.^^

      • Der_Namenlose says:

        Wenn man genau hinschaut, sieht man die Doppelscheinwerfer ineinander gelegt, also irgendwie noch angedeutet und vorhanden.

  2. A-Man says:

    Bei der Vorstellung des nanuk hat Stadler das Concept “hat die Funktion eines Sports Activity Vehicles” ^^

  3. cereb says:

    Sorry aber die beiden Tomtom-Bildschirme als Spiegelersatz beim nanuk gehen gar nicht. Und die Kameraarme erinnern mich an die Händchen von nem Tyrannosaurus.

  4. quickjohn says:

    Bei der Nanuk-Studie muss man sich schon fragen ob hier nicht jegliche Grenzen einer seriösen Präsentation eines – wen auch nur – Show-Cars überschritten wurden.

    Lassen wir einmal offen wie und wohin so ein ‘Ding’ passen würde. Die technischen Angaben sind einfach der Hohn.

    Ein angeblich neuentwickelter V10 TDI mit Monster-Drehmoment, natürlich mit 3 vor dem Beschleunigungskomma und exaktem EU-Verbrauchsangaben. Und so ein Unsinn wird dann auch noch brav weiterverbreitet.

    Wie weit kann eine Verar…..he eigentlich noch gehen?

    • Der_Namenlose says:

      Die genauen technischen Angaben sind aber ein Markenzeichen von Audistudien: man sieht immer ein unfertiges Fahrzeug, sehr oft nicht einmal fahrbereit, dafür aber bis ins Detail spezifiziert. Köstlich.

      • Pro_Four says:

        …und amüsant^^

      • der_ardt says:

        schlimmerweise bleiben die spektakulären Werte dann hängen und denen, die sich wenig damit beschäftigen, bleibt ein innovatives Herstellerbild

      • dicker says:

        audi hat einen R8, den hat BMW nicht. audi zeigt hier fertige hybridtechnik, die sich in richtung porsche 918 orientiert und du schwafelst irgendwas von BMW…womöglich auch noch vom i8 oder? ich brech zusammen…nimm deine BMW-brille ab.

        • Pro_Four says:

          “fertige hybridtechnik”
          WOW, gabs das denn schon mal bei Audi!!??
          Erzähl doch mal was Audi in Richtung Hybrid bei Leistung/Gewicht/Fahrleistung bis jetzt auf die Beine gestellt hat?!

        • Der_Namenlose says:

          So mein “dicker”, ich habe aber kein Wort von BMW geschrieben, geschweige denn von i8.
          Audi zeigt fertige Hybridtechnik? Aha! Welcher der beiden Hersteller hat hier ein Serien-Hybridauto vorgestellt?
          Ich versuche ja immer höflich zu bleiben, aber das was Du abends trinkst und/oder rauchst, würde ich nicht mehr nehmen.

          • Logitech says:

            Ein Serien-Hybridauto konnte man bei Audi im Jahre 1997 in Form des A4 Duo erwerben, jedochte wollte es kein Mensch da viel zu teuer und keine irr­wit­zigen Öko-Debatten in der Öffentlichkeit. Ich bin gespannt ob sich der i3 durchsetzen wird, neu erfunden hat BMW hier das Rad aber auch nicht wie es von der Marketingabteilung gerne suggeriert wird (siehe Opel Ampera usw.).

            • Der_Namenlose says:

              Ja das mag sein und irgendwann davor bei olympischen Spielen in München gab es auch BMWs, die elektrisch fuhren und irgendwann davor gab es auch schon elektische Fahrzeuge und so weiter.
              Das alles hat mit dem Einwand von “dicker” nichts zu tun. Er liest nicht richtig, wirft anderen “Schwafeln” vor, macht es dabei selbst und schreibt falsche Sachen.
              Noch ein Wort zu i3: bitte bei BMW immer das Gesamtkonzept betrachten, welches als Ganzes einzigartig ist. Das ist aber eine andere Diskussion. Unabhängig davon, ist was Opel/GM da gemacht hat, neidlos anzuerkennen. Das ist schon eine starke Leistung.

    • der_ardt says:

      Der V12 TDI war doch im Q7 auch schon die reinste Lachnummer von der nicht einmal Audi wusste, wer das eventuell hätte haben wollen..

      • Pro_Four says:

        …aber Hauptsache DICK auftragen.

      • B3ernd says:

        Einspruch euer Ehren! 😉

        Der V12 war alles andere als schlecht. 500PS und realistische 11-12l Verbrauch sind für ein 2,7t Brummer fantastisch – wobei wir auch gleich beim grüßten Problem sind -> das Gewicht. Motor und Getriebe haben ein Gesamtgewicht von 400kg(habe es mal gelesen)

        Die Kraft war ein gigantisch. Klar, heute würde man den V8 auf die gleiche Leistung und Kraft bekommen, aber ein V12 ist doch was anderes. Auch wenn die Laufruhe nicht mal im Ansatz an einen V12 Benziner kommt. Und ein paar verrückte haben sich auch gefunden diesen Wagen zu kaufen.

        • MFetischist says:

          Unvernünftig bis ins Mark aber faszinierend zugleich.

        • der_ardt says:

          Selbst dir fällt doch anscheinend kein klares Profil ein, in das der Q7 V12 TDI passt.
          Sportler? zu schwer.
          Luxus? Diesellaufruhe, wer die Kohle hat fährt lieber einen echten Benziner-V12.
          Alles andere? Zu teuer.
          Höchstens als Exot mit derbem Drehmoment interessant, dafür aber im Q7 einfach zu alltäglich.

          • B3ernd says:

            Stimmt wohl, aber passt das nicht auch auf unglaublich viele andere Fahrzeuge zu? X5M, Cayenne Turbo S und Co?

            Ich zitiere gerne MFetischist, denn der hats einfach gut formuliert “Unvernünftig bis ins Mark aber faszinierend zugleich.”

            • MFetischist says:

              Er dürfte einfach noch aus der Zeit stammen, als BMW und Audi monatelang um den stärksten Seriendiesel der Welt stritten. ( 745d… )

              Nur mal so zur Einordnung.

            • der_ardt says:

              Sind alles “sinnlose” Autos, stimmt. Nur der Vergleich des Q7 V12 TDI mit direkten – falls man das so nennen kann – Konkurrenten geht praktisch immer zu Ungunsten des Q7 aus. Schwerer als andere Power SUVs, daher trotz der Leistung und dem Drehmoment langsamer in Kurven und geradeaus. Teuer dazu und um sich das leisten zu können optisch nicht exotisch genug (letzteres würde ihn für mich wieder reizvoll machen, ich stehe auf Understatement 😉 ).

  5. simons700 says:

    Das erste A3 Cabrio bei dem man nicht schon beim Ansehen lachend vom Stuhl fällt!

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