BMW i3 in Capparisweiß: Live-Fotos zeigen Carbon-Elektroauto im Alltag

BMW i | 2.08.2013 von 11

Die Zukunft kommt im Alltag an: Wenige Tage nach seiner offiziellen Enthüllung in New York, Peking und London hat einer unserer Leser den BMW i3 …

Die Zukunft kommt im Alltag an: Wenige Tage nach seiner offiziellen Enthüllung in New York, Peking und London hat einer unserer Leser den BMW i3 komplett ungetarnt in München erwischt und liefert uns erste Alltags-Fotos vom neuen Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle. Lackiert ist der Werkstestwagen in Capparisweiß – neben Arravanigrau die einzige Farbe, für die BMW keinen Aufpreis berechnet.

Dank der schwarzen Akzente des sogenannten Black Belt und weiteren Elementen in BMW i Blau wirkt der i3 laut unserem Leser dennoch sehr schick und modern. Dass der Kleinwagen mit seinem auffälligen Design sofort auffällt, versteht sich von selbst.

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Wer nicht im Raum München wohnt oder anderenorts viel Glück hat, kann den neuen BMW i3 bei seiner Publikumspremiere Mitte September auf der IAA 2013 in Frankfurt oder ab November auch bei vielen BMW-Händlern in Augenschein nehmen.

Die Preise für das erste frei verkaufte Elektroauto von BMW beginnen bei 34.950 Euro für das Modell mit rein elektrischem Antrieb, die hier erwischte Variante i3 REX mit Range Extender – erkennbar am zusätzlichen Tankdeckel über dem rechten Vorderrad – kostet mindestens 39.450 Euro und bietet eine Reichweite von bis zu 340 Kilometer im Comfort-Modus.

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11 responses to “BMW i3 in Capparisweiß: Live-Fotos zeigen Carbon-Elektroauto im Alltag”

  1. Bensen says:

    Mir fällt jetzt erst auf, dass das Schwarz an den Nebelscheinwerfern und am Schweller aus mattem Kunststoff hergestellt ist. Das wurde aber nicht schön gelöst, wie ich finde! Außerdem ist mir direkt bei der Premiere aufgefallen, dass das Schwarz bei den Rückleuchten und vom Dach nicht zu den restlichen schwarz lackierten Teilen passt (zu sehen auf den “Live-Fotos zu Innen- und Kofferraum von der Weltpremiere”). Das finde ich aber weniger schwerwiegend als das matte Schwarz.

  2. Ludwig says:

    Warum müssen Elektroautos immer wie echte Öku-Schüsseln aussehen? Diesen Sachverhalt hätte BMW anders lösen sollen um dem Markenimage gerecht zu werden. Allein die 155er “Teerschneider” mit Niederquerschnitt sehen meiner Meinung nach nur noch lächerlich aus. Es gibt nicht mal die Optionen um das Fahrzeug zumindest optisch so zu gestalten, das es eine gewisse Fahrdynamik vermittelt. Jedem, der die Videos vom i3 auf dem Testgelände bei BMW gesehen hat, muss aufgefallen sein das bereits bei geringen Kurvengeschwindigkeiten ein Reifenquietschen auftritt was ausschließlich durch die “interessanten” Reifenmaße hervorgerufen wird. Mir ist klar, das diese Räder enorm wenig Reibungsverluste darstellen, jedoch ist es schon komisch das gerade bei dem ersten Elektrofahrzeug eine solche Rad/Reifen-Kombination gewählt wird. Es ist schlicht und einfach der Kunde dieser Fahrzeuge, der von aller Welt als Ökonomischer Weltretter (auch als Hallo hier bin ich Syndrom bekannt ist) angesehen werden will, und dies geht nunmal nur mit einem Fahrzeug das sich auch Optisch von dem “normalen” PKW abhebt, z.B. mit einer solchen Bereifung. Vielleicht fährt man in München aber auch nur wieder auf der Understatement-Schiene, denn die Begeisterung die diejenigen äußern die den i3 schon gefahren haben, kann mit dem Auftritt des Fahrzeugs rein Optisch nicht widergespiegelt werden.

    Aber wer bin ich das ich BMW erkläre wie sie ihre Produkte auf den Markt zu bringen haben…nur meine Meinung 🙂

    • JohnVI says:

      Jeder soll seine eigene Meinung haben. Du kannst Dich auch fragen, warum wir überhaupt breite Reifen gut finden? Das hat alles mit einer Prägung zu tun, die durch Rennwagen entstanden ist und dem Ottonormalfahrer suggeriert, dass er auf jedem 316i Breitreifen braucht – das ist totaler Quatsch. Wären wir anders geprägt, könnte es auch sein, dass schmale Reifen cool sind und breite lächerlich.
      Die Reifen des i3 bieten die gleiche Traktion, wie ein Breiterer, da sie einen größeren Durchmesser haben. Auf welchem Wagen dieser Klasse findest Du serienmäßig 19-Zoll Felgen und hast eine Option auf 20er? Mit den 20-Zoll, Felgen finde ich, sieht der Wagen übrigens durchaus dynamisch aus. Bei Nässe soll die Traktion dieser Reifen sogar besser sein, als die von herkömmlichen. Also wer mit der Reifenbreite ein Problem hat, sollte sich ernsthaft fragen, ob er Reifen vielleicht nur kauft, um gut auszusehen. Ich habe mir zum Beispiel schon mal eingestehen müssen, dass ich mit meinen schmalen Winterreifen im Alltag eigentlich besser unterwegs bin, als mit den Walzen im Sommer. Deutlich mehr Komfort, weniger Verbrauch und vom Grip her merke ich selten einen Unterschied, ganz im Gegenteil habe ich den Eindruck, dass die Winterreifen auch bei warmen Temperaturen und Feuchtigkeit deutlich mehr Traktion bieten.

      Gerade beim ersten Elektrofahrzeug von BMW ist es wichtig, dass man alles dem Nutzwert unterordnet, da die Reichweite eh nicht enorm ist. Die Reifen spielen da eine große Rolle und wer meint, er kommt mit weniger Reichweite zurecht, kann sich sicher bald bei einem Tuner breitere ordern – ich würde das nicht machen.

      Wenn Du sagst, der i3 sieht aus wie eine Öko-Schüssel, ist das Deine Meinung. Ich finde das nicht, sondern ganz im Gegenteil habe ich den Eindruck, dass der i3 im Vergleich zum A2 oder der alten A-Klasse, welche ein ähnliches Konzept von der Bauform hatten, ausgesprochen sportlich aussieht. Keine Spur von Öko Schüssel und wenn man nicht wüsste, dass es ein Elektroauto ist, dann würde man glauben, dass ein kräftiger Benziner verbaut ist. Auch hier fängt eine zukünftige Prägung schon an zu wirken – man vermischt das was man weiß, mit dem was man empfindet.

      • Ludwig says:

        Ich kann dir bei all deinen Punkten nur Recht geben 🙂

        Ich glaube in meinem Kommentar ist jedoch mehr als deutlich herauszulesen, das ich offensichtlich kein potentieller Kunde für den i3 bin. Deswegen kommt es auch zu meiner Meinung das ein Auto “Satt” dazustehen hat, und das heisst jetzt keineswegs tiefer, breiter, und vor allem BÖSE a la schlecht gemachter E36 😀 Es geht mir dabei eher um die Optik die ein 1er E82 (auch 1erM) mit 18 Zoll (245er hinten schauen schon cool aus mit dem negativen Sturz beim 1er) und M-Fahrwerk hat, oder auch der E9x 3er (M3 auch) mit 18 Zoll und M-Fahrwerk. Diese Fahrzeuge stehen meiner Meinung nach “Satt” da, ohne Prollig oder Overdone zu wirken. Der i3 sieht (für mich) lediglich wie ein echtes Elektroauto aus, was von den Machern bestimmt auch ein Stück weit so gewollt ist, denn dies provoziert die Aufmerksamkeit der Außenwelt.

        Wie gesagt, ich bin noch einer derer, der unter einem “echten” BMW ein kompaktes Fahrzeug (1er + 3er) mit R6 + Handschaltung + RWD versteht. Das mag für manche hier altertümlich wirken, aber mir gefallen die Fahrzeuge unseres Lieblings-Autmobilherstellers mit dieser beschriebenen Konfiguration am besten. Und versteh mich bitte nicht falsch, mir geht’s primär um das Fahrverhalten und um (für mich) wichtige Kernfeatures die mich zum BMW-Enthusiasten machen, die Optik stell dennoch einen wichtigen Aspekt bei einem Fahrzeug dar (für mich :D)

        Btw. ich bin Anfang 20, es soll sie also noch geben, die “Jungen” Menschen in unserer Gesellschaft, die nicht nur gefallen an iPhones und BMW i-Produkten finden können, sondern vor allem an der Technik, die in den Antriebssträngen von BMW R6 aufwärts (auch AMG-Sauger und Porsche, sorry for that) wieder zu finden ist und diese mit großen Emotionen verbinden. Falls jetzt einer Blöd kommt mit “du hast doch noch nie ein gescheites Auto bewegen dürfen”, ich fahre 130i und regelmäßig Fahrzeuge aus Zuffenhausen. Das soll jetzt keineswegs protzig rüberkommen, jedoch findet man bei uns in der Gesellschaft immer wieder die “ich bin älter und weis alles besser” Menschen (JohnVi du bist nicht gemeint :D) die einen aufgrund von geringem Alter geringes Wissen zugestehen.

        Amen 🙂

        • JohnVI says:

          Ich verstehe Dich sehr gut, weil es mir bei vielem ähnlich geht. Deinen Einwand mit den Reifen beim 1er empfinde ich ganz genau so, aber ich versuche mich dann doch daran zu erinnern, dass nur weil ich etwas irgendwie schön finde, muss es nicht gut oder richtig sein oder nicht eine sinnvollere Alternative geben. Ich wollte mit meinem Kommentar nur einmal sagen, dass es für BMW wichtig ist, den üblichen Gewohnheiten etwas entgegenzusetzen, da man sonst nie zu etwas neuem kommt. Der i3 ist eben ein großer Schritt weg vom herkömmlichen Auto und das muss man auch nach aussen sichtbar machen, sonst nimmt es niemand war. Hast Du ja auch gesagt. Ein Stadtauto ist halt nie so sexy wie ein Roadster oder ein GT, aber war in diesem Fall die logische, vernünftige Wahl für den Anfang und die anderen folgen sicher bald und die bieten mehr fürs Auge.

          Für Dein Faible für Autos aus Zuffenhausen gibt es von mir übrigens keine Schläge 😉 Porsche baut hervorragende Autos und das Design des 911 ist unerreicht. Ich hatte das Glücke für viele tausend Meilen einen Cayenne fahren zu dürfen, seitdem weiß ich, dass der das einzig wahre SUV ist.

        • qwer123 says:

          du bist mit Anfang 20 und deiner Meinung zum Aussehen eines Fahrzeugs auch nicht die Zielgruppe von BMW. Das Auto soll kein Sportwagen sein, somit braucht er keine so breiten Reifen…

  3. Dr_Elephant says:

    Ich habe gestern einen ungetarnten grauen I3 in Dresden gesehen, Werkstestwageni mit rotem Leipziger Kennzeichen. Sehr schön war das LED-Tagfahrlicht und auch die Proportionen.

  4. JohnVI says:

    Adrian van Hooydonk hat bei der Präsentation übrigens auch noch ein paar Worte verloren und das Design des i3 erklärt. Wen es interessiert, findet das Video hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=45R9wqFphPA

    Außerdem gibt es hier noch ein ausführliches Interview mit Benoit Jacob, der für das Design des i3 verantwortlich ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=zw_jZMIncYk

  5. hahhah says:

    mann, ist das ding übel…

  6. […] es einem unserer Leser nun erneut gelungen ist: Nachdem wir vor ein paar Tagen erste Fotos eines BMW i3 in Capparisweiß zeigen konnten, folgt nun ein BMW i3 REX in […]

  7. […] lange vor dem Marktstart des BMW i3 im November auf Live-Fotos aus dem Straßenverkehr gesehen! Auf Capparisweiß und Solarorange folgt nun Ionic Silver, neben Solar Orange, Laurusgrau und Andesitsilber eine von […]

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