BMW i3 2013: Technische Daten zum Elektroauto mit CFK-Fahrgastzelle

BMW i | 10.07.2013 von 55

Die #Vorfreude wächst: Knapp drei Wochen vor der offiziellen Premiere des BMW i3 wurden nun einige weitere technische Daten zum ersten in Großserie gebauten Elektroauto …

Die #Vorfreude wächst: Knapp drei Wochen vor der offiziellen Premiere des BMW i3 wurden nun einige weitere technische Daten zum ersten in Großserie gebauten Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle veröffentlicht, um einige der drängendsten Fragen zu beantworten. Laut den technischen Daten bringt der Serien-i3 ein DIN-Leergewicht von 1.195 Kilogramm auf die Waage, nach EU-Norm kommen 75 Kilogramm für Fahrer und Gepäck hinzu.

Angetrieben wird der BMW i3 2013 wie angekündigt von einem Hybrid-Synchronmotor, der 125 kW und 250 Newtonmeter Drehmoment auf kurzem Weg an die Hinterräder schickt. Das genügt, um in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen, den Zwischensprint von 80 auf 120 km/h erledigt der i3 in 4,9 Sekunden.

BMW-i3-2013-Serie-Technik-Carbon-Fahrgastzelle-2

Noch wichtiger dürfte für manchen potenziellen Kunden die Reichweite sein und auch hier hält BMW Wort: Im Comfort-Modus wird der BMW i3 mit voll geladener Batterie zwischen 130 und 160 Kilometer zurücklegen können, allerdings lässt sich der Abstand zwischen zwei “Tankstopps” durch passende Wahl der Fahrmodi deutlich vergrößern: Im Modus EcoPro+ sind sogar 200 Kilometer möglich.

Wer regelmäßig noch mehr Reichweite benötigt oder schlicht und ergreifend auf der sicheren Seite sein will, kann ab Marktstart zum BMW i3 REX mit Range Extender greifen. In diesem Fall wird zusätzlich zum Elektro-Antrieb ein 650 Kubikzentimeter großer und 34 PS starker Benzin-Verbrennungsmotor verbaut, der das Ladeniveau der schwerpunktideal im Fahrzeugboden untergebrachten Lithium-Ionen-Akkus mit einer Energiekapazität von 22 kWh konstant halten kann. Wie der Elektro-Motor ist auch der optionale Verbrenner direkt an der Hinterachse platziert.

Mit Range Extender steigt die Reichweite auf 300 Kilometer, mit Hilfe von Tankstopps lässt sich die Reichweite aber wie bei jedem konventionell angetriebenen Auto beinahe beliebig verlängern. Allerdings lässt sich die Batterie auch bei Fahrzeugen ohne Range Extender in relativ kurzer Zeit wieder auf einen brauchbaren Wert laden: An einer Schnellladesäule kann die Batterie in unter 30 Minuten auf etwa 80 Prozent ihrer maximalen Kapazität geladen werden. An einer Haushalts-Steckdose kann der gleiche Vorgang bis zu acht Stunden dauern.

Offiziell unbeantwortet bleibt die Frage nach dem Preis des BMW i3, die Hinweise auf einen Grundpreis von etwa 36.000 Euro – wie wir ihn schon im vergangenen Herbst genannt haben – verdichten sich allerdings nun auch in anderen Medien. Selbst der BMW i3 REX mit Range Extender könnte somit unter einem Grundpreis von 40.000 Euro bleiben. Serienmäßig steht der BMW i3 auf 19 Zoll großen Felgen, die rundum mit speziellen Reifen im Format 155/70 R19 bezogen sind.

Die schmalen Reifen sind aerodynamisch günstig und tragen so gemeinsam mit dem niedrigen Gewicht zur relativ großen Reichweite des BMW i3 bei. Im EU-Zyklus kommt das BMW Megacity Vehicle auf einen Verbrauch von 0,13 kWh pro Kilometer, der lokale CO2-Ausstoß liegt naheliegenderweise bei 0 Gramm pro Kilometer. Der Marktstart des BMW i3 erfolgt im November 2013, alle verbleibenden Daten sowie Bilder der ungetarnten Serienversion wird BMW i spätestens am 29. Juli liefern.

55 responses to “BMW i3 2013: Technische Daten zum Elektroauto mit CFK-Fahrgastzelle”

  1. Istanbul8 says:

    was mir sorgen macht ist der enorme elektrosmog in der Zelle ,verursacht duch motor, batterietrafo ,dynamos etc. am besten ist immer noch ein 1980 ford mustang, nur lenkrad und motor sonst nichts 😀

    • Lauerput says:

      Einfach einen Traumfänger an den Rückspiegel hängen.

    • domdom says:

      Ich glaub hierbei kann größtens Entwarnung gegeben werden. Zum einen sind die von dir genannte Strahlenquellen niederfrequent. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass dein Handy mehr Strahlenbelastet als ein Elektrofahrzeug. Zum anderen würden sich ja die Elektrokomponenten untereinander Stören, wenn die Strahlenbelastung hoch wäre und diese sind wesentlich empfänglicher für Induktion, als es ein menschlicher Organismus ist. Deswegen wird im EMV-Labor bei der Entwicklung dafür gesorgt, dass die wichtigen Komponenten weniger Strahlung absorbieren und die Strahlungsemitter weniger nach außen geben.
      Was mich allerdings bei dem Fahrzeug absolut begeistert, ist das niedrige Leergewicht, obwohl ein richtig schwerer Akku im Boden eingebaut wurde. Ich wage zu behaupten, dass dieses Auto richtig klasse Fahreigenschaften besitzt. Die #Vorfreude steigt…

      • MFetischist says:

        Ich wage zu behaupten das der Hype spätestens 3 Jahre nach Markteinführung gänzlich abgeebbt ist.

        • v10 says:

          Ja. Bin deiner Meinung. Weiss bloß nicht, ob es drei Jahre braucht. Sollte es zu einem wirtschaftlichen Einbruch kommen, werden die E-Autos sowieso die ersten Ofer sein. Jedes Elektroauto, egal ob es ein Renault Zoe ist oder ein BMW i3 oder ein Tesla ist bis jetzt ein Luxusgut im Vergleich zu den jeweiligen Verbrennern. Man muss es sich leisten können und wollen ein Elektroauto zu fahren. Es geht nur mit staatlicher Förderung oder mit dem Willen anders zu sein oder mit dem Wunsch die Umwelt zu entlasten (was nicht funktioniert). In dem Moment, wo es nur noch um Effizienz geht, weil die Zeiten mies sind, kommt die Axt. Es kann auch nicht sein, dass ein Stadtauto als umweltfreundlich verkauft wird, dass unglaubliche 125kw hat.125 kw. Um damit in der Stadt zu fahren? Das ist doch Irrsinn.

  2. Locke says:

    Danke für den Beitrag, ich konnte mich (wieder einmal) köstlich über die Augenwischerei und den Betrug, den der BMW-Konzern mit dem i3 am Kunden betreibt, amüsieren.

    Für 130-160km Reichweite soll also eine unterdimensionierte Batterie mit einer Kapazität von 22kwh ausreichend sein?
    Schauen wir mal: 22kwh entsprechen ungefähr 30 PS, die über eine Stunde zur Verfügung gestellt werden können.
    Man müsste also mit einem Energieaufwand von 30 PS eine Geschwindigkeit von 130-150km/h (also eine Stunde lang) fahren, wobei da noch nicht mal Beschleunigungsvorgänge, Klima und Licht + sonstige Verbraucher mit eingerechnet sind. Spätestens hier schimmert die Lüge ganz unverblümt durch, denn das ist bei einem normalen Fahrzyklus pyhsikalisch unmöglich. On Top kommt aber, dass das Ganze im “Comfort Modus” zu bewerkstelligen sei, also mit Klima und dem ganzen Schnickschnack, eine Kundenverdummung zum Quadrat.

    Richtig lachen konnte man dann auch bei der Erwähnung des EcoPro+ Modus.
    Hier sollen ja 200km Reichweite möglich sein, also mit der Batteriekapazität, die schon schon ohne Klima etc. noch nichtmal 130km ermöglicht.
    Das ist an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten.

    Auf deutsch übersetzt heißt das wohl: die Möglichkeit, die angegebene Reichweite zu schaffen inkludiert zwangsläufig Dahinschleichen, zum Verkehrshindernis werden, das Frieren und Schwitzen im Winter bzw. im Sommer. Und das Ganze zu einem überteuerten Preis. Ja, das wird wahrlich “Freude am Fahren” ;O)

    Ehrlich enttäuscht bin ich auch über fehlende Weiterentwicklung der Batterien bzw der Kapazitäten. Hier arbeitet man mit Material, welches man schon vor mehreren Jahren angekündigt hatte. Ein technischer Offenbarungseid, leider.

    desillusionierter Gruß

    • Helios says:

      das selbe spiel mit werksangabe verbrauch von litern setzt demnach fort für batteriepower

    • Helios says:

      Bürger sind Parasiten ,nichts darf dem Benzinmotor Konkurrenz machen. Battrietechnologien existieren bereits, welche die 4-5 fache Kapazität erreichen. Aber diese Technologien werden gehütet. Alles funktioniert in Wechselwirkung. Autobauer unterstützen Benzinverkauf, Benzin unterstützt den verkauf von Fahrzeugen. Eine SUper Batterie wird niemals zwischen diese Bürgerabzock Symbiose kommen. BMW würde von der Elite niemals das GO bekommen niemals.

      • v10 says:

        Ja du meine Güte. Was für ein Blödsinn. Als Freund einer Frau die in der Batterieforschung arbeitet, versichere ich dir, dass das nicht stimmt. Weiterhin sage ich dir, dass jene Forschungseinrichtung mit allen großen deutschen Automobilherstellern zusammenarbeitet. Die Kenntnisse die dort errungen werden, fließen an alle Partner. Es ist ein Unterschied ob man eine Batterie unter Laborbedingungen testet oder ob sie zur Serienreife entwickelt wurde.

    • Pro_Four says:

      …”Man müsste also mit einem Energieaufwand von 30 PS eine Geschwindigkeit von 130-150km/h (also eine Stunde lang) fahren, wobei da noch nicht mal Beschleunigungsvorgänge, Klima und Licht + sonstige Verbraucher mit eingerechnet sind”
      Eine Stunde lang? Dieses Auto wurde aber nicht für die BA gebaut sondern für den Stadtbetrieb, also sind die Reichweiten weitläufig schaffbar. BA -siehe oben im Text- macht dann der Rex.
      Und: jeder kann, per Modi, sich selber seine Reichweite einteilen oder mal flink durch die Stadt flitzen. Ich kenne keinen 4 Sitzer für unter 40.000€ der in unter 8sek. auf 100 sprinten kann.
      Das Fahrzeuggewicht ist Weltklasse trotz schwere Batterie. Fahrfreude wird -gerade wegen dem Schwerpunkt der Batterie- trotzdem aufkommen, auch kann hier sogar mal ein schnelles Ampelanfahren machen kann.

      • MFetischist says:

        “Ich kenne keinen 4 Sitzer für unter 40.000€ der in unter 8sek. auf 100 sprinten kann.”

        Gibts sowas bei Benz nicht? Für so ein Fahrzeug muss ich nichtmal nach Nippon gehen. BMW 320i Limousine F30 sei an dieser Stelle mal – schmerzfrei – exemplarisch genannt.

        “Fahrfreude wird -gerade wegen dem Schwerpunkt der Batterie- trotzdem aufkommen, auch kann hier sogar mal ein schnelles Ampelanfahren machen kann.”

        Das lass ich bei den dünnen Reifen mal offen.

        “BA -siehe oben im Text- macht dann der Rex.”

        Gerade der Rex ist für mich so hmm ich weiß nicht. Also ohne Rex bekommen sie die Karren nicht an den Mann oder die Frau. Schon klar – dafür ist die Angst der Kunden, mit der Fuhre irgendwo stehen zu bleiben – viel zu groß.

        Allerdings brauch ich mit einem Rex kein Elektroauto. Dann kann ich gleich zum Hybriden greifen. Der Rex zeigt eigentlich das der i3 vll. noch viel zu früh kommt.

        Interessant sind auch die Kontroversen im Konzern.

        Ich halte viel von der Carbontechnik und hoffe auf eine flächendeckende Verbreitung aber von Projekt “i” halte ich bisher bekanntlich nichts.

        Der Spiegel bringt Pro und Cons mal wieder in ein schickes Gleichgewicht. Schade das wegen dem i8 kein Supersportwagen aus BMW’s Werkshallen rollen wird.

        Alles nur ein Spleen der Hauptaktionäre!? 😉

        http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bmw-i-projekt-der-riskante-weg-der-bayern-in-die-elektromobilitaet-a-910128.html

        Knackpunkt bleibt die Akkutechnik, “Memory-Effekte” im weitesten Sinne und deren Reperaturkosten. Ich vermute das die Karren als Gebrauchtwagen – mit 4-5 Jahren auf dem Buckel – zu Hunderten auf den Fahrzeughöfen der Händler stehen werden und sich keiner mehr an sie herantraut.

        • Pro_Four says:

          “Gibts sowas bei Benz nicht? Für so ein Fahrzeug muss ich nichtmal nach Nippon gehen. BMW 320i Limousine F30 sei an dieser Stelle mal – schmerzfrei -”

          Elektro mein guter Elektro, schon klar das der Preis nicht wenig ist, zur Konkurrenz, die ja nur bekannte Fahrzeuge nutzen und die Batterie in den Wagen bauen-sagen wir mal -I.O. 😉

          “Das lass ich bei den dünnen Reifen mal offen”

          Ja die Reifen, lassen natürlich diese Beschleunigung nicht zu. Ich sehe nur das hohe Drehmoment der Elektromotoren als Problem, ansonsten ist der Wert mit der heutigen Elektronikhelfer schaffbar.

          “Also ohne Rex bekommen sie die Karren nicht an den Mann oder die Frau”

          Der Rex ist ja auch nur für Kunden die über längere Strecken fahren wollen und einfach den Kompromiss suchen, auch dort will BMW keine Kunden zur Konkurrenz abwandern sehen.

          “Dann kann ich gleich zum Hybriden greifen”

          Nach heutiger Sicht ist bei einem Hybriden -nehmen wir mal den Prius- der Verbrenner immer noch größer als der Elektromotor. Dazu “rollt” der Prius bei langsamer Fahrt mit dem Elektromotor, ansonsten fährt der Prius ausschließlich auch mit dem Verbrenner.

          “Ich halte viel von der Carbontechnik und hoffe auf eine flächendeckende Verbreitung aber von Projekt “i” halte ich bisher bekanntlich nichts.”

          Das ist genau der Punkt, nicht so skeptisch dem Erneuerbaren entegensehen, auch mal die Augen öffnen. BMW macht hier den Anfang, der sicher nicht einfach und leicht ist, aber schaffbar. ;)))

          “Der Spiegel bringt Pro und Cons mal wieder in ein schickes Gleichgewicht.” Der Wagen steht doch noch nicht mal zum Verkauf, also abwarten.
          Ich war auch immer skeptisch dem Elektro gegenüber, aber seitdem ich den Smart ED gefahren bin, habe ich meine Meinung leicht geändert. Nur das der i3 hier noch eine andere Klasse darstellt.

          • MFetischist says:

            “Elektro mein guter Elektro, schon klar das der Preis nicht wenig ist, zur Konkurrenz, die ja nur bekannte Fahrzeuge nutzen und dies um die Batterie bauen, ist der Preis -sagen wir mal -I.O. ;)”

            Das hast du nicht dazugesagt. 😉 Gibts das trotzdem von Benz nicht? 😀 Ich stichel mal weiter.

            Ich find den Anschaffungspreis für den i3 auch okay. Attraktiver wird er dadurch für mich nicht. Aber ich muss ihn ja auch nicht kaufen. 😀

            Rein mit der Carbontechnik in die M-Sparte. 😀

        • JohnVI says:

          Mensch, da enttäuscht Du mich aber ein wenig. Du bist doch sonst immer so gut informiert.

          Die Reifen sollen durch ihren großen Durchmesser ähnliche Traktion wie ein kleinerer breiter Reifen bieten. Entscheidend ist ja die Kontaktfläche – so dumm ist BMW nun auch nicht. Der wird schon ordentlich beschleunigen – das ist ja der Witz am drehmomentstarken E-Motor. Wäre ja noch schöner, wenn die das durch falsche Reifen kaputt machen.

          RangeExtender mach deutlich mehr Sinn als ein Hybrider. Als Generator läuft der Motor ständig im optimalen Drehzahlbereich und erreicht so einen höheren Wirkungsgrad. Außerdem ist die Reichweite im rein elektrischen Modus deutlich höher, so dass man den RE seltener braucht, was natürlich auch deutlich effektiver ist, da man insgesamt mehr Strom und weniger Benzin verbraucht.

          SPON Artikel? Von Tom Grünweg? Der Mann hat erstens gar keine Ahnung und die Qualität des Spiegel ist so dermaßen schlecht geworden, dass ich denen gar nichts glauben würde.

          Dass es bei BMW intern Widerstände gab, davon kann man ausgehen – das ist in jedem Unternehmen so, in dem man etwas verändert – selbst wenn es nur die Pausenzeiten sind, gibt es immer irgendwelche Hinterweltler, die sich für wichtig halten – bestimmt auch bei BMW. Entscheidend ist, dass sie in der Lage waren diese zu überwinden, ganz im Gegensatz zu VW/Audi.
          Ich kann mir auch vorstellen, dass die Quandts da ein Wörtchen mitgeredet haben. Aber inhabergeführte Unternehmen sind grundsätzlich innovativer und erfolgreicher als die durchschnittliche AG. Die werden schon wissen, wie ihr Geld langfristig am besten investiert ist.
          BMW i wird sich für BMW noch als eine sehr kluge Investition herausstellen – davon bin ich überzeugt.

          • MFetischist says:

            “Entscheidend ist ja die Kontaktfläche – so dumm ist BMW nun auch nicht. Der wird schon ordentlich beschleunigen – das ist ja der Witz am drehmomentstarken E-Motor. Wäre ja noch schöner, wenn die das durch falsche Reifen kaputt machen.”

            Wer redet denn von der Fahrt geradeaus?

            “RangeExtender mach deutlich mehr Sinn als ein Hybrider. Als Generator läuft der Motor ständig im optimalen Drehzahlbereich und erreicht so einen höheren Wirkungsgrad. Außerdem ist die Reichweite im rein elektrischen Modus deutlich höher, so dass man den RE seltener braucht, was natürlich auch deutlich effektiver ist, da man insgesamt mehr Strom und weniger Benzin verbraucht.”

            Pflichte ich dir bei. Trotzdem zeigt der Rex wie weit die Technik ist. Nicht weit genug, um gegen einen Verbrenner attraktiv zu wirken. Elektro wird wohl die nächsten 10-15 Jahre eine Urbane Randerscheinung bleiben. Mal sehen wie es dann weitergeht. Brennstoffzelle?

            Bei der Akkutechnik ist es momentan irgendwie, wie mit den Space Shuttles… Je weiter man kommen will, umso mehr Gewicht muss man mit sich rumschleppen und irgendwann ist das Konstrukt so schwer, dass man vom Boden nicht mehr wegkommt. 😀

            “BMW i wird sich für BMW noch als eine sehr kluge Investition herausstellen – davon bin ich überzeugt.”

            Kommt drauf an, was man darunter subsumiert. Das Wort magst du ja. 😉 Den Einstieg bei SGL Carbon? Der wird sich meiner Meinung nach auch auszahlen. Trotzdem pflichte ich dem – von dir gescholtenen – Artikel bei -> Die Carbontechnik und die Forschungsgelder für “i” in den “konventionellen” Autobau gelenkt, würde allen Fahrern der Marke und der Marke ansich mehr bringen.

            Die Ökobilanz des Unternehmens wäre besser und mit Elektro könnte man sich dann immernoch beschäftigen, wenn die Speichertechnik endlich die notwendigen Sprünge gemacht hätte.

            • JohnVI says:

              “Die Carbontechnik und die Forschungsgelder für “i” in den “konventionellen” Autobau gelenkt, würden allen Fahrern der Marke und…”

              Darauf möchte ich dann doch noch mal kurz eingehen;) Aus unternehmerischer Sicht ist das Risiko hier abzuwarten bis die Technik so weit ist tatsächlich höher, als diese Entwicklung jetzt zu gestalten. Ich gebe Dir absolut Recht, dass die Akkutechnik heute noch nicht das gelbe vom Ei ist, aber das waren Verbrennungsmotoren vor 100 Jahren auch nicht.
              Das Problem ist doch, dass sich die nötige Entwicklung nicht von alleine tut. BMW hat also die Wahl zu warten, aber dann machen asiatische und wohlmöglich amerikanische Unternehmen diese Entwicklung und das Risiko, dass man diesen Rückstand nicht mehr in akzeptabler Zeit aufholen kann, ist hoch und dann wenn eingetreten auf jeden Fall existenzbedrohend oder man entwickelt an vorderster Front mit. Solche strategischen Fehleinschätzungen haben schon früher ganze Konzerne ausradiert – ich hatte mal eine schöne Tabelle, die gezeigt hat, wie viele Milliarden man investieren muss, um 1 Jahr Entwicklungsrückstand in der Computerchipindustrie aufzuholen – das war nach kurzer Zeit praktisch nicht mehr möglich, weil sich die Konkurrenten ja auch stetig weiterentwickeln und hat den meisten Herstellern das Genick gebrochen – das dürfte bei Autos ähnlich sein und wir reden hier über mögliche Entwicklungsrückstände von 5-6 Jahren. Man schaue sich auch an, wie der ganze Hybridmarkt an den deutschen Herstellern vorbei geht, aber das ist zum Glück nur eine Übergangstechnologie. Bei E-Autos darf das nicht passieren, wobei mit Ausnahme von BMW alle deutschen Hersteller auf dem besten Weg sind genau diesen Fehler zu wiederholen, weil man an den Diesel glaubt, der außerhalb Europas eine Randerscheinung ist.

              Für BMW ist die Rechnung ganz einfach: lieber jetzt 2-3 Mrd riskieren, aber ggf. verschmerzen, als das hohe Risiko einzugehen den Anschluss an eine Zukunftstechnologie zu verlieren und dann zum Übernahmekandidaten zu werden.

              • MFetischist says:

                “Ich gebe Dir absolut Recht, dass die Akkutechnik heute noch nicht das gelbe vom Ei ist, aber das waren Verbrennungsmotoren vor 100 Jahren auch nicht.”

                Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das eine ist eine Speichertechnik, das andere eine Antriebstechnik. Ich habe nicht die Elektromotoren kritisiert. Dem Verbrenner kann man einfach einen größeren Tank verpassen und gut ist.

                “Das Problem ist doch, dass sich die nötige Entwicklung nicht von alleine tut.”

                Eben doch. Die Speichertechnik/-kapazität im “Akkubau” ist ein generelles Problem und kein spezifisches Automobilproblem. Entwicklungen in dem Bereich ließen sich dann wohl weitestgehend problemlos auf die Autotechnik adaptieren.

                Zudem entwickelt ja BMW meines Wissens nach im Rahmen des i Projekt auch nicht an der Akkutechnik groß weiter. Insofern läuft der Einwand ja doppelt ins leere.

                Auch glaube ich, dass man dein Chipbranchenbeispiel so nicht auf die Automobilbranche übertragen kann. Zum einen wird die Technik ja billiger, je größer ihre Verbreitung ist. Zum anderen werden diese Dinge oft von Zulieferern – und eben nicht durch die Automobilhersteller direkt – entwickelt, wo eh fast jeder Automobilhersteller gleicher Klasse im ähnlichen Maße drin “investiert” ist.

                Gibt es eigentlich noch groß Konkurrenz zu ZF?

                Auch “pennen” alle “Großen” – wen juckt schon ein Toyota Hybrid? Da gab es mal einen tollen Vergleich mit einem Alpina – und das sicher nicht nur(!), weil man mit den Verbrennern noch gut Kohle machen kann, sondern eben auch weil die Technik noch nicht der Bringer ist und sich die finale Idee der Mobilität von Morgen noch nicht abgezeichnet hat. Dazu noch das Lobbying in Brüssel und Co.. Der Automobilindustrie geht es gut. Warum wohl!?

                “eine Zukunftstechnologie zu verlieren und dann zum Übernahmekandidaten zu werden.”

                Das du dieses Beispiel immer bemühen musst. BMW ist in der Hand der Quandts / Klattens. Da besteht keine Gefahr, dass die irgendwann mal gezwungen sind, sich von ihren Anteilen zu trennen und so gefressen zu werden. BMW hat da ein Stückweit eine Sonderrolle.

                Außerdem macht sich BMW mittlerweile in vielerlei Dingen so sehr gleich mit der Konkurrenz, dass es gar nicht mehr auffallen würde oder gar negative Auswirkungen für die Kunden hätte, wenn sie in einen noch größeren Konzernverbund integriert werde würden.

                Diese schützenswerte exponierte Stellung im emotionalen Fahrzeugbau, müssen die sich nach den letzten 4-5 Jahren erst wieder verdienen. Sonst hält sich mein Mitleid in Grenzen. 😉

                Der Diesel wird vll. sogar schon mittelfristig verrecken. Stichwort Emission.

                Aber das wissen die Automobilkonzerne natürlich schon selbst.

                • JohnVI says:

                  Naja, da kann man jetzt ewig schreiben und dreht sich im Kreis.

                  Das Beispiel mit dem Verbrenner hatte ich nicht wegen der Speichertechnologie gebracht, sondern weil die Pioniere von damals auch nicht absehen konnten, was mal draus wird und es viele Probleme gab, wie den Sprit in der Apotheke kaufen zu müssen etc. Auto eine vorübergehende Erscheinung, setze weiter aufs Pferd und das ganze bla… Das Beispiel ist insofern sehr gut.

                  Das Entwicklungsproblem ist nicht damit behoben, wenn man abwartet bis es Handyakkus gibt, die man in ein Auto bauen kann, worauf Du offensichtlich abzielst. Wozu sollte die Zulieferindustrie denn Akkus entwickeln, für die es keine Produkte gibt? An Autoakkus gibt es schon besondere Anforderungen. Außerdem ist dort das Investitionsvolumen viel höher, als in allen anderen Bereichen, in denen Akkus benötigt werden und das setzt das Entwicklungspotential erst richtig frei. Außer Smartphones gabs doch bislang keinen Bereich in dem Akkus überhaupt ernsthaft gefordert wurden. Kein Wunder, dass die Technologie unterentwickelt ist. Aber irgendwann muss mal einer anfangen.

                  Wie wir gerade erleben, ist ein E-Auto auch mehr als nur ein konventionelles Auto mit anderem Antrieb. Wenn es so einfach wäre, den Rückstand später aufzuholen, wieso sind die Investitionen dann so hoch? Hinzu kommt das Investitionen höher werden, je später man in eine Technologie einsteigt, aus oben beschriebenen Effekt. Das macht es umgekehrt Neueinsteigern mit neuer Technik auch leicht in eine alten Markt einzufallen, da sie sich schnell einen Vorsprung erarbeiten können, den die Alteingesessenen nur schwer oder durch Übernahme aufholen können. Siehe Tesla…
                  Audi und Daimler haben hier ein echtes Problem und können beinahe nur noch auf die Politik hoffen. Wenn der i3 ein Erfolg wird, muss man sich erst das Know-How von BMW von heute erarbeiten (was im Gegensatz zur Meinung vieler kein Allgemeingut wird) und dann noch den Vorsprung von BMW zur Markteinführung des eigenen Modells aufholen, also auf die zweite Generation des i3. Das dürfte sehr sehr viel teurer werden und wird die Aktionäre nicht freuen. Dort hat man nur noch die Chance dem E-Auto alle Knüppel in den Weg zu werfen, die man findet.

                  Mein Beispiel mit der Chipindustrie hinkt insofern, da dort die Entwicklungszyklen bei hohem Investitionsaufkommen wesentlich kürzer sind. Trotzdem verdeutlicht es grundsätzlich das Problem.

                  Auch die Quandts werden BMW verkaufen, wenn dort keine Gewinne mehr erwirtschaftet werden sollten. Aber das wird dank BMW i ja nicht passieren. Ich denke eher, dass wir in zehn Jahren eine BMW Daimler Group haben;)

                  Abschließend möchte ich Dich ja nicht zum E-Auto Fan bekehren. Eine gesunde Kritik gegenüber Hypes oder Neuerungen ist auf jeden Fall angebracht, aber ein Fan von M Automobilen sollte neuen Technologien doch etwas offener gegenüber stehen oder? Dafür steht BMW schließlich seit jeher und das BMW sich in die erste Reihe stellt, wenn es darum geht das Auto der Zukunft zu entwickeln, sollte jeden Anhänger der Marke freuen.

                  • MFetischist says:

                    “Außer Smartphones gabs doch bislang keinen Bereich in dem Akkus überhaupt ernsthaft gefordert wurden. ”

                    Notebooks, USV und zukünftig aufgrund des Wandels hin zu erneuerbaren Energien auch in Richtung Haustechnik. Auch wenn gerade da die Elektrofahrzeuge eine große Rolle spielen könnten.

                    Als Fan von ///M steh ich der Karbontechnik sehr offen gegenüber, ja. 😉

        • Bernd says:

          “Das lass ich bei den dünnen Reifen mal offen.”
          Exakt das gleiche habe ich mir auch beim i8 gedacht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die 800nm mit diesen schmalen “Schubkarrenreifen” auf die Straße gebracht werden sollen und vor allem, wie man damit durch die Kurven kommt.
          Zumindest wirken die Reifen des i8 ebenfalls sehr dünn – kann aber auch täuschen

    • BMW_550i says:

      Lassen wir uns überraschen! 🙂 BMW hat doch bisher auch nie gelogen bei den 0-100 km/h-Angaben z.b. 🙂 Auch der Verbrauch ist (!) UNTER BESTIMMTEN BEDINGUNGEN zu erreichen. Daher glaube ich auch an die Reichweite.

      • MFetischist says:

        “Auch der Verbrauch ist (!) UNTER BESTIMMTEN BEDINGUNGEN zu erreichen.”

        Na ob du die Aussage so verallgemeinern kannst. Das stimmt je nach Modell mal mehr mal weniger. Im Labor vll.. aber das nützt einem da draußen doch nichts.

        • BMW_550i says:

          Ich verstehe allerdings nicht, was ihr alle gegen das Konzept bzw. allgemein BMW i habt? 🙂 Wenn ich mir die Kommentare durchlese .. dann noch den SPON-Artikel?

          Was, wenn das doch ein Erfolg wird? Was wird der SPON-Redakteur denn dann schreiben?

          Ich persönlich sehe das Ganze sehr positiv und warte auf den 29.07.2013.

          • MFetischist says:

            Ganz einfach gesprochen? BMW soll die Kohle in der Kernmarke versenken… Da gehört sie hin. Nicht in solche Leuchtturmprojekte ( und sich gleichzeitig gegen einen Supersportler entscheiden ), während die Standardmodelle immer schwerer werden ( X5 sei hier mal aktuell genannt ) und zugleich vom Dynamik- und Markenkern abkommen.

            Wie ich schon sagte die aktuelle SportAuto trifft den Nagel in eigentlich jedem Artikel zum Thema vollends auf den Kopf.

            Aber eben auch die alte Klientel und die Stammfahrer sehen es vermehrt. Ein befreundeter Geschäftsführer will bald einen neuen Leaser, der ist fast vom Glauben abgefallen als ich ihm erzählte das er bei den aktuellen 5ern nur noch einen R6 zu erwarten hat.

            Der switcht zwar gern durch die Premiummarken aber der weiß was einen BMW ausmacht und von der Konkurrenz unterscheidet, bzw. unterschieden hat.

            Nun wirds wohl ein Benz. Verdenken kann ich es ihm nicht.

            http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bmw-kaempft-mit-hoher-rueckrufquote-auf-dem-us-markt-a-910465.html

            • BMW_550i says:

              Gibt es in diesem SPON (lese dort nie) auch was positives, oder wird dort nur gemeckert? 🙂

              Und wieso ist der nun zum Benz gewechselt? Was ist beim Benz besser? So ganz leuchtet mir seine Entscheidung nicht ein.

            • JohnVI says:

              Ganz ehrlich? Die Kernmarke von heute ist doch das Alteisen von morgen. Ab November 2013 stehen BMW i und die Kernmarke in einer inoffiziellen Konkurrenz zueinander und das könnte auch viele interne Widerstände erklären – auf Dauer wird nur ein Konzept überleben.

              Ich habe kürzlich mal nach einem F12 geschielt, aber so richtig überzeugen tut der mich nicht. Was ist bei konventionellen Autos in den letzten Jahren noch großartig passiert, das in einem den will-ich haben-Trieb erzeugt? Das Design ist mir fast zu gefällig, der Neupreis gefühlt frech und viele der Technikspielereien gab es schon im E63. Überhaupt unterscheiden sich neue Autos fast nur noch durch neue Gimmicks. Woran das liegt? Das Konzept ist zu Ende entwickelt – Ende der Fahnenstange… Alles was jetzt noch kommt sind lebensverlängernde Maßnahmen, aber ein echter Thrill wird da nicht mehr kommen. Ich persönlich denke der Zenit wurde schon mit dem E46 M3 erreicht, der E92 war dann schon ganz schön gewollt, wenn auch schon noch ganz cool, aber eben nichts mehr was sich deutlich von der Masse abgehoben hat.

              Was wir brauchen sind ganz neue Konzepte, die wieder Raum für neue echte Innovationen schaffen und dann werden Autos auch wieder interessant und begeistern uns. Was meinst Du was bei BMW i in Richtung Sportwagen noch alles kommen kann? Das wird spannend werden.

              Ich würde Dir raten mir noch einen M3 E46 oder wahlweise E92 in die Garage zu stellen, das werde ich bei Gelegenheit auch versuchen durch zu bekommen;) Aber von den “Kernbaureihen” erwarte ich nicht mehr viel, was in Richtung echter Innovation und Emotionen geht.

              • MFetischist says:

                Und i das Alteisen von Übermorgen. Wenn man es nur so sieht, wird man dem hier und jetzt auch nicht wirklich gerecht.

                Trotzdem eine reflektierte Meinung. Danke! Werde ich auch gleich liken. 😉

                In der Sache kann ich dir nur beipflichten aber stell dir in den großen Premiumbaureihen mal eine Karosserie aus Karbon vor.

                Auch die adaptiven Fahrwerke sind ja nicht schlecht, wollen aber meist entweder nur eine Spreizung darstellen ( Komfort und Sport ) oder Kilos kaschieren. Ich finde Leichtbau und aktuelle Technologie zusammengeworfen könnte noch einmal eine sehr reizvolle Kombination darstellen.

                Wenn die Kilos durch die neuen Karosserien purzeln, wären im Fahrwerksbereich sicher auch ganz andere Auslegungen möglich.

                Die Margen dürften in den Preisklassen auch noch am ehesten da sein.

                Auch die verstärkte Kombination Allrad und Aktivlenkung ( “virtuelle” Verkürzung des Radstandes ) wäre noch einmal eine Steigerung von Komfort und praktischem Nutzen. Ob da das Ende der Fahnenstange wirklich schon erreicht ist? ( Eine BMW Interpretation des “Magic Carpet Rides”? )

                Ich glaube den Ingenieuren würden noch viel bessere Dinge einfallen, wenn man sie von der Leine lassen würde. Wenn man natürlich viel Kapital in “i” bindet – nicht negativ wertend gemeint – und man weiß, dass die konventionellen Produkte im Wettbewerbsvergleich nicht wirklich “Gegner” haben, lässt der Innovationsdruck gern mal nach.

                Daran hinken auch die aktuellen Baureihen. E65, E63, E60 und Co waren für ihre Zeit einfach zu gut. 😉 Der Sprung vom E65 zum F01 ist ja – Aktivlenkung hin oder her – vor allem auch eher in den Neuerungen von “CD” zu sehen. Die “letzten” E63er und E60er mit CIC stehen da weitaus besser da.

                Ich schweife ab.

                Ich stelle mir den Einsatz von Karbontechnik im “konventionellen” Fahrzeugbau auch in anderer Hinsicht als sehr reizvoll vor.

                In Punkto Design müssten sich einige neue Möglichkeiten ergeben. ( http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/chris-bangle-im-interview-autodesign-muss-emotional-sein-a-892108.html )

                Die Designs könnten aufgrund der Steifigkeit des Materials optisch sehr luftig und leicht sein. Einen rassigen Roadster unterhalb der 6er Reihe könnte ich mir so sehr gut vorstellen.

                Aber das sind nur Gedankenspiele.

              • A-Man says:

                “Ganz ehrlich? Die Kernmarke von heute ist doch das Alteisen von morgen. Ab November 2013 stehen BMW i und die Kernmarke in einer inoffiziellen Konkurrenz zueinander und das könnte auch viele interne Widerstände erklären – auf Dauer wird nur ein Konzept überleben.”

                Naja es könnte ja auch beides zusammen existieren. Die BMW i Sparte als reine Elektroabteilung, die AG mit Plugins und die BMW M-Abteilung als Verbrenner oder gar als Mildhybride (zum “boosten” der Verbrenner, ähnlich wie das KERS-System) so hätte man alles unter einem Dach.

                • MFetischist says:

                  So wird es auch kommen. Wenn die I-Sparte im Absatz nicht alle Erwartungen übertrifft, kann sie sogar wieder zur Randerscheinung verkommen.

                  Umgekehrt kann sie einschlagen wie eine Bombe, wodurch sich natürlich die Entwicklungsbudgets immer mehr gen “i” verschieben würden.

                  Ein Stückweit steht der konventionelle Fahrzeugbau am Scheideweg. Allerdings entscheidet der Kunde und ob sich da die Breite Masse schon entschieden hat umzusteigen, weiß ich nicht.

                  Bis 2020-2030 wird die Kernmarke BMW schon noch der Part sein, in dem das meiste Geld verdient wird.

                  Der erste Elektro-7er könnte dann die Zeitenwende einläuten.

                  • A-Man says:

                    Ja so könnte das tatsächlich kommen, allerdings reden alle von ausgeschöpften Erdölreserven bis 2040/50 und daran kann
                    ich nicht so recht glauben klar die Reserven sind begrenzt aber bp Exxon und co. werden doch nicht die letzten Tropfen abpumpen und sich verabschieden ich hab ein mulmiges Gefühl das mir sagt, das von den Konzernen dann synthtisch hergestellte Kraftstoffe geben wird.

                    naja bis dahin haben wir eine lange Zeit vor uns ich lasse mich mal,überraschen…

                  • MFetischist says:

                    Wie war das? “Das Steinzeitalter ist nicht zuende gegangen, weil es keine Steine mehr gab und das Ölzeitalter wird nicht zuende gehen, weil es kein Öl mehr gibt.”

                    Peak Oil und Co. wurden ja mittlerweile wieder kassiert. Kanada und Co. ruinieren für die Ölmultis vollends ihre Natur.. Nunja.. Das sollte eher der Grund für Alternativen sein.

                    Brennstoffzelle bspw.. Mal sehen was da auf uns zukommt aber bis dahin werden die Verbrenner genossen. 😀

                    Grüße!

                  • A-Man says:

                    Ja auf jeden Fall, am besten ein Tank noch unterm Haus bunkern, haben die Kinder und Enkel auch was von 😀

                  • MFetischist says:

                    😉 thumbs up!

    • MFetischist says:

      Solltest du mit deinen exemplarischen Berechnungen recht haben – was ich freilich nicht beurteilen kann – wäre eigentlich alles gesagt. Ich lass das trotzdem mal auf mich zukommen. =)

  3. JohnVI says:

    Also 36k klingt doch schon mal ganz gut. Wenn er jetzt in der Grundausstattung noch einiges wie Navi, Klimaautomatik etc mitbringt, wird das ein sehr attraktives Auto! Und da die ganzen Technikfeatures für die Funktion des Autos mit Connected Drive Vernetzung notwendig sind, bin ich sicher, dass sie im Grundpreis enthalten sind.

    Das Gewicht finde ich auch genial! Mit Batterie unter 1.200kg ist eine Leistung. Auch die maximale Reichweite von 200km wurde so bislang noch gar nicht kommuniziert oder ich habs nie gesehen.

    Bei dem Gewicht muss man auch noch bedenken, dass die schweren Batterien im Fahrzeugboden sind und der hohe Aufbau aus leichtem CFK. Der Schwerpunkt dürfte sensationell niedrig liegen! Da wird kein vergleichbares Auto mit Verbrenner ran kommen. Dazu ist der Wagen relativ breit und kurz, so dass man davon ausgehen kann, dass der wirklich Fahrspass bieten wird.

    Ich bin schon gespannt auf die erste Probefahrt!

    • Pro_Four says:

      …ich gehe mal stark von einer GA aus, die schon einiges mit sich bringen wird.
      Dieses Auto muss an den Mann oder Frau und daher locke ich auch Kunden mit einer schon guten GA in die Räume.

      Das Gewicht ist wirklich erstklassisch.
      Weißt du ob man die Reifen drauf lassen muss, oder auch als Kreuzchen andere wählen kann, unter der Primisse natürlich das die Reichweite sinken wird?!!

      • JohnVI says:

        Also zu den Reifen weiß ich, dass es sich nicht um herkömmliche Reifen handelt, sondern dass diese speziell für den i3 entwickelt werden, um mehr Traktion und weniger Rollwiderstand zu haben. Was genau anders ist, weiß ich aber auch nicht.

        Ob man sie breiter bestellen kann, weiß ich ebenfalls nicht, aber ich würde mal davon ausgehen, dass Tuner da nicht lange zögern werden;)

        Ich habe aber mal ein Video gesehen, in dem ein Ingenieur erklärt hat, dass die Reifen die gleiche Traktion haben, wie ein breiterer, dadurch dass sie so einen großen Durchmesser haben, erhöht sich nämlich die Kontaktfläche wieder. Dem muss man nicht blind glauben, aber BMW ist ja nicht doof.
        Standardmäßig kommt der i3 auf 19 Zoll Felgen, aber das Coupe hatte 21er. Ich würde mal vermuten, dass 21 Zoll als Option kommen und das ist bei so einem kleinen Auto ja schon sehr groß.

        Insgesamt ist BMW ja als Meister für fahrdynamische Autos bekannt und es wäre selten dämlich, Milliarden Euro in ein Auto zu stecken, bei dem man dann die falschen Reifen wählt. Ich denke um Traktion braucht man sich nicht so große Sorgen machen.

  4. Gernoth Ulkosch says:

    Absolut dämlich und frech finde ich, dass BMW als RangeExtender einen 2-Zylinder Kymco-Roller Motor verwendet bei diesem Fahrzeug! Da baut BMW selbst hervorragende Boxer-Motoren und dann baut man so ein koreanisches Misttriebwerk ein bei nem Fahrzeug von gut 40k?!
    Ich war sogar ernsthaft am überlegen mir einen i3 zuzulegen in der REX-Variante, aber seit ich weiß, was da als Motor eingesetzt wird ist der Wagen leider absolut Tabu für mich…

    • BMW_550i says:

      Hahahahahahahah :-DDDD Geiler Beitrag, vor allem der letzte Absatz ist geil. 😀 Danke für den Lacher :DDD

    • quickjohn says:

      BMW gibt an, dass der RageExtender aus der hauseigenen 650 Scooter-Baureihe stammt.
      Ich sehe weder Sinn noch Grund, die Richtigkeit dieser Angaben in Zweifel zu ziehen!

    • Gernoth Ulkosch says:

      Der 650ccm Motor aus dem BMW-Scooter ist ebenfalls von Kymco! Und BMW verlangt 11k für den Roller, wovon der Motor grad mal ein paar hundert €uro kostet!Sorry, aber BMW hat sein Qualitätsbewusstsein schon sehr weit nach unten geschraubt. Eben alles für die Marge tun …
      Ich hätte schon bei einem Projekt wie dem i3 reine BMW-Technik gerade bei der REX-Version als Antrieb erwartet. Der Boxermotor hätte Sound und Kraft und wäre auch nicht größer oder schwerer als der Billigmotor…

      • v10 says:

        Der Motor aus dem Scooter ist von Kymco. Es lohnt sich nicht für diesen umkämpften Markt auf dem BMW als Hochpreishersteller keinen Blumentopf gewinnen kann, einen eigenen Motor zu entwickeln. Das ist m. E. aber egal. Ob der Kymcomotor in den i3 kommt weiss ich nicht. Wenn der Motor gut ist, hätte ich kein Problem ihn als REX zu haben. Ich habe aber auch kein Problem in einem Audi A3 einen VW_Motor zu fahren. Bekanntermaßen ist ein Motor bei einem Auto ja so ziemlich das teuerste. Beim i3 wird das nicht der Fall sein. Trotzdem: den Boxermotor zu bringen wird an den Kosten scheitern. Audi wollte auch einen Kreiskolbenmotor als RangeExtender anbeiten, ist auch an den Kosten gescheitert. BMW muss mit jedem Euro rechnen, die Karosserie wird schon teuer genug sein.

  5. quickjohn says:

    Hier sind jede Menge Reichweitenschwarzseher, Traktionsangsthasen, Range-Deextender und Batterien-Verschwörungstheoretiker zu Gange.

    Rekuperation, Schwerpunktlage u.v.a. wird der Einfachheithalber negiert – passt ja auch nicht so recht auf die Negativ-Argumentations-Schiene.

    Das ist nicht die Geisteshaltung die Deutschland auf die angesagte Technologie-Knowhow-Führerschaft gebracht hat.

    Aber – und da bin ich sicher – auch diese Miesepeter werden den Erfolg der i-Modelle nicht hindern.

    • v10 says:

      Sehe ich das richtig, du möchtest so ein Auto kaufen? Für dich käme es in Frage, statt eines – Dreiers – zum Beispiel? Dann unterschreibe ich dir alle deine Aussagen;-). Ich sage, ein tolles Projekt von BMW und ich sage auch: wird sicher ein gutes Auto. Ich erkenne zwar keinen Sinn darin, dass über Marketing hinausgeht (der Umwelt, habe ich bereits in mehreren Posts dargelegt bringts nichts), aber warum auch nicht. Der Kunde der sowieso zu viel Geld hat wird sich ,und sei es aus Imagegründen oder technischem Interesse sicher noch einen i3 als Viertwagen in die Garage stellen. Die einzige Innovation die BMW hier bringt ist die Fahrgastzelle, bzw. das Material aus dem die gemacht wurde, weil hohe Stückzahl. Das moderne Elektroauto gibt es bereits bei Renault, Nissan, Tesla, den modernen Plug in Hybrid z. B. bei Chevrolet und Fisker. Kauft leider niemand und Fisker ist ja schon pleite. Möglicherweise ist die Skepsis die der i-Reihe entgegenschlägt also durchaus berechtigt.

      • quickjohn says:

        Irgendwie hat Autokauf ja schon noch mit Bedürfnissen (das Wort kommt ja von Bedarf) zu tun. Weshalb sollte ich da als 5er-Fahrer einen 3er für die Stadt kaufen?

        Wenn aber der Preis das schlagende Argument ist – nur zu, die Up’s, Dacia’s und Tata’s warten schon. Und auf mich werden sie das auch noch ein wenig länger tun ….

      • Bernd says:

        Ich sehe es ähnlich wie du und auch andere, aber irgendwie glaube ich mittlerweile, dass die ersten i-Mobile Imageträger sind. Verwendet BMW diese Technik in die Volumenmodelle, dann müssen sich die anderen strecken – aber gewaltig! Allein die Ansage, dass der M4 nur 1500kh werden soll, lässt erahnen welches Potential im Karbon steckt. Zum Vergleich:

        M4: 1500kg
        RS5: 1800kg
        C63 Coupe: 1730kg

        Das sieht nach einer Vernichtung in Sachen Dynamik und Fahrleistungen aus.

        Und ich denke das ist der Plan. Wie “Quickjohn” bereits sagte, sind inhabergeführte Unternehmen (ist ja fast ein Familieunternehmen) die innovativsten in Deutschland. Denn Der Name Quandt steht in der Wirtschaft für BMW und diesen Namen wollen sie sich sicher nicht mit riskanten Projekten kaputt machen. Die sind nicht ohne Grund milliarden schwer 😉

        Wenn BMW den Wagen zu einem vernünftigen Preis anbietet(Nicht wie Volvo nur im Leasing für 1200€) dann wird er ein Erfolg werden – es gibt genug Leute, die aus Imagegründen einen i3 kaufen würden. Ich sehe den i3 und i8 ähnlich wie ein iphone Es steckt ein sehr cleveres Marketing dahinter und beide Wagen(i3+i8) haben das Zeug zum “Prestigobjekt”

        • v10 says:

          Na, was das Image angeht, da stimme ich dir doch zu. i wird eine sehr erfolgreiche Imagebotschaft senden. Sie setzen ja auch auf die i-phone-Strategie, ob sie aufgeht wird man sehen, viel Erfolg damit. Ich werde nur allergisch wenn der Eindruck erweckt wird (seitens BMW und sämtlichen anderen Herstellern von Elektroautos) diese Autos hätten irgendeine positive Auswirkung auf unsere Umwelt, über die lokale Emissionsvermeidung hinaus. Das ist nicht der Fall. Ich habe dazu meine Meinung und meine Argumente ja schon des öfteren hier reingestellt und, bitte, eine Freundin arbeitet in der Batterieforschung. Alle dt. Autohersteller sind Forschungspartner. Es geht hier mehr ums wollen als ums können. BMW will, die Franzosen wollen, die Japaner sowieso, der Rest will eher nicht.

          Die Antriebstechnik aus den i-Modellen kann in anderen Modellen verwendet werden. Aber die Konkurrenz hat solche Technik schon oder wird sie auch bald haben. Einen Plug-in-Hybrid kann heutzutage jedes der führende Automobilunternehmen entwickeln, und das wird ja auch gemacht. Der Unterschied ist und wird sein, dass die anderen eher keine eigenen Modelle dafür auf den Markt bringen. Das nun ist eine Strategiefrage, kann richtig sein oder falsch. Bei Audi hat man sich mit dem A2 die Finger verbrannt und scheut daher das Risiko, also kommen Plugins im A3, bei VW die Elektromotoren in Up und Golf. Man investiert wenig. Große Absatzhoffnungen macht man sich in beiden Fällen nicht. Bei Mercedes macht man Testballone ganz unten (Smart) und ganz oben (SLS), aber das große Rad will man auch nicht drehen. Opel hat schon den VOlt, der sich genausowenig verkauft wie das Schwestermodell in den USA. Die Japaner und Franzosen sind eh gut aufgestellt (nur kauft im Falle der Franzosen keiner die Dinger), und der einzige der was Hybride angeht richtig erfolgreich ist, Toyota, hält sich bei der Elektroautogeschichte bislang relativ zurück. Die Fahrgastzelle wird sich nicht auf die Großserie übertragen lassen, aber wer weiss, verschiedene Komponenten beim 7ner Nachfolger sind denkbar. Da hätte BMW dann tatächlich einen Vorsprung vor der Konkurrenz und der wäre ja auch verdient bei dem was sie investiert haben.

          Zum Vergleich M4 RS5 C63. Naja. Der M4 hat einen R6, der Rest V8, der Audi noch den Allrad dazu (das dürften die 70kg sein) und beides sind Fahrzeuge alter Generation. Will sagen, der RS5 Nachfolger und der C63 Nachfolger werden wohl auch leichter werden und ebenfalls Downsizen. Dann wird man sehen. Mir wäre auch neu, dass der M3 Karbon in den tragenden Teilen haben wird. Wenn ich aber einen aktuellen A4 nehme und den neuen 3er so ist der klar leichter und das völlig ohne Karbon.

    • MFetischist says:

      Sprach der Herr, stieg in seinen X6 Hybrid und fuhr davon..

  6. […] BMW i3 2013: Technische Daten zum Elektroauto mit CFK-Fahrgastzelle – Verbundwerkstoffe sind das neue Blech. […]

  7. […] gestern hatte BMW bekanntgegeben, dass die Reichweite des BMW i3 im EU-Normzyklus bei 190 Kilometer liegen wird. In München geht man allerdings davon aus, dass die […]

  8. Stefan says:

    Wenn BMW hunderte Millionen in die Hand nimmt dann kann man davon ausgehen das entsprechende Analysen gemacht worden sind.
    Die wissen schon was sie tun.
    Die mesten Threadersteller machen nicht den Eindruck das sie in solchen Boards dabei sind.
    Ich finde den I3 Re. Hochinteressant.
    So kommt die Sonne über die Photovoltaikanlage in dei Batterie.
    Ist doch super. Der REX dient rein der Sicherheit. Ob der von Kymco kommt ist ja nicht relevant, er muss ja nur Strom herstellen. Garantie gibt es auch, alosallespaletti.

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