BMW i App: Connected Mobility für Elektroauto-Fahrer mit Smartphone

BMW i | 8.06.2013 von 11

Dass BMW im Rahmen der Einführung des i3 nicht “nur” das erste Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle auf den Markt bringen will, sondern gleichzeitig zum umfassenden Mobilitätsdienstleister …

Dass BMW im Rahmen der Einführung des i3 nicht “nur” das erste Elektroauto mit Carbon-Fahrgastzelle auf den Markt bringen will, sondern gleichzeitig zum umfassenden Mobilitätsdienstleister aufsteigen möchte, ist unseren Lesern längst bekannt. Ein wesentlicher Baustein zum Erreichen dieses Ziels ist die nun in fast serienmäßiger Form vorgestellte BMW i App für das Smartphone des i3-Fahrers. Diese ermöglicht eine deutlich weitreichendere Vernetzung und Hilfestellung als es fahrzeuggebundene Systeme leisten können.

So ist beispielsweise der Wechsel von Verkehrsmitteln problemlos möglich, wenn sich zur Rush Hour das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln als sinnvollere Vorgehensweise zum pünktlichen Erreichen des Ziels erweist – idealerweise wird hierfür direkt ein Parkplatz mit Ladestation und Nähe zur U-Bahn-Station herausgesucht. Dank Real Time Traffic Information (RTTI) kann die aktuelle Verkehrssituation beim Berechnen der Ankunftszeit detailliert einkalkuliert werden, was das pünktliche Erreichen der benötigten U-Bahn-Linie prognostizierbar macht.

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Mit der BMW i App lässt sich außerdem jederzeit erkennen, wie es um den Ladezustand des BMW i3 bestellt ist und welche Reichweite sich daraus aktuell ergibt. Bestimmte Funktionen, beispielsweise das Klimatisieren des Innenraums, lassen sich auch per App fernsteuern. So kann der Innenraum auf eine angenehme Temperatur gebracht werden, während das Fahrzeug noch mit der Ladesäule verbunden ist. Die speziell bei großen Temperaturunterschieden im Sommer und Winter sehr energieintensive Prozedur geht so nicht zu Lasten der Reichweite.

Um den Spieltrieb zu fördern, lassen sich die bisherigen Fahrten mit Hilfe der App auch einer Analyse unterziehen, bei der die Sparsamkeit in verschiedenen Kategorien mit bis zu fünf Sternen bewertet wird. Auch ein Vergleich mit dem Durchschnitt der Community ist möglich, was besonders umweltbewusste Fahrer zum Sparen motivieren soll. Grundlage für die vernetzte Mobilität ist die serienmäßig in allen BMW i-Modellen verbaute, fahrzeugeigene SIM-Karte.

Selbstverständlich ist auch das Navigationssystem des BMW i3 und aller folgenden BMW i-Modelle an die besonderen Bedürfnisse der Fahrer eines Elektroautos angepasst. So gibt es beispielsweise eine spezielle Reichweitenkarte, die den Fahrer jederzeit über alle mit dem aktuellen Ladestand der Batterie erreichbaren Ziele informiert. Sämtliche vorliegenden Informationen, von der Verkehrssituation über die Straßenart und eventuelle Höhenunterschiede bis hin zur Temperatur fließen in die Berechnung ein und werden für die Erstellung einer detaillierten Reichweitenspinne genutzt. Der innere Rand steht für Ziele, die sich im normalen Fahrmodus erreichen lassen, der äußere Rand bezieht sich auf den Spar-Modus Eco Pro+. Selbstverständlich werden auch Ladestationen im direkten Umfeld, in der Nähe des Zielorts und entlang der Route angezeigt – mit einer Anzeige dafür, ob an der Station derzeit ein Platz frei ist.

Handelt es sich um eine moderne Ladeläuse mit Schnelllade-Funktion, ist die Batterie bereits nach 30 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt, was für etwa 120 Kilometer Fahrt genügt. Mit einer vollen Batterie erreicht der rein elektrisch betriebene BMW i3 BEV (Battery Electric Vehicle) eine Reichweite von rund 160 Kilometern, der BMW i3 REX mit Range Extender kommt auf eine Gesamtreichweite von etwa 300 Kilometern. Zum Bezahlen können i3-Fahrer an vielen Ladestationen ihre ChargeNow-Karte nutzen.

11 responses to “BMW i App: Connected Mobility für Elektroauto-Fahrer mit Smartphone”

  1. JohnVI says:

    Je mehr Details zu BMW i veröffentlicht werden, je mehr fasziniert mich die neue Technologie. Ich bin schon ernsthaft am überlegen, ob wir Anfang nächsten Jahres anstatt eines 3er einen i3 für meine Freundin holen. Gerade für Kurzstrecken in der Stadt und der näheren Umgebung gibt es eigentlich nichts besseres. Und das sind bestimmt 85% unserer Fahrten – mein E63 steht dann bestimmt nur noch rum;)

    Werde mir das ganze auf der IAA mal anschauen und dann bin ich gespannt, was BMW für Finanzierungen anbietet. Ich denke damit steht und fällt das ganze Projekt. Zu teuer darf er nicht werden, dann werden viele Leute eher bei dem bleiben, was sie schon kennen. Aber wenn das Leasing im Vergleich attraktiv ist und die niedrigeren Unterhaltskosten sozusagen als Bonus oben drauf kommen, dann wird es ein großer Erfolg!

    • Bernd says:

      Wenn BMW den gleichen fehler macht wie Volvo, ist das i Projekt Geschichte. Habe mir mal den Volvo C30 electric(Golf-Format) angeschaut und beim Händler nachgefragt….1000€/Monat! Das geht gar nicht. Dafür kann man sich einen 750i Leasen! ich kenne niemanden der solche Preise zahlen würde.

      • JohnVI says:

        Genau so ist es. Wenn man zum Händler kommt und dann ob des aufgerufenen Preises erstmal mit Schnappatmung an die frische Luft muss, dann ist die Sache gestorben.

        Aber ich glaube bei BMW ist man klüger und hatte ja auch viel Zeit zu analysieren wie sich solche Lifestyleprodukte verkaufen. So wie es aussieht werden Dinge, wie großes Navi und Klimaautomatik ja zum Serienumfang gehören – denn ohne funktioniert das Auto ja nicht;) – ebenso die 20′ Räder. Das sind ja alles Dinge die den Preis bei herkömmlichen BMW ordentlich in die Höhe treiben. Wenn jetzt aber die Serienausstattung schon gut ist, kombiniert mit einem kleinen Lifestyleaufschlag, dann wäre ein Preis eines gut ausgestatteten 320d gerechtfertigt.
        Wenn sich aber die Frage stellt i3 oder 335 oder gar 5er, ist das Thema durch.

        • Pro_Four says:

          “Wenn jetzt aber die Serienausstattung schon gut ist, kombiniert mit
          einem kleinen Lifestyleaufschlag, dann wäre ein Preis eines gut
          ausgestatteten 320d gerechtfertigt.”

          …das sollte der Plan von BMW sein.

    • Pro_Four says:

      ….soll es, wenn, ein i3 RE oder rein der Elektro werden?!

      • JohnVI says:

        Erstmal wollen wir uns den i3 ansehen und mal fahren und dann schauen wir ob er sich gut anfühlt 😉
        Vom Prinzip finde ich den Range Extender aber sehr interessant, weil man nicht einfach stehen bleibt, wenn man sich verrechnet – wobei einem das bei einem Benziner ja auch nicht passiert und letzten Endes ist es egal ob man 600km mit einem Benziner oder 150 mit einem Elektroauto fährt – wissen wann man am Ende ist muss man immer irgendwie.

        Was mich allerdings etwas stutzig macht, ist dass der Range Extender mit einem 9l Tank nur 150km zusätzliche Reichweite bietet. Das sollte wegen des höheren Wirkungsgrades im Generatorbetrieb eigentlich mehr sein. Zumindest ist es bei Schiffen so, aber so genau kenne ich damit bei Autos noch nicht aus.

  2. der_ardt says:

    “Um den Spieltrieb zu fördern, lassen sich die bisherigen Fahrten mit
    Hilfe der App auch einer Analyse unterziehen, bei der die Sparsamkeit in
    verschiedenen Kategorien mit bis zu fünf Sternen bewertet wird. Auch
    ein Vergleich mit dem Durchschnitt der Community ist möglich, was
    besonders umweltbewusste Fahrer zum Sparen motivieren soll. Grundlage
    für die vernetzte Mobilität ist die serienmäßig in allen BMW i-Modellen
    verbaute, fahrzeugeigene SIM-Karte.”
    na super, die Welt braucht dringend noch mehr Menschen die auf Landstraßen in 100er- und 70er-Abschnitten 85 km/h fahren -.-

  3. […] i will zur Lösung dieser Probleme beitragen und den Kunden von i3 und i8 mit der BMW i App und den Diensten von BMW ConnectedDrive hilfreich zur Seite stehen. Bestandteil des Pakets ist […]

  4. […] die ursprünglich für Smartphones mit Android oder iOS entwickelte BMW i Remote App wurde nun für die Samsung Galaxy Gear genannte Smartwatch adaptiert und ermöglicht den […]

  5. https://play.google.com/store/ says:

    Wirklich interessanter Ansatz eine App zu integrieren, die mit dem kompletten System des Autos verbunden ist und dem Fahrer Auskunft über den jeweiligen Zustand erteilt.
    Was die Verbreitung des Fahrzeugs angeht, so ist der zukünftige Ausbau der Infrastruktur
    (E-Tanksäulen) ein wichtiger Punkt für die Verbreitung des Modells.
    Als weiteres würde ich auch die Leistungsfähigkeit der Batterien in Betracht ziehen.

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