Handelsblatt: BMW i investiert drei Milliarden Euro für Elektro & Carbon

BMW i | 16.05.2013 von 7

Dass sich die BMW Group den Weg in die Mobilität der Zukunft einiges kosten lässt, ist für Beobachter keine Überraschung: Der erstmalige Einsatz von Carbon …

Dass sich die BMW Group den Weg in die Mobilität der Zukunft einiges kosten lässt, ist für Beobachter keine Überraschung: Der erstmalige Einsatz von Carbon in der automobilen Großserie und natürlich auch die Herausforderungen der Elektromobilität an sich fordern ihren finanziellen Tribut, denn BMW i geht als Carbon-Pionier völlig neue Wege. Die Forschung für derartige Zukunftstechnologien kommt allerdings im Lauf der Zeit allen Baureihen der BMW Group zu Gute.

Wer sich nach dem konkreten Umfang der Investitionen gefragt hat, erhält nun dank eines aktuellen Beitrags im Handelsblatt eine bessere Orientierung: Gemeinsam mit Analysten der Credit Suisse hat das Handelsblatt ermittelt, dass die Münchner allein in diesem Jahr 800 Millionen Euro in die Submarke BMW i stecken.

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Insgesamt sollen die Kosten für Forschung und Entwicklung rund um BMW i die Marke von 3 Milliarden Euro übersteigen. Dennoch geht man in München davon aus, dass der BMW i3 kein Verlustgeschäft wird – im Gegenteil: Laut Produktionsvorstand Harald Krüger wird die BMW Group bereits mit den ersten verkauften BMW i3 Ende 2013 Gewinn machen.

Der Grundpreis für das Elektroauto wird in Deutschland zwischen 36.000 und 40.000 Euro liegen, wobei Optionen und Sonderausstattungen wie der Range Extender diesen Preis wie gewohnt deutlich in die Höhe treiben können. Der Elektro-Sportwagen BMW i8 wird deutlich über 100.000 Euro kosten und damit zu den teuersten Serienfahrzeugen der Marke BMW gehören, wir rechnen mit einem Preis auf dem Niveau des BMW M6.

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(Quelle: Handelsblatt via manager-magazin.de)

7 responses to “Handelsblatt: BMW i investiert drei Milliarden Euro für Elektro & Carbon”

  1. MFetischist says:

    “Laut Produktionsvorstand Harald Krüger wird die BMW Group bereits mit den ersten verkauften BMW i3 Ende 2013 Gewinn machen.”

    BMW steckt also in den i3 nicht mehr rein, als sie durch den Kaufpreis rausholen. Gut. Aber ob sie mit dem ersten i3 schon ein 3 Milliarden Projekt gedeckelt bekommen haben, wage ich dann doch zu bezweifeln.

    Die Zahlen klingen auch immer so mächtig groß. Ich hab gelesen das Mercedes in das Facelift der E-Klasse eine Milliarde Euro investiert hat.

    Wüsste gern, wie sich die Summe nun konkret zusammensetzt. Wenn da auch die reinen Beteiligungen an SGL reingerechnet werden, ist das sicher auf Dauer kein defizitäres Geschäft, macht einen i3 oder i8 als Produkt aber per se nicht besser oder schlechter.

    • Thomas says:

      Bedenke, Aktionäre können auch mitlesen 🙂
      Aus diesem Grund kann man eigentlich alles sagen, nur nichts negatives.

    • der_ardt says:

      Die Milliarde für die E-Klasse war ungewöhnlich hoch für eine Modellpflege. Ich denke mal dass BMW i sich mit dem Anwenden des Know-Hows usw. auf andere Unternehmensbereiche erst rentiert. Solche Interviews sind doch eher dazu da, Aktionäre bei der Stange zu halten bzw. Optimismus zu verbreiten.

      • MFetischist says:

        Ich weiß, ich weiß.. Ich wollte nur einmal nichts giftiges schreiben. 😉

        Aber nein, ich finde es gut das BMW auf diesem Markt und in diesen Bereich investiert. Jeder Euro kann und wird sich da hoffentlich lohnen und auch praktischen Nutzen für die konventionellen BMW Modelle bieten.

        “Die Milliarde für die E-Klasse war ungewöhnlich hoch für eine Modellpflege.”

        Ja absolut heftig.

    • Random says:

      Mit “Gewinn ab dem ersten Fahrzeug” mein er vermutlich einen “positiven Deckungsbeitrag unter der Annahme, dass die geplanten Stückzahlen verkauft werden”.

      Mal überschlagsmäßig: Ich habe mal von 20.000 Einheiten pro Jahr gehört. Mal 6 Jahre mal 40.000 Euro Verkaufspreis mach 4,8 Mrd. Euro Umsatz über Laufzeit. Davon 3 Mrd. Entwicklungskosten weg, bleiben 1,8 Mrd. aus denen sonstige Fixkosten und Herstellkosten bestritten werden müssten. Bei 120.000 Einheiten über Laufzeit dürfte ihnen das Fahrzeug also nicht mehr als 15.000 Euro kosten, damit sie mit einer schwarzen Null rauskommen – das ist möglicherweise machbar (und je mehr Einheiten sie verkaufen, desto mehr würde dieser Schwellwert sinken).

  2. Vincent says:

    Rausgeschmissenes Geld….

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