China: Gefährliche Innenräume bei BMW, Audi und Mercedes entdeckt?

Sonstiges | 25.03.2013 von 8

Dass der Markt China für ausländische Autobauer kein einfaches Pflaster ist, musste in der Vergangenheit nicht nur Renault erfahren. Erst vor wenigen Tagen musste Volkswagen …

Dass der Markt China für ausländische Autobauer kein einfaches Pflaster ist, musste in der Vergangenheit nicht nur Renault erfahren. Erst vor wenigen Tagen musste Volkswagen einen Rückruf von fast 400.000 Fahrzeugen wegen Problemen mit dem DSG einleiten, nun nimmt das chinesische Staatsfernsehen offenbar auch die deutschen Premium-Autobauer ins Visier.

In einer Verbrauchersendung macht das staatlich gelenkte Fernsehprogramm laut dem Spiegel sowohl BMW als auch Audi und Mercedes den Vorwurf, im Innenraum gesundheitsgefährdende Materialien einzusetzen und so das Wohl der eigenen Kundschaft aufs Spiel zu setzen. Dieser Vorwurf wirkt zumindest seltsam, da außerhalb Chinas offenbar noch niemand eine entsprechende Gefährdung feststellen konnte.

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Angeblich sorge Bitumen in den Dämmstoffen dafür, dass die Insassen von Fahrzeugen der Marken BMW, Audi und Mercedes müde werden oder sich schwindlig fühlen und dementsprechend schlechter fahren. Dass zugleich alle drei deutschen Premium-Marken betroffen sein sollen, die eigentlich in aller Welt für ihre hochwertigen Fahrzeuge geschätzt werden, macht die Angelegenheit nicht unbedingt plausibler.

China-Skeptiker dürften sich durch den Beitrag im Staatsfernsehen in ihrer Angst bestätigt fühlen, dass die chinesische Führung ausländischen Firmen jederzeit Knüppel zwischen die Beine werfen könnte, um die heimischen Anbieter zu stärken. Ob die angeblichen Giftstoffe im Innenraum nun tatsächlich zu einem Rückgang der Verkaufszahlen führen, bleibt aber abzuwarten.

8 responses to “China: Gefährliche Innenräume bei BMW, Audi und Mercedes entdeckt?”

  1. oecke says:

    Egal, ob es nun stimmt oder nicht. Die Probleme, die man sich zukünfitg ins Haus holen könnte, werden dann auf jeden Fall nicht mehr durch die Binnenwirtschaft aufgefangen werden können. Wer sich nur noch auf den Export konzentriert, darf sich nicht wundern, wenn dieses Geschäftsfeld einmal einbricht und keine Alternative mehr besteht. Auch Wachstumsmärkte wachsen nicht unendlich und können durchaus mal einbrechen.

  2. MFetischist says:

    Das Selbstbewusstsein der Chinesen wächst und so geht der Wirtschaftskrieg in seine nächste Runde.

    Mal sehen ob “BauMa” da heil rauskommt und ob diese Meldung nur eine Randnotiz bleibt.

    • der_ardt says:

      also die potentiellen BMW Kunden die ich aus China kenne wissen dass die chinesische Regierung wieder einen abgelassen hat. Die Warnung dürfte eher bedenklich sein im Hinblick auf das was als nächstes kommt, wenn die Regierung bei solchen Aktionen ausnahmsweise mal mit Fingerspitzengefühl lernt vorzugehen.

  3. Freddy Fray says:

    Erst einmal sollten die Fakten gecheckt werden: Wer sagt das überhaupt wo?

    http://interculturecapital.de/ Schaue unter News…

  4. qwer123 says:

    Drecks chine…. Propaganda………

  5. ich122 says:

    Völliger Blödsinn,
    sollten wirklich Bitume verwendet worden sein, dann sind diese bei Temperaturen unter 80°C völllig unbedenklich. Erst darüber treten geringe Emissionen auf, die bei häufigen Einatmen oder häufigen Hautkontakt schädlich sein können.
    Bitume werden heutzutage in Straßenbau als Bindemittel verwedet (haben in den 70ern den Teer abgelöst, da dieser Krebserregend war) und ebenso Hochbau als Schutz vor Feuchtigkeit bei korrosionsempfindlichen, außenliegenden Bauteilen…

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