BMW i8: Video aus Arjeplog zeigt Dreizylinder-Sound eines Prototypen

BMW i | 27.02.2013 von 51

Bei der Entwicklung eines neuen Autos spielen viele Aspekte eine Rolle, die Schritt für Schritt abgearbeitet werden müssen. Ein Thema, das man auch in einer …

Bei der Entwicklung eines neuen Autos spielen viele Aspekte eine Rolle, die Schritt für Schritt abgearbeitet werden müssen. Ein Thema, das man auch in einer späten Entwicklungsphase noch massiv beeinflussen kann, ist der Sound des Fahrzeugs – was spätestens dann nachvollziehbar wird, wenn man sich die großen akustischen Unterschiede von Serien- und Tuning-Abgasanlagen vor Augen führt.

Vor diesem Hintergrund ist es durchaus mutig von BMW, die ersten Sound-Eindrücke des BMW i8 mit einer offenbar noch nicht serienreif abgestimmten Akustik zuzulassen – schließlich warten diverse Kritiker nur darauf, den Sound des Plug-in-Hybrid-Sportlers mit einem für Sportwagen äußerst ungewöhnlichen Turbo-Dreizylinder zu zerreißen.

BMW-i8-Sound-Video-Arjeplog-Winter-Test

Wer den noch unfertigen Sound des BMW i8 hören will, sollte sich das folgende Video aus Arjeplog unbedingt ansehen – auch weil der BMW i8 phasenweise rein elektrisch unterwegs ist und der Fahrer des Prototypen anschaulich erklärt, wann die Elektronik welchen Modus wählt.

Das Serienfahrzeug wird ab Anfang 2014 mit einer Systemleistung von 354 PS im Werk Leipzig vom Band laufen und genau wie der BMW i3 auf eine Carbon-Fahrgastzelle setzen. Die schwere Batterie ist schwerpunktideal in der Mitte des Fahrzeugs zwischen den Insassen untergebracht und ermöglicht dem i8 das Erreichen eines Norm-Verbrauchs von unter 3 Liter auf 100 Kilometer.

Auch wenn der BMW i8 einen anderen Ansatz als klassische Sportwagen verfolgt und vielleicht eher als dynamischer Gran Turismo für den Alltag zu verstehen ist, muss er sich fahrdynamisch nicht verstecken. Laut BMW wird der i8 auf der Nürburgring Nordschleife in der Lage sein, auf Augenhöhe mit einem BMW M3 E92 zu fahren, was für eine Rundenzeit im Bereich von 8 Minuten spricht.

  • M130i

    Ich finde nicht das dieses Auto sich nach einem Supersportler anhöhren muss, da es ja auch keiner sein will. Ein Auto sollte sich immer danach anhöhren was auch wirklich unter der Haube ist und da der i8 ein 3 Zylinder/Elektro Ecosportwagen sein will sollte er sich auch so anhören. Ich bekomm die Kriese wenn ich von Soundgeneratoren höre und vorallem wenn so ein 1,2 Liter Corsa sich anhört wie ein AMG mit falscher Tonlage.

  • Bensen

    Ich finde den Sound gar nicht mal schlecht. Zwar gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem gut und im elektrobetrieb sowieso total spacig. ;-) Der Vergleich am Anfang mit den frühen 911ern ist auch irgendwie passend. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird und wie er sich verkauft!

  • Bernd

    “Laut BMW wird der i8 auf der Nürburgring Nordschleife in der Lage sein,
    auf Augenhöhe mit einem BMW M3 E92 zu fahren, was für eine Rundenzeit im
    Bereich von 8 Minuten spricht.”

    mhhh…..also soweit ich weiß soll der Wagen nur 1200kg wiegen und dann ist ein Zeit von etwas über 8 Minuten bei 354PS nicht mehr so der HIt, vor allem für einen Sportwagen und das soll er sein. Ein Vergleich mit den CSL der etwas schwerer ist ber die gleiche Leistung hat….naja. Wenn man sich die dünnen Reifen anschaut versteht man auch warum.
    Das sind an der HInterachse vielleicht max. 245er und die bieten natürlich wieder weniger Grip, als z.B. die 305er eines 911er´s. Somit wird das geringere Gewicht wieder ausgeglichen. Aber mit den Reifen eines 911 dürfte der Wagen mit seinen 220PS an der Hinterachse völlig überfordert sein. Sogar der 350PS 911er dürfte mindestens gleich schnell sein, wenn sogar der 400PS 911er ein 7:44 auf der NOS schaffte. Ich weiß, es geht vielmehr um den Verbrauch und die Erfahrungen aus der neuen Karbontechnologie, aber irgendwie erwartet man von einem Sportler eben etwas mehr. Jetzzt muss der Wagen wenigstens mit einem extrem geringen Verbrauch daherkommen, ansonsten spricht irendwie nichts für ihn.

  • http://www.grafix-center.de/ Thomas

    Was haben alle immer mit diesen Vergleichen.
    Der i8 ist aktuell mit keinem Fahrzeug vergleichbar, er bildet seine ganz eigene Liga, es sei denn die Kids wollen wieder Autoquartett spielen?
    Das sieht man schon daran, dass man eben nicht versucht einen V8 mit fast 600PS mit einem Elektroantrieb zu koppeln, sondern konsequent in die andere Richtung entwickelt.
    Wenn ich schon 911 und/oder R8 höre, dann muss ich zwanghaft mit den Augen rollen.

    • Bernd

      Ich finde, dass sich eine Sportwagen auch mit anderen Sportwagen messen muss. Gewisse Erwartungen muss auch dieser Wagen erfüllen, sonst kauft ihn keiner. Zumal der i8 noch den großen Vorteil des Karbons hat und leichter ist als alle anderen.

      • v10

        Ja, aber eine M3-Zeit zum Preis von 100.000 Euro bei dieser Optik ist – Allrad hat er auch, ein 2 plus 2 Sitzer ist er auch – doch eine gute Zeit finde ich. Besser als erwartet, wenn er es denn wirklich packt. Ich finde schon, dass der Wagen ein interessantes Angebot ist. Ich könnte es mir überlegen. Falls das verbrauchmäßig hinkommt.. Ich bin hier s e h r skeptisch. Sobald die Batterie lehrgesaugt ist, hm. Müsste der Verbrauch nach oben schießen. Nochmal: Kann mir das jemand beantworten, wie lange braucht der 3-Zylinder um die Batterien wieder zu laden bei normaler Fahrweise? Das würde mich interessieren. Er lädt sie doch, oder? Wenn nicht, wäre das ein Fiasko.

        • Bernd

          Wo steht, dass der Wagen 100.000 kosten soll? Die Zahlen die ich in Erinnerung habe sind min. 150.000€. Sobald die Batterie leer ist, fährt er nur noch auf drei Töpfen und das bei dem Geld. Er wird auch nicht sondelrich lang mit der kompletten Leistung fahren können – es sei denn, BMW hat hier eine bisher noch unbekannte Technik.

          Dieser Wagen ist eher kein 2+2 Sitzer. Ein 6er BMW ist ein 2+2 Sitzer. Der i8 ist für mich eher ein Sportwagen. Wie sollen da hinten noch zwei erwachsene Personen rein passen? Ein GT ist eher ein komfortbetonter Wagen. Der i8 kauert schon sehr dicht über dem Boden und wirklichen Komfort dürfte in dem Wagen nicht zu finden sein.

          Allrad hat er nur konzeptbedingt. AUch wenn ich AWD nicht schlecht finde, bei einem solch kleinen und leichten Fahrzeug ist es überflüssig wie ein Kropf. Kaum Massenträgheit, da reicht AWD. Wenn BMW den Wagen als echten Sportler bringt, also um die 600PS und es bleibt bei ca. 1200-1300kg, wäre der größte Fehler AWD einzubauen. Das bringt wieder zusätzliches Gewicht und eher selten einen Traktionsvorteil. Bei wirklich schweren Wagen wie einem M5 oder 7er macht AWD durchaus Sinn.

          Und wie beriets von dir angesprochen, wird der Verbrauch weit über der Normangabe sein. Selbst wenn der Wagen bei schneller Fahrweise 10l braucht und dann eine 8 Minuten Zeit hinlegt, bleibt nur noch die Frage, wer denn bereit ist, dafür 150.000€ hinzulegen?! EIn Porsche käme z.B. günstiger und schneller und für das gesparte Geld kann man dann die nächsten 10 Jahre tanken ;)

          Wie schaut es eigentlich mit dem Recycling des Wagens aus? Oder besser des Karbons? Ist das Sondermüll oder kann es wiederverwendet werden?

          • v10

            Hm, ich habe einmal eine Aufrisszeichnung gesehen und da schienen mir die hinteren Sitze ganz ok, also besser wie bei den aktuellen 11ern. Aber das kann sich natürlich wieder geändert haben.

            Ja, das mit dem Verbrauch. Wäre der 3-Zylinder ein Diesel, wäre ich verbrauchsmäßig ja noch hoffnungsvoll, was lange Autobahnetappen angeht. Aber so? Wenn du das Ding trittst, denke auch es werden 9 Liter, wenn nicht mehr.

            Wenn es tatsächlich so ist, dass der Wagen an der Steckdose geladen werden muss, um die ganzen 350 Pferde zu haben, und wenn die Energie der Akkus nicht durch das Motörchen während der Fahrt wieder aufgeladen wird, in dem ein Teil der Leistung dafür abgezweigt wird, , so wie das beim Porsche 918 definitiv der Fall ist (in welcher Zeit nun auch immer, ich hatte 5 Minuten gelesen), dann ist dieses Auto SINNLOS. Denn das würde bedeuten, dass der Wagen nur auf den ersten 50 Kilometern bei ordentlicher Fahrweise Sportwagenleistungen erbringen würde. Wenn das so ist, dann verstehe ich das Konzept nicht. Was soll das denn dann?

            Karbon kann problemlos verbrannt werden. Ich denke aber sie werden es wiederverwerten wollen.

            Ein schwerwiegendere Frage ist m. E. die Sache mit den Unfällen. Es ist ja so, wenn der Wagen einen leichteren Unfall hat und also die Zelle selbst betroffen ist, muss man dann die ganze Zelle wegwerfen? Bei Fahrradrahmen aus Karbon ist es mitunter so. Karbon ist zwar sehr stabil, aber wenn es einmal einen Schlag weg hat (Stichwort Haarriss), dann ist es m. W. praktisch unmöglich festzustellen, inwieweit die Zelle noch die Chrashanforderungen erfüllt. Carbon hat ja die Eigenschaft plötzlich und ohne Vorwarnung zu brechen, wenn ein Vorschaden vorliegt. Man kennt das von Segelmasten aus Karbon und eben auch von Rädern. Ich hoffe, BMW hat hier eine Lösung gefunden.

            100.000 Euro, sagte der Typ oben im Video. Mich würde das auch wundern, ich persönlich hätte ja auf 200.000 Euro getippt, aber zu dem Preis wäre das Auto kaum verkäuflich.

            Das mit dem Allrad sehe ich als Fahrer eines R8 anders. Das Auto lässt sich sehr leicht beherrschen. Der Gewichtsnachteil ist mir persönlich egal. Mittelmotorer sind mitunter mit Vorsicht zu geniessen. Mein Wagen schickt maximal 30 Prozent der Leistung nach vorne, im Winter wäre das ohne glaub nicht so toll.

            • Bernd

              Exakt die selben Karbonerfahrungen musste ich machen. Nach einem Sturz mit meinem Rennrad war ein neuer Rahmen fällig. Da kann man nichts reparieren oder flicken. Das kostet jedes mal extrem viel Geld. Ich habe jetzt schon Angst vor dem ersten Felgentausch(auch Karbon). Eine Bordsteinkante und eine neue Felge muss gekauft werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass BMW sich dort nicht irgendwas einfallen lassen hat. Lambo und Co. müssen dort auch Lösungen haben. Sonst müsste man nach jedem Auffahrunfall, das gesamte Chassis austauschen und das wäre aus Kostensicht ein Desaster.

              • http://www.BimmerToday.de Benny

                Für die Aufnahme der Unfall-Energie bei leichten Unfällen ist das Alu-Drivemodul zuständig, da nimmt das Carbon keinen Schaden. Bei Unfällen, die die Carbon-Zelle betreffen, gibt es ebenfalls nur überschaubare Probleme aus Sicht des Herstellers: Im Gegensatz zu Stahl sind die Schäden sehr lokal begrenzt, es verzieht sich also zB nicht die komplette Karosserie wie bei einem Seitenaufprall mit Stahl-Karosserie üblich, daher können beschädigte Teile – je nach exakter Stelle – auch ausgesägt und ersetzt werden. Bei Unfällen, die eine Reparatur der Carbon-Zelle unwirtschaftlich machen, sprechen wir auch bei Stahl-Karosserien längst von einem wirtschaftlichen Totalschaden.
                Ich hatte dazu schon im Sommer 2010 etwas ausführlicher geschrieben: http://www.bimmertoday.de/2010/07/14/sicherheit-dank-carbon-die-crashstruktur-des-megacity-vehicle/

                • Bernd

                  Danke für den Link. Ich habe es mir gedacht, dass es da eine Lösung gibt. Sonst wäre es auch nicht realisierbar. Leider nützt mir die “Aussäge- und Flickaktion” nichts bei meinen Rad – dort ist das schlicht nicht möglich ;)

              • v10

                Warum fährst du Carbon, fährst du Rennen? So groß ist doch der Gewichtsvorteil bei Fahrradrahmen nicht, finde ich. Ich fahre keine Rennen, deshalb habe ich nur Stahl (Old-School-Mountain), Alu (Rennrad) und eines aus Titan (Id-worx, Tourenrad, unkaputtbar).
                Im Falle eines Unfalls wird das bisher bei Karbonfahrzeugen extrem teuer. Ein Beispiel ist da der alte Mc-Laren und der Pagani. Beide waren die höchsten Versicherungsfälle, die jemals in Großbritannien automäßig zum Tragen kamen. Auch beim Aventador würde es wohl heftig werden, die haben eh ziemliche Probleme in der Fertigung. Nach wie vor würde ich so einen Wagen verkaufen, wenn er erhebliche Schäden an der Zelle davongetragen hätte. Benny hat das zwar sehr schön aufgezeigt, von wegen Aussägen oder so, lokal, aber ich traue dem Braten nicht. Deswegen kommt für mich auch kein Carbon-Rahmen in Frage. Es soll da ja schon Fälle gegeben haben, wo die Gabel ohne jede Vorwarnung…

      • http://www.grafix-center.de/ Thomas

        Genau hier liegt ja der Hund begraben. Wenn du Preis/Leistung vergleichst, dann geht der i8 gnadenlos unter, der würde wie Blei bei den Händlern stehen.

        M.M.n. ist die Zielgruppe auch nicht der normale 911 Fahrer, sondern Leute die schon einen 911 in der Garage haben und einfach nur ein noch exotischeres Spielzeug suchen.

        • Bernd

          OK, die Seite habe ich noch gar nicht betrachtet.

        • v10

          Ja. Und auch aus diesen Gründen, betrachte ich die gesamte i-Politik als grünes Feigenblatt. Nicht anders als das 1-Liter-Auto von VW, oder die Fisker oder den SLS-E. Die Umwelt wird durch diese Produkte kein Stück entlastet, das ist Livestyle. Ein interessantes Fahrzeug ist der i8 trotzdem. Allerdings hat nicht jeder Fahrer eines 911 das Geld und den Willen sich einen zweiten Sportwagen in die Garage zu stellen. Es gibt zwar solche Leute, die gleich mal 5 Autos haben, kenne ich auch. Die meisten aber, die ich kenne, haben, wg Familie, einen Sportwagen, gerne offen, und einen Suv oder einen Kombi. Dann vielleicht noch nen Oldtimer oder ein Stadtauto. Ich z. B. habe nur ein Auto, und ein i8 als Zweitwagen wäre für mich undenkbar.

          • http://www.grafix-center.de/ Thomas

            Keines dieser Autos hat oder wird jemals die Umwelt schützen.
            Es findet im grunde nur eine Verlagerung des Problems statt.
            Die Verbrennung wird statt in deinem Auto, in einem Kraftwerk durchgeführt.
            Viele denken überhaupt nicht so weit …

    • v10

      Da hast du sicher recht. Und ein Vergleich mit den 11ern und dem R8 muss nicht sein. Aber Kritik am Konzept übe ich dennoch. Was ist dieses Auto denn? Ein viersitziger GT der aussieht wie ein Sportwagen? Also ein sparsames Langstreckenfahrzeug für einen Familienvater mit kleinen Kindern? Und der Kofferraum? Ích könnte das akzeptieren nur ist der Wagen halt ein Hybrid und deshalb habe ich bedenken. Wenn ich das Ding auf der Langstrecke fahre und das zügig wie hoch wird dann der Verbrauch sein? Ich fürchte höher, als erwartet. Wie schnell laden sich die Batterien eigentlich wieder auf, durch den Motor? Wurde das im Video gesagt? Ich habs nicht mitbekommen. Das sollten sie schnell tun, beim Porsche 918 (viel stärker, klar) dauert das maximal 5 Minuten. 3 Liter sind jedenfalls illusorisch. ich fürchte es werden mehr als doppelt so viel. Es ist ja kein Diesel.

  • BUB

    schade es hätte wenigstens ein 1,6L R4 Motor N13B16 sein können

    • qwer123

      Gott sei Dank ist es das nicht!
      der 3 Zylinder ist dem 1,6er in jeder Beziehung überlegen.
      Im Leerlauf klingt er nicht so toll, sobald du aber beschleunigst klingt er recht kernig.
      Die 3 Zylinder im Smart Roadster/Coupe hatten da auch nen satten Klang (in Relation zu Hubraum…und dem Wörtchen Klang)
      Und die Werte von der Nordschleife wenn stimmen sind top. Man sollte nicht vergessen das man bei den Fahrleistungen immer noch Top-Verbrauchswerte erzielt im Vergleich zu M3, R8 oder Porsche.
      @V10 ne Batterie in 5 Minuten laden…? Verstehe die Aussage nicht, soll wohl ein Scherz sein…, bei Supercaps würde ich ja zustimmen, aber bei Akkus…

      • v10

        Nein, ich habe gelesen, dass die Batterien des Porsche 918 sich bei normaler Fahrweise in fünf Minuten komplett aufladen. Immerhin hat das Fahrzeug 580 Benzin-PS. D. h. wenn du nur 200 davon brauchst, wären 280 da um die Batterien zu boosten. Das wurde kolporiert, als ein Journalist mit Röhrl im 918 Proto mitgefahren ist. Ich habe es nur gelesen, ob es stimmt weiss ich nicht. Ich frage mich aber, wie das beim i8 ist. Sehe ich das richtig, wenn die Batterien leer sind, dann ist das Auto ziemlich schwach auf der Brust? Dann ist das einfach ein Auto das 1200 Kilo wiegt und 220 PS hat? Also ist es doch entscheident, denke ich, wie schnell die Batterien wieder aufgeladen werden können um die volle Leistung des Fahrzeugs abrufen zu können. Oder sehe ich das falsch? Ich weiss es nicht. Bitte um Rat.

        • v10

          Ich meinte natürlich 380 PS.

          • qwer123

            Nein, ein leer gibt es nicht, das würde den Batterien schaden, solche Batterien brauchen definierte Arbeitsbereiche, du wirst sie nie auf 0 leer fahren, sonst wären sie sehr schnell defekt.
            Nein das glaube ich jetzt nicht das du “nur” mit der Leistung des Motors unterwegs bist, sobald du Leistung brauchst wird gepuffert, aber der Motor wird wohl ständig laufen sobald die Batterien eine def. Grenze unterschreiten und dann halt geladen werden
            Mhhh ich glaube die Aussage zu der Ladezeit kannst du vergessen, würde man eine Batterie so schnell laden, wäre sie im Handumdrehen kaputt.
            Im Idealfall lädt man eine Batterie immer langsam und nicht über Schnellladung.

            • v10

              Ok. Soweit glaube ich, verstanden. Das mit dem “leer” war eine Überspitzung. Fragt sich für mich nur noch, wie viel Leistung der i8 bei längere schneller Fahrt realistisch abrufen kann. Man wird sehen. Danke.

              • qwer123

                Jetzt hast du es verstanden, die Anzeige zeigt vll leer an, zeigt aber im Grunde nur den Bereich an, in dem die Batterien besser nichts mehr abgeben sollten, sonst würden Sie geschädigt werden.
                Ist übrigends generell so, auch die Toyota machen das nicht anders (falls hier ein Toyotatroll um die Ecke kommt)

            • Bernd

              “Nein, ein leer gibt es nicht, das würde den Batterien schaden, solche
              Batterien brauchen definierte Arbeitsbereiche, du wirst sie nie auf 0
              leer fahren, sonst wären sie sehr schnell defekt.” Ok, ich stecke jetzt technisch nicht komplett in der Sache, aber die Hybrid Batterien müssten doch eigentlich nach dem gleichen Prinzip funktionieren?! Denn dort hatte ich schon die Batterien komplett leer. (Q5 Hybrid – eine schreckliche Schüssel als Hybrid) Dort war es so, dass nach ca. 1-2km Stadtverkehr die Akkus komplett leer waren (laut Anzeige) Wieso ist es da nicht so schlimm?

              Das mit dem langsamen Laden kann ich nur bestätigen. Das war schon damals so, als ich meine RC E-Flitzer hatte. Die hat man auch immer langsam geladen, wenn man sie nicht nach 5 Monaten austauschen wollte ;)

              • v10

                Den Q5 Mild-Hybrid habe ich auch mal bekommen. Sinnloses Auto. Entwicklung von ZF, glaub ich, im Getriebe verbaut. Funktioniert genausowenig wie der Porsche Cayenne Hybrid oder der X6Hybrid. Verbrauchsvorteil für mich nicht feststellbar. Da nehm ich, im Audi-Fall, leichter den 170PS Tdi, da hab ich mehr davon. Wenn ich ein sparsames Auto will und das ausserhalb der Stadt fahre, braucht ich nen Diesel meiner Meinung nach. Deshalb würde ich es auch begrüßen, wenn der I8 einen solchen hätte. Aber mit nem Diesel lässt sich der Wagen halt nicht in den USA verkaufen. Ich persönlich hoffe ja immer noch, dass Audi einen V8 Diesel im R8 bringt, denn der Verbrauch ist horrend. Aber das wird nicht geschehen.

                Ich glaube, die Batterien, sind auch dann nicht komplett leer, wenn sie das anzeigen?

  • BMW_550i

    Wird ein geiler Wagen. Bin schon gespannt auf den :-)) Hört sich vom Sound her zwischen R4 und R6 an :-) Ob Supersportler oder nicht – den muss BMW noch nachreichen!! Das ist ein Öko-Sportler, nennen wir ihn so! :-)))

    Grüße aus Muc.

    • nanu

      Wenn exakt das gleiche Auto von Volkswagen kommen würde, würdest du es scheisse finden.

      • Bernd

        pssst….einfach ignorieren und der Frieden bleibt erhalten ;)

        • nanu

          Ok. Ich merks mir:-D.

      • BMW_550i

        Der VW-Konzern interessiert mich nicht :-) Ich lebe für BMW.

        Grüße 550i

        • nanu

          Kein Problem damit. Ist ok.

          • BMW_550i

            Danke für das Akzeptieren meines Beitrages. Hätte ich nicht gedacht, dass du nun so gelassen darauf reagierst :-)

            • nanu

              Na, so garstig bin ich nun auch wieder nicht:-). Wenn jemand BMW liebt, finde ich das rundherum gut! Liebe ist etwas Positives. Und es sind ja auch wundervolle Autos.

  • v10

    noch was vergessen. Es ist ein toller Wagen, aber wenn dieses Auto für 100.000 Euro angeboten wird, dann kann das m. E. nur bedeuten, dass BMW mit jedem i8 der produziert wird, ein Verlust eingefahren wird. Ich kenne natürlich die Zahlen nicht, aber es ist für mich schwer vorstellbar. Natürlich kann man hergehen und die Entwicklungskosten einfach mal rausrechnen, in dem man sagt: neue Technologien werden entwickelt, wir nutzen sie auch in anderen Bereichen. Trotzdem. 100.000 Euro. Kanns nicht glauben, dass das kostendeckend ist. Beim Porsche 959 hat Porsche 420.000 Euro draufgezahlt – pro Auto (doppelte damalige Neupreis).

    • Olli

      Wenn ich mich recht erinnere, musste BMW auch damals beim 8er schon früh feststellen, dass das Projekt nie kostendeckend sein wird. Die Entwicklungskosten lagen bei rund einer halben Milliarde Euro! Ein M8 sollte gebaut werden, verschwand dann aber frühzeitig im Giftschrank. In 10 Jahren wurden nur etwa 30.000 Fahrzeuge verkauft. Das Auto hatte zwar wegweisende Technik unterm Blech, war aber zu teuer und traf nicht den Nerv der Kundschaft.
      Bei BMW denken sie sicher auch hin und wieder an dieses finanzielle Desaster, wenn von den i-Fahrzeugen die Rede ist. Schließlich handelt es sich um ein ähnlich großes Wagnis, diese Autos auf die Räder zu stellen. Es scheint sie jedoch nicht abzuschrecken und das macht Hoffnung ;-) . Eventuell nehmen sie sogar Verluste in Kauf, sofern sich die i-Modelle insgesamt im Markt etabliert haben und man in Zukunft damit Geld verdienen kann.

      • v10

        Ja, wie gesagt. Wenn ich die Entwicklungskosten rausrechne, und also als Allgemeine Ausgaben in F und E deklariere, dann geht das noch. Wenn ich das aber nicht tue, dann wird es dem Kontroller wahrscheinlich die Tränen in die Augen treiben. Es ist, denke ich, ein Leuchttumprojekt. Wichtig scheint mir, dass die Erfahrungen daraus in die Großserie einfliessen. Aber auch hier bin ich skeptisch.

        Die Motor-Kombi, klar, das ist ein Hybrid, kann man auch in andere Fahrzeuge einbauen. Aber das allein ist ja nun nicht gerade ein Riesenvorteil auf die weltweite Konkurrenz.

        Ich bezeifle stark, dass Karbon die Zukunftstechnologie abseits von Nischenprodukte in der Zukunft darstellen wird. Das ist wie beim Alu, das wird auch nur bei Sportwagen eingesetzt und bei Hochpreisfahrzeugen (Audi, Jaguar, Ferrari). Ich denke die Fahrzeuge der Gegenwart/Zukunft werden aus einem Mix aus Hochfestem Stahl, Aluminium und Karbonelementen bestehen. Ich glaube nicht, dass die Carbonzelle jemals massentauglich wird.

        Ich glaube, bei BMW denken sie, was “echte” Sportwagen angeht, an all die Versuche die sie gefahren sind. Teilweise waren es Autos die ich liebe (507, M1) teilweise welche die ich nicht mag (Z8), aber alle waren sie wirtschaftliche Rohrkrepierer. Man kann es nicht anders sagen, die Autos wurden vom Kunden einfach nicht angenommen. Ich glaube das ist auch der Grund, neben der Sorge, dass zwischen 911, SLS, R8 und den zahlreichen Exoten auf dem Markt, schlicht kein Platz mehr ist für einen konventionellen 911-Konkurrenten, warum ein “echter” BMW-Sportwagen nicht kommen wird.

        Was den 8er angeht. Das ist für mich eher ein Luxuscoupe als ein Sportwagen, das Auto wurde damals als Konkurrent zum CL und zum SL wahrgenommen. Gegen den SL hatte es einen schweren Stand, denn der war zum gleichen Preis auch noch ein Cabriolet. Das Auto (R129) war eine echte Cashkuh für Mercedes. Der 8er, das sehe ich anders als du, war eigentlich gar nicht so innovativ. Das war einfach nur ein großes Luxuscoupe, das über dem 7ner plaziert war, die Kunden mochten es leider nicht.

  • MFetischist

    Wenn man sich die Bilder ansieht, verstärkt sich der Eindruck, dass der i8 die klassischen BMW Nieren bekommen dürfte.

    • v10

      Äh? Die klassischen Nieren sind schmal und hoch… was meinst du? Kannst du als Moderator in Erfahrung bringen wie das mit dem Boosten der Akkus über Motorkraft läuft? Ich bin grad verwirrt. Wenn das nicht gemacht wird, verstehe ich den Sinn des Fahrzeugs wirklich nicht.

      • MFetischist

        Technische Fragen bitte an Benny. Nein ich meine eben klassische BMW Nieren. Die i Modelle hatten auf den Messen doch nur diese blauen Plastikabdeckungen oder irre ich mich?

        Das die anders gestaltet und eingefasst sein werden, ist klar. =)

        • v10

          Ach so. Verstanden.

        • der_ardt

          diese Plastikabdeckungen sahen auch mehr als gruselig aus. Mit Schlitzen wirkts weit besser, auch wenn die zweite Nachkommastelle des cw-Wertes leidet..

      • http://www.BimmerToday.de Benny

        Ähnlich wie zB beim BMW 3er Hybrid ist es im normalen Fahrbetrieb kaum möglich, die Batterien wirklich leer zu fahren. Wenn der Verbrenner läuft, ist in der Regel genügend Energie zum Laden der Batterie vorhanden. Wenn man mehrere Rudnen Vollgas auf der Rennstrecke fährt, mag das unter Umständen anders aussehen (ich weiß es nicht, sorry), aber im normalen Fahrbetrieb wird man die Batterien nicht leer fahren. Wer mal den 3er Hybrid gefahren ist, merkt sehr schnell, dass der Ladestand der Batterie eigentlich nur dafür relevant ist, wie weit man ggf. rein elektrisch fahren kann – für Performance-Anwendungen spielt es praktisch keine Rolle. Der Verbrauch wird wie bei jedem Auto sehr stark von der Fahrweise abhängen, wobei der Normverbrauch bei allen Plug-in-Hybriden mit nennenswerter rein elektrischer Reichweite besonders unrealistisch ist – weil der EU-Zyklus mit vollen Akkus begonnen wird und mit leeren Akkus beendet werden darf, siehe zB die Fabelwerte eines 918 Spyder oder eben auch i8. In der Praxis sind beim i8 sicherlich 6-7 Liter realistisch, wenn man ihn vernünftig-zügig bewegt. Auf der Rennstrecke wird mehr gehen, keine Frage.

        Im Übrigen noch ein Hinweis zum Gewicht: Laut BMW wird das beim i8 unter 1.500 Kilogramm liegen, realistisch sind also rund 1.450 Kilogramm. Der hier in einem Kommentar genannte Wert von 1.200 kg passt nicht zum i8, aber annähernd zum i3, der 1.250 kg wiegen soll.

        • v10

          ok. danke. verstanden. die 1200 hatten mich auch gewundert.

  • Handicap 11

    Toller Wagen. Und passt besser in die Zeit. Wenn jetzt noch Vergleiche mit 911 oder R8
    angestellt werden ist das in die Vergangenheit schauen. Der Hummer war auch noch vor nicht allzu langer Zeit bei einigen hipp, und dann wollte ihn keiner mehr. Sportwagenhersteller müssen aufpassen in 5 oder 10 Jahren noch zeitgemäße Modelle zu produzieren, sonst haben sie auch ein Problem.

    Mit dem i8 wird man sich in Deutschland auch sehen lassen können, mit weniger Neidfaktor als anderen Sportwagen sondern gerade von der jüngeren Generation bewundernde Blicke kriegen.

    Und Thema: er könnte nur ein paar Minuten Sportwagenwerte bringen, da dann die Batterie leer ist: Die Batterie dürfte bei jedem Bremsvorgang aufgeladen werden, und davon gibt es auf der Rennstrecke genug. Problem hat man nur bei mehreren Minuten Vollgas auf der AB, aber wo gibts das schon noch? Die Idee ist eher sehr sportliche Beschleunigungswerte bei Abruf im Alltag, extravagante Karosserie (Flügeltüren usw.) und trotzdem niedriger Verbrauch.

    Ich bin sehr gespannt!!

    • v10

      Auf der A7 vor meiner Haustüre gibts das noch. Da fahre ich hin und wieder 300 Plus. Das geht. Den Vergleich mit Hummer finde ich nicht treffend. 911 und R8 und Konsorten sind nicht Vergangenheit, sie sind Gegenwart und Zukunft. Ob der i8 aber eine Zukunft hat, bleibt abzuwarten. Beim 911 ist das so sicher wie das Amen in der Kirche, beim R8 ziemlich sicher und bei Ferrari sowieso. Ich verstehe zwar nicht viel von Technik, aber dass die Bremsenergie nicht ausreichen wird, die Batterie zu laden, dürfte sicher sein. Benny hat hier aber schon für Klarheit gesorgt.

      • Handicap 11

        Du hast recht – die Sportwagen 911, R8 und Ferrari werden weiterleben, no doubt. Allerdings werden sie sich verändern. Die Supersportler 918 und Enzo Nachfolger mit Hybrid sind nur der Anfang, dann geht es mit der Hybridisierung auch in die Klassen darunter.
        OK, ist ein anderes Konzept, den E Antrieb mit einem Power Verbrenner zu kombinieren, als mit einem 3 Zyl Diesel. Weiss jemand, ob der i8 sich theoretisch mit einem stärkeren Verbrenner kombinieren lassen könnte?
        Selbst wenn nein: Dann bleibt der i8 ein Konzeptfahrzeug in einer Kleinserie (wie zB der Z1), der nur kurz produziert wird und dementsprechend exklusiv bleibt, und bei dem BMW viel lernt und das in anderen Konzept-Kombinationen mit Verbrennern und Carbonkarosserie umsetzen kann. Als Symbol des Aufbruchs in eine neue Zeit. Bsp M1…

      • http://www.BimmerToday.de Benny

        Wie schon in unseren Fahrberichten zu MINI E und BMW Active E zu lesen war, fungieren die E-Motoren in Schubphasen als Generator. Das sorgt für eine deutlich spürbare Verzögerung, sobald man vom Gas geht. Fordert ungefähr drei Minuten Eingewöhnung, dann kennt man es. Das führt dazu, dass man im Alltag praktisch nie das Bremspedal betätigt, sondern stets nur per Generator bremst. Dadurch lässt sich auf diesem Weg auch relativ viel Energie gewinnen, nicht vergleichbar mit Bremsenergierückgewinnung o.ä. – dass es sich am Ende nicht um ein Perpetuum mobile handelt, ist aber trotzdem klar ;-)

  • Pingback: I8 - konkrete Infos Seite 4 : Hier der Sound...und die Winterreifen sind wohl auch nicht...

  • Pingback: Probefahrt mit dem i3 *Video* Seite 2 : Wenn Du selbst schon weist das es Klischee ist könntest Du den...

  • Bernd

    Vielen Dank, dann habe ich mich beim Gewicht geirrt. Ich dachte tatsächlich, er soll mit ca. 1200kg kommen. Danke!

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