In erster Linie geht es beim BMW 3er GT F34 nicht um die Themen Sport oder Dynamik, denn der zweite Gran Turismo aus München soll vor allem ein für seine Fahrzeugklasse überdurchschnittlich komfortables Fahrzeug mit großzügigem Raumangebot sein. Dennoch ist der GT ein Mitglied der BMW 3er-Familie, was den Aspekt Fahrdynamik im Lastenhaft an eine andere Stelle rückt als im Fall des größeren 5er GT.

Schon kurze Zeit nach dem Marktstart wird ab Juli das M Sportpaket für alle Varianten des 3er GT erhältlich sein und die sportlichen Aspekte des Fließheck-3ers in den Vordergrund rücken. Auf Motoren-Seite steht mit dem BMW 335i GT F34 außerdem ein aufgeladener Reihensechszylinder zur Wahl, der mit über 300 PS für reichlich Fahrspaß sorgen kann.

BMW-3er-GT-F34-Wallpaper-Desktop-1920-x-1200-01

Wie wir bereits angekündigt haben, wird das Topmodell genau wie die Varianten 320i, 328i und 320d auf Wunsch in Kombination mit dem Allradantrieb xDrive erhältlich sein, was besagten Modellen speziell auf rutschigem Untergrund Vorteile beschert. Während schwächere Allrad-Modelle auf trockenem Asphalt erfahrungsgemäß kaum in der Lage sind, das Mehrgewicht des komplexeren Antriebs mit besserer Traktion auszugleichen und nicht selten etwas langsamer als ihre heckgetriebenen Pendants sind, sieht die Situation im Fall des neuen BMW 335i xDrive GT anders aus.

Der aufgeladene Reihensechszylinder mit 306 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment sorgt bei vollem Einsatz so vehement für Vortrieb, dass die Beschleunigung beim xDrive-Modell trotz höherem Gewicht besser ausfällt: Der ab 51.950 Euro und vermutlich nur mit Achtgang-Automatik erhältliche BMW 335i xDrive GT sprintet in nur 5,2 Sekunden von 0 auf 100 und lässt den Hecktriebler dabei um zwei bis drei Zehntel hinter sich. Im Gegenzug müssen 335i xDrive-Kunden einen etwas höheren Verbrauch in Kauf nehmen. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Modellen elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

Do you like this article ?