Mit einem marginalen Wachstum hat die BMW Group in den USA das neue Jahr begonnen: 20.195 verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und MINI im Januar 2013 entsprechen einer Steigerung um 2,3 Prozent, die Kernmarke BMW wuchs sogar nur um 0,7 Prozent auf 16.513 Einheiten. Verglichen mit dem extrem starken Dezember 2012, der mit fast 44.000 verkauften Fahrzeugen glänzte und BMW die Premium-Spitze in den USA einbrachte, könnte der Unterschied kaum deutlicher sein.

Der mittelmäßige Start ins neue Jahr wird auch beim Blick auf die Pkw-Baureihen deutlich, die trotz des im Vorjahr noch nicht angebotenen X1 insgesamt 15,1 Prozent unter dem Vorjahres-Absatz lagen. Nur die Stärke der SUV-Baureihen X3, X5 und X6 sorgte im Januar dafür, dass die Kernmarke BMW das Vorjahresniveau überhaupt toppen konnte. Die Marke MINI startete besser ins Jahr und konnte um 10,4 Prozent zulegen.

BMW-Group-Absatz-USA-Januar-2013

Besser ins Jahr 2013 starteten die beiden deutschen Premium-Wettbewerber Mercedes und Audi. Die Stuttgarter feierten mit 24.059 verkauften Fahrzeugen (inklusive 1.077 Sprinter und 481 Smart) eine Steigerung um 10,7 Prozent den erfolgreichsten US-Januar der Firmengeschichte. Auch ohne Sprinter und Smart verkaufte Mercedes 22.501 Fahrzeuge und lag relativ deutlich vor BMW und MINI.

Auch Audi konnte im Januar 2013 einen Rekord-Monat hinlegen und steigerte sich um 7,5 Prozent auf 10.056 Einheiten. Als stärkste Baureihen präsentierten sich dabei der A4 und das Kompakt-SUV Q5.

Ludwig Willisch (President and CEO, BMW of North America): “Nach dem Dezember auf historischem Niveau hat der Januar ein gutes Resultat gebracht und unser anhaltendes Wachstum bestätigt. Wir werden 2013 mehr neue Modelle, den richtigen Modell-Mix und eine bessere Verfügbarkeit der Fahrzeuge haben, weshalb ich für die kommenden elf Monate sehr zuversichtlich bin.”

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  • Marktkenner

    Die Verfügbarkeit von Fahrzeugen ist das gegenwärtige Problem von BMW am US-Markt (siehe Interview Willisch).. Die heimischen BMW Fabriken sind bis zum Anschlag ausgelastet. Da kommt es nach einem Monat wie den Dezember mit rund 40.000 verkauften Fahrzeugen am US-Markt schon mal vor, dass die Läger nahezu geräumt sind. Deswegen sind andere nicht besser oder schlechter.

    • quickjohn

      Eine voll und ganz zutreffende Analyse – Marktkenner – nomen est omen! Ich vermisse allerdings die Problemschilderung der geräumten Läger – kein Wunder nach 43.855 Verkäufen im Dezember – im obigen Artikel von bimmer today.
      Vor diesem Hintergrund halte ich die Januar-Zahlen für einen absoluten Erfolg!