M3-Tuning: RS-Racingteam macht E90 zum Tracktool “BMW RS-M3″

BMW M3 | 21.01.2013 von 5

Kaum ein Auto eignet sich bereits ab Werk wirklich für den harten Einsatz auf der Rennstrecke, aber für Kunden mit derartigen Ansprüchen gibt es zum …

Kaum ein Auto eignet sich bereits ab Werk wirklich für den harten Einsatz auf der Rennstrecke, aber für Kunden mit derartigen Ansprüchen gibt es zum Glück einige Lösungen zum Nachrüsten. Das RS-Racingteam aus Viernheim bietet nun ein entsprechendes Rundum-Sorglos-Paket für den BMW M3 E90 an und macht die Sport-Ikone zum BMW RS-M3 genannten Tracktool.

Unter dem Motto “Mehr Adrenalin für ihre Sinne” hat der Tuner aus Südhessen nicht nur die Leistung des V8-Hochdrehzahlmotors auf 450 PS angehoben, sondern auch eine Gewichtsreduzierung um satte 190 Kilogramm realisiert. Das dementsprechend deutlich verbesserte Leistungsgewicht verspricht schon auf den ersten Blick spürbar mehr Performance.

BMW-M3-RS-Racingteam-Tuning-03

Spätestens ein Blick in den Innenraum verrät, wie ernst es RS-Racingteam mit der strengen Diät für den M3 ist: Schalensitze und ein Sicherheitskäfig von Wiechers Sport prägen das Interieur, Details wie das entrümpelte Armaturenbrett, Carbon-Verkleidungen für die Tür-Innenseiten und das vom Airbag befreite Sportlenkrad dürften auch den letzten Kritiker überzeugen.

Zur Diät trägt auch das Entfernen der Rückbank sowie der Einsatz von ATS-Superlight-Felgen in 19 Zoll bei. Letztere arbeiten mit dem speziell abgestimmten 10-fach verstellbaren Fahrwerk vom Typ Bilstein B16 PSS10 sowie passenden Sportreifen zusammen, was maximale Performance auf der Rennstrecke mit dem Erhalt der Straßenzulassung kombiniert.

Die Verbesserungen am BMW RS-M3 machen sich aber nicht nur auf kurvigem Geläuf, sondern auch in der reinen Längsdynamik durchaus bemerkbar: Von 0 auf 100 geht es in 4,6 Sekunden, die 200 knackt der Tuning-M3 nach 14,7 Sekunden. Dank der nicht länger vorhandenen 250er-Limitierung ist außerdem eine Höchstgeschwindigkeit von 299 km/h möglich. Je nachdem, wie tiefgreifend die Kunden ihren M3-Umbau zum Tracktool wünschen, werden Kosten zwischen 80.000 und 110.000 Euro (inklusive Basisfahrzeug) fällig.

  • D a r K

    wie behält der denn seine Straßenzulassung ohne Lenkrad-Airbag?
    Dieser darf doch mMn nicht entfernt werden, wenn er ab Werk verbaut war, oder?

    • Acer Deshojo

      Nicht ganz. Es wird unterschieden zwischen dem kompletten Ausbau des Airbags und der Deaktivierung.

      “1. „Außer-Funktion-setzen“ des Airbags

      Beim „außer-Funktion-setzen“ des Airbags erlischt die Betriebserlaubnis
      des Fahrzeugs. Diese erlischt dann nicht, wenn ein Gutachten im Sinne
      des § 19 Abs. 3 StVZO oder ein Negativgutachten vorliegt.”

      (Stichwort: Beifahrerairbag für Kindersitz deaktivieren! Erlischt also nicht immer)

      “2. Ausbau eines Airbags

      Da das Vorhandensein eines Airbags nicht vorgeschrieben ist, hat der
      Ausbau aus zulassungsrechtlicher Sicht keine Folgen. Das heißt, der
      Ausbau führt nicht zum Erlöschen der BE.”

      Was du vielleicht meinst, ist das downgraden der Abgaseinstufung. Wenn dein Wagen die Euro6 hat(ab Werk) darfst du diese in keinem Fall verschlechtern.(§19 II Nr.3 StVZO)

      (Quelle:VFZ, 10./11. Sitzung § 19 Clearingstelle)

      Solange alles eingetragen ist, was die Jungs oben gemacht haben, ist es also kein Problem.

      Gruß

  • Acer Deshojo

    Warum nimmt man für solche “Rennwagen” die Limo als Basis? Wäre das Coupe nicht sinnvoller? Die hinteren Türen sind doch nun sinnlos und sitzen kann hinten auch niemand mehr.

  • der_ardt

    Der Umbau mit dem Coupé -> der wahre M3 GTS (dennoch keine Konkurrenz für den CSL)

  • BMW_550i

    Der Wagen steht beim BMW-Syndikat schon seit Monaten (wenn auch nicht schon ein Jahr) und ist sehr bekannt für seine Performance und den Umbau. Hut ab für den Umbau – sehr schön.

    Grüße 550i-Fahrer

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