MINI 2012: Das erfolgreichste Jahr der Marken-Geschichte im Rückblick

MINI | 12.01.2013 von 7

Das Jahr 2012 war nicht nur für die BMW Group mit ihrer Kernmarke BMW ein Jahr der Rekorde, auch die beiden kleineren Marken Rolls-Royce und …

Das Jahr 2012 war nicht nur für die BMW Group mit ihrer Kernmarke BMW ein Jahr der Rekorde, auch die beiden kleineren Marken Rolls-Royce und MINI können auf das erfolgreichste Jahr ihrer Marken-Geschichte zurückblicken. Die Fahrzeuge der Marke MINI waren erstmals auf mehr als 100 Märkten weltweit erhältlich und fanden insgesamt 301.526 Kunden. Das entspricht einer Steigerung um 5,8 Prozent im Vergleich mit dem erfolgreichen Vorjahr.

Dazu beigetragen haben eine Reihe neuer Produkte, aber auch die weiterhin starken Zahlen der etablierten Modelle rund um Hatchback und Countryman. Schon jetzt wirft das Jahr 2014 seine Schatten voraus, wenn die MINI-Kernbaureihe durch den gemeinsam mit den BMW-Fronttrieblern entwickelten MINI F56 ersetzt wird.

Einen umfassenden Rückblick auf das erfolgreichste Jahr der Marken-Geschichte liefert die folgende Zusammenfassung, die vom Hersteller stammt und alle Aspekte des Themas “MINI 2012″ beleuchtet:

Januar: MINI beginnt das Jahr mit einer Premiere. Erstmals präsentiert die britische Marke ihr Modellprogramm auf der Auto Expo in der indischen Hauptstadt Neu Delhi. Parallel dazu werden in Neu Delhi und Mumbai die ersten MINI Showrooms auf dem Subkontinent eröffnet. Indien ist damit der 100. Markt, auf dem MINI Automobile angeboten werden. Das Interesse an Premium-Kleinwagen ist auch dort riesig. Innerhalb weniger Wochen registrieren sich mehr als 50 000 Fans auf der Facebook-Seite von MINI India. In Europa werden zum Jahresauftakt die Editionsmodelle MINI Baker Street und MINI Bayswater vorgestellt. Mit ihren exklusiven Design- und Ausstattungsmerkmalen übertragen sie aktuelle Style-Impressionen aus der britischen Metropole London ins Straßenbild.

Februar: Mit der Markteinführung des MINI Roadster wächst das Programm der Marke auf sechs Modelle an. Der erste offene Zweisitzer der Marke präsentiert sich als puristischer Ausdruck von Sportlichkeit. Das manuell bedienbare Textilverdeck, die flach geneigte Windschutzscheibe, der niedrige, nach vorn verlagerte Fahrzeugschwerpunkt und der automatisch ausfahrende Heckspoiler garantieren Fahrspaß in besonders intensiver Form. Für den MINI Roadster stehen vier besonders leistungsstarke Motoren zur Auswahl, Topmodell ist der MINI John Cooper Works Roadster mit 155 kW/211 PS – nie zuvor rauschte der Fahrtwind so stürmisch ins Cockpit eines MINI. Mit dem Markteintritt im Königreich Jordanien baut die Marke MINI ihre Präsenz in der Vertriebsregion Middle East weiter aus. Die MINI Dependance im Zentrum der Hauptstadt Amman stellt ihren Kunden von Beginn an das komplette Modellprogramm von MINI zur Auswahl.

März: Auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf absolviert der MINI John Cooper Works Countryman seine Weltpremiere. Er ist das erste John Cooper Works Modell, das die Kraft seines Motors auf alle vier Räder verteilt. Die mit 160 kW/218 PS stärkste Ausführung des mit Rennsport-Knowhow entwickelten Turbomotors und der serienmäßige Allradantrieb ALL4 garantieren extremen Fahrspaß auf jedem Terrain. Ebenfalls serienmäßig: ein Sportfahrwerk, 18 Zoll große Leichtmetallräder, eine Sportabgasanlage und ein Aerodynamik Kit. Auf Wunsch ist der MINI John Cooper Works Countryman auch mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe verfügbar. Eine besonders stilvolle Variante des Offenfahrens wird mit dem MINI Cabrio Highgate eingeführt. Das neue Editionsmodell verkörpert exklusives Flair, Individualität und britisch-coole Lebensart.

April: Individualität steht im Mittelpunkt des Auftritts von MINI auf der Auto China in Beijing. Dort hat der MINI Clubman Hyde Park seine Weltpremiere. Premiere auch für den classic Mini: Erstmals gehen fünf Exemplare des Urahns des MINI bei der Allgäu-Orient-Rallye an den Start. Die alternative Wettfahrt für Old- und Youngtimer-Fahrzeuge führt vom bayerischen Oberstaufen über 5 000 Kilometer in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku. Außerdem gratuliert MINI zum Geburtstag der Plansprache Esperanto. Sie setzte vor 125 Jahren zu ihrem weltweiten Siegeszug an und ist heute – ähnlich wie der MINI – ein in mehr als 100 Ländern rund um den Globus geschätztes Kulturgut.

Mai: Das Topereignis des Jahres für die weltweite MINI Community findet auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke im französischen Le Castellet statt: MINI United 2012. Rund 30 000 begeisterte MINI Fans erleben drei Tage lang Top-Acts der internationalen Musikszene, Rennsport-Action und Party-Feeling rund um den MINI. Zu den Highlights auf der Bühne gehören Live-Auftritte der Bands Iggy and the Stooges und Gossip. Bereits zum zwölften Mal unterstützt MINI den Life Ball in Wien, das größte Charity Event Europas. Beim Life Ball treffen Fashion Show und soziales Engagement aufeinander. MINI stellt auch diesmal ein speziell für diesen Anlass gestaltetes Fahrzeug zur Verfügung, das zugunsten von Projekten, die sich dem Kampf gegen HIV und AIDS verschrieben haben, versteigert wird. Am ungarischen Plattensee treffen sich mehr als 4 000 Fans des classic Mini zum International Mini Meeting, der weltweit größten Zusammenkunft der classic Mini Club Szene.

Juni: Für Transportaufgaben der besonderen Art präsentiert MINI eine weitere Modellneuheit. Der MINI Clubvan kombiniert die praktischen Vorzüge eines kompakten Lieferwagens mit markentypischem Fahrspaß und einem unverwechselbaren Erscheinungsbild. Er bietet zwei Sitzplätze und einen 860 Liter großen Laderaum, der sich dank der Splitdoor am Heck bequem füllen lässt. Das erste Premium-Fahrzeug seiner Art ist nicht nur überaus vielseitig, sondern auch ein ideales Aushängeschild für Gewerbetreibende, die bei der Warenlieferung an ihre Kunden Wert auf einen stilvollen Auftritt legen. Die Fachzeitschrift „Automobilwoche“ vergibt das Top-Rating „Triple A“ an die deutschen MINI Verkäufer. „Triple A“ steht für den „Automobilwoche Award Autohandel“: In einer Studie über die Fachkompetenz des Personals in Autohäusern erwiesen sich MINI Verkäufer als beste Ansprechpartner für potenzielle Kunden von Premium-Marken.

Juli: London calling – mit dem MINI Hyde Park und MINI Green Park kommen abermals attraktive Editionsmodelle auf den Markt, die das Bekenntnis zu britischem Stil nicht nur im Namen tragen. Ihre exklusive Farbgestaltung und ihre hochwertige Ausstattung balancieren gekonnt zwischen Extravaganz und Understatement. In den USA lädt MINI zu einer einzigartigen Rallye von Küste zu Küste ein: Unter dem Motto MINI TAKES THE STATES startet die MINI Community am 4. Juli, dem nationalen Unabhängigkeitstag, in New York und steuert Los Angeles an.

August: Beim Auftakt zum Moscow International Automobile Salon setzt sich MINI sportlich in Szene. Im Mittelpunkt des Auftritts stehen die neuen John Cooper Works Modelle.

September: Der MINI Paceman, das siebte Modell der Marke, feiert seine Weltpremiere auf dem Mondial de l’Automobile in Paris. Zwei Türen und eine große Heckklappe, kraftvolle Proportionen, coupé-typisch fließende Linien und ein loungeartig gestalteter Innenraum mit zwei Einzelsitzen im Fond machen ihn zum ersten Sports Activity Coupé im Premium-Kompaktsegment. Der MINI Paceman kann optional mit dem Allradsystem ALL4 ausgestattet werden. Zweite Attraktion auf der Pariser Autoshow: Der schnellste jemals gebaute MINI ist da – und schon bald wieder weg. Nur 2 000 Exemplare des MINI John Cooper Works GP werden für Rennsport-Enthusiasten in aller Welt produziert. Sie erhalten ein ebenso faszinierendes wie exklusives Sportgerät mit einem 160 kW/218 PS starken Vierzylinder-Turbomotor, einem einstellbaren Gewindefahrwerk, einer besonders kraftvollen Sportbremsanlage, einer Fahrstabilitätsregelung mit GP-Rennmodus, präzise abgestimmten Aerodynamik-Maßnahmen sowie modellspezifischen Leichtmetallrädern und Sportreifen. Der MINI John Cooper Works GP wird auf der Nordschleife des Nürburgrings abgestimmt und erzielt dort eine Bestzeit von 8:23 Minuten. Große Ehre für den kleinen classic Mini: 53 Jahre nach dem Produktionsstart wird er in seinem Heimatland von den Lesers des Magazins „Autocar“ zum „Greatest British car ever made“ gewählt. Die Faszination des britischen Klassikers und sein sagenhaftes Gokart-Feeling werden auch auf dem Erprobungsgelände der BMW Group in Aschheim bei München deutlich. Dort findet das classic Mini Fahrertraining statt.

Oktober: MINI sucht und findet im Großraum München 25 Testfahrer für das erste rein elektrisch angetriebene Automobil der Marke. Fünf Monate lang fahren die Teilnehmer der jüngsten Feldversuche den MINI E unter Alltagsbedingungen, ihre Eindrücke und Erfahrungen fließen in die wissenschaftlichen Analysen zum Nutzerverhalten und zu den Infrastrukturanforderungen für Elektrofahrzeuge ein.

November: Extremes Race Feeling, weniger Tankstopps – für die John Cooper Works Modelle steht ein Generationswechsel unter der Motorhaube an. Die neue Ausführung ihres mit Rennsport-Knowhow entwickelten Turbomotors geht jetzt noch wirtschaftlicher zur Sache. Das Twin-Scroll-Aufladesystem und die Benzin-Direkteinspritzung des 155 kW/211 PS starken Vierzylinders werden um eine variable Ventilsteuerung ergänzt, die das Ansprech- und auch das Verbrauchsverhalten positiv beeinflusst. Auf der Los Angeles Auto Show absolviert der MINI Paceman seine US-Premiere. Zeitgleich werden neue Außenlackierungen und detaillierte Modifikationen für die Interieurgestaltung des MINI Countryman vorgestellt. Die Modelle MINI One Countryman und MINI Cooper Countryman entsprechen nun serienmäßig der EU6-Abgasnorm. In London führt kreative Raumnutzung zu zwei Einträgen ins Guinness Buch der Rekorde. 28 Turnerinnen zwängen sich in einen MINI. Noch am gleichen Tag stellt das Gymnastik-Team aus East Sussex einen weiteren Weltrekord auf: 23 Teammitglieder finden Platz in einem classic Mini.

Dezember: Auch MINI stellt einen weiteren Rekord auf: Erstmals werden mehr als 300 000 Fahrzeuge in einem Jahr verkauft. Insgesamt werden bis zum Jahresende 301.526 MINI weltweit ausgeliefert sein. Die Marke erzielt damit ein neues Rekordergebnis. Im Vergleich zum Jahr 2011 wird eine Absatzsteigerung um 5,9 Prozent verzeichnet. Verkaufsstärkste Region sind einmal mehr die USA, gefolgt vom MINI Heimatland Großbritannien und Deutschland. Und auch die Prognosen für 2013 fallen überaus positiv aus. Im März geht der MINI Paceman an den Start, außerdem ist die Eroberung weiterer Märkte geplant. Jüngstes Beispiel für erfolgreiche Expansionen liefert die Region Mittelamerika. Dort tritt wenige Tage vor Weihnachten die in einem uralten Maya-Kalender vorhergesagte neue Zeitrechnung in Kraft – ganz ohne Weltuntergangsstimmung, dafür aber mit besten Vorzeichen für die Marke MINI.

  • BE.EM.WE

    Der Mini GP sieht echt super aus! Würd mich schon nochmal reizen, wenn das nicht so schwierig mit der Alltagstauglichkeit wäre, was den Platz angeht.

    • Ernstl

      Gerade im GP haste doch extra viel Platz dank fehlender Rückbank ;)

      • BE.EM.WE

        Prinzipiell hast du recht, nur würd mich stören, dass dann die Sachen die eigentlich in den Kofferraum gehören die ganze Zeit im Innenraum rumkegeln. Zusätzlich möchte ich mir die Option auch mal 2 Leute mitzunehmen lassen. Also Eigentlich idealer Zweitwagen, aber das Geld muss man dann auch erstmal haben :)

  • forbes liste

    Anstoß zur Diskussion:
    Forbes Top Car Makers 2012. Interessant zu sehen, wie Forbes, bei Ineinbeziehung aller wichtigen Parameter (equal weighting of sales, profits, assets and market value) – nicht nur Stückzahl, die Automobilindustrie sieht. BMW liegt in dieser Liste tatsächlich vor General Motors. Bemerkenswert auch, dass VW auf der Liste der erfolgreichsten Unternehmen auf Platz 17 liegt (wobei Porsche noch nicht mal eingerechnet ist), also vor Toyota und Ford. Geht man nur nach Stückzahlen sieht es freilich anders aus. Da liegen Toyota und GM immer noch vor VW und BMW natürlich unter ferner liefen. Seltsam dass Hyundai und Kia getrennt aufgeführt werden und wie weit vorne Honda liegt. Fiat ist soweit vorne wegen Chrysler. Renault Nissan werden getrennt aufgeührt, weil keiner am anderne die MEhrheit hält.

    Volkswagen – 17
    Toyota – 25
    Daimler – 37
    Ford – 44
    Honda – 59
    BMW – 61
    General Motors – 63
    Nissan – 85
    Hyundai – 96
    Volvo – 183
    Renault – 187
    SAIC – 232
    Kia – 253
    Fiat – 314
    Tata – 348
    Dongfeng Motor Group – 450
    Peugeot – 458
    Suzuki – 514
    Isuzu – 721
    Fuji Heavy Industries (Subaru) – 805
    Mahindra and Mahindra – 918
    Mitsubishi – 1046
    Mazda – 1055
    Porsche – 1056
    BYD – 1266
    Great Wall Motors – 1476
    Huayu Automotive – 1779

    • Erik

      Aspekte wie Marktwert und ähnliches können mir zumindest gestohlen bleiben.
      Ein Marktwert zählt bei Unternehmen wie der Volkswagen Gruppe eh nicht so stark, siehe Sperrminorität etc.
      (Volkswirtschaftlich) Wichtiger sind da schon eher Größen wie Umsatz oder Beschäftigtenanzahl, also die Größen, die einfach auch eine ganz andere Berechtigung haben als so etwas, was Forbes (sozusagen einer der Herolde des Turbokapitalismus) da aufführt.

      • forbes liste

        Naja. Sie ziehen ja auch Umsatz, Gewinn und “Aktiva” heran, und die sind ja volkswirtschaftlich durchaus relevant. Gerade der Marktwert ist hier vielen immer sehr wichtig, weil der von BMW eben aussergewöhnlich hoch ist. Nun treffe ich also mal auf einen, dem er egal ist:-). Der Marktwert der Volkswagengruppe mag aufgrund der Sperrminiorität niedriger liegen, das ist richtig. So oder so werden VW und BMW von Familien beherrscht (Piech/Porsche und Quandt) so dass es tatsächlich keine große Rolle spielt und feindliche Übernahmen ausgeschlossen sind. Forbeslisten sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, ich halte vor allem Honda da auf dem 7 Platz für überbewertet.

        • Erik

          Richtig, Umsatz, Gewinn oder Aktiva sind volkswirtschaftlich relevant, zeigen diese Kennzahlen nämlich auch wieviele Steuern veranlagt werden können, wieviel Investitionskraft ein Unternehmen liquide zur Verfügung hat oder allgemein der Umsatz in Bezug auf das BIP eines Landes, wo das Unternehmen seinen Sitz hat.
          Forbes bezieht allerdings auch rein shareholder-relevante Daten mit ein, die außer den Shareholdern niemanden interessieren und die umso besser sind, je größer der Gewinn eines Unternehmens ausfällt.
          Die kurzsichtige Forbes-Bewertung (ich sagte ja schon: Turbokapitalismus) verkennt also völlig die unternehmerische Verantwortung, zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung seinen Mitarbeitern gegenüber. Leider ist BMW, was den letzten Punkt angeht, kürzlich wegen den Berichten um Leiharbeit und Werksverträge wiederholt negativ aufgefallen.
          Was den Marktwert, oder auch die Marktkapitalisierung betrifft, so ist jene von BMW mit aktuell rund 46,7 Mrd. € tatsächlich nicht sehr hoch wenn man es mit anderen Unternehmen vergleicht.
          Daimler bspw. kommt auf aktuell ebenfalls ca. 46 Mrd. €.
          Volkswagen Stammaktien sind aktuell insgesamt 78,5 Mrd € wert, die Vorzüge insgesamt rund 29,5 Mrd €. Dazu kämen dann noch Aktien der Audi AG, die sich zu 100% in Händen von VW befinden im Wert von rund 24 Mrd.€ und die Anteile der Porsche SE im Wert von knapp 10 Mrd €.

          Zum Vergleich Apple hat eine Marktkapitalisierung von knapp 365 Mrd €

          Es ist also alles relativ.

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