Dezember 2012: BMW/MINI-Absatz bleibt in Deutschland unter Vorjahr

News | 4.01.2013 von 6

Während aus den USA und China Monat für Monat gute Nachrichten kommen, haben es die meisten europäischen Märkte im Jahr 2012 nicht leicht: In Deutschland …

Während aus den USA und China Monat für Monat gute Nachrichten kommen, haben es die meisten europäischen Märkte im Jahr 2012 nicht leicht: In Deutschland schrumpfte der Gesamtmarkt im Dezember 2012 um satte 16,4 Prozent, auch im Gesamtjahr konnte das Vorjahresniveau nicht erreicht werden.

Vor diesem Hintergrund ist es nur relativ wenigen Marken gelungen, die Verkaufszahlen des Vorjahres zu überbieten. Unter den drei Aspiranten um die Premium-Spitze in Deutschland darf sich Audi als klarer Gewinner fühlen, denn während BMW und Mercedes Rückgänge vermelden mussten, konnte Audi im Gesamtjahr um 6,3 Prozent auf 266.582 Einheiten zulegen.

Im Dezember 2012 lagen BMW und MINI mit 25.580 Einheiten zwar klar vor den Ingolstädtern, im Gesamtjahr ist der Vorsprung auf Audi verglichen mit 2011 aber auf weniger als die Hälfte geschrumpft. Im Dezember konnten BMW und MINI auch Mercedes und Smart hinter sich lassen, für das Gesamtjahr 2012 ergibt sich aber das in Deutschland gewohnte Bild mit den Stuttgarter Marken an der Spitze.

Die weltweiten Verkaufszahlen für Dezember und Gesamtjahr 2012 folgen nächste Woche.

(Grafik & Infos: KBA)

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  • lamefe

    Soll Audi doch “gewinnen”, ich freue mich, nichtmehr von Audi-Proletariern zu Diskussionen eingeladen zu werden.

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/premiumhersteller-bmw-will-auf-hohe-rabatte-verzichten/7591442.html

    Den von Audi ausgerufenen Kampf um reine Absatzzahlen kann ein Unternhmen wie BMW, ohne Brot/Butter-Hersteller im Rücken, langfristig sowieso nicht gewinnen ohne die Marke und das Image massiv zu beschädigen. Absatzzahlen alleine sagen eben noch garnichts über die Stärke des Unternehmens/Marke aus.

    2050 will Audi Matchbox überholen. Tolle Sache, herzlichen Glückwunsch! Lieschen Müller fährt jetzt übrigends auch Audi. Genauso wie Hans Dampf und Max Mustermann.

    • Jo

      Und Lasmiranda Densivilla auch, Frechheit!

    • Acer Deshojo

      Ich sehe das nicht so eng. Bis jetzt läufts doch super bei BMW. Man baut einfach immer kleinere Modelle mit immer kleineren Motoren und bringt jedes Jahr ein Nischenmodell raus. Dann noch die Mini Zahlen als BMW Verkäufe zählen – fertig. So schnell überholt BMW keiner. Jeder der Drei hat Märkte, die er noch stark ausbauen kann, somit wird auch da wieder ein ausgeglichener Anstieg erfolgen.

      Zetsche: “Bis 2020 sind wir wieder Nr. 1 im Oberklasse Segment” Das wird ein harter Weg für Mercedes, wenn ich es ihnen auch wünsche – wie jedem deutschen Hersteller. (Auf jeden Fall besser als Toyota, Nissan, GM und Co.) Der Stern leuchtet leider nicht mehr so hell wie einst, da man einige Jahre geschlafen hat. Und Kooperation und Badge Engeneering a la Citan sind nicht sondelrich förderlich. Sollte es einen Badge engeneering PKW mit Nissan geben, sehe ich schwarz.

      p.s. Lieschen Müller, Hans Dampf und Max Mustermann fahren mittlerweile sehr gern BMW ;-)

      Wie du schon sagtest, sollte man auf diese Absatzgeilheit nicht so viel geben.

    • Hauke

      Dein erster Satz begann gut; eine etwas “relaxtere” Einstellung stände einigen sicherlich gut an. Schon im selben Satz hast du das leider wieder ad absurdum geführt; mit der Verunglimpfung Anderer, was deinen Beitrag schon vorneherein als unsachlich disqualifiziert.
      Interessant wäre auch zu erfahren, warum das legitime Ziel von Audi, in bestimmten Disziplinen führender Autobauer zu sein, von dir als “Kampf” bezeichnet wird?
      Wird da etwas angegriffen? Nun ja, die Diskussion um Markenfetische als Ersatzreligion in der globalisierten Welt ist ja nicht neu.

      mfg

      p.s.: Die Maxes und Lieschens fahren übrigens auch gerne Mercedes und BMW.
      Zu glauben, dass die Marken zu fahren, die millionenfach verkaufte werden, etwas Besonderes sei, ist leider nur eine Illusion, die von den Marketingabteilungen aufrecht erhalten wird. Das hat freilich mit der Realität, nämlich einer immer weiter schrumpfenden Schicht von Neuwwagenkäufern und der Wettbewerbsverzerrung durch die die Dienstwagensubvention, mit der zB BMW hauptsächlich seine Geschäfte in Deutschland macht, nichts zu tun.

    • r8v8

      selbstverständlich kann bmw den dreikampf auch in zukunft für sich entscheiden. es wird auf der kostenseite nur sehr schwer. will sagen: ich sehe es genau andersherum, bmw wird eher auf der absatzseite weiterhin vorne liegen, nur bei der profitabilität wird es schwierig werden, da auch mit vielfältigen kooperationen die erstellungskosten bei bmw höher sein werden als bei der bestens vernetzten konkurrenz (audi). insofern hat bmw dasselbe problem wie mercedes, nur dass es hier nicht durchschlägt, da die produkte besser laufen als bei der stuttgarter konkurrenz und die effizienz für so eine mittelgroße firma beachtlich ist. dass das langfristig auswirkungen haben wird, ist unbestritten.
      es ist immer das gleiche hier: wächst bmw in einem monat und markt stärker als audi, wird der erfolg bejubelt. zu recht.
      wächst audi stärker in einem monat und markt stärker als bmw, heisst es, massenprodukt, uninteressant, jeder depp fährt einen, bei bmw ist das anders.
      es ist einfach lächerlich.
      audi hat überhaupt keinen kampf um reine absatzzahlen ausgerufen. sie behalten ihre profitabilität sehr wohl im blick und konnten sich da in den letzten jahren ja auch steigern.
      mfg audi proletarier

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