Paris 2012: Audi A3 Sportback 2013 als neuer Gegner des BMW 1er F20

BMW 1er | 2.10.2012 von 20

Auf dem Pariser Salon 2012 feierte ein Auto seine Premiere, das ohne jeden Zweifel zu den schärfsten Konkurrenten des BMW 1er F20 zählt: Der neue …

Auf dem Pariser Salon 2012 feierte ein Auto seine Premiere, das ohne jeden Zweifel zu den schärfsten Konkurrenten des BMW 1er F20 zählt: Der neue Audi A3 Sportback setzt auf eine bewährte und offenbar noch immer beliebte Formensprache, technisch handelt es sich aber trotz der optischen Nähe zum Vorgänger um ein komplett neues Fahrzeug.

Genau wie beim Audi A3 Dreitürer, dem VW Golf VII und dem Seat Leon kommt auch beim A3 Sportback der modulare Querbaukasten des VW-Konzerns zum Einsatz, der für ein niedrigeres Gewicht und daraus resultierend mehr Effizienz und Dynamik sorgt. Neben serienmäßigem Frontantrieb wird es schon bald auch Modelle mit dem Allradantrieb quattro geben.

Die vorerst günstigste Variante des 4,31 Meter langen Audi A3 Sportback ist der 122 PS starke 1.4 TFSI mit Frontantrieb, der mindestens 23.400 Euro kostet. Der etwas stärkere BMW 116i F20 mit 136 PS und Hinterradantrieb ist ab 23.850 Euro erhältlich.

  • Pingback: Audi A3 8V Sportback Seite 24 : Bei 3-Türer gehts auch nicht!()

  • LukeCrouch

    Trotz modularen (ver)querbaukasten so ein hoher preis? verstehe nicht, wer sich dann gegen einen 1er und für den a3 entscheiden kann. optisch ist zwar auch der 1er ne gurke, aber wenigstens nicht so langweilig wie der a3

    • Jo

      Audi erlaubt sich zumindest nicht solche Peinlichkeiten wie Filzbodenteppich (statt Velours im E8x) oder extrem dünnes Hartplastik zum verkleiden der Mittelkonsole. Und ich bin wahrlich kein VAG Freund. Aber was BMW da als Premium verkauft…naja.

    • r8v8

      naja, also ich zum beispiel würde auf jeden fall den sportback dem 1er vorziehen, er ist viel besser verarbeitet, das cockit ist ne klasse höher, er ist wintertauglicher dank front (würde eh quattro nehmen) und dennoch in etwa genauso dynamisch, und ausserdem immer noch günstiger. im zweifelsfall würde ich aber den neuen golf allen andern vorziehen. der ist genauso gut verarbeitet wie der audi, wie ich finde zeitlos im design, und, wie ich glaube, noch besser, dazu erheblich preisgünstiger, mehr platz hat er auch, also da wird der 1er mal gar kein land sehen. kompaktwagen kann vw einfach. meine freundin hat einen golf 6. das auto ist wirklich gut, da gibt es keinen zweifel. der sportback hat seinen coupekombicharacter im übrigen auf ausdrücklichen wunsch der kunden verloren, die sich mehr kopffreiheit wünschten. mir gefällt der alte immer noch besser.

      • BMW_550i

        Wieder mal ein schwachsinniger Kommentar. Der Audi A3 mit Frontantrieb ist so dynamisch, wie ein Fahrzeug mit RWD. Kompletter Unsinn.

        Wenigstens laufen im BMW 1er F20 Motoren, die BMW konstruiert, entwickelt und produziert hat im Gegensatz zum Audi.

        550i aus MUC.

        • r8v8

          wieder mal so ein kompletter unsinn von bmw 550i. die direkteinspritzer 4Zylinder sind entwicklungen von audi, der erste war der “gti”motor und audi musste ihn vw zur verfügung stellen bevor sie ihn selbst einbauen konnten, was für unmut bei audi sorgte. im alltag spielt die zusätzliche sportlichkeit des heckantriebs keine rolle. du kannst mir mit einem 1er auf der landstrasse nicht davonfahren wenn ich in einem gti sitze. ganz zu schweigen von deinem 550i.

          • MichaelMPower

            Meiner Meinung nach merkt man einen Heckantrieb sehr wohl, doch du schreibst von einem subjektiven “landstrassendavonfahren” mit einem GTI. Ich frage mich bloß warum bei leistungsstärkeren Motoren Audi vorzugsweise Allradantrieb einsetzt, könnte vielleicht daran liegen, dass leistungsstarke Fronttriebler leicht mit den Rädern durchdrehen. Bei kleinen Motoren wie einem 114i/116i bringt einem ein Heckantrieb sicher wenig, mit großer Wahrscheinlichkeit werden diese Fahrzeuge auch nicht derart sportlich bewegt. Zudem schreibst du von besserer Verarbeitung im A3. In diesem Punkt kann ich dir leider nicht zustimmen. Ich kenne sowohl den alten 1er E87 also auch den neuen 1er F20. Und ich muss sagen, dass sich die Fahrzeuge in dieser Klasse nicht viel nehmen. Doch hier zu sagen, dass der A3 viel besser verarbeitet ist, ist wieder einmal sehr subjektiv. Objektiv betrachtet setzen alle Hersteller in manchen Bereichen des Innenraums Hartplastik ein, sowohl im A3, als auch im 1er, sogar in der neuen A-Klasse.

          • Acer Deshojo

            Jeder einzelne Tastenschlag ist Vergeudung pur. Lass 550i in seiner Traumwelt leben und gut ist. Ignoriere ihn einfach. Versuch mal einem Esel das Fliegen beizubringen – geht nicht.

            Gruß

  • Polaron

    Ein geschrumpfter A4 Avant? Ich frage mich echt, was genau die Designabteilung in Ingolstadt den ganzen Tag macht!?

    BMW hatte in den letzten Jahren auch nicht immer ein glückliches Händchen (z. B. F20/21, 5er GT) gehabt, aber zumindest kann man die Modellpalette ziemlich gut auseinanderhalten und einige echte Highlights (u. a. F10/11, F12) waren auch in letzter Zeit dabei.

    • Hansi

      Ja vorallem F10 und F30. *löl*

  • captainbmw

    A3 zu teuer?
    Wenn man sich die Materialqualität des Innenraums und die unlackierten Metallflächen bei einem 1er anschaut, dann ist der Listenpreis bei BMW ebenfalls eine Frechheit.

  • r8v8

    wie kann es sein, dass ein mercedes (A-Klasse) und ein BMW (1er) eine schlechtere innenraumqualität haben als ein golf? kostenersparnis hin oder her, was soll das? warum soll ich dann diese autos kaufen? (gut, der 1er hat noch heckantrieb, wers braucht, ein bisschen mehr fahrspass, dafür laue traktion im winter, an sich ists egal, mit nem golf kannst du auch 150 auf der landi fahren, interessiert den durchschnittlichen käufer n u l l)
    mercedes strapaziert seinen stern jetzt schon seit 15 jahren aufs äußerste, jede andere marke wäre schon den bach runter, in 10 jahren wird man auch verständnis los auf die heutige A-Klasse zurückblicken, gut, auch das wird die marke überleben. sicher, bmw macht es besser und steht auch besser da, obwohl die den heckantrieb genauso über bord werfen wie benz seine “Mercedesqualität” die heute audi macht (ob es den bimmern nun gefällt oder nicht, so ist es einfach). trotzdem gilt auch für bmw: in der haptik muss ein premiumhersteller premium sein. wenn er es nicht ist, gibt es für mich keinen grund premiumpreise zu bezahlen. die niere oder den stern spazierenzufahren, für mich genügt das als kaufargument nicht.

    • der_ardt

      Was den Käufer interessiert ist aber eben auch das Image. Und das Image fällt weit sportlicher aus, wenns ein BMW ist und der im Gegensatz zu seinen Konkurrenten Heckantrieb hat. Die Innenraumqualitäten bezüglich Haptik (das Wort ist inzwischen genauso abgenutzt wie “Premium-“) und Wertigkeit von Audi, die so toll sein sollen, kann ich in A3, A4 und A6 nicht erkennen. Mal ganz davon abgesehen dass die Menüführung des Navis und sonstige Einstellungen einfach grottig sind gefällt es mir persönlich nicht, wenn jede Luftdüse mit Chromringen verziert und hervorgehoben wird, statt ein Gesamtbild unterstützend einfach integriert zu sein. Und ich kenne viele die den BMW-Innenraum gerade dafür zu schätzen wissen (von fahrerorientierter Mittelkonsole etc. ganz zu schweigen).

      • r8v8

        klar, es fällt weit sportlicher aus. obwohl nach einer bmw umfrage über 90Prozent der bmw-käufern die frage mit dem heckantrieb egal ist. aber gut, noch. wenn zukünftig aber alle modelle unterhalb des 3ers mit frontantrieb kommen, wie es bei mercedes ja nun auch der fall ist, das auto aber immer noch mehr kostet als ein audi, geschweige denn ein vw, besteht dann nicht diie gefahr dass es bald essig ist mit dem sportlichen image? und wenn das auto dann auch noch schlechter verarbeitet ist?
        und das ist es. es mag ja sein, dass dir ein einser cockpit besser gefällt als das eines a3, besser verarbeitet ist das aber allemal. ich kann die wertigkeit in der innenraumqualität bei A1 (man vergleiche mit dem mini), A3, A4/A5 (das cockpit ist alt, aber sehr gut verarbeitet), A6/A7, TT (alt, aber…), den Q-Modellen mit ausnahm des Q3, und dem R8 nachvollziehen. Das bedeutet ja nicht, dass sie mir alle gefallen. Seltsamerweise können das auch alle anderen, ob sie nun Car and Driver, Road and Track, Sport Auto, Autozeitung, Top Gear, etc. heissen. Nur ein BMW-Fan hat da Probleme, weil er die nämlich dazu neigt, sich die Dinge schön zu reden. Die Sparpolitik von BMW und MErcedes in der Kompaktklasse ist den geringen Stückzahlen geschuldet die damit erzielt werden können (im vergleich zum modularen querbaukasten von vw). es ist auch kein zufall, dass 1er und A-Klasse über keine geteilten rückleuchten verfügen, die die designer sicher gern gehabt hätten, und sich golf und a3 diesen teuren luxus leisten. es muss gespart werden, weil die stückkosten im vergleich audi/vw zu hoch sind.

        • der_ardt

          Das Image einer Marke wird zum großen Teil von denen geprägt, die über das Thema viel sprechen, sich damit also auseinandersetzen und dementsprechend -falls sie sportlichen Schwerpunkt bevorzugen- beispielsweise in den 90ern/00ern meistens bei BMW gelandet sind. Das fängt schon damit an, dass die 90% der 1er-Kunden, die vom Heckantrieb nichts wissen, nicht drüber reden, wohl aber die 10%, die es wissen. Die sind davon überzeugt und sicherlich auch der ein oder andere der 90% “unwissenden” wird den Heckantrieb indirekt durch das bessere Fahrverhalten bevorzugen.
          Im Innenraum geht es mir nicht unbedingt nur um Materialien, eher darum wie durchdacht er ist, was aber zugegebenermaßen auch Gewohnheitssache sein wird. Dennoch wenns schon um Haptik geht, habe ich in keinem der Audis in denen ich saß so große Qualitätsunterschiede zu vergleichbaren BMWs festgestellt, dass ich deswegen mehr zahlen oder mich gegen einen BMW entscheiden würde.
          Und Heckantrieb ist nicht nur unbedingt mehr Fahrspaß sondern einfach auch entspannter zu fahren, dementsprechend Komfort. Mein Bruder fährt alle zwei Jahre wieder neue VWs und wenn ich dann damit fahre kriege ich besonders auf Landstraßen die Krätze (was nicht NUR am miesen Fahrwerk liegt)

  • Khujo

    Audi, bieder, einfallslos, langweilig und es kommt absolut kein habenwill effekt mehr auf. Und das durch alle Modellreihen. Die Cockpits sind aus meiner Sicht alle kackehässlich, da bringt auch die oberflächlichle “gute” Optik und Haptik aus meiner Sicht nix. Die Retnerkutschen die frueher einmal bei Benz zu finden waren, gibts heute bei Audi.

    • r8v8

      das ist ein tpyischer bimmer-hasskommentar der mit der realität des käuferverhaltens und den erfolgreich bedienten zielgruppen nichts zu tun hat. ich erwarte ein etwas höheres niveau als 550i es bringt.

    • cisi

      dem stimm ich prinzipiell zu ausser in diesem speziellen fall. Selbst das ausgelutschte audi design ist bessere ls der aktuelle 1er (optisch)…

  • Bruno

    Ein kleines aber feines Detail— bin ich der einzige der entäuscht ist, dass BMW als auch Audi ein Head-up Display ankündigten für 1er bzw. A3, aber in beiden Fällen es keines gab?! Das wäre doch das ultimative Feature gewesen! 🙁

  • Thomas_01

    Diese ewigen Diskussionen nerven. Heutzutage gibt es keine großen unterschiede mehr zwischen BMW und Audi in der Innenraumqualität. Audi verwendet halt ein anderes Plastik.
    Und? Hätte es eine Relevanz auf die Kaufentscheidung, BMW hätte es mir Sicherheit geändert oder glaubt ihr, die könnten nicht auch den Kunstoff von den Zulieferern X haben? Ein BMW ist anders als so ein gepimpter Golf und das ist auch gut so. Und auch in einem A3, A4 etc. befindet sich Hartplastik. Zu genüge…

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