MINI John Cooper Works GP R56: Mehr Details vor Premiere in Paris

MINI | 6.09.2012 von 0

Pünktlich vor dem Debüt auf dem Auto Salon Paris 2012 zeigt MINI einige weitere Bilder vom neuen MINI John Cooper Works GP R56 und gewährt …

Pünktlich vor dem Debüt auf dem Auto Salon Paris 2012 zeigt MINI einige weitere Bilder vom neuen MINI John Cooper Works GP R56 und gewährt dabei auch erstmals einen detaillierten Blick in den Innenraum.

Keine Überraschungen gibt es bei den technischen Daten, die schon seit längerer Zeit mehr oder weniger bekannt sind: Der sportlichste Serien-MINI aller Zeiten kommt mit grundlegend optimierter Aerodynamik inklusive verkleidetem Unterboden, großem Heckflügel und Diffusor, ein einstellbares Gewindefahrwerk erlaubt Anpassungen an die Strecke und auf den 17 Zoll großen Leichtmetallrädern in exklusivem Design sind rundum 215 Millimeter breite Sportreifen mit Fokus auf Trockengrip montiert. Was fehlt zur Seligkeit? Ein mechanisches Sperrdifferenzial, das dem Fronttriebler auch mit eingeschlagenen Rädern eine angemessene Übertragung der Motorleistung auf den Asphalt erlauben würde. Stattdessen kommt “nur” eine (deutlich günstigere) elektronische Differenzialsperre zum Einsatz, die bei entsprechender Gangart das kurveninnere Rad abbremst.

Trotz dieser nicht ganz nachvollziehbaren – weil vermeidbaren – Schwäche gehört der weltweit auf 2.000 Exemplare limitierte und bereits ab Ende 2012 produzierte MINI John Cooper Works GP R56 zu den schnellsten aktuell gebauten Fronttrieblern und dürfte in den richtigen Händen auch so manchem Fahrer eines Hecktrieblers oder Allradlers mit sportlichem Anspruch Kopfzerbrechen bereiten. Die Nordschleifen-Rundenzeit von 8:23 Minuten unterstreicht eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau der neue MINI JCW GP unterwegs ist.

Seine Kraft schöpft der GP aus einer überarbeiteten Fassung des 1,6 Liter großen Turbo-Vierzylinders mit TwinScroll-Aufladung, die 218 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmetern bietet. Dank eines DIN-Leergewichts von 1.160 Kilogramm und den griffigen Reifen genügt diese Leistung, um den JCW GP in 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, maximal sind 242 km/h möglich. Mit einem Verbrauch von 7,1 Litern im EU-Zyklus gehört der schnelle Brite zwar nicht zu den Kostverächtern unter den Kleinwagen, kann in ruhigen Zeiten aber auch einigermaßen sparsam bewegt werden. Dass der Verbrauch bei wirklich artgerechter Haltung locker zweistellig ausfällt, dürfte niemanden überraschen.

Der Innenraum sorgt mit einigen exklusiven Hinweisen auf das GP-Modell und knackigen Sportsitzen von Recaro dafür, dass sich die Insassen voll auf die gesteigerte Performance des Fahrzeugs konzentrieren können. Der große Flügel am Heck sorgt beispielsweise nicht nur für eine markante Optik, er trägt gemeinsam mit der Unterbodenverkleidung und dem Diffusor auch zu einer Reduzierung des Auftriebs an der Hinterachse um 90 Prozent bei.

 

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