BMW baut Kapazitäten in China aus, ab 2012 1 Million Premium-Autos?

News | 20.08.2012 von 2

Das Wachstum der BMW Group hat sich in den letzten Monaten zwar bei weitem nicht nur auf China gestützt, aber die deutlich zweistelligen Zuwächse im …

Das Wachstum der BMW Group hat sich in den letzten Monaten zwar bei weitem nicht nur auf China gestützt, aber die deutlich zweistelligen Zuwächse im größten asiatischen Markt sind angesichts der mittlerweile sehr großen absoluten Stückzahlen äußerst beachtlich. In den ersten sechs Monaten des Jahres konnte die BMW Group 159.358 Fahrzeuge in China verkaufen und sich dabei um 30,6 Prozent steigern. Auf keinem anderen Einzelmarkt konnten mehr Autos der Marken BMW und MINI verkauft werden, von den Wachstumsraten in China sind die USA und Deutschland ohnehin weit entfernt.

Wie die Automobilwoche nun unter Berufung auf BMWs China-Chef Christoph Stark berichtet, rechnet man in München nun bereits für das laufende Jahr 2012 mit dem Knacken der Marke von einer Million Premium-Automobile – was vor rund zwei Jahren noch für das Jahr 2022 erwartet wurde.

Es überrascht nicht, dass die BMW Group ein möglichst großes Stück dieses gigantischen Kuchens haben möchte, weshalb die Produktionskapazitäten der beiden Werke Tiexi und Shenyang mittelfristig auf jeweils rund 200.000 Einheiten jährlich ausgebaut werden sollen.

Gemeinsam mit dem chinesischen Partner Brilliance soll außerdem eine weitere Marke ins Leben gerufen werden, die auch das Potenzial des Massenmarkts ausnutzen soll. Ähnlich wie bei der neuen Daimler-Marke Denza wird auch bei der noch nicht offiziell benannten BMW-Brilliance-Tochter die Elektromobilität ein zentrales Thema sein.

Mit speziellen Modellen wie der 5er Langversion F18 und der 3er Langversion F35 trägt BMW der stetig wachsenden Bedeutung des chinesischen Marktes Rechnung und auch wenn für die Zukunft nicht mehr die früheren Wachstumsraten von 60 oder 70 Prozent zu erwarten sind, wird China weltweit gesehen zu den Märkten mit den größten Zuwächsen gehören.

  • Kr1s
    • Martin V.

      Die EU-Schuldenkrise und sowie die US-Konjunkturschwäche fördern die Rezession der Weltwirtschaft. Es ist ein schwieriges Unternehmen, dass ein einziges Land die globale Wirtschaft auffedern soll bzw. kann. Hinzu kommt noch, dass die chinesischen Exporte in den letzten Monaten zurückgegangen sind… Hört sich alles nicht sehr gut an. Abwarten und Tee trinken.

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