[Anzeige] Fehlt BMW ein X5-Pickup als Gegner für den VW Amarok?

BMW X5 | 14.08.2012 von 8

[Anzeige] In den letzten Jahren hat die BMW Group bei vielen Fans und Beobachtern den Eindruck erweckt, für die Steigerung der Verkaufszahlen auch altbewährte Traditionen …

[Anzeige] In den letzten Jahren hat die BMW Group bei vielen Fans und Beobachtern den Eindruck erweckt, für die Steigerung der Verkaufszahlen auch altbewährte Traditionen ohne Not über Bord werfen zu wollen. In den kommenden Wochen gießt BMW mit dem in Paris debütierenden B-Klasse-Gegner – mit Frontantrieb und quer eingebauten Dreizylinder-Motoren – weiteres Wasser auf die Mühlen dieser Kritiker und wird sich nicht nur von diesen die Frage gefallen lassen müssen, was genau ein solches Fahrzeug noch zu einem BMW macht.

So stellt sich auch die Frage, ob man in München nicht auch über einen Wettbewerber für den in den USA eminent wichtigen Pickup-Markt nachdenken sollte, um den Verkaufszahlen einen weiteren Impuls zu geben. Völlig unerfahren ist man auf diesem Gebiet ja durchaus nicht, wie die beiden BMW M3 Pickup-Trucks auf Basis der Generationen E30 und E93 deutlich zeigen – auch wenn es sich dabei nur um interne Fahrzeuge der M GmbH handelt, die ursprünglich nicht für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt waren.

Wie ein BMW X5 Pickup aussehen könnte, haben wir bereits vor einigen Monaten anhand dreier Entwürfe von Theophilus Chin thematisiert. Die zwischenzeitliche Modellpolitik in München dürfte aber bei manchem Beobachter Zweifel daran geweckt haben, wie sehr man sich auf das Umschiffen derartiger No-Gos noch verlassen kann – auch wenn die aktuelle X5-Generation E70 mit Sicherheit nicht mehr als Basis für eine neue Variante in Frage kommt.

Mit Volkswagen ist bereits ein großer deutscher Hersteller über den eigenen Schatten gesprungen und hat mit dem Amarok einen Pickup auf die Räder gestellt, der übrigens in seinen Basisvarianten ganz klassisch mit Hinterradantrieb ausgeliefert wird. Was dem Amarok zum Spaßmacher fehlt, sind aus unserer Sicht neben einem entsprechend abgestimmten Fahrwerk vor allem stärkere Motoren: Die stärksten Triebwerke im Amarok-Angebot haben 180 PS, bei BMW gibt es aktuell keinen X5 mit weniger als 245 PS.

Dass man das Thema Pickup auch deutlich dynamischer angehen kann, zeigen aber nicht zuletzt die hochmotorisierten US-Modelle wie der frühere Dodge RAM SRT-10 mit dem V10-Triebwerk aus der Dodge Viper – und wer könnte heute noch ernsthaft überrascht sein, wenn BMW eines Tages mit einem X5 M Pickup um die Ecke käme…?

(Bilder: TheophilusChin.com)

  • Tobee

     Das wäre dann die Aktion zum Totlachen. Ich finde ja den Amarok schon einen schlechten Witz – aber wenn BMW dann nachzieht, na prima. Das Gebiet der “Trucks” gehört den Amis und Toyota. Die Pick-Ups sind tolle Fahrzeuge, aber ich wage zu bezweifeln, dass sich damit die deutschen “Premium-Hersteller” so einfach tun auf dem Markt. Außer die Fahrzeuge werden durch die europäischen Bürger wieder enorm subventioniert, wie aktuell ja auch schon alle PKW die in die USA kommen

    • Ab

       Der Amarok schlägt sich ganz gut… Ist aber auch kein Touareg mit Ladefläche, sondern kostet ein Bruchteil…

  • Emathis

    Bmw sollte aufhoeren die Anhaenger der Marke fuer dumm zu verkaufen und endlich in das core business zurueckkommen und endlich LEICHTE und somit sowohl effiziente wie auch dynamische Autos zu bauen. So wie das frueher der Fall war.

    • der_ardt

      ..das ganze in der nächsten Generation am besten noch zu Schleuderpreisen damit die übernächste BMW-Generation dann aus dem VW-Regal entsteht..

  • Inyourface

    das würde zu BMW 2012 wunderbar passen. hauptsache stückzahlen.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100001238592063 Roger Er

    Schön wie zynisch hier alle ihre Kommentare hinterlassen,
    wie seiner Zeit in den 70ern über den erstes deutschen Kombi, den Mercedes auf
    den Markt brachte.

    Damals schon wurde sehr viel gespottet und das T-Modell
    als „unverkäuflich hässlich“ beschrieben.
    Und heute? Das sind die Kombis gar nicht mehr wegzudenken, ja eine Limousine
    verkauft sich gerade mal 1 mal, während bereits 5 Kombis den Laden verließen.
    Ein Avant, ein Touring, ein T-Modell oder gar der Klassiker Passat Variant sind
    heute nicht mehr wegzudenken!

    Zunächst muss man doch die Fakten sammeln, wie auch „Ab“
    es hier getan hat.

    Der Amarok ist kein umgestylter Touareg. Das die Bauteile
    teilweise dieselben sind, hat einfach was mit Kosteneffizienz zu tun. Wir
    stellen fest: der Amarok ist gar ein Nutzfahrzeug.

    BMW besitzt derzeit noch keine Nutzfahrzeuge.

    Mercedes als einziger Premiumhersteller gehört seit
    vielen Jahren zu den wichtigen Anbietern von Nutzfahrzeugen.

    Die Sparte der Pickups auf den europäischen Mark ist unlukrativ.
    Auf dem US-Markt wiederum die Verkaufsspitze. Aaaaber! Auch hier sind Ford und
    GM das große Leitbild. Die F Serie gar das am meist verkaufteste Auto der USA.
    Und? Das war es auch, der Markt wandelt sich seit vielen Jahren bereits. Die
    Klein- und Mittelwagen bestimmen mehr und mehr den Marktanteil. Auch darauf
    wird mehr Konzentration gelegt, als auf die Möglichkeit noch größere Autos zu
    bauen. Zugleich weltweit gesehen haben Pickups das Nachsehen. Und der US-Markt
    ist zwar wichtig, aber die Augen liegen klar und deutlich auf die BRIC-Staaten
    (Brasilien, Russland, Indien, China). Hier boomt der Markt! Hier explodieren
    prozentual gesehen die Verkaufszahlen. Aber gerade hier werden am meisten Minivans,
    Klein- und Kleinstwagen sowie Limousinen verkauft. Und darauf hat BMW bereits
    große Anstrengungen gelegt. Und auch in den USA verkauft sich ein Dreier nach
    wie vor eineinhalbmal so gut wie die komplette X Reihe.

     

    Dennoch, meine persönliche Meinung unterstreicht eure!
    Keiner will und keiner braucht einen BMW Pickup. Das Design ist viel flacher und
    nicht so aufgeblasen wie bei VW oder Audi, viel runder als bei den kantigen Mercedes
    SUV´s. Nein, gerade das Photoshop zeigt Hässlichkeit in hoher Kunst!

    Auch traurig, dass der Einser ein Frontantrieb hat und
    bete zu Gott, dass sie diese Dummheit nicht auch noch beim Dreier o.a.
    umsetzen. Der Dynamik geht dadurch verloren und gerade das ist doch ihr BMW
    Slogan oder?

    Gleiches gilt für Rassel-Dreizylinder und Turbogeladenen
    Vierzylinder. Na klar spart man damit mehr Sprit, aber will ein BMW Käufer, der
    ohnehin bereits weitaus mehr Geld ausgibt für den Einser oder Dreier als für einen

    VW Golf/Passat, nun wirklich Punkten mit der Aussage: “mein BMW ist zwar
    langsamer, träger, langweiliger und unsportlicher als dein Mercedes/Audi,
    verbraucht aber 0,2 Liter weniger“. Ich denke nicht….

    Wie war das nochmal? Freude am Fahren! Oder Freude am
    Sparen?

    Meine Vorschläge für künftige Werbeslogan.

    Sparen mit Sportlichkeit
    Sparen mit Dynamik
    Sparen mit Leidenschaft
    Sparen mit Klangbild

    Der langweiligste BMW, jetzt nochmal 3000 Euro teurer,
    als sein Vorgänger…

    • HayesHDX

      “””Und heute? Das sind die Kombis gar nicht mehr wegzudenken, ja eine Limousineverkauft sich gerade mal 1 mal, während bereits 5 Kombis den Laden verließen.”””
       
      Das gilt für Deutschland und auch etwas für Europa. Weltweit gesehen spielen Kombis für BMW eher eine Nebenrolle. In den USA z.B. sind Kombis “Billigautos”, BMW bietet den 5er Kombi dort nicht mal an. Es werden eher 5 F10 verkauft bevor ein F11 den Laden verlässt…
       
      “”Auch traurig, dass der Einser ein Frontantrieb hat und…”””
       
      Noch hat kein BMW, auch kein 1er, Frontantrieb. Der erste wird der 1er GT sein – aber der kommt erst noch.
       
      “”Gleiches gilt für Rassel-Dreizylinder und TurbogeladenenVierzylinder.””
       
      Die Dreizylinder kommen erst mal in den neuen Mini – und da eh die meisten Käufer bei den Kleinwagen nicht mal wissen, wieviel PS geschweige denn Zylinder die haben, ist das für die anvisierte Käuferschicht auch völlig egal. Und bei den Turbo Vierzylindern hat BMW sogar eine Tradition – siehe 2002 turbo.

      Und nur mal so – der Pickup Markt in den USA ist auch ein sehr preissensibler Markt. Der Ford F150 geht ab rund 23.000 Dollar los – bei BMW USA gibt es kein einziges Modell unter 30.000 Dollar, von einem X5 ganz zu schweigen. Trotzdem hätte ein X5 – oder eher X6 Pickup etwas, wäre doch auch nicht das Kostenthema so eine Modellvariante auf den Markt zu werfen. Stückzahlen würden das bestimmt auf X6 Niveau – und damit verdient BMW ja richtig Geld.

  • goekhan

    SIED KRASS AUS

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