[Anzeige] Video: Mercedes erntet Spott für neuen Lieferwagen Citan

Sonstiges | 5.08.2012 von 9

[Anzeige] Der immer schärfer werdende Preisdruck macht Kooperationen für fast alle Autobauer zur Notwendigkeit. Wer nicht mit einem großen Konzern im Rücken arbeitet, muss sich …

[Anzeige] Der immer schärfer werdende Preisdruck macht Kooperationen für fast alle Autobauer zur Notwendigkeit. Wer nicht mit einem großen Konzern im Rücken arbeitet, muss sich zwangsläufig um Partner kümmern: Der gemeinsame Einkauf von Teilen oder die gemeinsame Entwicklung teurer Technologien stellen für beide Seiten eine attraktive Lösung dar, denn für die meisten Kunden spielen gewisse Gemeinsamkeiten keine kaufentscheidende Rolle.

Problematisch wird es, wenn die beiden Partner eine grundlegend andere Zielgruppe ansprechen und ihre Produkte auch zu sehr verschiedenen Preisen an den Mann bringen wollen. Die BMW Group hat in dieser Hinsicht bereits Erfahrungen im Zusammenhang mit dem französischen PSA-Konzern machen müssen, denn immer wieder wird einigen Modellen von MINI und BMW mit wenig schmeichelhaftem Unterton der Einsatz von Peugeot-Motoren “vorgeworfen”. Dass die Entwicklung der Motoren praktisch komplett in München erfolgte und auch die Produktion der für MINI bestimmten Triebwerke in eigenen Werken erfolgt, spielt dabei für manchen Beobachter eine untergeordnete Rolle.

Auch Mercedes möchte künftig verstärkt von Einsparungseffekten durch Kooperation profitieren und hat sich dabei den Renault-Nissan-Konzern als Partner auserkoren. Erste sichtbare Folge der Kooperation auf dem Pkw-Sektor wird die enorme technische Nähe der nächsten Generationen von Smart ForTwo und Renault Twingo sein, noch in diesem Jahr kommt allerdings der neue Mercedes Citan zu den Händlern – bei dem es sich im Wesentlichen um eine Mercedes-Variante des Renault Kangoo handelt.

Der City-Lieferwagen soll das richtige Auto für Handwerker und andere Gewerbetreibende mit größerem Platzbedarf darstellen und hat natürlich den Anspruch, die Werte von Mercedes-Benz zu transportieren. Nun sehen sich dei Schwaben allerdings dem Spott der Konkurrenz ausgesetzt, die den oben gezeigten Werbe-Spot aufs Korn nimmt und sehr direkt auf die Nähe zum französischen Technikspender hinweist:

Weniger geräumig, aber dafür mit der Extra-Portion Lifestyle schickt auch die BMW-Tochter MINI Ende des Jahres einen kleinen Transporter an den Start: Den MINI Clubvan. An dieser Stelle sei nochmals demonstrativ darauf hingewiesen, dass auch in diesem MINI Motoren zum Einsatz kommen, die im PSA-Konzern ebenfalls Verwendung finden.

(Bilder: Mercedes-Benz)

  • Guest

    Der Spot gefällt mir!

  • CSL E46

    Ich versteh die Aufregung nicht. Andere Hersteller müssen auch damit leben, das jeder Audi ein VW ist. Aber kaum wird die favourisierte Lieblingsmarke diskreditiert, sieht man das auf einemal nicht mehr so gelassen und will es ganz genau erklären. Solange z.B. ein Audi ein VW ist, wird ein Mercedes ein Reault sein und in BMW verbaut man Peugeot Motoren.

    Mercedes verliert in meinen Augen nicht an Glanz, wenn sie den Renault mit Stern verkaufen. Nicht Mercedes ist der Dumme, sondern die Kunden, die diese Wagen kaufen. Der Kunde entscheidet. Gerade in der heutigen Zeit ist Marketing alles. Da wird auch schon mal inflationär das Wort “Premium” verwendet oder ein M-Badge verklebt,  um einen Anspruch zu erheben, dem man eigentlich gar nicht gerecht wird.

  • ShadowDancer

    Und er wird sich trotzdem verkaufen.
    Ihr könnte mich jetzt auslachen. Aber der akt. Kangoo fährt sich, für einen Lieferwagen, nicht mal schlecht. Das akt. Modell hat mit dem Vorgänger auch nicht mehr viel gemeinsam. Der Diesel ist leise, nix rappelt oder klappert. Mercedes wird den Citan wohl einfach mit paar größeren Motoren versehen und etwas mehr Komfort anbieten. 

  • Ojsorg

    Spott sollte dieses Auto eigentlich wegen des Designs ernten!

  • Dude

    Ich rieche da etwas Frust aus der VAG-Ecke 😉 Renault baut immerhin den Motor des Formel-1 Weltmeisters, Peugeot hat bei Langstreckenrennen Augenhöhe mit Audi bewiesen. Dass die Franzosen bei Design und Konzept immer für positive Überraschungen gut sind, sollte auch der dümmste AMS- und Autobild-Redakteur einfach mal akzeptieren. Bei den Wörthersee-Boys habe ich die Hoffnung allerdings aufgegeben.

    • Xare

      Ja und als sie sogar noch ihr komplett eigenes F1 Team hatten wurden sie sogar Doppelweltmeister und eine andere bayerische Marke fuhr nur hinterher. Nix für ungut. 😉

    • Renault ist top, wegen der F1!

      Dann kauf dir doch einen Renault – schließlich bauen sie den Weltmeistermotor der F1 und sie sind auf Augenhöhe mit Audi in Lemans. Ganz wichtig, sie sind auch immer für Überraschungen im Design gut. Das alles spricht ganz klar FÜR Renault.  😀

  • Renenoll

    Und wo ist das Video???

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